Lektorinnen Barbara Daniel, Katja Braun, Pfarrvikar Bonaventure Ukatu und Pfarrgemeinderatssprecherin Maria Schlögl (Bild: Maria Schlögl)

Kreuzweg mit traditionellen Kreuzwegdarstellungen

Der Pfarrgemeinderat Oberköblitz hatte zu einer Kreuzwegandacht in die Kirche St. Emmeram eingeladen, wozu die Pfarrgemeinderatssprecherin Maria Schlögl eine große Anzahl von Pfarrangehörigen begrüßen konnte. Die 14 Stationen des Kreuzweges orientierten sich an den traditionellen Kreuzwegstationen, die fast in allen Kirchen aber auch oft im Freien zu finden sind. Lieder und Texte und das gemeinsame Gebet am Ende jeder Station luden ein, sich meditativ auf Leiden, Sterben und Tod Jesu Christe einzulassen. Musikalisch begleitet wurden die Textteile von Organist Willibald Butz. Alle Pfarrangehörigen stimmten kräftig in die Lieder mit ein. Die Begrüßung übernahm Pfarrvikar Bonaventure Ukatu mit dem Text dass es ein Kreuz mit diesem Kreuz ist, das wir in unser Leben nicht eingeplant haben. „Jesus, der Sohn Gottes, hingegen lässt zu, dass sein Leben durchkreuzt wird. Er geht einen langen, schweren Weg, der zum Tod führt, aber auch die Lebenswege unzähliger Menschen werden durchkreuzt” so Pfarrvikar Bonaventure Ukatu. Die einzelnen Kreuzwegstationen des Kreuzweges Jesu wurden durch Texte und Gedichte von Betroffenen betrachtet. „Dennoch: In der Dunkelheit des Leides gibt es Lichtblicke - Menschen die am Weg stehen wie Maria, Veronika und Simon von Cyrene. Am Ende strahlt das Licht der Auferstehung als neuer Anfang” so die beiden Lektorinnen Katja Braun und Barbara Daniel. Pfarrvikar Bonaventure Ukatu übernahm jeweils das Vortragen der Lesungen. Maria Schlögl hatte zu den meisten Kreuzwegstationen die dazu gehörenden Symbole vorbereitet und legte sie zum Kreuz dazu. Beispielhaft für die verschiedenen Impulse wurden zur 1. Station: „Jesus wird zum Tode verurteilt” die Geschichte vorgetragen, dass in einer Berufsschule Jugendliche über Wochen hinweg einen Mitschüler prügeln, treten und ihn demütigen. Die Mitschüler schauen zu. Keiner unternimmt etwas. Als endlich alles heraus kommt, „waschen alle ihre Hände in Unschuld”. Aus einem Krug mit Wasser gefüllt goss Maria Schlögl das Wasser in eine Schüssel und stellte beides zum Kreuz. Vor dem Segnen der anwesenden Pfarrangehörigen durch Pfarrvikar Bonaventure Ukatu schloß Maria Schlögl die Andacht mit den Worten: „Unsere Kreuzwegandacht ist zu Ende. Der Kreuzweg Jesu aber hat kein Ende, sondern geht über in das Fest der Auferstehung”. Sie bedankte sich bei allen Mitwirkenden und die zahlreiche Teilnahme an der Kreuzwegandacht.
Alle Dankesredner mit den Minis und Mesnerkollegen und Hans Wagner (Mitte 1. Reihe).  (Bild: Maria Schlögl)

70 Jahre Mesner in der Pfarrei Oberköblitz

Die Pfarrei Oberköblitz verabschiedete Anfang Mai ihren langjährigen Mesner Johann Wagner. Viele Pfarrangehörige waren zum Gottesdienst gekommen. Der Kirchenchor unter der Leitung von Willibald Butz ließ es sich nicht nehmen, den Gottesdienst feierlich mit Gesang und Orgelbegleitung zu gestalten. Am Ende des Gottesdienstes wurde der 70-jährige Einsatz und die Arbeit des Mesners Johann Wagner mit sehr anerkennenden Dankesreden gewürdigt. Pfarrer Markus Ertl ging auf die Anfänge mit ihm ein und erinnerte an seine erste Faschingspredigt, in welcher er die zukünftige Zusammenarbeit aus Sicht von Johann Wagner so beschrieb: „Ein gutes Auskommen wird möglich sein, wenn „Ich bin die Katz und Du bist die Maus, dann kennste de aus.“ Pfarrer Ertl betonte, dass es eine sehr angenehme und äußerst zuverlässige Zeit der Zusammenarbeit war und diese von gegenseitigem Vertrauen und Respekt geprägt war. Pfarrer Ertl überreichte ihm als Dank eine Ehrenurkunde und ernannte ihn zum Ehrenmesner der Pfarrei Oberköblitz. Werner Wilcek, Vertreter des Mesnerverbandes, überbrachte mit Präses Pfarrer Andreas Weiß die Dankurkunde des Bischofs Rudolf Voderholzer. Für die Ministranten bedankten sich Magdalena Hammerl und Lina Merter sowie Pfarrvikar Bonaventure Ukatu für die immerwährende Unterstützung und Begleitung der in der Anzahl nicht zu beziffernden Ministranten. Die PGR-Sprecherin Maria Schlögl fasste das langjährige Wirken von Johann Wagner so zusammen: „Es gibt Menschen, die gehören zu einem Dorf wie die Kirche oder das Wirtshaus. Ohne sie würde etwas ganz Charakteristisches fehlen. Mit deiner liebenswürdigen Eigenart hast du dem Amt deinen Stempel aufgedrückt.” Kirchenpfleger Josef Wiesent schloss sich den Dankesworten für sein Wirken an und übergab einen „besonderen Mesnerwein”. Im Juni findet noch ein Besuch der Domsakristei in Regensburg mit den Verantwortlichen der Pfarrei statt. Johann Wagner bedankte sich zuletzt bei Allen, die ihn jahrelang unterstützt haben. Alle Anwesenden brachten abschließend Hans Wagner den Wunsch zum Ausdruck, dass er noch lange bei weitgehend guter Gesundheit der Pfarrgemeinde zur Verfügung stehen möge.
Die 14 Kommunionkinder mit Pfarrer Markus Ertl und Lehrerinnen  (Bild: SeptemberSmile Fotografie )

Erstkommunion in St. Josef

Unter dem Motto „Eine Gemeinschaft im Geiste Jesu versammelt“ empfingen am 5. Mai in der Pfarrkirche St. Josef in Unterköblitz 7 Mädchen und 7 Jungen zum ersten Mal die Heilige Kommunion. . Die Kinder bereiteten sich unter anderem bei einem gemeinsamen Wochenende mit Eltern und Pfarrer Markus Ertl auf die Erstkommunion vor. Die Eltern gestalteten entsprechend dem Motto ein Altarbild. Am Gottesdienst am Sonntag nahmen neben Eltern, Geschwistern, Verwandten auch die Schulleiterin Frau Losch sowie die Klassenlehrerin Frau Bock teil. Pfarrer Markus Ertl hatte zur kirchlichen Feier noch einen Begleiter (Stofftier) namens Leo dabei, dem er erklärte, dass mit der Erstkommunionfeier nicht alles vorbei sei, sondern der christliche Weg der Kinder weitergehe. Deshalb brachte Pfarrer Ertl zu seiner Predigt auch einen Koffer mit Gegenständen mit, die den Kommunionkindern und letztlich allen Gläubigen in ihrem Leben hilfreich sein können. Im Koffer befand sich unter anderem ein Adressbuch der Kirchengemeinde, denn alle Gläubigen seien Teil der Gemeinschaft, die sich im Geiste Jesu versammle. Auch ein aufgeblasener Herzluftballon war Teil des Gepäcks. Pfarrer Ertl wünschte den Kindern, dass sie immer mit einem prall gefüllten Herzen durchs Leben gehen. Gemeinschaftlich ging es auch am nächsten Tag beim gemeinsamen Kommunionausflug in den Bayerischen Wald weiter. Nach einem Gottesdienst in Prackenbach ging es zum Waldwipfelweg und zur Rodelbahn nach St. Englmar.
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