Die Junge Union Rieden-Vilshofen unternahm vor Kurzem einen Ausflug nach Dachelhofen und machte sich ein Bild vom Müllkraftwerk in Schwandorf. Ortsvorsitzender Nicholas Hollweck lud die Mitglieder herzlichst dazu ein. Am Kraftwerk angekommen, erfuhren die Mitglieder des Ortsverbandes, wie und wo der Müll auch aus der Vilstalgemeinde letztlich verwertet wird. Riedens Erster Bürgermeister Erwin Geitner (CSU) nahm ebenfalls an der Unternehmung teil. Rund um das Müllkraftwerk in Dachelhofen, dass zum Zweckverband Müllverwertung Schwandorf gehört, erfuhren die Ortsmitglieder Wissenswertes. Informationen etwa zu Müllmengen, Betriebswerten und der Müllverbrennung an sich waren Teil des informativen Teils. So wurden im Werk im Jahr 2023 an Haus- und Sperrmüll rund 232.000 Tonnen und an Gewerbemüll etwa 122.000 Tonnen Müllmengen durchgesetzt. Sichtlich beeindruckt waren die Besucher aus dem Vilstal bei der Besichtigung der Anlage. Besonders interessant, dass mit der Müllverbrennung auch Energie gewonnen wird. Beim Verbrennungsprozess wird Hochdruckdampf erzeugt, der im Wesentlichen drei Turbinen mit Generatoren im Müllkraftwerk an. Im Müllkraftwerk Schwandorf wird so Strom als auch Wärme für das Fernwärmenetz der Stadt Schwandorf produziert. Auch die Vermeidung von Müll war Thema des Ausfluges der Jungen Union Rieden-Vilshofen.