Der Pfarrgemeinderat Windischeschenbach-Neuhaus hielt Klausurtagung (Bild: Miriam Sperber)

Die Weichen neu stellen

Zahlreiche Aktionen der Pfarrei laufen das ganze Jahr über. Viele davon sind in den Verantwortlichkeiten der Vereine, wie die Altkleidersammlung (Kolping), Sportangebote durch die DJK oder Gruppenstunden und das Johannisfeuer (Pfadfinder). Auch der Pfarrgemeinderat kümmert sich um Aktionen, wie z.B. das Fastensuppenessen, Wallfahrten, das Jahresthema, den Ostergarten, das Hungertuch und das Ehejubiläum. Der Besuch der Angebote ist manchmal mehr, manchmal weniger. Um den Blick auf die Aktionen im Potpourri zu schärfen und möglicherweise neu zu fokussieren, nahm der Pfarrgemeinderat das Angebot „Weichen neu stellen“ des Bistums Regensburgs an. Frau Szöreny und Frau Hauser kamen von der Gemeindeberatung nach Windischeschenbach, um den Pfarrgemeinderat zu helfen, den Blick zu weiten. Gemeinsam wurden Aktionen und Veranstaltungen notiert und sortiert: Welches Angebot gibt es in der Pfarreiengemeinschaft? Für welche Altersgruppe sind die Angebote? Für die Meta-Ebene gaben Szöreny und Hauser Hinweise und Erkenntnisse aus der Forschung an die Mitglieder weiter; z.B. zeigten sie die Verteilung religiöser Menschen. So konnten die Pfarrgemeinderatsmitglieder die Prozesse, welche in der eigenen Pfarreiengemeinschaft sich entwickeln, besser nachvollziehen. Beruhigend war die Erkenntnis, dass man mit allen Sorgen und Gedanken nicht allein sei: Auch andere Pfarreien beklagen die sinkende Teilnahme an Veranstaltungen. Gemeinsam wurde sortiert, welche Aktionen von der Gemeinde gut angenommen werden und welche eher weniger. Letztere wurden nochmals genau von der Runde in den Fokus genommen. Wie viel Ressourcen benötigen die Aktionen? Soll man sie weglassen? Kann man sie durch eine neue, andere Aktion ersetzen? Der Klausurtag bot so sehr viele Denkanstöße, die nun in den kommenden Pfarrgemeinderatssitzungen diskutiert werden können.
Teilnehmer am Drachenfelsen fotografiert  (Bild: Bertwin Fleck)

Pfarreiengemeinschaft Windischeschenbach-Neuhaus auf Abenteuerreisen

Der erste Tag: Mit Kirchenpfleger Bertwin Fleck machten sich 40 Teilnehmer/innen mit dem ESKA-Bus aus Tirschenreuth vom 22.10.2024 bis 25.10.2024 auf eine Abenteuerreise Richtung Köln nach Unkel am Rhein. Am Anreisetag, dem 22.10.2024 wurde als Zwischenstation Andernach angesteuert und die Entdeckungstour zu einem Geysir unternommen. Dort nach der Begrüßung und eines Filmvortrages ging es in Begleitung einer Mitarbeiterin auf ein Schiff auf dem Rhein zum Geysir. Bereits von Weitem sieht man die kupferroten Steine, die rund um den Geysir liegen. Gespannt ist zu sehen, wie er zu sprudeln beginnt. Dann hört man ein blubbern und zischen, und dann ist es soweit. Mit ungeheurem Druck schießt die Wasserfontäne 60 Meter in den Himmel. Erstaunte „Ohhs“ und „Ahhs“ raunte durch die Besuchergruppen und unterstrichen das beeindruckende Erlebnis. Pünktlich laut Programm kam man in Unkel an. Zu Fuß ca. 700 m war unsere Unterkunft, das Gästehaus PAX direkt am Rhein gelegen, für den Bus nicht zum Befahren. Der zweite Tag: Vormittag mit einem alten Schienenbus von Linz am Rhein durch das Kasbachtal nach Kalenborn und zurück. Nachmittags zum Kloster Maria Laach zur freien Verfügung. Sängerinnen und Sänger vom Liederkranz brachten in der Klosterkirche mit hervorragender Akustik ein wundervolles Lied zum Besten. Gar mancher Besucher hatte Tränen in den Augen. Der dritte Tag: Vormittag ist der Drachenfelsen angesteuert worden. Mit der Zahnradbahn ging es bis zur Endstation. Dort hatte man einen wunderschönen Blick in die Rheinebene und konnte bis Bonn blicken. Gar mancher ist dann zu Fuß zur Mittelstation hinabgestiegen zum Schloss, wo auch die Fernsehserie Bares für Rares aufgezeichnet wird. Nachdem für eine Führung im Schloss die zeit zu kurz, Abfahrt wieder nach Unkel zum Mittagessen. Nachmittag Besuch im Schokoladenmuseum in Köln. Gar mancher war begeistert, aber ein Teil na ja, auch nicht, da gehörte auch der Reiseleiter dazu. Der vierte Tag: Nach dem Frühstück Heimfahrt. Alle Teilnehmer waren von der Unterkunft, den Schwestern des Orden der Wahrheit und natürlich auch von der Vollpension hell begeistert. Auch passte der Fahrer zu unserer vergnügten Truppe. Fehlen durfte in den Fahrpausen nicht der von manchen Teilnehmerinnen gebackener Kuchen, und fehlen durfte auch nicht die obligatorische weiße Salami mit Brot. Jeder Teilnehmer hat als Überraschung und mit Freude ein Kaffeehaferl mit einem Omnibusemblem und seinem persönlichen Namen als Erinnerung an diese Fahrt entgegen genommen. Bertwin Fleck Kirchenpfleger

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