Gemüse haltbar machen, also „Fermentieren“, unter diesem Motto lud der Frauenbund zu dem praktischen Vortrag ins Pfarrheim ein. Vorsitzende Angelika Hierold konnte dazu Silvia Mauermeier, Hauswirtschaftsmeisterin und zertifizierte Kräuterpädagogin, Fachlehrkraft für Ernährung und Gesundheit, vom Diözesanverband Regensburg begrüßen. Fermentieren ist eine neue und zugleich alte Art Gemüse haltbar zu machen und zugleich den gesundheitlichen Wert steigern. Am bekanntesten ist das Sauerkraut. 25 Teilnehmer ließen sich in die Kunst des Fermentierens einweihen. Bei diesem Workshop gab es Tipps und Anregungen. Die Referentin hatte einige milchsauer vergorene Kostproben dabei, die Lust auf mehr machten. Dann wurden Karotten, Kohl und vieles andere Gemüse geschnitten und gehobelt. Die Teilnehmer konnten Gemüse mit der Trockensalzmethode und der Lakemethode einlegen. Dazu sollte nur ein Natursalz verwendet werden. Die fermentierten Lebensmittel schmecken pur in kleinen Portionen, im Salat, als Auflage aufs Brot, zu Gemüse, Quiche und mehr. Bei diesem natürlichen Prozess entstehen Säure, Gase oder Alkohol. Fermentierte Lebensmittel sind vor allem wegen der Milchsäurebakterien gesund. Fermentierte Sachen sollten kalt gegessen werden. Die Vitamine werden über 40 Grad zerstört. Bei der Fermentierung entstehen mehr Vitamine C und B Vitamine. Der Darm ist unser Immunsystem, so die Referentin. Vorsitzende Hierold dankte der Referentin Mauermeier sowie Bettina Lehner für die Organisation.