Kirchenkonzert „Novemberlieder”. (Bild: Adolf Mandl)

Kulturförderkreis Schwarzhofen weiter aktiv

Zur Frühjahrsversammlung des Kulturförderkreises Schwarzhofen konnte der Vorsitzende, Bürgermeister Maximilian Beer, vor kurzem im Sitzungssaal des Rathauses den „harten Kern” willkommen heißen, dazu Pfarrer Markus Urban und 2. Bürgermeister Franz Stockerl. In seinem Rückblick nannte er als Höhepunkt vor allem das Kirchenkonzert „Novemberlieder” mit dem „Velden-Ensemble” unter der Leitung von Pfarrer Holger Kruschina. Gefallen konnte auch die Märchenwanderung der Theaterfreunde sowie die Musikanten beim Marktfest, Auch die Neujahrsandacht des Kirchenchors fand großen Anklang. Beer stellte dann die bereits feststehenden Veranstaltungen vor und nannte die Theateraufführungen der Theaterfreunde im März im Pfarrsaal sowie das Starkbierfest des SV Schwarzhofen ebenfalls in Pfarrsaal. Die Ramadama-Aktion findet am 19. April. Man hofft auf ähnlich gute Beteiligung wie beim „Rekord” vor zwei Jahren. Der Befreiung des KZ Auschwitz vor 80 Jahren wird auch beim Markt mit einer ganz speziellen Veranstaltung gedacht. Am 3.Mai wird der Autor Sebastian Christ um 19 Uhr in der Aula der Grundschule sein Buch über Otto Küsel vorstellen, der lange praktisch unbeachtet in Schwarzhofen lebte. Er war im KZ Auschwitz Funktionshäftling Nummer 2 und konnte in seiner Stellung vielen Häftlingen das Leben retten. Er wurde dafür später als „Engel der Polen” ausgezeichnet, war dann später auch Zeuge bei den Kriegsprozessen. Weitere Termine sind der Neubürgerempfang am 4. Mai in der Aula der Grundschule. Das Kindergartenfest des Schwarzachtal-Kindergartens geht am 5. Juli über die Bühne. Eine Veranstaltung zur Aktion Bayern-Tour Natur richtet man am 6. Juli zum 25-jährigen Jubiläum aus. Höhepunkt des Jahres wird das Heimatfest vom 14. bis 17. August sein auch mit kulturellen Highlights, etwa dem historischen Rundgang mit den Theaterfreunden. Alfred Wolfsteiner hat dazu bereits Szenenvorschläge ausgearbeitet. Es wird zu prüfen sein, ob sie „spielbar” sind. Beer stellte das Programm für das Heimatfest vor, demnächst soll es als Flyer verfügbar sein. Eine zeitaufwendige Aktion wird auch die geplante Fotoausstellung sein. Der Markt hat vor einiger Zeit 37 Luftaufnahmen aus dem Jahr1957 erworben, sie sollen „Grundstock” der Ausstellung sein. Ein Ausschuss soll einen Teil davon auswählen und sich Gedanken über das Format und das Darstellen machen. Die Ausstellung soll auf zwei Ebenen im Kindergarten gezeigt werden. Ein erstes Treffen soll am 28. Februar um 16 Uhr im Kindergarten erfolgen. Anfang September soll heuer im Gasthaus Weiß wieder die Aktion „Musi is beim Schartenbeck” über die Bühne gehen. Am 23. November gibt es wieder ein Kirchenkonzert mit dem „Velden-Ensemble” in der Pfarrkirche. Weitere Veranstaltungen befinden sich noch in der Planungsphase, so eine Marktführung, eine Marterl-Dokumentation, ein zweiter Selbstverteidigungskurs für Kinder und ein Schneiderkurs mit Recyclingsmaterial. Beer dankte allen für die rege Beteiligung und hoffte auf weitere Mitarbeit.
Zahlreiche Eltern waren der Einladung zum Neugeborenen-Empfang gefolgt.  (Bild: Adolf Mandl)

Schwarzhofen hat für Kinder viel zu bieten

Als „familienfreundliche Kommune” liegt dem Markt Schwarzhofen das Wohl seiner jüngsten Bürgerinnen und Bürger sehr am Herzen. Deshalb lud Bürgermeister Maximilian am Sonntagnachmittag alle im Jahr 2024 Neugeborenen mit ihren Eltern zu einem Empfang in den Schwarzachtal-Kindergarten ein. 11 +2 Einladungen wurden versandt, es gab neun Zusagen, ein Kind musste krank absagen. Max Beer hieß alle Kinder und Eltern herzlich willkommen und stellte heraus, dass dieser Empfang für ihn eine Selbstverständlichkeit sei. Er stellte dann die drei Gruppen im Kindergarten vor: Grüne Gruppe – Krippenkinder; Rote Gruppe – Altersgemischte Gruppe; Blaue Gruppe – Reguläre Gruppe. Derzeit besuchen 59 Kinder den Kindergarten – 32 Regelkinder, 4 Migrationskinder, 23 Krippenkinder, 4 Gastkinder. Beer stellte danach auch das Kindergarten-Personal um die Leiterin Marion Weiß vor und betonte dabei, dass es „hochmotiviert” sei und dankte allen für ihren Einsatz. Die Betreuungszeit ist von 7.00 bis 15.00 Uhr. „Wir würden auch länger aufmachen, wenn genügend Bedarf wäre”, betone Beer. In der Krippengruppe können Kinder ab einem Jahr aufgenommen werden. Beer informierte dann über die Besuchsgebühren. Die Elternbeiträge für die gesamte Kindergartenzeit werden nach wie vor mit 100 Euro pro Kind und Monat vom Freistaat bezuschusst. Der Zuschuss wird ab dem 1. September des Kalenderjahres, in dem das Kind drei Jahre alt wird und bis zur Einschulung bezahlt. Auf Antrag können seit Anfang 2020 die Beiträge auch für Kinder ab Vollendung des ersten Lebensjahres durch das Zentrum Bayern Familie und Soziales übernommen werden. Ein Bus wird für Kinder aus den Ortsteilen eingesetzt, er ist seit 01.09.2023 kostenlos. „Die Kinder sind uns lieb und teuer”, versicherte Beer und nannte die Kosten: Personalkosten 471427 Euro; Gebäudeunterhalt/Bewirtschaftung 30220 Euro; Gastkinder in fremden Einrichtungen 27827 Euro; Gesamt 519474 Euro. Die Finanzierung des Kindergartenbetriebs erfolgt durch Elternbeiträge, Beiträge des Marktes und Betriebskostenförderung. Der Neubau der Krippe und der Ausbau des Bestandsgebäudes verschlang 2651000 Euro, der Markt musste 1760000 Euro selbst aufbringen. Der Markt tut auch sonst viel für die Kinder. So gibt es Spielplätze in Schwarzhofen an der Schwarzach, in Schwarzeneck, in Schönau und Zangenstein (er wurde in den letzten beiden Jahren neu gestaltet). Für die Außenfläche des Schwarzachtal-Kindergartens wurde ein neuer Spielturm gekauft, er wird im März/April aufgestellt. In der Schule gibt es eine Eltern-Kind-Gruppe „Mäusekinder”. Eine Bücherei gibt es auch in der Schule. Der Markt hat Bauplätze geschaffen „Hennensteig II” und am Kalvarienberg, er zahlt auch nach wie vor Baukindergeld. Beer überreichte dann mit seinem Stellvertreter Franz Stockerl ein Markt-Badetuch an alle Neugeborenen. Die Eltern konnten sich danach alle Räumlichkeiten ansehen und sich auch stärken, denn das Personal hatte vorgesorgt.
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Krankenpflegeverein Schwarzhofen zieht Bilanz

Zur ordentlichen Mitgliederversammlung des Krankenpflegevereins Schwarzhofen konnte der Vorsitzende, Pfarrer Markus Urban, vor kurzem im Pfarrheim Schwarzhofen einen „sehr überschaubaren” Kreis der Mitglieder willkommen heißen und dankte für das Kommen. Die Tagesordnung wurde genehmigt. In seinem geistlichen Einleitungswort trug Pfarrer M. Urban eine „O-Antiphone” vor. Schriftführerin Carola Amode verlas das Protokoll der letzten Mitgliederversammlung. Der Bericht von Pfarrer M. Urban, zeigte, dass man 60 Einzel- und 90 Familienmitglieder hat. Die Mitglieder des KPV Altendorf aus Zangenstein wechselten zum KPV Schwarzhofen. Beim Krankenpflegeverein Schwarzhofen wurden im letzten Jahr 19 Patienten betreut und dabei 3284 Hausbesuche gemacht. Die Pauschale der KPVs an die Sozialstation konnte durch bessere Erlöse auf 75 % gesenkt werden. Der Kassenbericht des gesundheitlich verhinderten Kassiers Rainer Meidhof, zeigte, dass man noch über genügend Rücklagen verfügt. Die Kassenprüferinnen Maria Bollinger und Auguste Boßle bescheinigten ihm eine ordnungsgemäße, genaue und übersichtliche Führung der Kassengeschäfte, sodass sie seine Entlastung befürworteten; sie wurde danach auch erteilt. Pfarrer Markus Urban dankte für die Mitarbeit. Er lobte die gute Arbeit der 30 Schwestern in der Caritas-Sozialstation Neunburg. Man sucht weiter Pflegepersonal. Pfarrer M. Urban betonte, dass die Krankenpflegevereine weiter bestehen und wichtig bleiben, man würde gerne neue Mitglieder werben unter 80 Jahren. Es können derzeit nur Mitglieder des KPV Schwarzhofen durch die Caritas-Sozialstation betreut werden. Pfarrer Urban dankte für die Bereitschaft zur Tätigkeit und wünschte sich weiter gute Zusammenarbeit. Mit einem gemeinsamen „Vater unser”, gerade für die Kranken, beendete man die Versammlung.
Auch der Nikolaus schaute bei den Senioren in Schwarzhofen vorbei.  (Bild: Adolf Mandl)

Schwarzhofener Senioren auf Advent eingestimmt

Der traditionelle Seniorennachmittag für Bürgerinnen und Bürger der Marktgemeinde und Pfarrei Schwarzhofen fand am Nachmittag des ersten Adventsonntags im Pfarrsaal wieder statt. Damit soll die gute Zusammenarbeit zwischen politischer Gemeinde und Pfarrei (die ja nicht ganz deckungsgleich sind) hervorgehoben werden. Das Programm wurde von örtlichen Gruppierungen bestritten und von einem Gast-Ensemble, das eine enorme Bereicherung darstellte – die „Reichenbacher Saitenklänge”. Bürgermeister Maximilian Beer hieß alle Gäste und Akteure herzlich willkommen. Sein besonderer Gruß galt dem Hausherrn Pfarrer Markus. Die Zahl der Senioren steige immer mehr, so dass man schriftliche Einladungen an 256 Personen über 70 Jahren versandt habe. Er dankte vor allem für die aktive Beteiligung der Gruppen. Beer dankte allen Ehrenamtlichen des Marktes, der Pfarrgemeinde für die Überlassung des Saals sowie den vielen fleißigen Helferinnen und Helfern für die Vorbereitung und Bewirtung, der Schwarzhofener Musikgruppe-Petra Gießübl-Ruhland (Akkordeon), Margarete Beckmann (Gitarre) und Bernhard Unglert (Mundharmonika)für die musikalische Unterhaltung, vor allem auch dem Betreuerteam des ehemaligen Seniorenclubs mit Waltraud Roiger und Meta Arnold an der Spitze, auch all denen „im Hintergrund und hinter den Kulissen”, einer für die Organisation sowie allen, die mit für die schöne Tisch- und Saaldekoration gesorgt hatten. Er freute sich über den Aufgang zum Pfarrheim fast ohne Barrieren, der von vielen Senioren dankbar angenommen wurde, sparte er doch mühsames Treppensteigen. Pfarrer Markus Urban schloss sich den Dankesworten und guten Wünschen Beers. Er hob das gute Miteinander mit dem Markt hervor. Einen großen Teil des Programms -nämlich acht passende und zu Herzen gehende Lieder -gestalteten die „Reichenbacher Saitenklänge”, sieben Damen mit Veeh-Harfen, dazu als Sängerin Angelika Wilholm aus Altendorf-Murglhof, die sich bei ihren Liedern selbst mit der Gitarre begleitete. Ihre klare, wohlklingende und ausdrucksstarke Stimme beeindruckte, auch die Liedauswahl, die sowohl zum Advent als auch zu Senioren passte mit „alten” Liedern. Man sang auch gemeinsam Advents- und Weihnachtslieder zur Begleitung der Musik-Gruppe. Pfarrer M. Urban trug eine besinnliche Geschichte vor. Die Bewirtung der Gäste mit Kaffee, Tee oder Punsch sowie Plätzchen und Gebäck durch die Betreuer und Betreuerinnen sowie Unterhaltung brachte einen „erhöhten Geräuschpegel” mit sich. Der Besuch eines „ganz alten Herrn” lief nach musikalischer Einleitung glimpflich” ab, da alle Senioren „brav” gewesen waren, Knecht Ruprecht brauchte nicht aktiv zu werden. Jede und jeder Anwesende wurde mit einem kleinen Präsent bedacht. Eine erfreuliche Überraschung stellte der Besuch Altendorfer Pfarrers Savarimutha Selvarasu dar, der sich erstmals hier vorstellte. Er kam deshalb, weil der Schwarzhofener Ortsteil Zangenstein zur Pfarrei Altendorf gehört. M. Beer dankte abschließend nochmals allen Beteiligten, aber auch den gekommenen Seniorinnen und Senioren. „Ein tolles Programm hatten wir heute, so vielseitig”, lobte er abschließend, wünschte alles Gute für die Advents- und Weihnachtszeit und ein Wiedersehen im nächsten Jahr. Dem schloss sich Pfarrer M. Urban für die Pfarrgemeinde gerne an.
Die neue Vorstandschaft des Fördervereins mit Bürgermeister Beer (links).  (Bild: Adolf Mandl)

Förderverein der Grundschule Schwarzhofen ganz für Kinder da

Zur Jahreshauptversammlung des Fördervereins der Dr.-von-Ringseis-Grundschule Schwarzhofen konnte die 1. Vorsitzende Sabine Süß einen kleinen Teil der Mitglieder des Vereins willkommen heißen, darunter Bürgermeister Maximilian Beer und Rektorin Andrea Graf-Ruetz. Sie informierte, dass man derzeit 74 Mitglieder habe. Sie dankte dem Elternbeirat, der weitgehend deckungsgleich mit dem Verein ist und immer mit dem Förderverein zusammenarbeitet. Sie stellte in ihrem Tätigkeitsbericht die zahlreichen Aktionen und Fördermaßnahmen im Schuljahr vor. Im Dezember 2023 hat man die Schule geschmückt und eine Nikolaus-Aktion durchgeführt. Die Weihnachtsaktion und Feier kamen gut an. Im Februar kaufte man Krapfen für die Kinder. Im März fuhr man ins Kino nach Oberviechtach, der Förderverein übernahm die Buskosten. Der Förderverein zahlte auch das Papiergeld für alle Kinder. Im April gab es ein Osterfrühstück und man schaffte Spielsachen für den Pausenhof an. Für den Radlersonntag beim Gasthaus Wilholm in Uckersdorf buken die Damen Kuchen; dafür machte der Wirt wieder eine Spende von 1000 Euro. Beim Blaulichttag gab man das Bewirtungsgeld aus. Im Mai fuhr man ins Theater nach Amberg. Ein Sportfest mit den Bundesjagendspielen feierte man zusammen mit der Grundschule Neukirchen-Balbini. Eine Theaterfahrt nach Rötz stiftete auch der Verein. Das Schulfest mit Verabschiedung der Viertklässler kam gut an. Beim Schulanfang spendierte man den Neulingen ein Schul-Shirt. Eine Fahrt nach Perschen sponserte man ebenfalls. Der Kassenbericht von Sandra Fink-Lorenz zeigte, dass man durch Aktionen beim Schulfest und Weihnachtsfest ein ansehnliches Polster angesammelt hat. Die Kassenprüfer Marianne und A. Mandl zeigten sich erfreut über die hervorragenden Einnahmen. Sie bescheinigten ihr eine gute Führung der Kassengeschäfte, auf ihren Antrag hin wurde ihr und dann auch der Vorstandschaft einstimmig die Entlastung erteilt. Bürgermeister M. Beer war des Lobes voll über den Einfallsreichtum, das Engagement und den Einsatz der Damen und überrascht vom großen Erfolg der „Truppe. „Eine tolle Leistung für die Kinder”, konstatierte er und zeigte sich „unendlich dankbar”. Er dankte auch der Schulleiterin und den Lehrerinnen für ihren Einsatz, auch sie hätten immer das Wohl der Kinder im Auge. Er sicherte die Unterstützung des Marktes auch weiterhin zu. „Die Kinder sind uns lieb und teuer, sie sind unsere Zukunft”, freute er sich. Beer informierte, dass der Markt gewaltige Summen in die General-Sanierung der Schule gesteckt habe oder noch aufbringen müsse. „Wir wollen die Eigenständigkeit von Schule und Kindergarten erhalten”, versicherte er. Nun konnte die Neuwahl der Vorstandschaft von Wahlleiter M. Beer zügig per Akklamation durchgeführt werden, da sich für jeden Posten jemand bereitfand. Neue 1. Vorsitzende wurde Johanna Betz, 2. Vorsitzende Stefanie Stoiber-Weinfurtner, Kassiererin Sandra Fink-Lorenz, Schriftführerin Kathrin Lohrer, Beisitzer Andrea Kraus, Sabine Süß und Susanne Hauser. Als Kassenprüfer wurden Marianne und Adolf Mandl bestätigt. Beer dankte der bisherigen Vorstandschaft für ihre großartige Arbeit und der neuen zur Bereitschaft zur Mitarbeit zum Wohle der Kinder. Er drückte die Wertschätzung des Marktes aus und informierte, dass die Mittagsbetreuung „floriere”. Man sei auf einem guten Weg zur Ganztagsschule, was für den Markt „fördertechnisch” gut sei und für den Bestand der Schule.
Gedenken am Kriegerdenkmal. (Bild: Adolf Mandl)

Aufruf zu Frieden und Versöhnung-Gedenken am Volkstrauertag in Schwarzhofen

Heuer konnte wieder eine „normale” Feier am Vorabend des Totensonntags (man hat den „eigentlichen” Termin dem Partner Dieterskirchen in der Pfarreiengemeinschaft Schwarzhofen-Dieterskirchen überlassen) zum Volkstrauertag stattfinden mit Zug der Vereine und Gruppen zum Kriegerehrenmal bei Blasmusik-Begleitung durch die Blaskapelle Dieterskirchen. Markt und Pfarrei wollen das Gedenken an die Gefallenen und anderen Opfer der Kriege und Gewalt weiterhin hochhalten. Bürgermeister Maximilian Beer stellte in seiner Ansprache heraus, dass der Tod so vieler Menschen nicht einfach ignoriert werden dürfe. Diese Menschen hätten das Wertvollste, was man haben kann, nämlich sein Leben, hingeben müssen, weil sie eben ihre Pflicht taten und oft einfach zum falschen Zeitpunkt am falschen Ort waren. Er bat darum, dies alles nicht zu vergessen und so etwas nicht wieder geschehen zu lassen. Er stellte auch heraus, dass es wieder Krisenherde gebe, etwa in der Ukraine oder Israel. Er erinnerte auch daran, dass das Kriegerdenkmal heuer hundert Jahre alt wurde, in der jetzigen Form steht es seit dem Jahr 2000. Man konnte in diesem Jahr eine Feier zum Jubiläum abhalten und die unlesbaren Schriften ausbessern lassen. Pfarrer M. Urban sprach ein Gebet und segnete die Gedenkstätte mit all den Opfern. Er legte gemeinsam mit M. Beer eine Blumenschale am Ehrenmal nieder. Der VdKVorsitzende Anton Turban schloss sich dem an und legte ein Blumengebinde am Ehrenmal nieder. Die Bayern-Hymne und die Nationalhymne schlossen die kleine Feier würdig ab. Max Beer dankte allen, die an der Feier aktiv mitgewirkt oder durch ihre Anwesenheit beigewohnt hatten.


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Die neu gewählte Vorstandschaft des SV Schwarzhofen.  (Bild: Adolf Mandl)

Nun Vorstandschaft des SV Schwarzhofen komplett

Zur erneuten außerordentlichen Mitgliederversammlung des SV Schwarzhofen konnte der noch amtierende Vorsitzende Martin Weiß am Sonntagmorgen im Sportheim eine erfreuliche Zahl von fast 50 Mitgliedern begrüßen, vor allem Spieler und Jugendliche. Sein besonderer Gruß galt Bürgermeister Maximilian Beer. Er erklärte, dass man nun einen kompletten Wahlvorschlag vorstellen könne, der sogar noch umfangreicher wurde. In allen Abteilungen auf 22 Namen, darunter auch jüngere, außerdem kann man nach längerer Pause wieder zwei Stellvertreter vorweisen. Dies mache ihn stolz für den Verein und auch den Markt. M. Beer drückte auch seine Freude aus über den Neustart. „Gut Ding will Weile haben“, sagte er. Er stellte erneut den Verein als tragende Säule heraus, der den Namen des Marktes durch die ganze Oberpfalz trage. Er drückte seine Freude über den vorliegenden Wahlvorschlag aus und stellte heraus, dass er gute Leute aufweise. Er erinnerte daran, dass die Entlastung der alten Vorstandschaft schon bei der ordentlichen Mitgliederversammlung erfolgt sei. Er erklärte, dass man die Wahl schriftlich und geheim durchführen werde. Man könne den Wahlvorschlag unverändert annehmen, ihn abändern oder ablehnen. Nach der Wahlhandlung stellte Beer fest, dass alle Stimmzettel abgegeben und gültig seien und der Wahlvorschlag unverändert angenommen wurde. Er holte die Einwilligung nochmals von jedem Gewählten ein, gratulierte und dankte ihm.
Ehejubilare in Schwarzhofen. (Bild: Adolf Mandl)

Ehejubilare gesegnet

Beim Gottesdienst am Weltmissions-Sonntag waren die diesjährigen Ehejubilare zu einem Festgottesdienst in die Pfarrkirche „Maria vom Siege“ eingeladen worden und fünf langjährige Ehepaare (fast alle aus Häuslarn) waren der Einladung gefolgt. Pfarrer Markus Urban begrüßte sie herzlich und dankte für ihr Kommen. „Bei diesem Gottesdienst bekräftigen Sie das Ja, das sie sich damals vor vielen Jahren in der Kirche gegeben haben“, sagte er. „Es ist heute ein Tag des Dankens und Zurückblickens, was man in den vergangenen Ehejahren erlebt und gemeinsam geschaffen hat“, stellte der Geistliche in seiner Predigt heraus. „Es gab Höhen und Tiefen, Sonnenschein und schwere Stunden“. Er wünschte, dass der Dank überwiege, der Dank für die Liebe, die geschenkt und erfahren wurde, Dank auch an Gott, der immer dabei war. „Wer Gott hat, halt alles – Gott allein genügt“, betonte er. Man solle aber nicht nur zurückblicken, sondern das Ja bestätigen, die Liebe solle lebendig bleiben, man solle die Zukunft in Gottes Hände legen. Die Fürbitten wurden von einem Jubilar vorgetragen, sie waren vor allem auf die Ehejubilare ausgerichtet. Dr. Adolf Scharf gestaltete den Gottesdienst mit Pfarrer Markus Urban, der Sprecher des Gesamtpfarrgemeinderates, Josef Leonhardt und die Sprecherin des Pfarrgemeinderats Gisela Plößl wünschten alles Gute und überreichten den Frauen eine rote Rosen und den Herren eine Kerze als Zeichen der Freude und Dankbarkeit. Im Anschluss an den Gottesdienst fand ein gemütliches Beisammensein mit den Ehejubilaren im Pfarrheim statt.
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