Weltgebetstag in Floß (Bild: Wilfried Römischer )

Südsee-Flair im Katholischen Pfarrheim, St. Josef in Floß

Der ökumenische Weltgebetstag der Frauen, der erstmals 1927 gefeiert wurde, kommt dieses Jahr von den Cookinseln, einer Inselwelt am anderen Ende der Erde und trägt den Titel - aus Psalm 139 - „wunderbar geschaffen!” Dieses einzigartige Paradies mit atemberaubender Natur liegt im südlichen Pazifik, ca. 3500 km nordöstlich von Neuseeland. Ein Flug von Frankfurt auf die Cookinseln dauert über 30 Stunden. Der katholische und der evangelische Frauenbund begehen jedes Jahr am ersten Freitag im März diesen Weltgebetstag, der rund um den Globus – in über 120 Ländern - gefeiert wird, immer gemeinsam. Dass der Weltgebetstag der Frauen ein weltweites ökumenisches Zeichen der Frauensolidarität ist, das haben die beiden Frauenbünde der katholischen Pfarrgemeinde St. Johannes der Täufer und der evangelischen Kirchengemeinde St. Johannes Baptista am vergangenen Freitag wieder einmal erneut unter Beweis gestellt. Die Vorsitzende, Christina Schaller, begrüßte die anwesenden Teilnehmer recht herzlich und freute sich über ihr Kommen. Der katholische Frauenbund war heuer Gastgeber dieser Veranstaltung und hat das Pfarrheim in ein landestypisches und exotisches Plätzchen verwandelt um möglichst viele lebendige Eindrücke dieser traumhaften Inselwelt und ihrer Bewohner zu vermitteln. Auch die Dekoration war sehr ansprechend: der Tisch wurde liebevoll mit Bibel, Kerzen, Südfrüchten, Muscheln, Blumen und einer Schildkröte geschmückt. Ein wunderschönes Fischernetz mit exotischen Meeresbewohnern bereicherte noch zusätzlich das Ambiente dieser Feier. Der Wortgottesdienst wurde durch Gebete und Lieder untermauert. Den musikalischen Teil übernahm der Chor Arche Musica mit Band unter der Leitung von Kantor Andreas Kunz. Auch die Anwesenheit der beiden Ortsgeistlichkeiten, Pfarrer Max Früchtl und Pfarrer Wilfried Römischer mit Ehefrau Erika, war ein deutliches Zeichen von Verbundenheit. Am Ende der Andacht erhielten die Mitfeiernden durch die beiden Geistlichen noch den Segen Gottes. Abseits der idyllischen Kulisse allerdings sind für die Frauen der Cookinseln die Herausforderungen enorm groß. Sie kämpfen besonders mit den Auswirkungen des Klimawandels und häuslicher Gewalt. Auch das Bildungs- und Gesundheitswesen ist noch immer sehr eingeschränkt. Nach dem offiziellen Teil folgte ein gemütliches und geselliges Beisammensein mit Köstlichkeiten von den Inseln für die die Köchinnen des Führungskreises großes Lob und Anerkennung erhielten; Thunfischaufstrich, Bananenbrote, verschiedene Salate und ein köstlicher, alkoholfreier Cocktail wurden von den Frauen kreiert. Zum Abschluss der Feier zum Weltgebetstag 2025 gab es noch eine eindrucksvolle Bilderreise über dieses außergewöhnliche Eiland im Pazifischen Ozean. Der Weltgebetstag 2026 kommt dann aus dem westafrikanischen Staat Nigeria mit dem Titel: „I will give you rest: come.” Die Organisation hierfür liegt dann in den Händen des evangelischen Frauenbundes.
Mit diesem neuen Team setzt der Katholische Frauenbund seine erfolgreiche Arbeit im kirchlichen und pfarrlichen Leben fort. (Bild: Fred Lehner)

Katholischer Frauenbund mit neuem Team

Lange ausgehalten haben die Mitglieder des Katholischen Frauenbundes in der letzten Jahreshauptversammlung im Pfarrheim St. Josef, die in Anwesenheit von Bezirksvorsitzenden Inge Trottmann und Präses, Pfarrer Max Früchtl stattfand. Immerhin standen Ehrungen und Auszeichnungen treuer Mitglieder sowie ein Kurzreferat der Leiterin des Weidener Frauenhauses Enikö Nagy an. Dazu waren auch die Wahlen für den Vorstand und für den Führungskreis fällig. In seinem Grußwort hatte Pfarrer Max Früchtl festgehalten, dass der Frauenbund im Jahre 2026 auf sein 70-jähriges Bestehen zurückblicken kann. Es war der damaligen Pfarrer Franz Arnold, der die Gründung des Frauenbundes anregte und Unterstützung fand. Vorsitzende Christina Schaller ließ erkennen, dass sie eher das 75-jährige Bestehen groß feiern möchte. Bezirksvorsitzende Inge Trottmann zeigte sich hoch erfreut über die Aktivität des Flosser Frauenbundes. Er habe auch im Bezirk ein gewichtiges Wort. Der feste Zusammenhalt und das gegenseitige Vertrauen seien beispielhaft. Einen Umbruch in der Vorstandschaft und im Ausschuss gab es, nach dem sich Diana Kühner (Schriftführerin), Ingrid Lindner, Wilma Witzl und Beate Götz vom Führungskreis nicht mehr zur Wahl stellten. Bei der Verabschiedung gab es durch Vorsitzende Christina Schallere in ihren Laudationes nur lobende Worte. Die von Bürgermeister a. D. Fred Lehner geleitete, schriftliche und geheime Wahl von Vorstand und Führungskreis war ein großer Vertrauensbeweis: 1. Vorsitzende Christina Schaller, 2. Vorsitzende Renate Bock, Schriftführerin Kathrin Barth (neu) und Kassiererin Christine Wirth. Im Führungskreis sind tätig: Christina Kreuzer, Karin Niemann und Anahit Bohyloan. Kassenprüferinnen sind Roswitha Bergmann und Ingrid Grünwald. Berufen wurde auch Pfarrer Max Früchtl als Präses. Bei den übrigen Ehrenämtern gab es jeweils Zustimmung und dank für die Bereitschaft. Mitverantwortung zu übernehmen.
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