Viele Informationen für frischgebackene Eltern
Ihren traditionellen Neugeborenenempfang veranstaltete die Stadt Waldsassen wieder am vergangenen Sonntagnachmittag. Dabei gab es im letzten halben Jahr nicht so viele Kinder wie gewöhnlich. Dennoch standen 15 Neugeborene auf der Liste der Stadt. „Wir freuen uns über jedes Neugeborene und wollen das auch zeigen”, erklärte 1. Bürgermeister Bernd Sommer bei der Veranstaltung im Feuerwehrhaus. Er verwies darauf, dass die Stadt immer bemüht sei, familienfreundlich zu sein. „Derzeit werden die Spielplätze hergerichtet”, so Sommer über das aktuelle Augenmerk. Aber auch die Ganztagsklasse an der Schule oder das Thema Kinderarzt stehen auf der Agenda. Bei letzterem erhofft sich Bernd Sommer auch einen Vorteil durch das geplante kommunale MVZ. „Dadurch wäre es beispielsweise auch leichter möglich, einen Kinderarzt in Teilzeit einzustellen.” Diana Männer stellte als Familienbeauftragte weitere Angebote wie das Familiencafé vor. „Hier steht vor allem der Austausch zwischen den Eltern im Vordergrund.” Ein weiteres Angebot ist das Netzwerk „Koki” im Landkreis. Die Eltern-Kind-Gruppe stellte Theresa Richtmann vor. Diese richte sich an eine Altersgruppe von 0-3 Jahren und treffe sich einmal in der Woche. Bei den Terminen wird gebastelt, gesungen, getanzt und gespielt. „Das zehnte Treffen ist ohne Kinder, nur für die Eltern, zum entspannten Austausch untereinander.” Helmut Zeitler von der BRK Bereitschaft Waldsassen informierte über den Kurs „Erste Hilfe am Kind”. Von den drei Terminen sei einer davon auch in Zusammenarbeit mit einer Kinderärztin. Feuerwehr-Kommandant Tobias Tippmann informierte anschließend über Brandgefahren im Haushalt. „Dabei sind vor allem Akkus in den letzten Jahren zu einer Gefahrenquelle geworden.” Abschließend erhielt jedes Kind eine Tasche mit verschiedenen Präsenten: Viel Infomaterial, ein Löschspray zur Bekämpfung von Entstehungsbränden, ein Halstuch der Stadt Waldsassen und eine Rolle Müllsäcke. „Diese wurden uns von der Eltern-Kind-Gruppe empfohlen mit dazuzugeben, da in den ersten Monaten nach der Geburt oft mehr Müll anfällt”, so die Verantwortlichen.