In vielen katholischen Pfarreien ist es Tradition, an einem Sonntag in der Fastenzeit die Pfarrgemeinde zum Fastenessen einzuladen. So war es auch dieses Jahr wieder in Großschönbrunn. Die Idee dient als Möglichkeit, während der Fastenzeit eine einfache und bescheidene Mahlzeit zu sich zu nehmen, die dennoch nahrhaft ist. Damit soll die spirituelle Praxis des Fastens mit praktischen Handlungen der Nächstenliebe und des Gemeinschaftslebens verbunden werden.
Bereits am Samstag trafen sich viele Freiwillige, um alles für das Fastensuppenessen vorzubereiten. Während die einen den Pfarrstodl liebevoll schmückten, schnippelten die anderen fleißig jede Menge frisches Gemüse, bis dieses dann in einem großen Wurstkessel, den man im Freien mit Holz anschürte, zu über 100 Litern köstlicher Kartoffelsuppe gekocht wurde.
Der Sonntag begann zunächst mit dem Sonntagsgottesdienst, bevor man sich zu Tisch begab.
Es herrschte großer Andrang, sodass noch einige Sitzgarnituren zusätzlich aufgestellt werden mussten und diese oft doppelt besetzt waren.
Der Pfarrgemeinderat servierte - nach einem Tischgebet von Pfarrer Benny - die dampfend leckere Suppe und das von der Bäckerei Heuberger gespendete Brot auf die einzelnen Tische, sodass jeder so viel essen konnte, bis er satt war.
Am Ende waren es weit über 100 Gläubige, die der Einladung gefolgt waren und das Angebot gerne annahmen.
Der Erlös wird dieses Jahr an den Förderverein Klinik für Kinder und Jugendliche am Klinikum St. Marien Amberg e.V. (FLIKA) gespendet.