Zahlreiche Aktionen der Pfarrei laufen das ganze Jahr über. Viele davon sind in den Verantwortlichkeiten der Vereine, wie die Altkleidersammlung (Kolping), Sportangebote durch die DJK oder Gruppenstunden und das Johannisfeuer (Pfadfinder). Auch der Pfarrgemeinderat kümmert sich um Aktionen, wie z.B. das Fastensuppenessen, Wallfahrten, das Jahresthema, den Ostergarten, das Hungertuch und das Ehejubiläum. Der Besuch der Angebote ist manchmal mehr, manchmal weniger. Um den Blick auf die Aktionen im Potpourri zu schärfen und möglicherweise neu zu fokussieren, nahm der Pfarrgemeinderat das Angebot „Weichen neu stellen“ des Bistums Regensburgs an. Frau Szöreny und Frau Hauser kamen von der Gemeindeberatung nach Windischeschenbach, um den Pfarrgemeinderat zu helfen, den Blick zu weiten. Gemeinsam wurden Aktionen und Veranstaltungen notiert und sortiert: Welches Angebot gibt es in der Pfarreiengemeinschaft? Für welche Altersgruppe sind die Angebote? Für die Meta-Ebene gaben Szöreny und Hauser Hinweise und Erkenntnisse aus der Forschung an die Mitglieder weiter; z.B. zeigten sie die Verteilung religiöser Menschen. So konnten die Pfarrgemeinderatsmitglieder die Prozesse, welche in der eigenen Pfarreiengemeinschaft sich entwickeln, besser nachvollziehen. Beruhigend war die Erkenntnis, dass man mit allen Sorgen und Gedanken nicht allein sei: Auch andere Pfarreien beklagen die sinkende Teilnahme an Veranstaltungen. Gemeinsam wurde sortiert, welche Aktionen von der Gemeinde gut angenommen werden und welche eher weniger. Letztere wurden nochmals genau von der Runde in den Fokus genommen. Wie viel Ressourcen benötigen die Aktionen? Soll man sie weglassen? Kann man sie durch eine neue, andere Aktion ersetzen? Der Klausurtag bot so sehr viele Denkanstöße, die nun in den kommenden Pfarrgemeinderatssitzungen diskutiert werden können.