Prof. Matthias Franke, Leiter von Fraunhofer UMSICHT in Sulzbach-Rosenberg und Ulrich Zänker, Schulleiter des HCA Gymnasiums beschließen im Technikum von Fraunhofer die Kooperation zu den Themen Klimawandel, Energiewende und Kreislaufwirtschaft. Im Bild v.l.: Rüdiger Schraml, Marina-Silva Guist (beide HCA-Gymnasium), Prof. Dr.-Ing. Matthias Franke (Fraunhofer UMSICHT), Ulrich Zänker, Doris Schmidt-Hartmann (HCA-Gymnasium) sowie Frederik Betsch und Christine Wolf (beide Fraunhofer UMSICHT). (Bild: Frederik Betsch)

Fraunhofer UMSICHT kooperiert mit dem HCA-Gymnasium Sulzbach-Rosenberg

Um das Interesse von Schülerinnen und Schülern an Forschung bereits in jungen Jahren zu wecken und ihnen Orientierung für die Berufs- bzw. Studienwahl zu geben, haben das Fraunhofer-Institut UMSICHT und das Herzog-Christian-August-Gymnasium Sulzbach-Rosenberg eine Kooperationsvereinbarung geschlossen. Mit Vorträgen zu den Forschungsthemen, Besichtigungen der Technika und Labore des Instituts, Berufsfindungsevents und Seminararbeiten wird die schon bestehende Zusammenarbeit weiter vertieft. Ein gemeinsames Ziel der Kooperationspartner ist die Förderung der Berufsorientierung unter den Schülerinnen und Schülern – besonders was die Berufsfelder in Wissenschaft und Forschung betreffen. Das HCA-Gymnasium ist eine MINT-freundliche Schule und bietet eine Schulbildung in naturwissenschaftlichen und technischen Fachbereichen. Diese ist die Basis für ein entsprechendes Studium oder eine Ausbildung, und legt damit die Grundlage für eine Arbeit an einer Forschungseinrichtung oder in der Entwicklungsabteilung eines Unternehmens. Im Jahr 2023 startete das Gymnasium außerdem die Zertifizierung als „Klimaschule”. Durch die Kooperation mit dem Fraunhofer Institut für Umwelt-, Sicherheits-, und Energietechnik kann das Gymnasium sein Spektrum an Lernformaten, Lernorten und Informationsangeboten zu diesem Thema erweitern. Ulrich Zänker, Schulleiter des HCA-Gymnasiums: „Wir schaffen damit eine wertvolle Brücke zwischen Schule und Forschung, die unseren Schülerinnen und Schülern nicht nur Einblicke in die Welt der Wissenschaft gibt, sondern sie auch für zukünftige Berufswege begeistert. Das Interesse an den Themen Klimawandel, Energiewende und Kreislaufwirtschaft ist sehr groß.” Die Kooperation ist vielfältig: Wissenschaftler halten Vorträge zu den Forschungsthemen in den W-Seminaren am Gymnasium, in Praktika zur Berufsorientierung lernen die Schülerinnen und Schüler die Ausbildungsberufe des Instituts kennen (Verwaltung, Techniker oder IT). Es wird Besuche des Instituts für einzelne Klassen oder im Rahmen des Girls Day geben. Und es gab bereits Ideen für eine Zusammenarbeit in Förderprojekten im Bereich Wissenschaftskommunikation und Klimaschutz. Prof. Dr.-Ing. Matthias Franke, Leiter des Fraunhofer UMSICHT Institutsteils in Sulzbach-Rosenberg: „Ich bin überzeugt, dass wir durch Forschung und neue Technologien einen Beitrag zu Klimaschutz, Rohstoffsicherheit und sicherer Energieversorgung leisten können – für eine lebenswerte Zukunft. Umso mehr freut es mich, wenn wir den Schülerinnen und Schülern diese positiven Impulse mitgeben und ihnen zeigen können, wie praxisnah und wirkungsvoll Forschung bei uns sein kann.” Fraunhofer UMSICHT ist eines von 76 Forschungsinstituten innerhalb der Fraunhofer Gesellschaft. Diese ist mit mehr als 32.000 Mitarbeitern eine der größten Einrichtungen für anwendungsorientierte Forschung weltweit. Am Institutsteil in Sulzbach-Rosenberg widmen sich ca. 120 Mitarbeiter der Entwicklung von Technologien und Prozessen, die den Übergang zu einer nachhaltigen Gesellschaft ermöglichen. Die Kooperationsvereinbarung wurde am 1. April unterzeichnet – im Rahmen einer Lehrerfortbildung, die als Gastveranstaltung bei Fraunhofer UMSICHT stattfand und ebenfalls mit einer Besichtigung des Instituts verbunden war. Alle Beteiligten sehen positiv auf die gesteckten Pläne und hoffen noch mehr MINT-begeisterte Schülerinnen und Schüler für die Tätigkeiten in der angewandten Forschung zu erreichen.
Die Gruppe mit Kursleiter StD Josef Witt ganz links und Schülerinnen und Schülern aus dem Herzog-Christian-August-Gymnasium in Sulzbach-Rosenberg sowie dem Erasmus-Gymnasium und dem Max-Reger-Gymnasium (beide in Amberg) (Bild: Susanne Witt )

Schülerakademie Amberg-Sulzbach: Reise durch die Herrschaftsarchitektur

Auch in diesem Schuljahr bietet die Schülerakademie Amberg-Sulzbach wieder ein vielfältiges Programm zur Förderung besonders begabter Schülerinnen und Schüler an den vier Amberger Gymnasien und dem HCA-Gymnasium in Sulzbach-Rosenberg. Es reicht von einem Aufbaukurs Italienisch über die Beschäftigung mit Brettspielen bis hin zu einem Debattierkurs. Der Beitrag des HCA-Gymnasiums besteht diesmal in einer Serie von Exkursionen zum Thema „Herrschaftsarchitektur“. Dabei geht es darum, wie die Mächtigen in der Mitte Europas ihre Stellung und ihren Reichtum über Jahrhunderte hinweg in Form von Bauten dargestellt haben, die stets auch mit Botschaften an die Untertanen wie auch an andere Herrscherhäuser verbunden waren. Der aus Amberger und Sulzbacher Gymnasiasten zusammengesetzte Kurs hat bereits die Burg Trausnitz oberhalb von Landshut besichtigt, wo es um die Zurschaustellung von Herrschaft im späten Mittelalter ging, und ebenso die aus der Renaissance stammenden Teile der Münchner Residenz. Um die schon regelrecht theatralische Inszenierung von Herrschaft im Barockzeitalter ging es beim Besuch der Residenz der Würzburger Fürstbischöfe mit ihrem weltberühmten, von Tiepolo ausgemalten Treppenhaus. Für Mitte Mai ist bereits ein Besuch des Parks von Schloss Wilhelmshöhe bei Kassel mit seinen Wasserspielen terminiert, wo eine ganze Landschaft nach den Wünschen mehrerer barocker Herrscher modelliert wurde. Noch in der Planungsphase befindet sich eine Führung durch die Interieurs von zwei großbürgerlichen Wohnungen, die vom Wiener Star-Architekten Adolf Loos in den 1920er Jahren im böhmischen Pilsen errichtet wurden und die erstaunlicherweise sowohl den Zweiten Weltkrieg als auch 40 Jahre Kommunismus weitgehend unbeschadet überstanden haben. Hier wird deutlich werden, dass Einfluss und Reichtum auch auf diskretere Weise, doch nicht weniger wirkungsvoll, in Szene gesetzt werden kann als im Barockzeitalter.
Erster Bürgermeister Stefan Frank empfängt die irischen Schülerinnen und deren Austauschpartnerinnen  (Bild: Martin Kernl )

Bürgermeister Stefan Frank empfängt irische HCA-Gastschülerinnen aus Thurles

Im Rahmen eines Schüleraustauschs waren Schülerinnen der bereits 1787 gegründeten Ursuline Secondary School aus Thurles im irischen County Tipperay am Herzog-Christian-August-Gymnasium in Sulzbach-Rosenberg zu Gast. Die drei Jugendlichen im Alter von 15-17 Jahren besuchten zusammen mit ihren deutschen Austauschpartnern über 3 Wochen hinweg gemeinsam den Unterricht am örtlichen HCA-Gymnasium. Neben dem Erweitern der Sprachkenntnisse stand das Kennenlernen eines anderen Schulalltags und der Sulzbach-Rosenberger Heimatregion im Vordergrund. So besuchten die Mädchen zusammen mit ihren Gastfamilien an den Wochenenden die Städte Nürnberg und Regensburg, oder auch die Befreiungshalle bei Kelheim. Am 11.02. folgten die irischen Austauschschüler einer Einladung des 1. Bürgermeisters Stefan Frank in das historische Rathaus der Stadt Sulzbach-Rosenberg. Die persönliche Führung durch das Stadtoberhaupt begann mit einem Ausblick aus dessen Büro im Dachgeschoß auf die Altstadt und das Sulzbacher Schloss, und führte durch den großen und kleinen Rathaussaal bis hinunter ins ehemalige Lochgefängnis. Im großen Rathaussaal entstand unter dem Portrait von Herzog Christian August, als Namensgeber des HCA-Gymnasiums, ein Erinnerungsbild mit 1. Bürgermeister Stefan Frank und den drei irischen Gästen, sowie den am Austausch beteiligten Schülerinnen des HCA. Nach einem Abschied am Flughafen München freuen sich die Sulzbach-Rosenberger Schülerinnen auf ein Wiedersehen bei einem ebenso dreiwöchigen Gegenbesuch in Irland ab Mitte März.
Ein Raum der Stille am HCA-Gymnasium. (Bild: Katrin Pretzl)

Ein Raum der Stille am HCA-Gymnasium

Die Fachschaft Religion am Herzog-Christian-August-Gymnasium freut sich, ein besonderes Projekt vorzustellen: den neu gestalteten Raum der Stille. Dieser Raum wurde mit viel Sorgfalt und Liebe zum Detail eingerichtet, um den Schülern und Lehrkräften eine besondere Umgebung zu bieten, die sich von den üblichen Klassenzimmern unterscheidet. Der Raum der Stille ist ein Ort, der speziell für Unterrichtssituationen geschaffen wurde, in denen alternative Sitzordnungen sinnvoll sind oder eine vertraute Atmosphäre das Lernen und den Austausch fördert. So wird er beispielsweise für den Klassenrat, für vertrauliche Gespräche mit den Vertrauenslehrern oder für Teamgespräche genutzt. Darüber hinaus lädt der Raum zu spirituellen und besinnlichen Momenten ein. Meditationen, Adventsandachten und Bibelkreise finden hier ebenso ihren Platz wie kleinere, ruhige Veranstaltungen. Mit einer angenehmen und warmen Gestaltung soll der Raum dazu beitragen, dass sich alle, die ihn betreten, geborgen und entspannt fühlen. Eine weitere Neuerung, die mit dem Raum der Stille eingeführt wird, ist das Angebot des „Silence Wednesday”. Jeden Mittwoch bietet dieser besondere Tag den Schülern die Möglichkeit, sich bewusst eine Auszeit vom oft hektischen Schulalltag zu nehmen: In der ersten Pause wird eine Meditation angeboten, die den Schülern hilft, Kraft zu tanken und innere Ruhe zu finden. In der zweiten Pause können die Schüler an einer „Stillen Pause” teilnehmen. Hier läuft entspannende Musik, und die Lautstärke ist deutlich geringer als in den regulären Pausen. Mit dem Raum der Stille und dem Silence Wednesday möchte die Fachschaft Religion einen Beitrag dazu leisten, das Schulklima am HCA-Gymnasium noch positiver zu gestalten und den Schülern einen Raum zu bieten, in dem sie zur Ruhe kommen und Kraft schöpfen können. Wir freuen uns, diesen besonderen Ort mit Leben zu füllen!
Die 5. und 6. Klassen am HCA-Gymnasium machten im Religionsunterricht eine kreative Weihnachtsaktion. (Bild: Katrin Pretzl)

Weihnachtsaktion der 5. und 6. Klassen am HCA-Gymnasium

In der festlichen Vorweihnachtszeit haben die Schülerinnen und Schüler der 5. und 6. Klassen am HCA-Gymnasium eine kreative Weihnachtsaktion im Rahmen des Religionsunterrichts durchgeführt. Unter dem Motto „Gestalten und Feiern” hatten die Kinder die Möglichkeit, ihrer Kreativität freien Lauf zu lassen und gleichzeitig die besinnliche Atmosphäre der Adventszeit in die Schule zu bringen. Die Aktion bestand darin, Weihnachtssterne und Weihnachtsbäume auszumalen und zu gestalten. Mit viel Freude und Eifer machten sich die Schülerinnen und Schüler ans Werk, um bunte und fantasievolle Motive zu kreieren. Die Ergebnisse waren beeindruckend: Die Kinder zeigten nicht nur ihr künstlerisches Talent, sondern auch ihre Begeisterung für die bevorstehenden Feiertage. Die fertiggestellten Kunstwerke wurden anschließend im Schulhaus als festliche Weihnachtsgirlande vor dem Sekretariat dekoriert und trugen so zur weihnachtlichen Stimmung bei. Diese Aktion förderte nicht nur die Kreativität der Kinder, sondern auch den Gemeinschaftssinn, da sie gemeinsam an einem Projekt arbeiten und ihre Werke miteinander teilen konnten. Die Schulleitung und die Fachschaften Evangelische und Katholische Religionslehre sind stolz auf das Engagement der 5. und 6. Klassen und danken allen Beteiligten für ihre Kreativität und ihren Einsatz. Die Weihnachtsgirlande ist nicht nur ein schöner Anblick, sondern auch ein Symbol für die Freude und den Zusammenhalt, die in der Schulgemeinschaft des HCA-Gymnasiums herrschen.
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Die Aktion „Weihnachten im Schuhkarton“ – Die „Challenge 50“ geschafft

In der besinnlichen Zeit des Jahres hat das HCA-Gymnasium erneut an der Aktion „Weihnachten im Schuhkarton” teilgenommen, die von den Fachschaften Evangelische und Katholische Religionslehre organisiert wurde. Diese Initiative hat es sich zur Aufgabe gemacht, bedürftigen Kindern in verschiedenen Ländern eine Freude zu bereiten und ihnen ein Stückchen Weihnachtszauber zu schenken. In diesem Jahr haben die Schülerinnen und Schüler das HCA-Gymnasiums so viele Pakete wie noch nie abgegeben – insgesamt 52 liebevoll gepackte Schuhkartons! Dies ist nicht nur ein beeindruckendes Ergebnis, sondern auch ein Zeichen für das große Engagement und die Solidarität der Schulgemeinschaft. Besonders erfreulich ist, dass die „Challenge 50” erfolgreich gemeistert wurde. Diese Herausforderung, 50 Pakete zu packen, wurde von den HCA-Schülerinnen und -Schülern mit Begeisterung angenommen und sogar noch übertroffen. Der Sinn von „Weihnachten im Schuhkarton” liegt darin, Kindern, die oft in schwierigen Verhältnissen leben, ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern. Die gepackten Schuhkartons sind gefüllt mit kleinen Geschenken, Hygieneartikeln und Schulmaterialien, die den Kindern nicht nur Freude bereiten, sondern auch zeigen, dass sie nicht vergessen sind. Weihnachten ist eine Zeit des Gebens und der Nächstenliebe, und durch diese Aktion können wir gemeinsam einen Beitrag leisten, um das Licht der Hoffnung und der Freude in das Leben anderer zu bringen. Ein herzlicher Dank der Fachschaften Evangelische und Katholische Religion wie auch der Schulleitung geht an alle, die sich an dieser Aktion beteiligt haben – sei es durch das Packen der Kartons, das Spenden von Materialien oder die Organisation der gesamten Aktion.
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