Wiesauer Hankerler beschenken 2 Kindergärten mit jeweils 500 Euro.

von Werner Robl

Zu Beginn des Adventsmarktes in Wiesau überreichten die Vertreter des Förderverein „d‘ Hankerler“ jeweils 500 Euro an die Tagesstätten „Die Tonwerker” und „Sankt Rita. Mit dabei sein durften auch die kleinen Tonwerker-Kinder. (Bild: Werner Robl)
Zu Beginn des Adventsmarktes in Wiesau überreichten die Vertreter des Förderverein „d‘ Hankerler“ jeweils 500 Euro an die Tagesstätten „Die Tonwerker” und „Sankt Rita. Mit dabei sein durften auch die kleinen Tonwerker-Kinder. (Bild: Werner Robl)
Zu Beginn des Adventsmarktes in Wiesau überreichten die Vertreter des Förderverein „d‘ Hankerler“ jeweils 500 Euro an die Tagesstätten „Die Tonwerker” und „Sankt Rita. Mit dabei sein durften auch die kleinen Tonwerker-Kinder. (Bild: Werner Robl)

Die Sage von den helfenden Zwergen im Teichelberg lieferte in Wiesau den Anstoß für die Gründung des Vereins „d‘ Hankerler“. „Gutes tun - das ist unser Vereinsziel”, betonte Schatzmeisterin Monika Vollath einmal. Nachlesen kann man es in der Satzung: „Förderung der Sitten und Gebräuche des engeren Heimatgebietes und die Unterstützung von sozialen, kulturellen und sportlichen Einrichtungen der näheren Umgebung.”

Bei den Wiesauer Hankerlern ist es Brauch, dass sich beim Adventsmarkt der Spendentopf öffnet. Ausgeschüttet wurden vor wenigen Tagen zweimal 500 Euro in bar. Wissen muss man, dass die Einerlöse aus Kaffee-, Gebäck- und Kuchenverkäufen überwiegend in die Spendenkasse fließen. Übrigens: den Förderverein gibt es seit fast einem viertel Jahrhundert. Am 20. Januar 2025, also in einigen Wochen, können die rührigen Hankerler auf exakt 25 Jahre Vereinsleben zurückblicken.

In den Genuss des Spendentopfes kamen diesmal zwei Tagesstätten: Das Kinderhaus „Die Tonwerker” in Wiesau und der Kindergarten „Sankt Rita“, in Falkenberg. Vertreten wurden die Tonwerker von der Leiterin Franziska Lang. Sankt Rita schickte Bianca Hankl und Christine Meiler nach Wiesau. „Jeder wird gleich behandelt“, versicherte Bürgermeister Toni Dutz im Namen der Hankerler. Nächstes Mal seien die beiden anderen Einrichtungen in Wiesau, das Haus für Kinder „Sankt Elisabeth“ in der Hauptstraße und auch der Kindergarten „Sankt Josef“ in Fichtenschacht an der Reihe.

Laut Informationen aus der Vorstandschaft bleiben rund 95 Prozent der Spenden im Ort, der Rest wird, auch das ist Hankerler-Tradition, auch außerhalb verteilt. Nur einen kleinenTeil der Einnahmen beanspruchen die „Hankerler” für sich, etwa für Anschaffungen oder für das Helferfest, das bei Vereinsmitglied Wolfgang Fischer im Falkenberger Kramer-Stodl steigt. „Wir helfen immer und gerne”, betonte Vorsitzender Hans Eichhammer. Den Mitgliedsbeitrag bezifferte der Vorstand auf monatlich einen Euro, das Spendenaufkommen pro Jahr auf 1000 Euro.

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