Die geehrten Vereinsmitglieder Karl Gall, Michael Bauer, Johann Seiler (vorne) und Berta Eger (vorne) mit 3. Bgm. Helmut Meindl, Norbert Grießbacher vom Hauptverein und 1. Vorsitzender Josef Enslein (v. links)  (Bild: Julia Gatz)

OWV Moosbach ehrt im Rahmen seiner Jahreshauptversammlung treue Mitglieder

Hans Seiler konnte für 65 Jahre Mitgliedschaft geehrt werden. Er war es auch, der den ersten Wanderweg in Moosbach mit markierte und somit den Grundstein für ein breites Wegenetz für Wanderer legte. Auch weitere treue Mitglieder wurden für 50, 40, 25 und 15 Jahre Zugehörigkeit geehrt. 1. Vorsitzender Josef Enslein begrüßte die Teilnehmenden am Sonntag den 30.03. im Vereinslokal Bock. Er berichtet von zahlreichen Aktivitäten und Teilnahmen an Feierlichkeiten und bedankte sich bei allen Helfenden, ohne die kein so umfangreiches Programm stattfinden könnte. Sein persönliches Highlight war im vergangen Jahr die Teilnahme am Festzug in Waidhaus im Rahmen des Heimatfestes, wo der Verein mit 20 Teilnehmern in historischen Gewändern und der „Wieskirche“ Moosbach, zusammen mit weiteren Vereinen, repräsentierte. Insgesamt wurden 2024 1 Tageswanderung, 8 Halbtageswanderungen und 9 Radtouren angeboten. Diese Aktivitäten können immer unter der Homepage, Tageszeitung, Schaukasten und der WhatsApp Mitglieder-Gruppe eingesehen werden. Kassiererin Diana Hochholzer verlaß den Kassenbericht. Ihr wurde eine vorbildliche Kassenführung von Mathias Hammerl und Eduard Fuchs bescheinigt und um ihre Entlastung wurde gebeten. Die einzelnen Spartenberichte wurden von den Warten vorgetragen. Wanderwartin Julia Gatz konnte von 14 Aktivitäten mit 149 Teilnehmer berichten. Als Amt der Familienbeauftragten konnte sie zudem von der Emmauswanderung, dem Minigolfturnier im Rahmen des Ferienprogramms, der im letzten Jahr neu gestalteten Waldweihnacht und einem ganz besonderen Ereignis für 14 Kinder berichten. Dies war das Zauber-Wochenende zur Burg Hoheneck in Ipsheim, das von der Deutschen Wanderjugend organisiert worden war. Ein zauberhaftes Erlebnis für die Kinder, die sich zusammen mit den Betreuerinnen Diana Hochholzer und Sandra Liegl per Bahn auf diese dreitägige Abenteuerreise machten. Wegewart und Internetbeauftragter Norbert Tretter stellte die Homepage „OWV-Moosbach.com“ mit den Verlinkungen zu verschiedenen Wander-Apps vor. Diese ist auch für Smartphone geeignet. Für die arbeitsaufwendigen Markierungsarbeiten der Wanderwege, die er regelmäßig kontrolliert, wird Unterstützung gesucht. Holz- und Vogelschutzwart Richard Schwabl betreut ganzjährig 60 Nistkästen und 75 Bänke, auch hier wurde um Unterstützung geworben. ARGE-Beauftragter Josef Enslein berichtete von einer gelungen Herbstwanderung mit den Nachbar-Zweigvereinen zur Mariengrotte in Waidhaus. Hauptschatzmeister Norbert Griesbacher vom Hauptverein in Weiden, der Moosbacher Wurzeln hat, war der Einladung gefolgt. Er zeigte sich erfreut über die zahlreichen Aktivtäten vor allem für die Jugendarbeit, die so wichtig zum Erhalt des Vereins ist. Er bedaure den Verlust des 1. Vorsitzenden Armin Messner, der eine große Lücke im Hauptverein hinterlies. Aktuell wird der Hauptverein von 3 Stellvertreten am Leben erhalten. Ein Nachfolger wird dringend gesucht. 3. Bürgermeister Helmut Meindl war bei seinem Grußwort so begeistert vom aktiven Vereinsleben, dass er kurzerhand dem OWV Moosbach beitrat. Zum Abschluss der Jahresversammlung zeigte Norbert Tretter eine umfangreiche Bildernachlese zum Vereinsjahr 2024.
Richard Reger am Ziel seiner 15-tägigen Wanderreise  (Bild: Josef Enslein)

Zu Fuß nach Verona – Ein ganz besonderer Reisebericht

15 Tage war Richard Reger letztes Jahr unterwegs, als er sich zu Fuß von Altötting nach Italien am Gardasee aufmachte. Über Jahre hatte sich der Wunsch entwickelt, die Route, die er mit dem Bus öfter zurücklegte, einmal hautnah zu Fuß zu erkunden. Von diesen erlebnisreichen Tagen berichtete er den rund 20 Teilnehmern im Gasthaus Pfaröller, die der Einladung des OWV Moosbach zu diesem spannenden Vortrag folgten. Bei eiskaltem und stürmischem Wind startete Richard Reger letztes Jahr Anfang April mit seinen Kindern, die ihn ein kleines Stück begleiteten, in Altötting. Insgesamt ca. 540 Kilometer Marsch standen dem Wanderfreund bevor. Täglich mussten demnach zwischen gut 30 und 40 Kilometer zurückgelegt werden, um pünktlich am Treffpunkt nahe Verona , wo er sich mit seiner Frau und Tochter traf, die mit dem Auto nachreisten, zu erscheinen. Mit Fotos und täglichen Notizen, die sich Reger dank der Aufforderung seiner Frau machte, konnte er die Teilnehmer des Abends mit Erinnerungen auf diese besondere Reise mitnehmen. Schon am zweiten Tag, in Oberndorf, stieg sein Mitwanderer planmäßig in den Zug Richtung Heimat. Von nun an war Reger auf sich alleine gestellt, was ihn aber nicht allzu störte, denn am liebsten geht er alleine. „Beim Laufen ist es gut sein eigenes Tempo gehen zu können und das kann man am besten alleine“, erläutert er. Von der landschaftlichen Pracht, unverhofften Baustellen, rücksichtslosen Radfahrern, prächtigen Kirchen und heiligen Gräbern, abenteuerlichen Schmugglerwegen, großzügigen Bekanntschaften, Schlafen im vermeintlichen Schloss, der ohrenbetäubenden Eisack, lustigen Missgeschicken und vielem mehr erzählte er mitreißend. Durch singen und beten unterhielt er sich unterwegs selbst. In den letzten Tagen zog sich der Abenteurer leider noch eine Fußverletzung zu, die ihn aber nicht davon abhielt, die Reise bis zum Schluss fortzusetzen. Zu sehr war das Verlangen die langersehnte und geplante Reise zu vollenden. Deshalb versorgte er den Fuß mit Arnika, Binden und Kühlen notdürftig und konnte somit, trotz erheblicher Schmerzen, die Route fortsetzen. Wenige Kilometer legte er dennoch per Anhalter zurück, was seine Reise aufgrund der sich ergebenden Bekanntschaften nur bereicherte. Ein unterhaltsamer Abend mit vielen Eindrücken für die beindruckten Zuhörer, bei denen vielleicht sogar ein Nachahmungsgefühl entstand. Vorstand Josef Enslein dankte Richard Reger für die Einblicke in diese besondere Wander-Reise mit einem kleinen Präsent.
Peter Franz liest den Gästen den zweiten Teil der Weihnachtsgeschichte vor  (Bild: Julia Gatz)

Waldweihnacht mit Weihnachtsfeier des OWV Moosbach

Zu einer etwas anderen Waldweihnacht lud der OWV Moosbach dieses Jahr die Bevölkerung ein. Die rund 40 Teilnehmer trafen sich um 17 Uhr am Kurparkeingang, um sich dann gemeinsam, mit Laternen, auf einen kleinen Rundwanderweg zu begeben. Auf dem Weg erwarteten die Besucher drei Stationen, an denen von Johannes Maier und Peter Franz die Geschichte von „Niemand“, der sich auf machte um wahre Freunde zu finden, vorgelesen wurde. Vorstand Josef Enslein stimmte jeweils noch ein bekanntes Weihnachtslied an, bei dem kräftig mitgesungen wurde. An der letzten Station erhielten die Kinder eine liebevoll gefüllte Geschenktüte, mit selbstgebasteltem Engel, Schokolade und Weihnachtsgeschichte. Anschließend begab sich ein Teil der Gruppe zum Vereinswirt Bock, um beim zweiten Teil des besinnlichen Abends teilzunehmen, der Weihnachtsfeier. Die festlich geschmückten Tische waren bereits mit Stollen, Lebkuchen und Punsch bestückt, worüber sich die Wanderer sehr freuten und zulangten. Zudem boten die Wirtinnen eine herzhafte Brotzeitkarte an, die auch gerne angenommen wurde. Neben weiteren humorvollen Weihnachtsgeschichten, die von Peter Franz vorgetragen wurden, unterhielt das Duo Reindl Johannes und Michael Pösl mit Steierischer und Gitarre die Gäste hervorragend. Des Weiteren wurden die zahlreichen Helfer, die über das Jahr für verschiedenste Arbeiten den Verein tatkräftig unterstützt hatten, mit großem Dank und Präsent vom Vorstand Josef Enslein geehrt. Ein gelungener, schöner, kurzweiliger und besinnlicher Abend.
In der fröhlichen Runde stießen Eslarner und Moosbacher an. (Bild: Peter Garreis)

Im Generationenpark ließ es sich bei traumhaftem Wetter gut feiern

Super gelaufen ist das Sommernachtsfest des Waldvereins im Generationenpark Gruberbach am Samstag bei traumhaften Temperaturen. Die Verantwortlichen wurden mit dem großen Besucherandrang überrascht und freuten sich natürlich. Die vielen Besucher kamen aus Moosbach und der Region. Auch weitere Veranstaltungen in der Region machten dem Sommernachtsfest keine Konkurrenz. Die Vorstandschaft um Vorsitzenden Josef Enslein hatte sich heuer was Besonderes einfallen lassen. Sie hatten den Platz vor dem Kiosk gut aufgeteilt. Der Musik-Pavillon war in eine Besucher-Lounge verwandelt, die besonders die Jugend mit DJ Hannes ansprach. In der Mitte unter großen Schirmen saßen die zahlreichen Besucher und konnten Essen, Trinken, Plaudern und Lachen. Auch viele Familien waren mit ihren Kindern gekommen, die die größte Freude hatten und herumlaufen konnten. Neben der Lounge war die beleuchtete Bar mit alkoholischen und nicht alkoholischen Getränken aufgebaut. Auf der anderen Seite waren der Ausschank und der Essenswagen. Das Essens-Angebot wurde gut angenommen von Gyros-Pita, gebratene Nudeln bis Bratwurst. Am Essenswagen standen die Besucher teilweise in Schlangen an. Mit zahlreichen bunten Lichtern wurde ein idyllisches Ambiente geboten, das auch gelobt wurde. Mit eingebunden war die daneben gelegene Minigolf-Anlage die beleuchtet war. Hier hatte Wolfgang Bernhard sie mit Strahlern in eine bunte Welt verzaubert, um mit Familie und Freunden eine spaßige Runde zu spielen. Bis in die Nacht hinein wurde fröhlich gefeiert.
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