Im Heimat- und Sachunterricht lernen die Kinder der Grundschule das Zusammenleben in der Familie, Schule und in Gemeinschaften kennen. Durch Besuche bei Organisationen soll beim Nachwuchs das Interesse an verantwortungsvollen und wichtigen Gemeindeaufgaben und am Ehrenamt geweckt werden. Kürzlich stand bei der dritten Klasse um Lehrerin Ann-Kathrin Bauer ein Besuch bei der Freiwilligen Feuerwehr (FFW) auf dem Stundenplan. „Schon bei der Vereinbarung des Termins mit Kommandant Georg Rauch war der Grundschule klar, dass es den Feuerwehrleuten von Eslarn ein großes Anliegen war, den Besuch für die Grundschüler zu ermöglichen”, stellte Schulleiterin Katharina Merther erfreut fest. Die SchülerInnen machten sich mit ihrer Klassenleiterin zu Fuß von der Schule zum neuen Feuerwehrgerätehaus auf dem Weg. Nach der Begrüßung durch Kommandant Georg Rauch stand im Beisein einiger Feuerwehrfrauen und -männer eine Führung durch das neue Feuerwehrhaus an. Bestaunt wurden die großen roten Feuerwehrautos, die umfangreiche Ausstattung und Ausrüstung. Die Kinder hörten, dass die Aktiven der FFW neben ihren Berufen die Aufgaben ehrenamtlich übernehmen und bei Bränden, Unfällen, Überschwemmungen und ähnlichen Ereignissen Menschen, Tiere und Sachwerte retten. „Jeder ab 12 Jahren darf bei der Jugendfeuerwehr mitmachen”. Derzeit besteht die Jugendwehr aus 19 Jugendlichen. Anhand von ausdrucksvollen Videos der Jugendfeuerwehr führte Feuerwehrfrau Janine Krämer als ausgebildete Brandschutzerzieherin durch die 157-jährige Geschichte und zeigte die Tätigkeiten der Eslarner Wehr. Anhand eines kleinen Modell-Brandhauses, dass einem Puppenhaus ähnelte, simulierte die aktive Feuerwehrfrau eine Rauchentwicklung und wies bei einem Hausbrand auf das Absetzen eines Notrufes unter 112 hin. Dabei durfte jedes Kind einen Notruf absetzen. Live dabei waren die Grundschüler mit entsprechenden Abstand bei einem simulierten Fettbrand. „Das Feuer kann nur durch Ersticken und sollte nie mit Wasser gelöscht werden.” Abschließend setzten sich die Kinder in die Feuerwehrfahrzeuge und düsten durch ihre Heimatgemeinde. Da die Rundfahrten an der Grundschule endeten, ersparten sich die Kinder den Rückweg. „Im Namen der Kinder möchte ich mich bei der FFW für den tollen und sinnvoll gestalteten Vormittag danken”, fügte Lehrerin Ann-Kathrin Bauer an.