Geehrte und Ehrengäste (Bild: Heike Heimerl)

Jahreshauptversammlung der DJK Neuhaus mit Ehrungen

Am Sonntag den 16.03.2025 fand die Jahreshauptversammlung der DJK Neuhaus beim Lingl Zoigl statt, ungefähr 40 Mitglieder fanden sich ein. Erster Vorsitzender Matthias Sauer eröffnet um 14.30 Uhr die Sitzung und begrüßte die Ehrengäste 1. Bürgermeister Karlheinz Budnick, Pfarrer Hubert Bartel, stellvertretenden Diözesevorstand Johannes Wagner, Kreisvorsitzenden der DJK Sigmund Balk, CSU Stadtrat Andreas Punzmann, SPD Stadtrat und Ehrenmitglied der DJK Werner Sauer sowie Ehrenmitglied der DJK Joe Bergler. Nach der Begrüßung folgte das Todengedenken und Protokoll der letzten Jahreshauptversammlung. Anschließend gab erster Vorsitzender Matthias Sauer einen Rückblick auf das vergangene Vereinsjahr, welches ganz im Zeichen des 70jährigen Bestehens der DJK Neuhaus stand. So wurde ein Kinderfasching, der 3. Toyota Cup der SG-Jugend, eine Vereinsradtour, ein Jubiläumszoiglcup, ein Spiel gegen SpVgg Weiden durchgeführt, Teilnahme am Bürgerfest und als Höhepunkt des Jubiläums war das Waldfest an 3 Tagen mit Festkommersabend am Freitag, Tischtennisturnier am Nachmittag und Partyabend am Samstag und am Sonntag mit Festgottesdienst, Kirchenzug und Frühschoppen sowie Familiennachmittag, und einer Weihnachtsfeier im Dezember. Alle Veranstaltungen haben unseren Verein sehr gut präsentiert und die Mitglieder zusammen geschweißt. Im Anschluss folgten die Berichte aus den Abteilungen, der Kassenbericht sowie der Bericht des neu gegründeten Fördervereins DJK Neuhaus, der gemeinnützige Verein wird die Arbeit der DJK Neuhaus unterstützen. Nach der Vereinsregistereintragung kann jeder gegen eine geringe Jahresgebühr Mitglied werden oder auch ohne Mitgliedschaft den Verein finanziell unterstützen. Es folgten die Grußworte der Ehrengäste und die Ehrung der langjährigen Mitgliedschaft für 25 Jahre Elfriede Bauer, Elfriede Riedl-Franz, 50 Jahre Mitgliedschaft Karl Bergler, Ursula Bergler, Kurt Giehl, Reinhard Neubauer, Wilfried Neubauer, Karin Schieder und Gretel Windschiegl sowie Werner Sauer für 60 Jahre Mitgliedschaft in der DJK Neuhaus. Die DJK Neuhaus hat sich auch für das neue Jahr ehrgeizige Ziele gesetzt bei sportlichen Wettkämpfen. Außerdem stehen neben zahlreichen Veranstaltungen auch umfangreiche Sanierungsarbeiten an, wo der Verein die ganze Unterstützung der Mitglieder benötigt.
Mit Feuereifer bastelten die kleinen Büchereibesucher an ihren Raketen  (Bild: Bettina Michl )

Raketenschlacht beim Fasching in der Pfarrbücherei

„Die fliegen ja ganz schön weit. Das funktioniert ja super!” Die allgemeine Begeisterung über die selbstgebastelten Faschingsraketen waren lautstark hörbar und vor allem auch nicht zu übersehen. Kreuz und quer flogen die bunten Plüschkugeln, befeuert durch den Luftballon-Klopapierrollen-Antrieb, durch die Neuhauser Pfarrbücherei. Die zahlreichen kleinen Besucher des Faschingsvorlesenachmittags hechteten fröhlich hinterher, um gleich darauf den nächsten Flugversuch zu starten. Vorausschauend hatten die Verantwortlichen des Büchereiteams die runden Flugobjekte erst ganz am Ende der Veranstaltung verteilt. Während des Vorlesens, bei dem Lina Bergler das Buch Lotta Lustig zum Besten gab, und beim Basteln der bunten Raketen ging es davor zwar etwas ruhiger, aber bei Leibe nicht langweilig zu. Die Mädchen und Jungen, die allesamt in bunten Kostümen erschienen waren, brachten sich mit großem Eifer aktiv in die Buchbesprechung mit ein. Danach bemalten sie begeistert ihre Klopapierrollen. Das Büchereiteam belohnte sie dafür mit Schokoküssen und Gummibärchen. „Das war wirklich ein toller Auftakt unserer Vorlese-Nachmittage 2025”, freute sich Christine Sauer, Leiterin der Pfarrbücherei. Um so mehr sei sie schon gespannt auf die weiteren Termine in diesem Jahr, für die das Büchereiteam besondere Besucher, wie beispielsweise die Polizei und Vertreter eines Müllentsorgungsbetriebes eingeladen habe.
Agathaabend (Bild: Thomas Kreinhöfner)

Agathaabend

Das Patrozinium der Heiligen Agatha, der die Kirche am Marktplatz in Neuhaus geweiht ist, wird schon seit den 50er Jahren mit einem Lieder- und Familienabend gefeiert. Brigitte Kreinhöfner vom Pfarrgemeinderat konnte im vollbesetzten Lingl-Saal viele Gäste aus Neuhaus und der Umgebung begrüßen. Sie ging kurz auf die Geschichte der Kirche ein, die bereits 1393 erstmals als kleine Kapelle erbaut wurde, später bei einem Brand vernichtet und im Jahr 1887 so errichtet wurde, wie sie heute noch erhalten ist. Den Agatha-Abend eröffnete die Kindergarde der Narrhalla Stadt Windischeschenbach mit ihren schwungvollen Gardetänzen, für die sie viel Applaus erhielten. Der Männergesangverein „Harmonie Neuhaus“ brachte Lieder wie den Sonnenwalzer und „Schön war die Zeit“ zu Gehör, die zum Mitschunkeln und Mitsingen einluden. Stefan Schricker und Michael Neugirg traten mit zwei Soloeinlagen auf, bei denen die Gäste stürmisch applaudierten. Auch der Kirchenchor, der sehr stark besetzt ist, sang vier bekannte Lieder, wie „Wunder gescheh’n“ und „Chim Chim Cherie“, die von Lars Amann am Keybord begleitet wurden. Die Lacher hatte der Frauenbund auf seiner Seite, der mit drei Sketchen zum Programm beitrug. Bei einer Aufführung wurde ein zünftiger Schafkopf gespielt, den ein Außenstehender beobachtet und überlegt warum das Spiel nicht „Saukopf“ heißt. Die Burgsteigmusikanten umrahmten den Abend musikalisch und luden ebenfalls zum Mitsingen und Mitschunkeln ein. So wurde ein lustiger und unterhaltsamer Abend gefeiert. Pfarrer Hubert Bartel beendete das Programm mit einem Dank an alle Mitwirkenden und alle Besucher, die danach noch in geselliger Runde zusammen saßen.
Zahlreiche Ehrungen bei der Feuerwehr Neuhaus und dazu eine ganz besondere. Andreas Bogner (sitzend zweiter von links) wird zum Ehrenkommandant ernannt. (Bild: Manuel Windschiegl)

Bilderbuchkommandant zum Ehrenkommandant ernannt

Zur Jahreshauptversammlung der FFW Neuhaus begrüßte 1. Vorstand Christian Windschiegl die zahlreich erschienenen Mitglieder sowie im Lingl-Saal. Die Feuerwehr Neuhaus verzeichnet erneut einen Zuwachs und kann auf eine stolze Zahl von 141 Mitgliedern blicken. Im Jahr 2024 wurden weitere Anschaffungen für das neue Gerätehaus getätigt sowie die Inneneinrichtung fertiggestellt. Windschiegl kann auch wieder überein aktives Vereinsleben der Neuhauser Wehr im vergangenen Jahr berichten. Ein Highlight war die Premiere des Feuerwehrhausfasching im neuen Gerätehaus. Das Maibaumfest sowie das Banklfest für alle Mitglieder sorgten für ein gemütliches Beisammensein im Ort und Verein. Das Banklfest mit einer berauschenden EM-Party war im Sommer ein besonderes Highlight am neuen Gerätehaus.Als Jahresabschluss nannte Windschiegl das Glühweinfest am Marktpodest. Bei weihnachtlichem Flair fanden sich bereits am Nachmittag zahlreiche Gäste bei kalten und heißen Getränken sowie weiteren Leckereien an der Feuertonnen am Marktplatz ein. Stellvertretender Vorstand Fabian Kühnl hatte zum 20-jährigen Jubiläum des 1. Vorstands Christian Windschiegl eine kleine Überraschung parat. Windschiegl geht nach langjähriger Vereinsführung in das letzte Jahr seiner Amtszeit. Zum ersten Mal durfte der neue Kommandant Fabian Zetzl seinen Bericht der Mitgliederversammlung präsentieren. Die Einsätze auf der Autobahn bleiben der Einsatzschwerpunkt der Neuhauser Wehr. Somit konnte im Jahr 2024 auch ein neuer gebrauchter Verkehrssicherungsanhänger in Dienstgestellt, der in kompletter Eigenregie erneuert wurde. Besonders freute sich Zetzl fünf neue Nachwuchskräfte per Handschlag in die Wehr aufnehmen zu können.Geehrt für 40 Jahre aktive Dienstzeit wurden Matthias Schönberger und Thomas Wilhelm, für 25 Jahre Johannes Sperr und für 20 Jahre Tobias Bergler, Thomas Neugirg, Florian Mayer und Michael Giehl. Auch kann mit Richard Franz ein Feuerwehrmann mit 50 Jahren aktiver Dienstzeit geehrt werden. Zum Abschluss seines Berichts nahm Zetzl noch eine besondere Ehrung vor. Kommandant Zetzl beschrieb den im letzten Jahr zurückgetretenen Andreas Bogner als seinen Ziehvater in der Feuerwehr. Die lange Karriere in der aktiven Wehr veranlasste dazu, den ehemaligen Kommandanten Bogner zum Ehrenkommandant und Ehrenmitglied der FFW Neuhaus zu ernennen. Bogner war in seiner Amtszeit unter anderem maßgeblich an der Beschaffung von zwei neuen Einsatzfahrzeugen sowie den Neubau des Feuerwehrgeräthauses beteiligt. Zetzl spricht von einem „Kommandant wie im Bilderbuch“. Auch für das Jahr 2025 stehen wieder Höhepunkte sowohl im Verein als auch in der aktiven Wehr bevor. So ist für 2025 neben den üblichen Veranstaltungen ein Vereinsausflug nach Regensburg in Haus der Bayrischen Geschichte geplant. Kommandant Zetzl kündigt eine Übung mit einem Mähdrescher an.
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Freude über erfolgreiches Pfarrbücherei-Jahr

„Mit dem letzten Jahr können wir mehr als zufrieden sein“, so die einhellige Meinung beim Treffen der ehrenamtlichen Verantwortlichen der Pfarrbücherei in Neuhaus. Daniela Sauer berichtete in ihrem Jahresrückblick nur Positives. So besuchten im Jahr 2024 wieder viele Lesebegeisterte die Bücherei. Die mittlerweile 2.200 Medien, die in den Räumen im Pfarrheim vorhanden sind, werden sehr gut angenommen. Spitzenreiter bei den Ausleihen blieben im vergangenen Jahr die Kinder- und Bilderbücher, gefolgt von Romanen und Tonie-Figuren. Daneben stießen auch die angebotenen Zeitschriften auf reges Interesse bei den Besuchern. Der Hauptteil der fast 3.000 kostenlosen Ausleihen fiel vergangenes Jahr auf junge Leser zwischen 6 und 14 Jahre sowie auf Frauen ab 35 Jahre. Beide Gruppen zeigten sich auch bei der Nutzung der über 10.000 online-Medien, die seit 2023 zusätzlich zum vor-Ort-Bestand der Pfarrbücherei angeboten werden, am eifrigsten. Christine Sauer, Leiterin der Pfarrbücherei, machte zum einen die ständige Aktualisierung des Medienbestandes für das gute letzte Jahr verantwortlich, zum anderen aber auch die zahlreichen Veranstaltungen, welches das 13-köpfige Team auf die Beine gestellt hatte. Sie erinnerte an die Vernissage mit Werken von Christine Kappl und Anna Windschiegl, sowie an das Krimi-Dinner und die Lesewanderung zur Burg Neuhaus. „Die actiongeladenen Vorlesenachmittage jeden zweiten Monat sowie das Lese-Café - jeden ersten Dienstagvormittag im Monat – haben sich bestens etabliert,“ resümierte sie das Jahr 2024. Sie lobte zudem die unverändert gute Unterstützung durch die Pfarrei und verschiedene Firmen vor Ort. Auch für 2025 hat das Bücherei-Team viel vor: Neben der Fortführung des monatlichen Lese-Cafés sind auch wieder interessante Vorlesenachmittage geplant. Besonders gespannt können Interessierte außerdem auf die Nacht der Bibliothek im April sowie auf die Beteiligung am Ferienprogramm der Stadt Windischeschenbach sein. Genaueres dazu wir zeitnah veröffentlicht.
Friedenslichtgottesdienst der Pfadfinder Neuhaus (Bild: Julia Franz)

Verteilung des Friedenslichts und Woodbadge-Kurs-Ernennung

„Vielfalt leben, Zukunft gestalten”, unter diesem Motto geht auch dieses Jahr das Friedenslicht aus Bethlehem wieder um die Welt. Die Pfadfinder Neuhaus haben das Licht, welches in der Geburtsgrotte Jesu in Bethlehem entzündet wurde, im Regensburger Dom entgegengenommen und nach Neuhaus gebracht. In Regensburg haben die Pfadfinderinnen und Pfadfinder nach dem Besuch des Christkindlmarkts an der Aussendungsfeier im Dom, welche von Bischof Rudolf Voderholzer feierlich gestaltet wurde, teilgenommen. Eine Woche später verteilten die Pfadfinder das Friedenslicht in einem stimmungsvoll illuminierten Lichtergottesdienst in der Heilig-Geist-Kirche in Neuhaus an die Gemeinde. Auch inhaltlich war der Gottesdienst auf das Thema abgestimmt. So handelten die vorgetragenen Texte und Geschichten vom „Licht des Friedens” und der Hoffnung, die daraus erwächst. Als zusätzlichen Höhepunkt der Messe überreichten die Vorsitzenden Katharina Baierl und Julia Franz das sogenannte „Gillwell-Halstuch und – Knoten”, ein besonderes, lachsfarbenes Halstuch, sowie die „Woodbadge-Klötzchen”, kleine Holzklötzchen an eine Lederschnur gebunden, an die Leiterin Bettina Wolf als Anerkennung für das erfolgreiche Absolvieren der offiziellen Leiterausbildung der DPSG – auch Woodbadge-Ausbildung genannt. Auch Pfarrer Bartel beglückwünschte Wolf zum Abschluss und dankte sowohl ihr, als auch dem gesamten Pfadfinderverein für ihr Wirken in der Gemeinde. Die Pfadiband umrahmte die Jugendmesse musikalisch mit Liedern wie „Better Days” von WIER und „Merry Christmas” von Ed Sheeran und Elton John und sorgte damit für vorweihnachtliche Stimmung.
Christbaum in Neuhaus (Bild: Brigitte Kreinhöfner)

Christbaum in der Neuhauser Kirche

Am 3. Adventswochenende wird in der Neuhauser Kirche der Christbaum aufgestellt. Eine große Zahl Helfer ist nötig um den 8,5 Meter hohen Baum in den Altarraum zu bringen. Auf der Wiese von Thomas Kreinhöfner ist die Nordmanntanne etwa 25 Jahre gewachsen, die Clemens und Franz Schönberger fachmännisch gefällt haben. Christian Käß transportierte den Baum mit seinem Rückewagen zur Heilig-Geist-Kirche. Hier warteten ca. 15 Männer, die den Christbaum mit Muskelkraft in das Gotteshaus trugen und aufstellten. Bei dem eingespielten Team, das Ferdinand Schönberger organisiert hat, sitzt jeder Handgriff. Jeder Helfer weiß, was zu tun ist, um die Tanne durch die Kirche zu transportieren, ohne etwas zu beschädigen. Nach eine Stunde Anstrengung stand der Baum im Gotteshaus und alles war wieder sorgfältig aufgeräumt. Dann hatten sich alle eine Brotzeit verdient, die der Kirchenpfleger vorbereitet hatte. Jetzt beginnen Franz und Clemens Schönberger mit ihren Helfern den Baum mit Lichterketten, vielen Kugeln und Strohsternen zu schmücken. Das erste Mal wird der Christbaum in der Kinderkrippenfeier am Heilig Abend um 16 Uhr im Lichterglanz erstrahlen. Ein weiterer Höhepunkt ist dann die Christmette um 22 Uhr, die der Kirchenchor feierlich umrahmt. Einen besonderen Hörgenuss gibt es dann am 2. Weihnachtsfeiertag um 9.00 Uhr. Diesen Gottesdienst gestaltet traditionell die Blaskappelle „Neuhauser Boum“ mit weihnachtlicher Blasmusik. Der Tannenbaum ist dann bis Lichtmess in der Heilig-Geist-Kirche zu bewundern.


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Abholden des Christbaum auf der Wiese von Thomas Kreinhöfner (Bild: Brigitte Kreinhöfner)

Aufstellung des Weihnachtsbaums in der Neuhauser Kirche

Am 3. Adventswochenende wird in der Neuhauser Kirche der Christbaum aufgestellt. Eine große Zahl Helfer ist nötig um den 8,5 Meter hohen Baum in den Altarraum zu bringen. Auf der Wiese von Thomas Kreinhöfner ist die Nordmanntanne etwa 25 Jahre gewachsen, die Clemens und Franz Schönberger fachmännisch gefällt haben. Christian Käß transportierte den Baum mit seinem Rückewagen zur Heilig-Geist-Kirche. Hier warteten ca. 15 Männer, die den Christbaum mit Muskelkraft in das Gotteshaus trugen und aufstellten. Bei dem eingespielten Team, das Ferdinand Schönberger organisiert hat, sitzt jeder Handgriff. Jeder Helfer weiß, was zu tun ist, um die Tanne durch die Kirche zu transportieren, ohne etwas zu beschädigen. Nach eine Stunde Anstrengung stand der Baum im Gotteshaus und alles war wieder sorgfältig aufgeräumt. Dann hatten sich alle eine Brotzeit verdient, die der Kirchenpfleger vorbereitet hatte. Jetzt beginnen Franz und Clemens Schönberger mit ihren Helfern den Baum mit Lichterketten, vielen Kugeln und Strohsternen zu schmücken. Das erste Mal wird der Christbaum in der Kinderkrippenfeier am Heilig Abend um 16.00 Uhr im Lichterglanz erstrahlen. Ein weiterer Höhepunkt ist dann die Christmette um 22.00 Uhr, die der Kirchenchor feierlich umrahmt. Einen besonderen Hörgenuss gibt es dann am 2. Weihnachtsfeiertag um 9.00 Uhr. Diesen Gottesdienst gestaltet traditionell die Blaskappelle „Neuhauser Boum“ mit weihnachtlicher Blasmusik. Der Tannenbaum ist dann bis Lichtmess in der Heilig-Geist-Kirche zu bewundern.
Burgweihnacht der „Neuhauser Boum“. (Bild: Barbara Meinert)

Burgweihnacht der Blaskapelle „Neuhauser Boum” begeistert Besucher

In der malerischen Kulisse der Burgmauern fand am vergangenen Sonntag die traditionelle Burgweihnacht der Blaskapelle „Neuhauser Boum” statt. Die alten Burgmauern im Schein der Fackeln und Kerzen schufen eine ganz besondere Atmosphäre. Für das leibliche Wohl war ebenfalls bestens gesorgt und die Besucher konnten mit Glühwein und warmen Wienern die winterliche Kälte vertreiben. Die erste Vorsitzende Lucia Windschiegl begrüßte die anwesenden Gäste und freute sich, dass sich diese so zahlreich innerhalb der Burgmauern eingefunden haben. Die Musikerinnen und Musiker mit ihrem Dirigenten Robert Schricker spielten für die Besucher bekannte Weihnachtslieder und Südtiroler Volksweisen. Ganz vorne mit dabei waren auch wieder die jungen Nachwuchsmusiker, die fleißig für diesen Tag geübt haben. Mit einem lustigen Gedicht sorgen die Mädchen und Buben außerdem für viele Lacher. Ein weiteres Highlight bot das Gesangstrio Stephanie Trisl, Josef Rettinger und Stefan Schricker. Das „Heidschi Bumbeidschi” - dreistimmig vorgetragen vor dem Butterfassturm – rief Kindheitserinnerungen wach. Nicht nur die Feuerkörbe gaben wohlige Wärme ab. Auch die Geschichte von Franziska Schwamberger über hilfsbereite Engel in Menschengestalt erwärmte in die Herzen. Die Musikerinnen und Musiker möchten mit der Burgweihnacht einen Raum für gemeinsame Zeit und ein Miteinander im oft stressigen Alltag schaffen. Ihr Dank gilt besonders der örtlichen Bevölkerung.
Klein gegen Groß beim Maßkrug stemmen.  (Bild: Julia Franz )

Auf ein friedliches Hüttenwochende

Unter dem Motto „Oktoberfest“ starteten die Pfadfinder Neuhaus in ein aufregendes Wochenende ins Grimmerthal. 65 Kinder und Jugendliche zwischen 9 und 17 Jahren wurden von 21 Gruppenleitern ins Hüttenwochenende begleitet. Zwischen Spiel und Spaß konnten die Pfadfinder auch ihr Können unter Beweis stellen. Das Programm startete passend zum Motto mit einem traditionellen „Bieranstich“ am Freitagabend. Hierfür wurde bereits im Vorfeld ein Bierfass mit Karamalz befüllt. Die Verantwortlichen hatten einen Spieleabend vorbereitet, bei dem die Kinder und ihre Gruppenleiter gegeneinander antreten mussten. Beim Maßkrug stemmen, Brezeln schnappen und einem Bayern-Quiz verhalfen Köpfchen und eine gewisse Ausdauer zum Sieg. Für Samstag wurden verschiedene, typisch bayerische, Stationen vorbereitet, bei denen sowohl Teamfähigkeit und Kreativität als auch Geschick und Wissen gefragt waren. Die Kinder mussten dabei unter anderem einen Parcours absolvieren, eine Fotobox besuchen, Maßkrüge bemalen, „Nageln“ und Dosenwerfen oder bei der Wissens-Station die richtigen Antworten finden. Bei jedem Posten konnten Erbsen erspielt werden. Das Ziel war, am Ende des Tages einen Maßkrug mit allen erspielten Erbsen füllen zu können. Mit Fackeln ausgerüstet machten sich die Teilnehmer am zweiten Abend auf den Weg zur einer Versprechensfeier. Hier legte ein Pfadfinder sein Rover-Versprechen vor den Stammesvorsitzenden und allen anderen Teilnehmern des Hüttenwochenendes ab. Das Versprechen ist ein zentraler Bestandteil der Pfadfinderbewegung. Das Rover-Versprechen, das vierte von insgesamt fünf Versprechen, ist ein weiterer Schritt in Richtung Erwachsen werden. Die Jugendlichen lernen, das Leben selbst in die Hand zu nehmen und eigene Entscheidungen zu treffen. Danach ging die Nachtwanderung mit einem Gruselpfad weiter. Gespannt lauschten die Kinder gemeinsam zunächst einer Geschichte, bevor es galt, in Kleingruppen einem dunklen Pfad zu folgen. Durch zahlreiche Lichteffekte, Hintergrundgeräusche und einem Wald voller Vogelscheuchen, kam der Gruselfaktor nicht zu kurz. Als am Sonntag die Heimreise anstand, blickten die Kinder und ihre Gruppenleiter auf ein sehr gelungenes und kurzweiliges Wochenende zurück.
Wie neu, der Verkehrssicherungsanhänger der Feuerwehr Neuhaus. In 50 Arbeitsstunden wieder aufbereitet. (Bild: Manuel Windschiegl)

Verkehrssicherung der FFW Neuhaus auf neuestem Stand

Mit der In-Dienst-Stellung eines neu überholten Verkehrssicherungsanhängers (VSA) kann die Neuhauser Wehr mit einem wichtigen Einsatzmittel die Sicherheit für den Straßenverkehr und auch von Feuerwehrkameraden weiterhin bestmöglich gewährleisten. Aufgrund des Alters vom bisher zum Einsatz kommenden VSA gestaltete sich die Ersatzteilbeschaffung als äußerst schwierig. Glücklicherweise ergab sich die Gelegenheit einen VSA mit leichtem Unfallschaden von der Autobahnmeisterei zu erwerben und wieder Instand zu setzen. Der ehemalige Kommandant Andreas Bogner hat dies dankenswerterweise in die Wege geleitet. Nach der Anschaffung im Jahr 2023 wurde der Anhänger komplett in Eigenregie erneuert. Eine Vielzahl von 53 Stunden investierten die Neuhauser Kameraden dabei in ihrer Freizeit. Kommandant Fabian Zetzl bedankte sich besonders bei Thomas Kreinhöfner, der die Reparaturarbeiten federführend leitete, sowie Christian Windschiegl und Franz Schönberger, die ebenso einen erheblichen Anteil am Gelingen dieses Projekts hatten. Darüber hinaus sprach Kommandant Zetzl seinen Dank der Stadt Windischeschenbach, die mit dritter Bürgermeisterin Gitte Kreinhöfner und Feuerschutzreferent Thomas Wilhelm vertreten waren, für die zur Verfügung gestellten finanziellen Mittel aus. Der neue VSA zeichnet sich durch LED-Signaltechnik und digitaler Steuerung aus. Als Besonderheit warnt das neue System sogar LKW-Fahrer vorab über gängige CB-Funkfrequenzen mit „Achtung Gefahr” in acht verschiedenen Sprachen.
Verabschiedung Absolventinnen und Absolventen PFG: Viktoria Grimaldi (2.v.l.) und Franziska Thurn (3.v.r.) waren die Besten mit einem Notendurchschnitt von 1,20.  (Bild: Elke Kusche )

Zuwachs für Grundschulkindbetreuung durch Fachkräfte

Die Einrichtungen der Grundschulkindbetreuung dürfen sich über fachlich qualifizierten Zuwachs freuen. Sieben Absolventinnen haben die zweijährige Ausbildung am BSZ (Staatl. Berufliches Schulzentrum, Fachakademie für Sozialpädagogik) Neustadt/WN geschafft und erlebten einen würdigen Abschluss im Beisein von Ehrengästen und vielen Freunden und Familienangehörigen. Bei einer sehr persönlich gehaltenen Abschlussfeier wurde durch Landrat Andreas Meier der Mut der Fachkräfte herausgestellt, die alle einen Beruf vor der Ausbildung hatten und sich den neuen Herausforderungen einer zweijährigen Ausbildung am BSZ stellten. Armin Aichinger als Vertreter der Stadt Neustadt machte auf den großen Bedarf an Fachpersonal in Horten und offenen Ganztags angeboten aufmerksam und wünschte sich für die Zukunft, dass die Fachkräfte auch in den Grundschulen ihren Einsatz finden werden. Elke Kusche als Fachbereichsleitung äußerte ihren großen Respekt vor den Leistungen der Fachkräfte und zitierte George Eliot mit „Es ist nie zu spät, das zu werden, was man hätte sein können“ und machte deutlich, dass es nicht vom Alter abhängt nochmals seinen Traum zu erfüllen. Stellvertretender Schulleiter Frank Eckstein begrüßte nicht nur alle Anwesenden, sondern nahm sich die Zeit nach dem offiziellen Teil mit den Gästen ins Gespräch zu gehen. Die Schulband der FakS mit Ulli Schmutzer und Mäx Braun umrahmte den Abend, der durch einen gelungenen Beitrag der Schülerinnen Viktoria Grimaldi und Milena Scharnagl bereichert wurde. Mitschülerinnen und Mitschüler der ersten Fachklasse sorgten mit einem mitreißenden Cup Song. Über Geldpreise und anerkennende Worte der Ehrengäste freuten sich die Besten Franziska Thurn und Viktoria Grimaldi, die beide einen Notendurchschnitt von 1,20 hatten.
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