Das Bild zeigt von links: Georg Trautner, Harald Roßmeißl, Stephan Krös, 1. Vorstand Helmut Karl, Martin Wiederer, Michael Meier, Max Wiederer, 1. Kommandant Florian Weber, Simon Kleierl, Michael Wiederer, Arno Mutzbauer, Georg Wiederer, Tino Müller, 1. BGM Konrad Kiener, Günter Butz-Bäumler (Bild: Franz Krös)

Feuerwehr Neunaigen bestätigt die Vorstandschaft im Amt

1. Vorstand Helmut Karl berichtete in seinem Rechenschaftsbericht über das abgelaufene Vereinsjahr. Zur Jahreshauptversammlung mit Neuwahlen konnte er neben zahlreichen Mitgliedern, Ehrenvorstand Erich Wilfert, Ehrenkom-mandant Georg Weber, die Ehrenmitglieder Hans Meier und Bertin Wiesgickl begrüßen. Sein besonderer Willkommensgruß galt dem Ruhestandspfarrer Georg Hartl. Karl berichtete von derzeit 139 Mitgliedern mit zwei Neuaufnahmen, zwei Sterbefällen, einen Austritt, sowie von acht Vorstandssitzungen. Seine Rück-schau galt den Teilnahmen an den verschiedenen Festen, wie z.B. den 150 jährigen Gründungsfesten in Neusath und Wernberg und dem 100jährigen der Landjugend Neunaigen. Aber auch eigene Feste standen auf dem Programm und wurden gebührend gefeiert, wie die Burning Night 16.0, das Kastanienfest und der Vereinsausflug an die Nordsee. 1. Kommandant Florian Weber berichtete von 38 Aktiven, 10 Übungen, einer Gemeinschaftsübung mit der Wehren aus Saltendorf und erstmals auch aus Iffelsdorf. Stephan Krös und Tino Müller absolvierten erfolgreich den Trupp-führerlehrgang, außerdem nahm Stephan Krös am Gruppenführerlehrgang teil. Korbinian Knorr und Hannes Wiederer nehmen zur Zeit an der modularen Truppausbildung in Oberköblitz teil, ebenso besucht Tino Müller noch dieses Jahr den Gruppenführerlehrgang in Regensburg. Es waren 2024 fünf Einsätze mit 86 Einsatzstunden, alles technische Hilfeleistung, zu verzeichnen. Jugendwart Tino Müller informierte in seinem Bericht von vier Jugendfeuer-wehrmitgliedern. Er erwähnte die erfolgreiche Teilnahme von Korbinian Knorr und Hannes Wiederer an der Jugendflamme Stufe 3, den Wissenstest und der Teilnahme am bayerischen Jugendleistungsabzeichen von Korbinian Knorr. Insgesamt wurden 14 Übungen mit 21 Übungsstunden abgehalten. Bürgermeister Konrad Kiener dankte Allen für die geleistete Arbeit und den Diensten am Nächsten, wünschte gute und unfallfreie Einsätze, lobte die Aktivität und motivierte die Jugend den Aktiven als Vorbilder nachzueifern. Die anschließenden Neuwahlen erbrachten folgende Ergebnisse: 1. Vorstand Helmut Karl, 2. Vorstand Martin Wiederer, 1. Kassier Stephan Krös, 1. Schriftführer Harald Roßmeißl, neuer 2. Schriftführe Michael Meier, Aktivenvertreter Simon Kleierl und Georg Wiederer, Passivenvertreter Günter Butz-Bäumler und Georg Trautner, Vertrauensmann Arno Mutzbauer
Georg Trautner, Johann Richthammer und Schützenmeister Franz Krös (von links).  (Bild: Alfred Krös)

Schützenverein „Gut Ziel” zeichnet für jahrzehntelange Mitgliedschaft aus

Schützenmeister Franz Krös berichtete in der Jahreshauptversammlung, nach einem kurzen Totengedenken und dem Protokoll von Schriftführer Harald Roßmeißl, dass der freitägliche Schießabend gerne als Gesellschaftsabend genutzt werde. Ziel muss es sein, neue Mitglieder zu gewinnen, um den Fortbestand des Vereins zu gewährleisten, so der Vorstand. Auf dem gesellschaftlichen Sektor beteiligte sich der Verein am 100-jährigen Gründungsfest des Schützenvereins Enzian Trisching und allen kirchlichen Festen in der Expositur Neunaigen. Die Königsproklamation wurde zum ersten mal ausgiebig mit dem Maibockfest gefeiert und es wird mit Sicherheit eine Wiederholung geben. Hervorzuheben ist wieder der sehr gut besuchte Pizzaabend mit selbstgemachten Pizzen aus dem Holzofen um Pizzabäcker Roland Krös. Schießleiter Roland Krös berichtete vom Königsschießen, erstmals mit dem Vereinsschießen ausgetragen, dem Freundschaftsschießen mit den Ehenbachtaler Schützen Holzhammer, dem Wildbretschießen in Stulln und dem Christbaumkugelschießen. Zum zweiten Mal wurde auch ein Martinsgansschießen durchgeführt, dass wieder sehr gut angekommen ist. Nach dem positiven Kassenbericht von Josef Meier nahm Schützenmeister Franz Krös die Ehrungen für langjährige Mitglieder vor. Ehrenschützenmeister Georg Krös hält mittlerweile dem Verein 70 Jahre die Treue und wurde mit dem Ehrenzeichen in Gold und der Zahl 70 geehrt. Leider musste er krankheitsbedingt der Ehrung fernbleiben. Für 50-jährige Treue zum Verein wurden Ingeborg Jetschmann, die leider auch krankheitsbedingt absagen musste, und Johann Richthammer mit der Goldenen Ehrennadel und der Zahl 50 ausgezeichnet. Georg Trautner wurde mit der Ehrennadel in Gold mit der Zahl 40 für seine langjährige Mitgliedschaft im Verein ausgezeichnet.
Die neue Führungsmannschaft bei der KLJB Neunaigen. (Bild: Simon Kleierl)

Führungswechsel bei der KLJB Neunaigen

Am vergangenen Freitag, 10. Januar 2025, fand um 19 Uhr die Jahreshauptversammlung der KLJB Neunaigen in der ehemaligen Gemeindekanzlei statt. Neben zahlreichen Mitgliedern waren auch Pfarrer Markus Ertl und die zweite Bürgermeisterin Maria Schlögl anwesend. Die Versammlung wurde von Simon Kleierl, dem ersten Vorsitzenden, mit einer Begrüßung und einer kurzen Schweigeminute eröffnet. Darauf folgten das Protokoll der letzten Jahreshauptversammlung von Schriftführerin Verena Krös, der Kassenbericht von Philipp Norgauer und der Vorstandsbericht. Die darauffolgenden Neuwahlen verliefen zügig und standen ganz im Zeichen eines Generationswechsels: Jakob Kiener übernahm das Amt des ersten Vorsitzenden von Simon Kleierl, Max Wiederer löste Nico Meyer als zweiten Vorsitzenden ab, und Hannah Schatz wurde in das Amt der dritten Vorsitzenden sowie des zweiten Kassiers gewählt. Bastian Guttenberger übernimmt zukünftig die Funktion des ersten Kassiers, und Hannes Wiederer wird neuer Fahnenträger. Teile der bisherigen Vorstandschaft bleiben in beratender Funktion als Beisitzer erhalten. Nach den Wahlen blickte Simon Kleierl auf seine erfolgreiche neunjährige Amtszeit zurück, bedankte sich bei den Mitgliedern und hob den Höchststand sowohl der Mitgliederzahlen als auch der Vereinskasse hervor. Er sprach der neuen Vorstandschaft Mut zu, neue Vereinsaktivitäten zu starten und gleichzeitig die bewährten Traditionen zu pflegen. Den Abschluss der Veranstaltung bildete die nachgelagerte Weihnachtsfeier der Landjugend.
Aus Naturmaterialien und Goldfarbe entsteht viel Dekoratives für die Weihnachtszeit (Bild: Maria Treiber)

Weihnachtlicher Bastelabend in Neunaigen

Der Gartenbau- und Ortsverschönerungsverein Neunaigen hatte zu einem Bastelabend eingeladen. Unter dem Motto „Goldene Weihnachten” entstanden aus Naturmaterialien und Goldfarbe verschiedene Dekoartikel für das eigene Zuhause oder zum Verschenken: Aus Haselzweigen, Holzkugel, Papier, Federn und etwas Goldfarbe wurde ein Chor aus vielen kleinen Holzengeln gestaltet und entweder als Tischdekoration auf einem Teller angerichtet oder als Accessoire für einen Tür- oder Wandkranz aus Moos verwendet. Auch das Blattgerippe der Ahornblätter, die bereits im Vorfeld mit Natron ausgekocht und getrocknet worden waren, wurde mit Goldfarbe zu einer filigranen Schönheit. Die vergoldeten Blätter konnten dann als Wand- oder Fensterdekoration an einem Naturkranz befestigt werden. Nachdem ein Band befestigt war, konnte der Kranz aufgehängt werden. Als Drittes wurden verschiedene Vorlagen (Sterne, Schaukelpferd, Mond, Gänse) mit Hilfe von Transparentpapier durchgepaust, auf eine goldfarbene Prägefolie übertragen und ausgeschnitten. Anschließend wurden mit einer Nadel oder einem Stift die Details in die Folie geprägt. Im Anschluss wurde ein Stück Garn zu einer Schlaufe gelegt und mit der Folie verklebt. Nach dem Trocknen waren die Anhänger für den Adventsstrauß oder den Weihnachtsbaum fertig gestellt. Traditionell übernimmt der Gartenbauverein den Bankschmuck für die weihnachtlich geschmückte Kirche. Dafür wurden an diesem Abend erste Vorbereitungen getroffen und Sterne aus Goldfolie hergestellt. Bei Glühwein, Punsch und Plätzchen blieb aber genug Zeit sich zu unterhalten.
Josef Bernhard informiert über Anbau, Ernte und Verwertung von Aroniabeeren. (Bild: Maria Treiber)

GOV Neunaigen besucht Streuobsthof Bernhard

Kurz vor Beginn der Mostsaison 2024 besuchten die Mitglieder des Gartenbauvereins Neunaigen den Streuobsthof der Familie Bernhard aus Steinach bei Leuchtenberg. Zunächst informierte Josef Bernhard über Anbau und Ernte der Aroniabeere. In Zeiten des Klimawandels könne er diesen anspruchslosen und widerstandsfähigen Strauch auch für den Hausgarten empfehlen. Die dunklen Beeren könne man beispielsweise zu Marmeladen oder Saft verarbeiten. Bei der anschließenden Besichtigung der erst im vergangenen Jahr gepflanzten Streuobstwiese erfuhren die Gartler, dass ein roter Apfel nicht unbedingt reif sein muss, sondern dies von der Sorte oder der Sonneneinstrahlung abhängig ist. Bei ihnen wird erst einmal der Apfel probiert, ehe die Früchte zu Saft weiterverarbeitet werden, so Josef Bernhard weiter. Denn nur aus reifen Früchten lasse sich schmackhafter Apfelsaft gewinnen, wichtig sei es ausschließlich gesunde Früchte zum Pressen zu bringen. Andernfalls wirke sich das negativ auf den Geschmack aus, so der Experte weiter. Außerdem rät er, das Obst maximal ein bis zwei Tage vor dem vereinbarten Presstermin zu ernten und natürlich auch zu waschen. Obst kann aber nicht nur zu Saft verarbeitet werden. Nach einer deftigen Brotzeit erklären die Bernhards, dass sie die Früchte auch zu Sirup, Fruchtaufstrich oder zum Naschen als Dörrobst weiter verarbeiten. Auch Hochprozentiges wird bei den Bernhards hergestellt. Tochter Monika (Teilnehmerin bei der Landfrauenküche 2020) schilderte den Weg vom Destillat ins Glas. Bei der abschließenden Verkostung überzeugten sich die Teilnehmer von der besonderen Qualität der Obstbrände und Spirituosen aus Steinach.


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