Die Neugeborenen mit ihren Eltern beim Empfang im Feuerwehrgerätehaus Waldsassen gemeinsam mit 1. Bürgermeister Bernd Sommer (links) und den Vertretern der verschiedenen Organisationen. (Bild: Florian Müller)

Viele Informationen für frischgebackene Eltern

Ihren traditionellen Neugeborenenempfang veranstaltete die Stadt Waldsassen wieder am vergangenen Sonntagnachmittag. Dabei gab es im letzten halben Jahr nicht so viele Kinder wie gewöhnlich. Dennoch standen 15 Neugeborene auf der Liste der Stadt. „Wir freuen uns über jedes Neugeborene und wollen das auch zeigen”, erklärte 1. Bürgermeister Bernd Sommer bei der Veranstaltung im Feuerwehrhaus. Er verwies darauf, dass die Stadt immer bemüht sei, familienfreundlich zu sein. „Derzeit werden die Spielplätze hergerichtet”, so Sommer über das aktuelle Augenmerk. Aber auch die Ganztagsklasse an der Schule oder das Thema Kinderarzt stehen auf der Agenda. Bei letzterem erhofft sich Bernd Sommer auch einen Vorteil durch das geplante kommunale MVZ. „Dadurch wäre es beispielsweise auch leichter möglich, einen Kinderarzt in Teilzeit einzustellen.” Diana Männer stellte als Familienbeauftragte weitere Angebote wie das Familiencafé vor. „Hier steht vor allem der Austausch zwischen den Eltern im Vordergrund.” Ein weiteres Angebot ist das Netzwerk „Koki” im Landkreis. Die Eltern-Kind-Gruppe stellte Theresa Richtmann vor. Diese richte sich an eine Altersgruppe von 0-3 Jahren und treffe sich einmal in der Woche. Bei den Terminen wird gebastelt, gesungen, getanzt und gespielt. „Das zehnte Treffen ist ohne Kinder, nur für die Eltern, zum entspannten Austausch untereinander.” Helmut Zeitler von der BRK Bereitschaft Waldsassen informierte über den Kurs „Erste Hilfe am Kind”. Von den drei Terminen sei einer davon auch in Zusammenarbeit mit einer Kinderärztin. Feuerwehr-Kommandant Tobias Tippmann informierte anschließend über Brandgefahren im Haushalt. „Dabei sind vor allem Akkus in den letzten Jahren zu einer Gefahrenquelle geworden.” Abschließend erhielt jedes Kind eine Tasche mit verschiedenen Präsenten: Viel Infomaterial, ein Löschspray zur Bekämpfung von Entstehungsbränden, ein Halstuch der Stadt Waldsassen und eine Rolle Müllsäcke. „Diese wurden uns von der Eltern-Kind-Gruppe empfohlen mit dazuzugeben, da in den ersten Monaten nach der Geburt oft mehr Müll anfällt”, so die Verantwortlichen.
Die geehrten Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Waldsassen gemeinsam mit dem Vorsitzenden Michael Fortelny (hinten, 5. von rechts) und 2. Bürgermeister Markus Scharnagl (hinten, 3. von links). (Bild: Florian Müller)

Weniger Einsätze und viele Ehrungen bei der Feuerwehr Waldsassen

Von 83 Einsätzen berichtete Kommandant Tobias Tippmann bei der Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Waldsassen am vergangenen Samstagabend im Gasthof „Prinzregent Luitpold”. 22 Brandeinsätze waren zu verzeichnen. „Als Besonderheiten sind vor allem ein Küchenbrand in Kondrau sowie ein Heizungsbrand in Bad Neualbenreuth zu nennen“, blickte Tobias Tippmann zurück. Auch die Wachbesetzung in Marktredwitz während des Großbrandes in Wunsiedel sei nicht alltäglich gewesen. Im Gegensatz dazu standen vor allem zwei Einsatzstichwörter im vergangenen Jahr häufig auf den Funkmeldern: Drehleiterrettungen und Türöffnungen. „Hierbei hat sich auch die medizinische Ausbildung einiger Kameraden bewährt.“ Denn Rettungswägen würden oft länger brauchen, die Feuerwehr sei dann schon oft vor Ort und müsse die Zeit überbrücken. „Die Zusammenarbeit mit den anderen Organisationen wie Polizei und Rettungsdienst klappt hervorragend“, so Tippmann weiter. „12 Personen konnten im vergangenen Jahr durch unseren Einsatz gerettet werden“. Um die Einsätze gut zu meistern seien auch viele Übungen nötig. Dabei hob er die gemeinsamen Termine mit der Berufsfeuerwehr Eger hervor oder auch Objektbesichtigungen wie der neue EDEKA-Markt oder das Johanniter Kinderhaus Waldwichtel. „Wir sind auch am Thema Blackout dran“, verkündete er und verwies auf die Haustechnik im Feuerwehrhaus. Dieses könne im Falle eines längeren Stromausfalls weiter versorgt werden. Auch theoretische Themen wie Biogasanlagen und deren Gefahren sowie die Elektromobilität standen auf dem Übungsplan. „Hierbei zeigte sich auch, dass die Gefahr meist nicht größer ist als bei normalen Autos.“ Ein Problem sei bei der Ausbildung, dass wenige Plätze an den Feuerwehrschulen zur Verfügung stünden. „Da haben wir schon einige auf der Warteliste“, bedauerte der Kommandant. Die meisten Übungen besuchte Michael Lochner, der zum Dank dafür ein Löschspray erhielt. Tobias Tippmann betonte auch, wie viele zu einer erfolgreichen Feuerwehrarbeit beitragen würden. „Wir haben hier ein Klasse Team, vielen Dank an euch alle für die großartige Unterstützung und das Engagement.” 1. Bürgermeister Bernd Sommer merkte bei seinem Grußwort an: „Jeder, der in Waldsassen ein Haus hat, sollte förderndes Mitglied bei der Feuerwehr sein. 12 Euro Jahresbeitrag sind wirklich nicht zu viel.“ Nachdem eine kleine Satzungsänderung vollzogen wurde standen noch einige Ehrungen langjähriger Mitglieder auf dem Programm. Für 10 Jahre wurden Lena Gralla, Josef Siller und Christian Urbanek geehrt. 20 Jahre dabei sind René Friedrich, Benjamin Müller, Stefanie Ott, Lars Siller und Bernd Simon. Für 30 Jahre ausgezeichnet wurden Johannes Fortelny, Michael Fortelny, Alois Kirschbaum, Peter Lange, Lothar Siller, Ferdinand Sperber, Willibald Zeitler, Günter Siller und Jürgen Zottmeier. Eine Urkunde für 50 Jahre Mitgliedschaft erhielten Peter Christ, Werner Eckstein, die Glashütte Lamberts, Fritz Gralla, Hans Grillmeier, Reinhard Heller, Georg Koch, Adolf Mohr, Bernhard Panrucker, Axel Spachtholz und Otto Summer. Vorsitzender Michael Fortelny bedankte sich für deren Treue und merkte an, dass es noch ein Jubiläum im vergangenen Jahr zu feiern gab: „Wir sind seit 25 Jahren im neuen Feuerwehrgerätehaus an der Bahnhofstraße.“ Zudem bedankte er sich auch bei der Stadt Waldsassen und allen Aktiven für deren Unterstützung. Einen Einblick in die Arbeit der Feuerwehr gäben auch die Jahresberichte, die in den kommenden Tagen an alle Haushalte verteilt werden.
Kommandant Tobias Tippmann (sitzend, rechts) und 2. Bürgermeister Markus Scharnagl (stehend, links) mit den beförderten Feuerwehrmännern und dem scheidenden Kreisbrandmeister Wolfgang Fischer (stehend, rechts). Sein Nachfolger wird Felix Kubitschek (sitzend, zweiter von rechts). (Bild: Florian Müller)

„Wandel und Wechsel“ bei der Feuerwehr Waldsassen

Eigentlich hieß es im Vorfeld, die Jahresmitgliederversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Waldsassen werde diesmal recht unspektakulär. Es stünden keine Neuwahlen an und das Jahr war auch einsatztechnisch nichts besonderes. Und doch stellten die Verantwortlichen um Kommandant Tobias Tippmann ganz entscheidende Weichen für die Zukunft. Von einem „Wandel und Wechsel“ sprach Vorsitzender Michael Fortelny deshalb. „Den gibt es derzeit nicht nur in der Politik, sondern auch bei uns in der Feuerwehr. Im Gegensatz zur (Welt)politik verlaufe dieser aber ohne Unruhen.“ Galt es doch am vergangenen Samstagabend vor allem, den bisherigen Kreisbrandmeister (KBM) Wolfgang Fischer, der für den Bereich Waldsassen und Bad Neualbenreuth zuständig ist, aufgrund des Erreichens der Altersgrenze zu verabschieden. „Du hast deine Heimatfeuerwehr nie vergessen und immer auf uns geschaut. Du warst auch immer zur Stelle, wenn es deine Tätigkeit als KBM zugelassen hat“, so Tobias Tippmann. Wolfgang Fischer war seit 24 Jahren in dieser Funktion tätig. Bekannt war er zudem in seinen Funktionen als Atemschutzausbilder und als Schiedsrichter bei Leistungsprüfungen. „Da das Gesetz zur Verlängerung der Feuerwehrdienstzeit bis 67 Jahre noch nicht beschlossen ist, aber in absehbarer Zeit kommt, wirst du zunächst einmal bis zu dessen Inkrafttreten vom aktiven Feuerwehrdienst beurlaubt. In der Hoffnung, du kannst uns dann noch als aktiver Feuerwehrler etwas unterstützen“, erklärte Kommandant Tobias Tippmann. Als Dank für seine Tätigkeit als Kreisbrandmeister erhielt Fischer einen Essensgutschein sowie einen Blumenstrauß für seine Frau, die ihn stets den Rücken frei hielt. Nachfolger als Kreisbrandmeister wird der bisherige Jugendwart Felix Kubitschek. Er war seit 2014 in der Jugendarbeit der Wehr tätig, zuerst als Schüler- und dann als Jugendwart. „Viele der heute aktiven Kameradinnen und Kameraden durften deine Ausbildung bisher genießen“, so Tippmann über den scheidenden Jugendwart. Jetzt trete er in große Fußstapfen. „Aber wir sind uns sicher, dass du das schaffst.“ In einem Abschiedsvideo, gedreht von der Jugendfeuerwehr, bedankten sich viele Weggefährten für sein Engagement als Jugendwart. Sein Nachfolger wird der bisherige Stellvertreter, Julius Wilholm. Neben diesen Personalwechseln gab es auch einige Beförderungen. So wurden René Friedrich und Felix Kubitschek zum neuen Löschmeister ernannt – letzterer eben auch aufgrund seiner Ernennung zum neuen Kreisbrandmeister. Damit fungieren nun beide künftig bei Einsätzen als Gruppenführer und unterstützen bei der Ausbildung der Kameraden. Aufgrund ihrer abgeschlossenen Grundausbildung wurde Daniela Stark zur Feuerwehrfrau sowie Timo Saller, Christoph Schmid, Christian Urbanek und Hans-Joachim Winkler zum Feuerwehrmann ernannt. Benjamin Müller wurde zum Oberlöschmeister befördert, Roman Kirschbaum und Florian Meyer zum Hauptlöschmeister.
Die neu gewählte Vorstandschaft der Jugendfeuerwehr Waldsassen mit Kommandant Tobias Tippmann (rechts), Schülerwart Georg Mayer (rechts oben), dem neuen Jugendwart Julius Wilholm (daneben) und dem bisherigen Jugendwart Felix Kubitschek (links). (Bild: Florian Müller)

Jonathan Blessenberger neuer Jugendsprecher

Auf über 80 Termine blickte die Jugendfeuerwehr Waldsassen bei ihrer Jahreshauptversammlung am vergangenen Montag zurück. Dabei wurde auch neu gewählt. Zunächst berichtete Jugendwart Felix Kubitschek vom Mitgliederstand, der sich auf 20 Mitglieder in der Jugendgruppe und 14 in der Schülergruppe beläuft. Die Gruppenstunden im vergangenen Jahr waren mit abwechslungsreichen Themen belegt, beispielsweise Fahrzeugkunde, Absturzsicherung und der Umgang mit dem Sprungretter. „Highlights waren zwischendurch der Besuch der Eishalle in Mitterteich, die Betreuung des Osterfeuers, gemeinsame Unternehmungen mit der Jugendfeuerwehr Nabburg und die 24h-Schicht in Zusammenarbeit mit dem Jugendrotkreuz”, so Kubitschek. Bei den Neuwahlen wurde Jonathan Blessenberger neuer Gruppensprecher, Mia Saller ist dessen Stellvertreterin. Magdalena Ernst ist für die Kasse zuständig, Max Tippmann und Milena Hauer sind Kassenprüfer. Kommandant Tobias Tippmann dankte den Jugendlichen für ihr Engagement und munterte diese auf, weiter dabei zu bleiben. „Feuerwehr macht schon in der Jugend Spaß. Aber später natürlich noch mehr, wenn man dann mit ausrücken darf, also bleibt dran!” Einen besonderen Moment gab es dann noch zum Schluss: Aufgrund neuer Aufgaben in der Feuerwehr wird Felix Kubitschek künftig nicht mehr als Jugendwart tätig sein. Sein Nachfolger wird der bisherige Stellvertreter Julius Wilholm. Kommandant Tobias Tippmann und die Jugendsprecher bedankten sich bei Kubitschek für sein Engagement: „Wir konnten viele schöne Momente mit dir in der Jugend erleben.”
Deutsche und tschechische Feuerwehrkräfte übten vergangene Woche gemeinsam unter Atemschutz. (Bild: Florian Müller)

Feuerwehren üben zweisprachig und mit Lego

Seit vielen Jahren übt die Freiwillige Feuerwehr Waldsassen regelmäßig mit Ihren Kollegen von der Berufsfeuerwehr Eger verschiedene Einsatzszenarien. „Wir treffen uns meist drei bis viermal im Jahr in Eger bzw. Waldsassen zu gemeinsamen Übungen“, so der Waldsassener Kommandant Tobias Tippmann. Rund 10 gemeinsame Einsätze haben die beiden Wehren seit dem Beginn der Zusammenarbeit bereits absolviert. „Gründe für die regelmäßigen Übungen sind beispielsweise das Kennenlernen der Kameraden und deren Technik und Taktik“, so Tobias Tippmann. Seit heuer beteiligen sich auch die Freiwillige Feuerwehr Eger und freiwillige Kräfte von umliegenden Wehren in Tschechien an den Übungsveranstaltungen. So trafen sich in der vergangenen Woche die Floriansjünger am Dienstag und am Freitag auf dem Feuerwehrgelände in Waldsassen, um sich gemeinsam auf den Atemschutzeinsatz vorzubereiten. Es musste die auf 25 Meter ausgefahrene Drehleiter bestiegen und eine Übungspuppe mit 130kg aus dem Keller gerettet werden. Bei weiteren Stationen mit Technik wurde auf die Brandbekämpfung im Innenangriff und die Anwendung der Wärmebildkamera eingegangen. Eine Besonderheit war zudem eine Station mit einem Lego-Bausatz: Hier galt es, seinem Truppkollegen mit Funksprüchen die Bauanleitung für einen Legoraum durchzugeben. Die große Besonderheit bei den beiden Übungsabenden war, dass die Zusammenarbeit von Atemschutztrupps aus Tschechien und Deutschland probiert wurde. Hier galt es, die Sprachbarriere mit Hand- und Fußzeichen zu überwinden, sofern keiner die andere Sprache beherrschte. Dabei machten die Brandschützer eine wichtige Übungserkenntnis: „Eine enge Zusammenarbeit von verschieden sprachigen Trupps funktioniert nur unter Sicht. Bei Atemschutzeinsätzen in verrauchten Räumen steht die Sprache als Hindernis im Weg“, so Tippmann. Er betonte aber auch: „Wir haben erkannt, dass viele Kräfte der freiwilligen Feuerwehr in Eger in Deutschland arbeiten und demnach gut als Dolmetscher fungieren können.“ Alles in allem zogen die Verantwortliche eine positive Bilanz von zwei erfolgreichen Übungstagen mit grenzüberschreitender Zusammenarbeit. Vorbereitet wurden die Übungen von den beiden Atemschutzausbildern aus Waldsassen, René Friedrich und Michael Fortelny.
Die Abordnung der Feuerwehr Waldsassen mit den tschechischen Kameraden in Eger. (Bild: Florian Müller)

Wechsel in der Führung bei der Egerer Feuerwehr

Traditionell an Heiligabend besuchte eine Abordnung der Freiwilligen Feuerwehr Waldsassen die diensthabende Mannschaft der Berufsfeuerwehr in Eger. Die beiden Institutionen pflegen seit mehr als 20 Jahren bereits eine gute und enge Zusammenarbeit. Im vergangenen Jahr standen beispielsweise zwei gemeinsame Übungen an: Einmal fuhren die Klosterstädter nach Tschechien, um die historischen Dachstühle am Egerer Marktplatz zu besichtigen. Sollte es dort einmal brennen, wären die Waldsassener auch mit im Einsatz. Auch die „Hasici” - wie die Feuerwehr in Tschechien heißt, war zu einer Übung in Waldsassen. Gemeinsame Einsätze gab es dieses Jahr keine zu verzeichnen. „Es war für uns ein ruhiges Jahr”, so der Waldsassener Kommandant Tobias Tippmann. Die Kameraden in Eger konnten dies nur so bestätigen, auch für sie verlief das Einsatzjahr 2024 ohne größere Ereignisse. Im Gespräch zur Mittagszeit tauschten sich die Brandschützer meist auf Englisch über die verschiedensten Themen aus. Nicht immer ging es dabei aber um die Feuerwehr. Eine größere Nachricht gibt es aber auf tschechischer Seite zu verkünden. Martin Tomášek, bis jetzt Kommandant der Berufsfeuerwehr Eger und den Waldsassener bestens bekannt, wird neuer Direktor der Feuerwehren rund um Eger. Ab Jahreswechsel gibt es dann demzufolge auch einen neuen Kommandant in Eger. An der Zusammenarbeit soll das aber nichts ändern: „Wir planen wieder gemeinsame Übungen, unter anderem die Verlegung einer Schlauchstrecke in die Egerer Altstadt sowie eine gemeinsame Atemschutzübung in Waldassen”, so Kommandant Tobias Tippmann.
Einen kurzweiligen Vormittag erlebten rund 70 Kinder bei der Feuerwehr Waldsassen. (Bild: Florian Müller)

Schaumteppich und Rundfahrten die Highlights

Patschnass, aber rundum glücklich verließen rund 70 Kinder das Ferienprogramm der Waldsassener Feuerwehr am vergangenen Samstag. Vorher mussten sie einige Aufgaben bewältigen und durften viele Tätigkeiten der Feuerwehr selbst probieren. Neben einem Quiz hatten die Organisatoren und stellvertretenden Vorsitzenden René Friedrich und Sebastian Koch mit ihrer Mannschaft auch einige Stationen vorbereitet: Ein dunkler Raum konnte mit der Wärmebildkamera erkundet, Rettungsspreizer und Schere ausprobiert und Leinen sowie Schläuche mussten zielgerecht geworfen werden. Wichtige Gegenstände eines Feuerwehrlers galt es blind zu ertasten. Im Quiz mussten die Kinder wissen, was beispielsweise die Aufgaben der Feuerwehr sind oder welche Farbe der Helm der Jugendfeuerwehr hat. Immer wieder gab es von den Floriansjüngern Aktionen zwischendurch, wie beispielsweise eine Besteigung des Schlauchturms, Rundfahrten mit den Feuerwehrautos durch Waldsassen oder eine Fahrt über die Dächer der Klosterstadt im Korb der Drehleiter. Natürlich durfte auch das Zielspritzen auf „brennende“ Häuser nicht fehlen. Auch ihre kreative Seite zeigten die Aktiven der Feuerwehr: Mittels Tauchpumpe und einem Strahlrohr wurde ein Springbrunnen gebaut. Am Ende stand dann noch der Höhepunkt auf dem Programm: Mit Partyschaum wurde ein großer Schaumteppich ausgelegt. Schnell waren viele Kinder von oben bis unten voll mit Schaum. Dank der warmen Temperaturen war dies aber kein Problem.
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