Zahlreiche Eltern waren der Einladung zum Neugeborenen-Empfang gefolgt.  (Bild: Adolf Mandl)

Schwarzhofen hat für Kinder viel zu bieten

Als „familienfreundliche Kommune” liegt dem Markt Schwarzhofen das Wohl seiner jüngsten Bürgerinnen und Bürger sehr am Herzen. Deshalb lud Bürgermeister Maximilian am Sonntagnachmittag alle im Jahr 2024 Neugeborenen mit ihren Eltern zu einem Empfang in den Schwarzachtal-Kindergarten ein. 11 +2 Einladungen wurden versandt, es gab neun Zusagen, ein Kind musste krank absagen. Max Beer hieß alle Kinder und Eltern herzlich willkommen und stellte heraus, dass dieser Empfang für ihn eine Selbstverständlichkeit sei. Er stellte dann die drei Gruppen im Kindergarten vor: Grüne Gruppe – Krippenkinder; Rote Gruppe – Altersgemischte Gruppe; Blaue Gruppe – Reguläre Gruppe. Derzeit besuchen 59 Kinder den Kindergarten – 32 Regelkinder, 4 Migrationskinder, 23 Krippenkinder, 4 Gastkinder. Beer stellte danach auch das Kindergarten-Personal um die Leiterin Marion Weiß vor und betonte dabei, dass es „hochmotiviert” sei und dankte allen für ihren Einsatz. Die Betreuungszeit ist von 7.00 bis 15.00 Uhr. „Wir würden auch länger aufmachen, wenn genügend Bedarf wäre”, betone Beer. In der Krippengruppe können Kinder ab einem Jahr aufgenommen werden. Beer informierte dann über die Besuchsgebühren. Die Elternbeiträge für die gesamte Kindergartenzeit werden nach wie vor mit 100 Euro pro Kind und Monat vom Freistaat bezuschusst. Der Zuschuss wird ab dem 1. September des Kalenderjahres, in dem das Kind drei Jahre alt wird und bis zur Einschulung bezahlt. Auf Antrag können seit Anfang 2020 die Beiträge auch für Kinder ab Vollendung des ersten Lebensjahres durch das Zentrum Bayern Familie und Soziales übernommen werden. Ein Bus wird für Kinder aus den Ortsteilen eingesetzt, er ist seit 01.09.2023 kostenlos. „Die Kinder sind uns lieb und teuer”, versicherte Beer und nannte die Kosten: Personalkosten 471427 Euro; Gebäudeunterhalt/Bewirtschaftung 30220 Euro; Gastkinder in fremden Einrichtungen 27827 Euro; Gesamt 519474 Euro. Die Finanzierung des Kindergartenbetriebs erfolgt durch Elternbeiträge, Beiträge des Marktes und Betriebskostenförderung. Der Neubau der Krippe und der Ausbau des Bestandsgebäudes verschlang 2651000 Euro, der Markt musste 1760000 Euro selbst aufbringen. Der Markt tut auch sonst viel für die Kinder. So gibt es Spielplätze in Schwarzhofen an der Schwarzach, in Schwarzeneck, in Schönau und Zangenstein (er wurde in den letzten beiden Jahren neu gestaltet). Für die Außenfläche des Schwarzachtal-Kindergartens wurde ein neuer Spielturm gekauft, er wird im März/April aufgestellt. In der Schule gibt es eine Eltern-Kind-Gruppe „Mäusekinder”. Eine Bücherei gibt es auch in der Schule. Der Markt hat Bauplätze geschaffen „Hennensteig II” und am Kalvarienberg, er zahlt auch nach wie vor Baukindergeld. Beer überreichte dann mit seinem Stellvertreter Franz Stockerl ein Markt-Badetuch an alle Neugeborenen. Die Eltern konnten sich danach alle Räumlichkeiten ansehen und sich auch stärken, denn das Personal hatte vorgesorgt.
Auch der Nikolaus schaute bei den Senioren in Schwarzhofen vorbei.  (Bild: Adolf Mandl)

Schwarzhofener Senioren auf Advent eingestimmt

Der traditionelle Seniorennachmittag für Bürgerinnen und Bürger der Marktgemeinde und Pfarrei Schwarzhofen fand am Nachmittag des ersten Adventsonntags im Pfarrsaal wieder statt. Damit soll die gute Zusammenarbeit zwischen politischer Gemeinde und Pfarrei (die ja nicht ganz deckungsgleich sind) hervorgehoben werden. Das Programm wurde von örtlichen Gruppierungen bestritten und von einem Gast-Ensemble, das eine enorme Bereicherung darstellte – die „Reichenbacher Saitenklänge”. Bürgermeister Maximilian Beer hieß alle Gäste und Akteure herzlich willkommen. Sein besonderer Gruß galt dem Hausherrn Pfarrer Markus. Die Zahl der Senioren steige immer mehr, so dass man schriftliche Einladungen an 256 Personen über 70 Jahren versandt habe. Er dankte vor allem für die aktive Beteiligung der Gruppen. Beer dankte allen Ehrenamtlichen des Marktes, der Pfarrgemeinde für die Überlassung des Saals sowie den vielen fleißigen Helferinnen und Helfern für die Vorbereitung und Bewirtung, der Schwarzhofener Musikgruppe-Petra Gießübl-Ruhland (Akkordeon), Margarete Beckmann (Gitarre) und Bernhard Unglert (Mundharmonika)für die musikalische Unterhaltung, vor allem auch dem Betreuerteam des ehemaligen Seniorenclubs mit Waltraud Roiger und Meta Arnold an der Spitze, auch all denen „im Hintergrund und hinter den Kulissen”, einer für die Organisation sowie allen, die mit für die schöne Tisch- und Saaldekoration gesorgt hatten. Er freute sich über den Aufgang zum Pfarrheim fast ohne Barrieren, der von vielen Senioren dankbar angenommen wurde, sparte er doch mühsames Treppensteigen. Pfarrer Markus Urban schloss sich den Dankesworten und guten Wünschen Beers. Er hob das gute Miteinander mit dem Markt hervor. Einen großen Teil des Programms -nämlich acht passende und zu Herzen gehende Lieder -gestalteten die „Reichenbacher Saitenklänge”, sieben Damen mit Veeh-Harfen, dazu als Sängerin Angelika Wilholm aus Altendorf-Murglhof, die sich bei ihren Liedern selbst mit der Gitarre begleitete. Ihre klare, wohlklingende und ausdrucksstarke Stimme beeindruckte, auch die Liedauswahl, die sowohl zum Advent als auch zu Senioren passte mit „alten” Liedern. Man sang auch gemeinsam Advents- und Weihnachtslieder zur Begleitung der Musik-Gruppe. Pfarrer M. Urban trug eine besinnliche Geschichte vor. Die Bewirtung der Gäste mit Kaffee, Tee oder Punsch sowie Plätzchen und Gebäck durch die Betreuer und Betreuerinnen sowie Unterhaltung brachte einen „erhöhten Geräuschpegel” mit sich. Der Besuch eines „ganz alten Herrn” lief nach musikalischer Einleitung glimpflich” ab, da alle Senioren „brav” gewesen waren, Knecht Ruprecht brauchte nicht aktiv zu werden. Jede und jeder Anwesende wurde mit einem kleinen Präsent bedacht. Eine erfreuliche Überraschung stellte der Besuch Altendorfer Pfarrers Savarimutha Selvarasu dar, der sich erstmals hier vorstellte. Er kam deshalb, weil der Schwarzhofener Ortsteil Zangenstein zur Pfarrei Altendorf gehört. M. Beer dankte abschließend nochmals allen Beteiligten, aber auch den gekommenen Seniorinnen und Senioren. „Ein tolles Programm hatten wir heute, so vielseitig”, lobte er abschließend, wünschte alles Gute für die Advents- und Weihnachtszeit und ein Wiedersehen im nächsten Jahr. Dem schloss sich Pfarrer M. Urban für die Pfarrgemeinde gerne an.
Gedenken am Kriegerdenkmal. (Bild: Adolf Mandl)

Aufruf zu Frieden und Versöhnung-Gedenken am Volkstrauertag in Schwarzhofen

Heuer konnte wieder eine „normale” Feier am Vorabend des Totensonntags (man hat den „eigentlichen” Termin dem Partner Dieterskirchen in der Pfarreiengemeinschaft Schwarzhofen-Dieterskirchen überlassen) zum Volkstrauertag stattfinden mit Zug der Vereine und Gruppen zum Kriegerehrenmal bei Blasmusik-Begleitung durch die Blaskapelle Dieterskirchen. Markt und Pfarrei wollen das Gedenken an die Gefallenen und anderen Opfer der Kriege und Gewalt weiterhin hochhalten. Bürgermeister Maximilian Beer stellte in seiner Ansprache heraus, dass der Tod so vieler Menschen nicht einfach ignoriert werden dürfe. Diese Menschen hätten das Wertvollste, was man haben kann, nämlich sein Leben, hingeben müssen, weil sie eben ihre Pflicht taten und oft einfach zum falschen Zeitpunkt am falschen Ort waren. Er bat darum, dies alles nicht zu vergessen und so etwas nicht wieder geschehen zu lassen. Er stellte auch heraus, dass es wieder Krisenherde gebe, etwa in der Ukraine oder Israel. Er erinnerte auch daran, dass das Kriegerdenkmal heuer hundert Jahre alt wurde, in der jetzigen Form steht es seit dem Jahr 2000. Man konnte in diesem Jahr eine Feier zum Jubiläum abhalten und die unlesbaren Schriften ausbessern lassen. Pfarrer M. Urban sprach ein Gebet und segnete die Gedenkstätte mit all den Opfern. Er legte gemeinsam mit M. Beer eine Blumenschale am Ehrenmal nieder. Der VdKVorsitzende Anton Turban schloss sich dem an und legte ein Blumengebinde am Ehrenmal nieder. Die Bayern-Hymne und die Nationalhymne schlossen die kleine Feier würdig ab. Max Beer dankte allen, die an der Feier aktiv mitgewirkt oder durch ihre Anwesenheit beigewohnt hatten.
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