Beim Familiengottesdienst im Fasching durften die Kinder maskiert zum Gottesdienst in die Pfarrkirche kommen. Begleitet waren sie von ihren Eltern. Der Elternbeirat des Kindergartens hatte die Kirchenstühle mit Luftballons und bunten Bildern geschmückt. Liebe Buben und Mädchen, wir haben gerade gesungen „Danke für diesen guten Morgen und für vieles Andere”, begrüßte Pfarrer Udo Klösel. Die Eucharistie, heißt Danke lieber Gott, weil er uns alles Gute schenkt was wir zum Leben brauchen. Er will uns Freude schenken und unser Leben froh machen. Das erfahren wir in dieser Faschingszeit, weil alles viel bunter ist. Drei Mütter sprachen zum Kyrie und legten Luftschlange, Girlante und einen Luftballon vor den Altar. Einige Kinder durften mit dem Pfarrer die Fürbitten vortragen. In der Predigt wies der Seelsorger auf das vorgetragene Johannes-Evangelium hin und band die Kinder im Gespräch mit ein. Wenn man traurig ist sollte man sich wieder freuen. Freude soll unser Leben bestimmen, dies wird auch im Fasching ausgedrückt. Dazu zeigte der Geistliche auf einem Blatt ein Gesicht, das traurig aussah und als er das Blatt umdrehte schaute das Gesicht fröhlich aus. Er wies auf die Lesung von dem Baum hin, der Wurzeln braucht, um aus der Tiefe noch Wasser und Nährstoffe zum Überleben herausholen zu können. Für uns Menschen, so glauben wir, ist es Gott, der uns Kraft, Hoffnung und Nahrung schenkt. Wenn wir traurig sind, dass wir froh und hoffnungsvoll in die Zukunft schauen mit einem lächelnden Gesicht. Dann haben wir es verstanden was Jesus mit der frohen Botschaft in der Kirche meint, die auch mit Fasching, unseren Glauben zu tun hat. Freude soll unser Leben bestimmen, auch wenn wir manchmal nicht so gut drauf sind. Zum gemeinsamen beten des „Vaterunser” durften sich die Kinder mit der Erzieherin Gaby Hagn um den Altar versammeln. Die jüngeren Kinder ließen sich von Mama oder Papa begleiten. Am Schluss erhielten die Mädchen und Buben ein Bild mit dem Gesicht und noch etwas Süßes.