Die diesjährigen Kommunionkinder mit Gemeindereferentin Franziska Bösl und Pfarrer Thomas Kohlhepp  (Bild: Markus Suttner)

Kommt her und esst! - Vorstellungsgottesdienst der Kommunionkinder

Am Sonntag, den 19. Januar, feierte die Pfarrgemeinde St. Dionysius einen besonderen Gottesdienst, der mit dem Lied „Wir feiern heut ein Fest“ begann. Pfarrer Thomas Kohlhepp, begleitet von Ministranten und Gemeindereferentin Franziska Bösl, eröffnete den Vorstellungsgottesdienst der diesjährigen Erstkommunionkinder. Neun Kinder haben sich entschieden, im kommenden Frühjahr das Sakrament der Erstkommunion zu empfangen. Am Vortag beschäftigten sich die Kinder mit dem Motto „Kommt her und esst“ und überlegten, was für eine festlich gedeckte Tafel benötigt wird. Sie hörten von den Jüngern Jesu, die nach seinem Tod in ihren Alltag als Fischer zurückkehrten und von einer Begegnung mit einem Fremden am Ufer, der sie ermutigte, nochmals die Netze auszuwerfen. Sie erkannten den Fremden als Jesus, der sie zu einem Fest am Ufer einlud. Diese Begegnung wurde im Altarbereich symbolisch als Glaubensfeuer nachgestellt. Das Motto „Kommt her und esst!“ ist als Einladung Jesu zu verstehen, so die Gemeindereferentin. Die Kommunionkinder erhielten am 2. Vorbereitungstag auch die Einladung: „Komm zu mir! Feier mit mir den Glauben! Bring Freunde und Familie mit!“ Jesus gab ihnen ein „special date“ mit auf den Weg: den 25. Mai 2025, den Tag ihrer Erstkommunion. Franziska Bösl bat die Kinder nach vorne in den Altarraum, wo sie sich der Gemeinde vorstellten. Jedes Kind legte einen Stein mit seinem Bild um das Glaubensfeuer, wodurch ein Kreis der Gemeinschaft um den goldenen Stein, symbolisch für Jesus, entstand. Das Mottolied „Wir sind täglich eingeladen, kommt her und esst!“ wurde von den neun Kindern stimmgewaltig mit Unterstützung des Kommunionteams gesungen. Der Gottesdienst endete mit dem Segen durch Pfarrer Thomas Kohlhepp und einem gemeinsamen Gruppenfoto der Erstkommunionkinder. Ein Dank gilt dem ehrenamtlichen Kommunionteam für ihre Unterstützung und die Gemeinde blickt erwartungsvoll auf die bevorstehende Erstkommunion im Frühjahr.
Christmette in St. Dionysius, Neunkirchen  (Bild: Markus Suttner)

Christmette in St. Dionysius, Neunkirchen

Unter den Klängen des Liedes „Machet euch weit, ihr Tore“ von Colin Mawby, gesungen vom Projektchor, zogen 14 Ministranten und Pfarrvikar Robert in die wunderschön geschmückte Kirche ein. In seinen Händen trug er das Jesuskind zur Krippe. Im Kyrie und Gloria hörten die Gottesdienstbesucher die Missa brevis in F von Robert Jones. Die erste Lesung aus dem Buch Jesája beschreibt das Kind, das vorhergesagt wird, als „das uns geschenkt“ und „Fürst des Friedens. In der zweiten Lesung erklärt der Apostel Paulus, dass „die Gnade Gottes erschienen ist, um alle Menschen zu retten.“ Begleitet von Leuchterträgern und Weihrauchspendern las Pfarrvikar Robert aus dem Lukas-Evangelium die Weihnachtsgeschichte. In seiner Predigt stellte er das Fest der Geburt Jesu in Beziehung zu einem Fest der Familie, der Armen, des Friedens, des Kommen des Lichtes in unser Leben, der Geschenke und der Hoffnung. Wir Christen, so der Pfarrvikar, glauben an das Gute im Menschen, hoffen auf Gerechtigkeit und Frieden. Ein weiterer Höhepunkt der musikalischen Gestaltung war das norwegische Weihnachtslied von Ola Gjeilo „Ecce Novum“. Am Ende der Christmette sangen die zahlreichen Gottesdienstbesucher in der dunklen, aber Kerzenlicht erfüllten Kirche das wohl bekannteste Weihnachtslied der Welt: „Stille Nacht, heilige Nacht“. Projektchorleiter und Organist Simon Hoffmann spielte zum Auszug das Praeludium in F von Fanny Mendelson. Am Ausgang bekam jeder Besucher von den Ministranten einen Papierstern. Draußen luden die Mitglieder des Pfarrgemeinderates alle zum Glühwein und Plaudern ein.
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