Kolping Tännesberg (Bild: Franziska Ebnet)

Jahreshauptversammlung der Kolpingsfamilie Tännesberg

Am 21.03.2025 traf sich die Kolpingsfamilie zum gemeinsamen Gestalten des Kreuzweges in der Pfarrkirche und zur anschließenden Jahreshauptversammlung im Sporthotel zur Post. Nach der Begrüßung durch den Ersten Vorsitzenden Josef Schneider folgten die Tätigkeitsberichte. Jungkolping freute sich besonders über das sehr gut besuchte Johannisfeier. Der Hauptverein berichtete über viele weitere Aktionen, unter anderem das Mitwirken beim Jodok Ritt und bei der Tännesberger Faschingsgaudi. Außerdem wurde allen Mitwirkenden gedankt, die sich an der Nikolausaktion beteiligen. Durch ihr Engagement in den letzten Jahren konnten bereits drei neue Gewänder gekauft werden. Die Fanfarengruppe konnte im Jahr 2024 viele Auftritte verbuchen. Auch das erfolgreiche Trainingswochenende im April 2024 kann heuer wiederholt werden und somit können wieder neue Spieler und Trommler in die Gruppe aufgenommen werden. Die Ehrung langjähriger Mitglieder nahmen Erster Vorsitzender Josef Schneider und Ehrenvorsitzender Johann Schönberger vor und dankten für die Treue zur Kolpingfamilie. 25 Jahre: Hubert Reil 40 Jahre: Eckl Martin, Schönberger Michael 50 Jahre: Eisenreich Inge, Seegerer Richard, Spickenreither Franz, Rom Elisabeth, Schneider Christl, 60 Jahre: Zangl Josef, Braun Paul, Braun Rudolf, Für das Jahr 2025 sind bereits zahlreiche Aktivitäten geplant. Der Emmausgang geht heuer nach Wildstein. Die Altkleidersammlung findet leider erst wieder im September statt. Außerdem möchte sich die Kolpingsfamilie wieder am Jodok Ritt und dem Ferienprogramm beteiligen.
Vorsitzender Richard Schneider (hinten rechts) freute sich über die Ehrung langjähriger Mitglieder (Bild: Michael Bartmann)

OWV Tännesberg ehrt langjährige Mitglieder

Ganz im Zeichen des Rückblicks und der Ehrungen stand die Jahreshauptversammlung des OWV Tännesberg, zu der erster Vorsitzender Richard Schneider 29 Mitglieder im Café Seegerer begrüßen konnte. Dabei ließ er das vergangene Vereinsjahr Revue passieren und hob die vielfältigen Aktivitäten hervor – von der Säuberungsaktion am Schlossberg über den Auf- und Abbau der Totenbretter bis hin zur Durchführung eines Berggottesdienstes. Zudem war eine Pilgergruppe des Vereins bei der Wallfahrt anlässlich des Sankt-Jodok-Ritts vertreten. Ein erfreulicher Punkt der Versammlung war auch der positive Kassenbericht, den Kassierin Hedwig Haberl präsentierte. In den sich anschließenden Ehrungen wurden Roswitha Ott, Johann Ott, Michael Kick, Matthias Grundler, Rita Burger, Werner Braun, Manfred Bauer, Karl Kleber und Stefan Bösl für 25 Jahre Vereinstreue ausgezeichnet. Franz Eger und Oskar Götz erhielten eine Ehrung für ihr 40-jähriges Engagement. Besonders gewürdigt wurden zudem Günther Balk, ehemaliger Vorstand, für 50 Jahre sowie Richard Spickenreither für beeindruckende 60 Jahre Mitgliedschaft – beide erhielten eine Urkunde und einen Gutschein feierlich überreicht. Bürgermeister Ludwig Gürtler betonte in seinen Grußworten die Bedeutung des ehrenamtlichen Engagements und sprach dem Verein seinen Dank für die geleistete Arbeit aus. Er unterstrich die Wichtigkeit einer weiterhin engen Zusammenarbeit und kündigte einen gemeinsamen Termin im April zur Neugestaltung der Wanderwege an. Zum Abschluss dankte Schneider allen Anwesenden, insbesondere den engagierten Helfern, für ihren Einsatz. Mit einem Ausblick auf die kommenden Aktionen – darunter eine weitere Säuberungsaktion am Schlossberg am 21. März – endete die Versammlung in einer harmonischen Atmosphäre und spiegelte das starke Gemeinschaftsgefühl des Vereins wider.
Wintergrillen der CSU (Bild: David Nesner)

Erfolgreiches Wintergrillen der CSU Tännesberg mit Kinderprogramm

Am ersten Februar war es erneut so weit. Bei bestem Wetter lud die CSU Tännesberg wieder zum jährlichen Wintergrillen bei Werner Schärtl ein. Die Garage war gut beheizt und auch an Feuertonne und Feuerschalen ließ es sich gut aushalten. Dieses Mal wurde auch ein Kinderprogramm als Entschädigung für den nicht vorhandenen Schnee angeboten. Franziska Ebnet und Robert Eichhorn hatten mehrere Vorleseeinheiten vorbereitet. Die allererste Runde wurde allerdings spontan von Albert Rupprecht übernommen, der mit den Kindern zusammen zwei Bücher las. Damit auch keiner fror, stellte dafür Hans Ebnet seine Garage zur Verfügung. Beate Zangl kümmerte sich um die künstlerisch interessierten Kinder, die neben der Schneeflockenproduktion auch eigene Bilder gestalten oder auch etwas ausschneiden konnten. Eine weitere Attraktion für die Kinder war das Grillen von Marshmallows. Durch die Verkehrsberuhigung konnten die Kinder auch gefahrlos herumtoben. Insgesamt hatten so die Kinder auch Ihne Schnee sehr viel Spaß. Die Erwachsenen konnten derweil gute Gespräche miteinander führen , aber auch die ein oder andere Frage an Albert Rupprecht richten. Neben Grillgut und Kaltgetränken wurden auch verschiedene warme Getränke von Angelika Prem und ihrem Team kredenzt. Der absolute Renner war der selbstgemachte Glüh-Gin. Irene Hammerl hatte sich außerdem wieder um das süße Schmankerl zum Glühwein gekümmert und Kücheln frisch gebacken. Insgesamt konnte das Wintergrillen-Team sehr zufrieden sein.


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Christine Schneider zwischen Schulamtsdirektor Hans Hilburger (rechts) und ihrem Mann, inmitten der Gäste (Bild: Annemarie Mösbauer)

Rektorin Christine Schneider offiziell in Pension

Der fachliche Leiter des Staatlichen Schulamtes Schwandorf ging bei der Verabschiedung von Rektorin und Schulleiterin von Oberviechtach und Winklarn Christine Schneider von einem Wort von Erich Kästner aus: “Abschiede kann man nicht planen“. So war es bei Christine Schneider. Leider konnte die offizielle Verabschiedung Ende des Schuljahres 2023/24 aus gesundheitlichen Gründen nicht stattfinden. Für Hilburger war es ein besonderes Anliegen, dies nachzuholen. Die Wege ihres schulischen Lebens kreuzten sich immer wieder. Dies ließ der Schulamtsdirektor noch einmal Revue passieren. Gemeinsames Volleyballspielen in Tännesberg, Studium in Regensburg, Liebe zum Schwarzen Theater, Schneider Rektorin in Tännesberg und Hilburger Schulrat in Neustadt, beide wechseln in den Landkreis Schwandorf, Rektorin in Winklarn und Schulrat in Schwandorf. So beschrieb er die scheidende Rektorin: „Für Christine Schneider war Lehrer nicht Beruf, sondern Berufung. Sie brannte für ihre Arbeit mit Kindern und war stets am Puls der Zeit“. Neben der Kompetenz als Lehrkraft hatte sie auch sensible Antennen als Führungskraft, als Schulleiterin. Sie pflegte eine offene, aufrichtige, ehrliche und loyale Kooperation mit dem Schulamt, so der fachliche Leiter. In durchaus kritischen Dialogen setzte sie sich für die Belange ihrer Schulen ein. Hilburger beschrieb kurz ihre schulische Laufbahn: Grundschule Tännesberg, Gymnasium Weiden, Studium Regensberg, VS Schirmitz, VS Bad Tölz Süd, VS Schirmitz, VS Tännesberg, VS Moosbach, ab 2008 Rektorin Tännesberg, 2014 Schulleiterin Winklarn, 2019 Rektorin in Oberviechtach und Mitleitung von Winklarn und 2024 Ruhestand. Danke sagten auch für die geleistete Arbeit für die Kinder Bürgermeister Rudolf Teplitzky (Oberviechtach), Sonja Meier (Winklarn) und Walter Schauer (Thanstein). Diesen Dankesworten schlossen sich auch der Förderverein und der Elternbeirat an. In ihren Abschiedsworten dankte Schneider allen, die sie in ihrer Arbeit unterstützen: ihrer Familie, den Schulaufwandsträgern, den Sekretärinnen und allen schulischen Gremien und natürlich Schulamtsdirektor Hans Hilberger für die emotionale Verabschiedung. Sie blickte auf die letzten 10 Jahre zurück, 2014 Wechsel nach Winklarn in ein neu renoviertes Haus, das mit Leben und Ideen gefüllt werden muss, alle Schüler aus Thanstein sind nun in Winklarn, Digitalisierung kommt mit riesigen Schritten, 2019 Wechsel nach Oberviechtach mit im Gepäck die Schulleitung in Winklarn, dann kam 2020 Corona und 2024 Ruhestand. Nach ihrem erfüllten Berufsleben fasste sie selbst zusammen: “Ich war sehr gerne Lehrerin und später Schulleiterin und jetzt bin ich sehr gerne Pensionörin“.
Die neugewählte Vorstandschaft: Kassier David Nesner, Kassenprüferin Sabine Gruber, 2. Vorsitzende Franziska Kühn, 1. Vorsitzende Rebekka Fischer, Schriftführerin Judith Winderl und 2. Vorsitzender Josef Geitner (von links). (Bild: Katharina Breitschaft)

Förderverein „St. Jodok-Ritt“ formiert sich neu

Der plötzliche Tod von Josef Grötsch überschattete die Jahreshauptversammlung des Fördervereins „St. Jodok-Ritt” im Hotel Wurzer. Zu Beginn wurde in einer Schweigeminute dem verdienten Mitglied gedacht. Vorsitzender Benedikt Uhlemann dankte in seinem Bericht Hans Ebnet für die Errichtung einer weiteren Reiterfigur an der St. Jodok-Kirche, Vorbild dazu war der bereits bestehende „Reiter” an der Bundesstraße. Auf Initiative von Hans Ebnet und Josef Grötsch thront seit dem Sommer ein kleineres Exemplar auf einem Findling gegenüber der Wallfahrtskirche. Die bestehende Reiterfigur an der B 22 wurde ebenfalls durch den Einsatz von Hans Ebnet abgebaut, fachmännisch aufbereitet und wieder aufgebaut. Desweiteren informierte Benedikt Uhlemann über den geplanten Abriss des „Trafohäuschens” gegenüber dem „Haus der Biodiversität”, eine Restauration der Fassadenmalerei ist deshalb nicht mehr erforderlich. Kassier David Nesner gab mit seinem Kassenbericht einen Überblick über die stabile finanzielle Situation des Vereins. Ein weiterer Punkt auf der Tagesordnung waren die Neuwahlen. Aus der bisherigen Vorstandschaft stellten sich Benedikt Uhlemann und Lukas Braun nicht mehr zur Wahl, der Verein war gezwungen die Führung neu zu formieren. Die reibungslosen Neuwahlen unter Leitung von Bürgermeister Ludwig Gürtler brachten folgendes Ergebnis: Rebekka Fischer übernimmt als erste Vorsitzende die Führung des Vereins, unterstützt wird sie dabei von ihren beiden gleichberechtigten Stellvertretern Franziska Kühn und Josef Geitner. Judith Winderl wurde in ihrem Amt als Schriftführerin bestätigt. David Nesner bleibt Kassier, die Prüfung der Vereinskasse übernehmen weiterhin Sabine Gruber und Josef Schneider.
CSU erkundet Truppenübungsplatz Grafenwöhr (Bild: Stephanie Kuchlbauer)

CSU erkundet Truppenübungsplatz Grafenwöhr

Mit einem voll besetzten Reisebus machten sich Interessierte und CSU-Mitglieder der Ortsverbände Tännesberg , Leuchtenberg und Moosbach auf den Weg nach Grafenwöhr, um sich dort näher über den Truppenübungsplatz Grafenwöhr zu informieren. Zunächst ging es ins Museum, wo in Führungen über die Geschichte des Truppenübungsplatzes und seine heutige Nutzung informiert wurde. Durch Anekdoten wurde Geschichte auch für die anwesenden Kinder sehr lebendig gestaltet. Nach einer Stärkung im Gasthaus „Zum Stich’n“ ging es mit Gerald Morgenstern, der den Truppenübungsplatz seit seiner beruflichen Tätigkeit wie seine Westentasche kennt, weiter durch die Personenkontrolle. Nach Erledigung der Formalitäten führte Herr Morgenstern die Gruppe zunächst durch die US-Siedlung in Grafenwöhr und wies auch unter anderem immer wieder auf historische Objekte wie den Grafenwöhrer Wasserturm hin. Als besondere Station vor allem auch für die teilnehmenden Kinder und Jugendlichen wurde spontan der Flugplatz eingeplant, auf dem amerikanische Rettungshubschrauber besichtigt werden konnten und auch eine Paramedic (Rettungssanitäterin) sowie ein Pilot Rede und Antwort standen. Weiter ging es zur Flughafenfeuerwehr, bei ein modernes und ein eher historisches Einsatzfahrzeug begutachtet werden konnten. Nach diesem sehr interessanten Teil begann die Fahrt durch den sehr weitläufigen Truppenübungsplatz auf den Schwarzenberg, von dem aus eine gute Übersicht über die Impact Area gewonnen werden konnte. Nach der Besichtigung von Schießübungsplätzen und Spuren verlassener Dörfer folgten die natürlichen Highlights der Tour. Rotwildherden aus nächster Nähe in Hülle und Fülle und auch ein Seeadler ließen sich in ihrer ganzen Pracht blicken. Nach diesem Höhepunkt brachte uns Gerald Morgenstern wieder zum Ausgangspunkt zurück, nicht ohne die vielen Fragen der Teilnehmer zu beantworten. Alle Mitfahrenden zeigten sich sehr beeindruckt von den verschiedenartigen Erlebnissen. Tännesbergs Ortsvorsitzende Stephanie Kuchlbauer dankte Gerald Morgenstern mit einem Präsent für seine Mühen.
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