2. v. links: Herberg Ernst, 1. Vorsitzender. Rechts: Adolf Gassner, Kreisvorsitzender. 3. v. rechts Helmut Fischer, Chorleiter. (Bild: Gerhard Doerfler)

Gesangverein Ammerthal zieht positive Jahresbilanz und ehrt Mitglieder

Die Jahreshauptversammlung des Gesangverein Ammerthal und Umgebung fand im Gasthaus Erras, Fichtenhof, statt. Zuvor gestaltete der Chor musikalisch die Vorabendmesse in der St. Nikolauskirche. Der Gesangsverein spielt in der Gemeinde eine bedeutende Rolle und trägt zur musikalischen Bereicherung von Gottesdiensten bei. Das Repertoire umfasst aber nicht nur traditionelle Kirchenlieder und deutsches Kulturgut, sondern auch neues Liedgut. In Anwesenheit von Bürgermeister Anton Peter, Chorleiter Helmut Fischer, Ehrenchorleiter Hans Koller und Kreisvorsitzenden des Sängerbundes Amberg, Adolf Gassner zog 1. Vorsitzender Herbert Ernst eine positive Bilanz des abgelaufenen Vereinsjahres. Wir hatten viele Auftritte, informierte Ernst und dankte der Pfarrei für die Bereitstellung des Proberaumes. Ein häufiges Problem in vielen kulturellen Vereinen ist der Nachwuchs und auch die Gewinnung neuer älterer Mitglieder. Herbert Ernst und Helmut Fischer forderten deshalb die anwesenden Mitglieder auf, aktiv Sänger für den Verein zu werben. Große Ehre für Rudolf Neuberger. Er wurde für 40 Jahre Vereinszugehörigkeit geehrt. Ernst lobte den Jubilar für die langjährige Treue zum Verein. Bei den Neuwahlen wurde Herbert Ernst wieder als 1. Vorsitzender gewählt, Stellvertreter ist Herbert Haller. Schriftführer Ludwig Hofmann und Kassier Josef Haller. Beisitzer sind Walter Burger, Kurt Speckner und Jürgen Hiltl. Kassenprüfer Klaus Kirschner und Jürgen Hiltl. Bürgermeister Anton Peter lobte die Arbeit des Vereins. Viele Veranstaltungen werden durch die Sänger bereichert.
Bertram Gebhard überreichte für langjährige Treue Urkunden. v.links: Kompaniechef Hauptmann Markus Watko; Bürgermeister Anton Peter; Lorenz Hirsch; Bertram Gebhard, Vorsitzender vom Verband der Reservisten; Peter Friedrichs, 1. Vorsitzender; Hans Windl; Rudolf Neuberger, 2. Vorsitzender; Oberstabsfeldwebel Günter Hölldobler. (Bild: Gerhard Dörfler)

Reservistenkameradschaft Ammerthal feiert treue Mitglieder

Zur Jahreshauptversammlung der Reservistenkameradschaft Ammerthal begrüßte Vorsitzender Peter Friedrichs viele Vereinsangehörige und anlässlich des Weltfrauentags ganz besonders die Frauen der Reservisten. Friedrichs betonte, das Herzstück des Vereins sei die gute Zusammenarbeit mit den Soldaten. Sie leisteten in diesen unruhigen und schwierigen Zeiten hervorragende Arbeit. Robert Weiß und Klaus Simon stünden Jahr für Jahr am Kriegerdenkmal, lobte Friedrichs und dankte auch Hermann Bauer für sein Engagement als Fahnenträger. Bürgermeister Anton Peter hob den guten Kontakt zur Pateneinheit 5. Logistikbataillon 472 Kümmersbruck hervor, den die Reservisten pflegten. Im April sei ein großes Gelöbnis der Bundeswehr in Ammerthal geplant, so der Bürgermeister. Hauptmann Markus Watko von der Pateneinheit lobte die Arbeit der Reservisten, die sehr wichtig für die Gesellschaft sei. In der Patengemeinde fühle man sich wohl, meinte der Kompaniechef und fügte hinzu, nach Ammerthal zu kommen, sei wie Heimkommen. Bertram Gebhard, Vorsitzender des Verbands der Reservisten der Deutschen Bundeswehr, Kreisgruppe Oberpfalz, informierte über Verbandsangelegenheiten. Die Kreisgruppe Oberpfalz Mitte habe 1.600 Mitglieder, teilte Gebhard mit, der Bezirk Oberpfalz 6.400 und in Bayern seien es rund 40.000. Hans Windl wurde für 50 Jahre und Lorenz Hirsch für 40 Jahre treue Mitgliedschaft und Mitarbeit im Verband der Reservisten geehrt.
v.l. Klaus Fehlner, Ottmar Gurdan, Jörg Fehlner, Irene Pemp, Bianka Götz, Oberstleutnant Hillebrand, Hedwig Fehlner, Bgm Anton Peter, Anja Kunz, Doris Weiß, Stabsfeldwebel Pfeiffer, Stephan Knorr, Jonathan Reichart, Nina Reichart, Oberstabsfeldwebel Hölldobler, Hauptmann Watko, Sarah Hirschmann, Ilonka Götz, Josef Stöcklmeier  (Bild: Günter Pfeiffer )

Spendenaktion des HKV brachte 1000 EUR für das Bundeswehr-Sozialwerk

Seit vielen Jahrzehnten pflegt die Gemeinde Ammerthal eine lebendige Patenschaft mit der 5. Kompanie des Logistikbataillons 472 in Kümmersbruck. Aufgrund dieser jahrelangen Freundschaft hat sich der Heimat- und Kulturverein eine besondere Überraschung überlegt und in der laufenden Theatersaison die turbulente Militärkomödie „Stillgestanden! Alles für's Vaterland“ auf die Bühne gebracht, als unkonventioneller und humorvoller Dank für den wichtigen Dienst der Soldatinnen und Soldaten sowie der zivilen Bediensteten der Bundeswehr für den Frieden und die Demokratie. Als besonderes Highlight initiierte der HKV während der Aufführungen eine Spendenaktion mit dem Verkauf von Bundeswehrschokolade für das Bundeswehrsozialwerk e.V., Aktion Sorgenkinder in Bundeswehrfamilien. Die Übergabe der Spende in Höhe von 1.000 Euro war mit einem Besuch bei der Pateneinheit in der Schweppermannkaserne verbunden. Dort übergaben die Vorsitzende des Vereins, Frau Doris Weiß, und der Autor des Stücks, Herr Jörg Fehlner, sowie einige Mitwirkende der Theatersparte den Spendenscheck an den Kommandeur, Herrn Oberstleutnant Hillebrand, den Kompaniechef, Herrn Hauptmann Watko, und den Kompaniefeldwebel, Herrn Oberstabsfeldwebel Hölldobler. Als Vertreter des Bundeswehrsozialwerks war Herr Stabsfeldwebel Pfeiffer anwesend und freute sich über die finanzielle Unterstützung für die wichtige Arbeit des BW-Sozialwerks.
Auf dem Bild hinten von links: Herr Niebler Manfred, Herr Uschold Roland, Herr Knorr Arnold, Herr Englhard Martin, Herr Zimmermann Michael, Herr Ott Reinhard - Bezirksvorsitzender, Herr Bleisteiner Klaus – Kreisvorsitzender 2. Reihe von links: Herr Dockter Thomas, Knorr Anita – Vorsitzende, Frau Helb Silvia Herr Raschka Helmut, Frau Rupp Petra, Frau Müller Theresia, 3. Reihe v.l.: Herr Peichl Siegfried, Frau Schmien Rita, Herr Götz Bartholomäus, Herr Peter Anton - Bürgermeister (Bild: Anita Knorr)

Jahreshauptversammlung der Siedlergemeinschaft Ammerthal

Am vergangenen Wochenende fand die Jahreshauptversammlung der Siedlergemeinschaft statt. Der Vorstand begrüßte die anwesenden Mitglieder und Ehrengäste, darunter Bürgermeister Anton Peter, Bezirksvorsitzender Reinhard Ott und Kreisvorsitzender Klaus Bleisteiner. Nach der Begrüßung und der Annahme der Tagesordnungspunkte wurde der verstorbenen Mitglieder vergangenen Jahres gedacht. Im Bericht des Vorstands wurde ein Rückblick auf das vergangene Jahr gegeben. Besonders hervorgehoben wurden die Aktivitäten der Gemeinschaft, wie die Gestaltung des Fronleichnamsteppichs und des Erntedankaltars, sowie die „Blaue Fahrt” nach Sulzbach und das Ferienprogramm für Kinder. Auch der Hobbykünstlermarkt war wieder ein voller Erfolg. Frau Knorr als kommissarischer Kassier berichtete über die finanzielle Lage des Vereins. Trotz steigender Kosten konnte ein kleines Plus verzeichnet werden. Die Kassenprüfung bestätigte die Richtigkeit aller Buchungen. Im Anschluss wurden die Ehrungen der Vereinszugehörigkeit vorgenommen. Silvia Helb wurde das Ehrenzeichen in Silber verliehen, Roland Uschold, Thomas Dockter und Martin Englhard erhielten jeweils das Ehrenzeichen in Bronze für ihre langjährige Tätigkeit in der Vorstandschaft bzw. als Kassenprüfer. In ihren Grußworten dankte der Bürgermeister der Siedlergemeinschaft für ihr Engagement und betonte, dass sie aus dem Gemeindeleben nicht mehr wegzudenken sei, wie z. B. bei Fronleichnam, dem Hobbykünstlermarkt und dem diesjährigen Adventsmarkt. Ein Dank galt auch den Mitgliedern für ihre Unterstützung und den Zusammenhalt der Vereine. Bezirksvorsitzender Herr Ott sprach über das alte Heizungsgesetz, das wieder in Kraft treten soll, und empfahl, bei einem geplanten Heizungstausch auch den Kaminkehrer mit einzubeziehen. Kreisvorsitzender Herr Bleisteiner sprach die Hebesätze der Grundsteuer an und lobte, dass dies in Ammerthal gut gelöst sei, was in anderen Gemeinden nicht der Fall sei. Zum Abschluss der Versammlung wurde Herr Kölbl als neuer Kassier, Herr Jörg Zimmermann und Arnold Knorr als Beiräte in die Vorstandschaft nachgewählt. Die Siedlergemeinschaft blickt optimistisch auf das kommende Jahr und freut sich auf die Unterstützung und das Engagement ihrer Mitglieder.
Tolle Jugendarbeit der Ammerthaler Blaskapelle. Glückliche Kinder hatten viel Spaß am Faschingskonzert. Oben links: Maria, Hofmann, daneben Bürgermeister Anton Peter. (Bild: Gerhard Doerfler)

Ammerthaler Blaskapelle begeistert bei Faschingskonzert mit Nachwuchs

Zum Faschingskonzert der Ammerthaler Blaskapelle kamen über 70 Kinder, davon rund 50 mit Musikinstrumenten. Gut maskiert und bestens gelaunt zeigten die Nachwuchsmusiker als Hauptakteure ihr musikalisches Können. Organisatorin Maria Hofmann moderierte geschickt, begrüßte in der voll besetzten Sporthalle die jungen Musiker, die Eltern sowie Großeltern und Bürgermeister Anton Peter. Hofmann stellte die einzelnen Musikgruppen und ihre Musiklehrer vor. Mehrere Blockflötengruppen, vom ersten Ausbildungsjahr bis hin zu den Fortgeschrittenen, zeigten ihren Ausbildungsstand und erhielten viel Applaus. Die Ammerthaler Blaskapelle bildet mit ihren Ausbildern die Kinder an den verschiedensten Instrumenten aus. Die Schüler von Saxofon, Klarinette, verschiedenen Blasinstrumenten, Schlagzeug und einer Cajongruppe bewiesen guten Ausbildungsstand. Auftritte von jungen Musikern, so Daniel Haller, erster Vorsitzender, sind von großer Bedeutung. Sie bieten nicht nur die Möglichkeit, das eigene Können zu beweisen, sondern auch wertvolle Erfahrungen auf der Bühne zu sammeln. Es gehöre Mut dazu, so Haller, vor Publikum zu spielen und sei gut für das Selbstvertrauen. Der Vorsitzende dankte den Musiklehrern und dem Organisationsteam für das gelungene Faschingskonzert. Besonderen Dank bekam Maria Hofmann, die sich mit Herzblut in der Jugendarbeit engagiert. Bürgermeister Anton Peter, langjähriges Mitglied der Blaskapelle, lobte die Arbeit und das Engagement der Blaskapelle. „Wir sind in der Gemeinde stolz auf euch.“ Den bunten Faschingsnachmittag rundete ein Zauberer ab. Wolfgang Schwarz aus Neumarkt begeisterte mit großartigen Zaubertricks und launigen Worten nicht nur die Kinder.


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Von links: Stefan Badura, Andreas Götz, David Götz, Dominik Weiß, Sebastian Graßer und Martin Neiswirth.  (Bild: Bernhard Hirsch)

CWG Ammerthal für die Zukunft neu aufgestellt

Zur ordentlichen Jahreshauptversammlung der Christlichen Wählergemeinschaft Ammerthal mit Neuwahlen begrüßte Vorsitzender Johann Götz die im Ammerthaler Hof zahlreich erschienenen Mitglieder, sowie die beiden CWG-Gemeinderäte, Stefan Badura und Moritz Koberstein. Der Vorsitzende stellte in seinem Bericht zur laufenden Gemeinderatsperiode fest, dass die langjährige und engagierte Arbeit der Gemeinderäte Georg Paulus und Stefan Badura Früchte trägt. „Es ist wieder politische Ruhe in Ammerthal eingekehrt”, so Götz in seinem Vortrag. Die CWG ist ein wichtiger Bestandteil der Kommunalpolitik in Ammerthal und es ist erfreulich zu sehen, dass diese Arbeit nun durch eine neue Generation, die sich kommunalpolitisch engagieren will, weitergeführt werden soll. In den Berichten der Kassiererin Maria Friedrichs und des Schriftführers Bernhard Hirsch wurden die Ausführungen von Johann Götz bestätigt. Die Kasse sei gut geführt worden, stellten die Kassenprüfer fest und die anwesenden Mitglieder stimmten dem Antrag zur Entlastung der Vorstandschaft mit großer Mehrheit zu. Die Neuwahlen brachten folgendes Ergebnis: David Götz (Vorsitzender), Sebastian Graßer (stellv. Vorsitzender), Dominik Weiß (Kassier), Andreas Götz (Schriftführer), Stefan Badura (Beisitzer), Martin Neiswirth (Beisitzer), Bernhard Hirsch (Kassenprüfer) und Johann Götz (Kassenprüfer). Im Anschluss an die Wahl überreichte der neugewählte Vorsitzende David Götz noch Präsente an die scheidenden Amtsträger der CWG Ammerthal und bedankte sich für deren langjähriges Engagement. Im Tätigkeitsbericht der Gemeinderäte Stefan Badura und Moritz Koberstein wurde die erfolgreiche Umsetzung zahlreicher Punkte aus dem Wahlprogramm der Kommunalwahl 2020 aufgezeigt. Der Ausbau der Vereins- und Jugendförderung durch die Gemeinde, sowie die Unterstützung der Initiative „Mehrgenerationen Park Ammerthal” durch die beiden CWG-Gemeinderäte wurden dabei ausführlich besprochen. Stefan Badura gab einen Einblick ich die aktuellen Themen wie Glasfaserausbau in der Gemeinde, Stand des Baugebietes bei der Ziegelhütte, Bau der „Dirtbike Strecke” im Pürschläger Tal, die Stärkung des Ehrenamts und noch einiges mehr. Im vorletzten Punkt der Versammlung standen noch eine redaktionelle Änderung bei einem Punkt der Vereinssatzung und die Anpassung des Mitgliedsbeitrags auf 10€/Jahr auf der Agenda. Zum Ende der Versammlung bedankte sich Vorsitzender David Götz bei den zahlreich erschienenen Mitgliedern und fasste wie folgt zusammen: „Wir haben bereits eine Vielzahl an Themen, die das Zusammenleben und die Lebensqualität in unserer Heimatgemeinde weiter fördern werden. Die neue Vorstandschaft der CWG Ammerthal wird mit Fokus auf die Kommunalwahl 2026 die Arbeit aufnehmen und lädt auch alle interessierten Bürgerinnen und Bürger zur Mitarbeit ein”
Der Ammerthaler Adventsmarkt am Dorfplatz von oben. (Bild: Maia Hofmann)

Ammerthaler Adventsmarkt feiert erfolgreiches Comeback

Nach jahrelanger Pause, gab es in diesem Jahr wieder einen Ammerthaler Adventsmarkt am Dorfplatz. Moritz Koberstein, Hauptinitiator und Motor, stellte zusammen mit den Ammerthaler Vereinen und der Gemeinde einen erfolgreichen Adventsmarkt auf die Beine. Bei der Eröffnung durch Moritz Koberstein und der Begrüßung durch 1. Bürgermeister Anton Peter regnete es zwar, aber das war kein Grund für die Besucher fernzubleiben. Die neun Buden, incl. der Nikolausbude und dem Postamt für das Christkind, waren wie ein kleines Dorf aufgestellt. Durch die zahlreichen Feuerstellen mussten die Besucher nicht frieren. Bei der Siedlergemeinschaft gab es leckere Waffeln und eine Feuerzangenbowle. Die Helfer vor Ort und die Ammerthaler Blaskapelle waren für Glühwein mit und ohne Schuß, für Punsch und Weihnachtslikör zuständig. Die beiden Kirwagemeinschaften Ammerthal und Unterammerthal legten sich mächtig ins Zeug mit herrlich selbstgemachter Weihnachtsdeko aus gefalteten Christbäumen, Schneemänner aus Baumscheiben und verschiedenen Weihnachtsanhängern. Außerdem sorgten sie für alkoholische und alkoholfreie Kaltgetränke. Die Freiwillige Feuerwehr war zuständig für die Bratwurstsemmeln. Beim Gartenbauverein gab es Tee, Gemüsesuppe, leckere große Kekse und weihnachtliche Mitbringsel. Stockbrot über dem offenen Feuer, selbst gemachte Plätzchen und warme Wiener bekam man bei der DJK. Der Heimat- und Kulturverein hatte gebrannte Mandeln und Pommes für die Besucher. Bei der Modellflugsportgruppe gab es heiße Schokolade mit und ohne Schuss und die Besonderheit „Rosenküchel”, ein traditionelles Eiergebäck aus der schwäbischen Küche. In der Nikolausbude nahm sich der Hl. Nikolaus Zeit um den Kindern was vorzulesen. Gleichzeitig waren auch immer zwei Engel anwesend, die den Kindern halfen ihren Wunschzettel an das Himmelspostamt zu schreiben. Nach der offiziellen Begrüßung kamen die Kinder der Kindertagesstätte St. Nikolaus auf die Bühne. Bevor sie aber die beiden Lieder für den Nikolaus sangen, mußten sie erst einmal laut rufen bis er auf der Bühne erschien. Sie hatten auch ein kurzes Gedicht für den „Nikolaus, du guter Mann” dabei. Ein Adventsensemble der Ammerthaler Blaskapelle spielte im Anschluß auf der Bühne Adventslieder und der Männergesangsverein Ammerthal folgte mit adventlichen Weisen. Am Sonntag, nach der Begrüßung durch Moritz Koberstein, eröffneten die Blockflöten- und Querflötenkinder der Ammerthaler Blaskapelle, unter der Leitung von Birgitta Englhard, den zweiten Tag des Ammerthaler Adventsmarktes. „ABC die Katze lief im Schnee” oder „Jingle Bells” erklang über den Ammerthaler Dorfplatz. Teilweise mit Gesang oder Percussion Instrumenten umrahmten die Kinder die Flötenmusik. Selbst der Nikolaus mit seinen beiden Engeln war zu Besuch und lauschte den Beiträgen. Bei dem Lied „Tragt durch die Welt nun ein Licht” brachten die Flötenkinder symbolisch Lichter zu ihren Angehörigen und Besuchern. Im Anschluß kamen die Schüler/innen der Kombiklasse 2/3 und sangen mit Unterstützung durch Blockflöte und Cajon das Lied „Fröhliche Weihnacht”. Die Lacher auf ihrer Seite hatten die Schulkinder mit dem Gedicht „Die Weihnachtsmaus”. Für die Kinder kam im Anschluss die Fam. Dorr aus Kotzheim mit ihren Eseln vorbei, es gab wieder Stockbrot am offenen Feuer und der Nikolaus mit seinen Engeln hatte alle Hände voll zu tun. 1.Bürgermeister Anton Peter bedankte sich noch einmal bei Moritz Koberstein, den Ammerthaler Vereinen und den Gemeindearbeitern für die große Unterstützung und den guten Zusammenhalt. Es war ein erfolgreiches Wochenende und viele Besucher waren sich einig, dass es im nächsten Jahr wieder einen Ammerthaler Adventsmarkt geben soll.
Hintere Reihe von links Andreas Herrmann, Heiner Balk, Markus Eckel, Stephan Knorr, Martin Preis, Guido Rind Vordere Reihe von links Doris Weiß, Sepp Käser, Anja Kunz, Irene Pemp, Anton Peter (Bild: Michael Haag )

Verband Bayerischer Amateurtheater zu Gast in Ammerthal

Zum ersten Mal fand der Bezirkstag des VBAT-Bezirks Oberpfalz in Ammerthal statt. Gastgeber war der Heimat- und Kulturverein (HKV) Ammerthal, dessen Vorsitzende Doris Weiß die Anwesenden begrüßte und eine kurze Einführung in die Vereinsarbeit gab. Bezirksvorsitzender Guido Rind hieß ebenfalls alle Anwesenden sowie die Ehrengäste willkommen, darunter Dr. Tobias Appel, Kultur- und Heimatpfleger des Bezirks Oberpfalz, der stellvertretende Landrat Michael Rischke, Bürgermeister Anton Peter sowie VBAT-Präsident Sepp Käser aus Rosenheim. In seinen Grußworten bedankte er sich besonders beim HKV für die Gastfreundschaft und die Bereitstellung der Räumlichkeiten. In den folgenden Redebeiträgen betonte Michael Rischke die Bedeutung des Amateurtheaters als eine wichtige Säule der Gesellschaft. Theater gebe Menschen die Möglichkeit, in verschiedene Rollen zu schlüpfen und das Publikum zu begeistern. Auch Dr. Tobias Appel übermittelte die Grüße des Bezirkstagspräsidenten Franz Löffler und hob hervor, dass Theater ein wichtiger Bestandteil der Heimatpflege sei. Er lobte das ehrenamtliche Engagement und stellte Theater als eine wertvolle Alternative zu den Angeboten der Massenmedien dar. Bürgermeister Anton Peter nutzte die Gelegenheit, um die Gemeinde Ammerthal vorzustellen. Ortsheimatpflegerin Sarah Hirschmann betonte in ihrem Grußwort die lange Theatertradition Ammerthals, die bis 1951 zurückreicht, und beschrieb Theater als Ort der Gemeinschaft, der Menschen verbindet. VBAT-Präsident Sepp Käser berichtete über aktuelle Entwicklungen im Verband und informierte über das neu gewählte Präsidium des BDAT. Er ermutigte die Vereine zu mehr Zusammenarbeit und verwies darauf, dass in Bayern aktuell 716 Bühnen im VBAT organisiert sind, davon 62 in der Oberpfalz. Martin Preis, Bezirksspielleiter Oberpfalz, stellte die geplanten Lehrgänge 2025 vor. Ein weiterer wichtiger Tagesordnungspunkt war der Bericht von Markus Eckel, der zum Thema Jugendarbeit im Verein referierte.
Die Pateneinheiten von der Bundeswehr und den amerikanischen Freunden aus Vilseck nahmen an der Gedenkfeier teil.<br>Traditionell wurden drei mächtige Böllerschüsse abgefeuert. (Bild: Gerhard Dörfler)

Ammerthal gedenkt Opfern von Krieg und Gewalt am Volkstrauertag

Ein würdevoller Volkstrauertag fand in der Gemeinde Ammerthal statt. Angeführt von der Blaskapelle Ammerthal zogen die Bürger mit allen Fahnenabordnungen, Gemeinderäten und heimischen Vereinen über den Dorfplatz in die Kirche. Pfarrer Klaus Hausmann gedachte der vielen Toten der Weltkriege und auch an die schrecklichen Kriege im Nahen Osten, der Ukraine und den vielen Auseinandersetzungen auf der Welt. Die Pateneinheit, 5.Kompanie des Logistik Bataillons 572 aus Kümmersbruck nahm mit einer Abordnung, darunter der Kompaniechef Hauptmann Markus Watko und Oberstabsfeldwebel Günter Hölldobler an der Totengedenkfeier teil. Ein großes Zeichen der Verbundenheit zu Ammerthal zeigte das 2nd Air Support Operations Squadron aus Vilseck mit ihrem Chef Lieutenant Colonel Andrew R. Shebelut und einer großen Abordnung mit der Teilnahme. Seit Jahren besteht hier eine Patenschaft. In seiner emotionalen Ansprache erinnerte Bürgermeister Anton Peter an die vielen Opfer von Krieg und Gewalt. Als Partnerkommune von Hevel Modiin, sind unsere Gedanken auch bei den getöteten Geiseln und den Geiseln aus Israel, die sich noch in den Händen der Terroristen befinden. Vor wenigen Wochen, informierte Peter, lernte ich persönlich einen Israeli kennen, dessen 23-jährige Tochter am 07. Oktober2023 durch Hamas-Terroristen brutal ermordet wurde. Die Gespräche und der Kontakt mit dem Freund aus Israel, so der Bürgermeister, gingen mir sehr nahe. Drei gewaltige Böllerschüsse, abgefeuert von Andreas Klose, unterstrichen das Gedenken an die gefallenen Soldaten und Opfer von Kriegen.
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