Gartenfachberaterin Susanne Deutschländer zeigte in Tiefenbach den richtigen Schnitt an Stauden und Sträuchern. (Bild: Nikolaus Scherr )

Fachberaterin lehrt Sträucherpflege beim Tiefenbacher Gartenbauverein

Rechtzeitig vor dem Beginn des Gartenjahres bot der Obst- und Gartenbauverein Tiefenbach eine Lehrstunde mit der Gartenfachberaterin Susanne Deutschländer zum Thema Sträucher und Stauden richtig schneiden an. Auf dem Spielplatz an der Pfarrer-Müllbauer-Straße fanden sich über 20 Interessierte ein und die Fachberaterin legte gleich los und schnappte sich den nächsten Strauch. Ein Rhododendron stand am Rand des Spielplatzes und bei diesen können ohne Probleme die älteren Äste herausgeschnitten werden. Ebenso beim beliebten Schmetterlingsstrauch, den man sogar alle 4-5 Jahre komplett im Frühjahr bis auf 40 cm abschneiden kann. Da taucht oft die Frage auf, wann soll geschnitten werden und da hat Deutschländer eine einfache Regel. Alle Frühblüher sollten erst nach der Blüte gekürzt werden und die späten Sorten im zeitigen Frühjahr. Trotzdem gibt es Sträucher, die man am Besten in Ruhe wachsen lässt. Dazu zählen Felsenbirne, Magnolie, Zaubernuss und alles was große Knospen ausbildet. Fragen über Fragen stürmen auf die Fachberaterin vom Landratsamt Cham ein und keiner kann sich alles merken, deshalb hat sie eine große Auswahl an Infoblättern mitgebracht, damit jeder zu Hause in seinem Garten nochmals genau nachlesen kann, wie die richtige Pflege bei seinem Gewächs aussieht. Für die Praktiker an diesem Tag war noch nicht Feierabend, denn bei der Alten Schule ging es weiter mit Stauden und Sträuchern der unterschiedlichsten Art. Der OGV Tiefenbach bedankte sich sehr für den umfassenden und lehrreichen Anschauungsunterricht.
Die neuen Würdenträger des Schützenvereins Gemütlichkeit Tiefenbach: Manfred Scheid, Sepp Seebauer, Irma Zilk, Xaver Dietl, Barbara Seebauer und Johann Liegl (von links). <br><br> (Bild: Nikolaus Scherr)

Schützenverein Gemütlichkeit proklamiert Schützen-Liesl und König

Am Gedenktag des heiligen Sebastian, dem Patron aller Schützengilden, gedachten die Mitglieder des Schützenvereins „Gemütlichkeit” in Tiefenbach ihren verstorbenen Mitgliedern beim Vorabendgottesdienst. Zusammen mit Pater Basil Bazir Ngwega begrüßte Pfarrer Albert Hölzl die Gläubigen und die Mitglieder des Schützenvereins in der vorderen Abteilung. Vereinsvorstand Johann Liegl selbst las die 2. Lesung aus dem ersten Brief von Apostel Petrus und Pfarrer Albert Hölzl erinnerte in seiner Predigt an das heilige Leben von Sebastian, der 288 in Rom den Märtyrertod gestorben ist. Er versteckte seinen christlichen Glauben nicht, sondern trat mutig dafür ein. Ihn dürfen, ja sollen wir uns zum Vorbild nehmen. Aber können wir uns an einem Mann der vor über 2000 Jahren lebte ein Beispiel nehmen? Wer das Leben des Hl. Sebastian genauer beleuchtet wird ein leuchtendes Beispiel an Glauben und Nächstenliebe feststellen und diese Tugenden haben bis heute Gültigkeit und Wert. Auf dem Altar waren mehrere Körbe mit kleinen Sebastiani-Kreuzen aufgestellt, welche Pfarrer Hölzl gegen Ende des Vorabendgottesdienstes segnete. Jeder Gläubige sollte am Ausgang ein Kreuz zur Erinnerung an den Hl. Sebastian erhalten. Im Anschluss an den Gottesdienst versammelten sich die Mitglieder des Schützenvereins im Schützenstüberl und Vorstand Johann Liegl konnte die Ergebnisse des Königsschießens verkünden. Schützenliesl wurde mit einem 45,2 Teiler Irma Zilk, den zweiten Platz konnte sich Barbara Seebauer mit einem 118 Teiler sichern und den 3. Platz bei den Damen belegte Gerlinde Baer (677) Die Würde des Schützenkönigs ging an Manfred Scheid mit einem 98 Teiler. 1. Ritter wurde Xaver Dietl mit (129) und 2. Ritter Sepp Seebauer (249)
Kommandant Martin Holler, Tobias Ringelstetter, Tobias Höger, Christian Reitinger, Stefan Laubmeier, Sebastian Maier (von links)- An diese Helfer überreichte Kommandant Martin Holler die Fluthelfermedaille mit Urkunde zum Dank. (Bild: Nikolaus Scherr)

Jahreshauptversammlung der Feuerwehr Tiefenbach

In der Aula der Grundschule begrüßte die Vorsitzende Lisa Scherr rund 45 Gäste zur Jahreshauptversammlung der Feuerwehr Tiefenbach. Mit dabei Bürgermeister Ludwig Prögler, Kreisbrandinspektor Norbert Auerbeck und Ehrenmitglied Johann Müller. Der neue Kreisbrandmeister Martin Holler bekleidet weiterhin das Amt des Kommandanten der Stützpunktwehr in Tiefenbach. Zum Totengedenken erhoben sich alle und gedachten den im Jahr 2024 verstorbenen Mitgliedern Johann Streck, Adolf Haberl, Robert Wutz und Thomas Voith. Das Protokoll der letzten Versammlung wurde von Schriftführer Nikolaus diesmal nicht verlesen, sondern zur Einsicht ausgelegt. Damit ging die Vorsitzende Scherr zum Bericht für das vergangene Jahr über und nannte neben den jährlichen Aktionen das Drachenbootrennen, dass diesmal in Tschechien bei Babylon ausgetragen worden ist. Beim 100-jährigen Jubiläum der FFW Altenschneeberg war die FFW Tiefenbach stark vertreten und beim eigenen Sommernachtsfest wurde das neue UTV-Fahrzeug eingeweiht. Des Weiteren organisierte die Feuerwehr Treffelstein eine Blaulichtmeile am Silbersee, bei der sich die Tiefenbacher Wehr kräftig beteiligte. Scherr dankte allen Mitgliedern, die sich hier immer wieder stark einbrachten. Es folgte der Bericht von Kommandant Martin Holler über das Einsatzgeschehen im letzten Jahr. Die elf Brandeinsätze, 21 technischen Hilfeleistungen und 19 sonstige Einsätze summierten sich mit den Sicherheitswachen auf 56 Einsätze. Stark gestiegen sind dabei die abgeleisteten Stunden, denn die Aktiven wurden auch zu Hochwassereinsätzen an der Donau gerufen und waren dort mehrere Tage im Einsatz. Herausragend waren die Verabschiedung von Kreisbrandmeister Manfred Schneider und die Ehrung der Fluthelfer beim Empfang im Schloss Schleißheim. Hier bat Holler die anwesenden Helfer beim Hochwasser nach vorne und überreichte Medaillen und Urkunden. Christian Ringelstetter absolvierte den Lehrgang als Atemschutzträger erfolgreich und darf nun das entsprechende Ärmelabzeichen tragen. Neu angeschafft hat die Stützpunktwehr letztes Jahr den Anhänger für das Universal-Terrain-Vehicle und dazugehörende Rollcontainer. Für die digitale Alarmierung konnten 13 Piepser besorgt werden und die neue Software „Firemanager” verbessert die Datenpflege wesentlich. Für dieses Jahr sind noch rund 26 neue digitale Piepser geplant und die Möglichkeit für den Feuerwehr-Führerschein nannte Holler, zu dem sich vor allen die jungen Aktiven melden können. Des Weiteren nannte der Kommandant noch viele geplante Aus- und Fortbildungen für das laufende Jahr 2025. Für die Kinderfeuerwehr zeichnen Maria Höger und Susanne Holler verantwortlich und die jüngste Truppe der FFW Tiefenbach ab sechs Jahren traf sich elf Mal im letzten Jahr zu wissenswerten Themen und auch Spielen im Feuerwehrgerätehaus. In guter Erinnerung blieb der Flohmarkt, den die Kids dieses Jahr gerne wiederholen möchten. Die Aktivitäten der Jugendfeuerwehr trug Laura Reitinger vor und sie konnte ein vielfältiges Programm an den 16 Übungs- und Trainingstagen vorweisen. Nennenswert hier das Bayerische Jugendleistungsabzeichen, das in Heinrichskirchen veranstaltet wurde. Dazu der Wissenstest und die Jugendflamme, bei denen alle Jugendlichen mit Eifer und Freude dabei waren. Die Jugendwartin dankte abschließend ihrem Amtskollegen Sebastian Meier für die gute Zusammenarbeit. Michael Wurm als Kassier konnte von einem guten Kassenstand berichten und listete die größten Einnahmen auf. Etwas Zuwachs gab es auch bei den Mitgliedszahlen. Beim Jahresendstand zählte die Wehr 285 Mitglieder und somit sechs mehr als zu Jahresbeginn. Die Kassenprüfer hatten keine Einwände und so fiel die Entlastung, wie zu erwarten einstimmig aus. Genauso wie die Entlastung der gesamten Vorstandschaft. Nun bat Lisa Scherr die Ehrengäste um ein Grußwort und Bürgermeister Ludwig Prögler attestierte der Stützpunktwehr sehr beeindruckende Berichte. Diese Arbeit tut sich nicht von selbst. Hier ist Zusammenhalt angesagt und er zollte Respekt vor dem breiten Spektrum bei den Einsätzen. Lobenswert und wichtig sieht er die Jugendarbeit und damit ist die FFW Tiefenbach auf dem richtigen Weg. Kurz erwähnte er die Gesamtausgaben der Gemeinde Tiefenbach für die acht Feuerwehren mit rund 108.000 Euro. Vielen Dank sagt er allen die sich in irgendeiner Weise einbringen und wünscht allen ein gutes Jahr 2025. Als Kreisbrandmeister nannte Martin Holler kurz die 93 Einsätze in seinem Bereich und bat um Besuch der ausgeschriebenen Lehrgänge und Wettbewerbe. Bei der Jugendarbeit würde sich Holler noch mehr Engagement von anderen Wehren wünschen. „Alles in bester Ordnung” sieht Kreisbrandinspektor Norbert Auerbeck bei der FFW Tiefenbach und dem neuen KBM Holler attestierte er eine sehr gute Einarbeitung, wenngleich sein Vorgänger Manfred Schneider große Fußstapfen hinterlassen hat. Etwa 550 Einsätze fielen im KBI Bereich Waldmünchen letztes Jahr an und einige Wehren waren in ganz Bayern im Einsatz. „Wir spielen sozusagen in der Bayernliga” stellte Auerbeck fest und diesen Herausforderungen müssen wir uns stellen. Deshalb sind die angebotenen Aus- und Fortbildungen immens wichtig und genauso die Jugendarbeit. Die neue Alarmierung über die neuen digitalen Piepser ist ein klarer Zeitgewinn und dieser wird mit jedem neuen Gerät umso deutlicher. Sein abschließender Wunsch „Viele Übungen, wenig Einsätze und weiterhin guten Zusammenhalt”. Die Vorsitzende Lisa Scherr dankte allen Sprechern und blickte auf das Jahr 2025 mit den geplanten Aktionen. Neben den Ballbesuchen findet in Tiefenbach am Faschingsdienstag der Faschingszug statt. Der letztes Jahr verschobene Ausflug nach Pilsen wird nun am 10. Mai nachgeholt und neben einigen Festbesuchen findet wieder das Drachenbootrennen, diesmal auf dem Perlsee in Waldmünchen statt. Scherr erwähnte noch, dass dieses Jahr die Feuerwehr Tiefenbach ihr 160-jähriges Jubiläum feiern kann, doch dies wird aufgrund der stark gestiegenen Kosten für Musik und Zelte nur im kleinen Rahmen begangen. Falls es die Kosten erlauben, werden Planungen für ein 165-jähriges Gründungfest im Jahr 2030 rechtzeitig aufgenommen. Beim letzten Tagesordnungspunkt – Wünsche, Anträge – lud Alfred Mauerer als Sprecher des Organisationsteams der SG-Silbersee für den Faschingszug zu dieser Veranstaltung ein und bat die FFW Tiefenbach wieder um Absicherungen und Verkehrsregelungen in bewährter Weise.
Die Theatergruppe Tiefenbach lässt die Kasse klingeln und schüttet die Einnahmen aus dem letzten Theaterstück großzügig aus. (Bild: Nikolaus Scherr)

Theatergruppe Tiefenbach schüttete ihr Füllhorn aus

Nach dem grandiosen Erfolg des letzten Theaterstückes „Lass die Sau raus” mit rund 2000 Besuchern bei den zehn Aufführungen, beschloss die Vorstandschaft mit Theaterchef Ludwig Prögler die Einnahmen wieder wohltätigen Zwecken zur Verfügung zu stellen. So wie bei den letzten Spendenaktionen wählten die Theaterfreunde die Vereine und Organisationen mit Bedacht aus. Es sollten nur sozial tätige Gruppen in den Genuss einer Spende kommen und so begrüßte Prögler mit rund zehn Mitgliedern der Theatergruppe die Empfänger der diesjährigen Spendenaktion. Die stolze Gesamtsumme von über 5000 Euro wurde an folgende Hilfsorganisationen verteilt: - Weißer Ring Kreis Cham – Josef Fersch - Helfer vor Ort Gruppe Tiefenbach – Nikolaus Scherr, Heidi Saßl, Anna-Lena Scherr - Kinderkrebshilfe Kreis Cham – Maria Demmel Roding - Caritasverein Rötz – Petra Engl-Erhart, Albert Prögler - Gestriges Brot Waldmünchen – Edith und Arnold Lindner - Trifami Down-Syndrom Support-Gruppe e.V. – Christian Danzer - „DachbodnMuse” – Brigit Vogl Ludwig Prögler bat jeden Vertreter der jeweiligen Organisation um ein kurzes Statement und so machte Josef Fersch den Anfang und informierte über die Arbeit des Weißen Ring im Landkreis Cham. Bekanntlich betreut dieser Gewaltopfer auf vielfältige Weise. Begleitet bei Behördengängen oder zu Gerichtsterminen. Hilft bei der Wohnungssuche bei häuslicher Gewalt und berät und betreut Opfer jeden Alters. Für die HvO Gruppe in Tiefenbach sprach Heidi Saßl und dieser Teil der Rettungskette wird in Tiefenbach in Kooperation des Malteser Hilfsdienstes Rötz und dem BRK Waldmünchen von der integrierten Leitstelle Regensburg zu allen Notfällen in Tiefenbach und Umgebung mit allarmiert. Die Helfer überbrücken die Hilfsfrist bis zum Eintreffen des regulären Rettungsdienstes sehr wesentlich. Die Kinderkrebshilfe im Landkreis Cham erklärt sich fast von selbst, aber Maria Demmel bittet alle Familien die Hilfe benötigen sich zu melden, damit sie helfen können. Grundsätzlich muss ein Elternteil bei einem stationären Aufenthalt des Kindes im Krankenhaus bleiben und falls weitere Kinder zur Familie gehören, gibt es zusätzliche Betreuungsaufgaben für die Eltern; oft mit Unterbrechung der Arbeit. Die Selbsthilfegruppe bietet auch die Erfüllung von Herzenswünschen der erkrankten Kinder an. Petra Engl-Erhart arbeitet seit Jahren bei der Caritas Rötz in der ambulanten Pflege, aber dies stellt nur einen kleinen Teil der Aufgaben der Caritas dar. In diesem Verein ist der gesamte Mensch mit allen Problemen des täglichen Lebens gut aufgehoben. Unter dem Dach des Malteser Hilfsdienstes verteilt „Gestriges Brot” nicht nur dieses Grundnahrungsmittel, sondern alles was ein Supermarkt anbietet. Bevor noch gute Lebensmittel unnötig in der Mülltonne landen, verteilt Edith und Arnold Lindner und ihre Helfer diese jeden Mittwoch in Waldmünchen an bedürftige Menschen. Unter dem Namen Trifamie bietet die Down-Syndrom Support-Gruppe Unterstützung, Hilfe und Austausch mit anderen Familien an. Christian Danzer berichtete von einer Vielzahl an Aktivitäten mit Familien die mit Trisomie-21 durchs Leben gehen. Nicht viel erklären musste Birgit Vogl als Leiterin der Musikgruppe „DachbodnMuse” aus Tiefenbach. Die vier bis sechs Musikanten spielten bei jeder Theateraufführung im Vorspann und sorgten so für ein entspanntes und gut unterhaltenes Publikum. Vielen herzlichen Dank sagten alle reich Beschenkten und Arnold Lindner nannte die Theatergruppe ein Vorbild an sozialem Engagement. Ein solches wünscht er sich nicht nur hier, sondern in ganz Bayern und Deutschland. Die Theatergruppe mit Ludwig Prögler sieht die Spenden gut angelengt zum Wohl der Bürger in der Region.
 Die amtierende Waldkönigin Bayerns Patricia Vogl beim Eintrag ins goldene Buch der Gemeinde Tiefenbach. (v. links) Nikolaus Scherr, Alfons und Birgit Vogl, Patricia Vogl, Dora Vogl, Ludwig Prögler und Josef Königsberger)<br> (Bild: Viola Scherr )

Die Gemeinde Tiefenbach gratuliert der bayerischen Waldkönigin Patricia Vogl

Die Neuwahl der bayerischen Waldkönigin und ihrer Prinzessin fand bereits im September dieses Jahres statt und seitdem trägt die Tiefenbacherin Patricia Vogl stolz Krone und Zepter, die ihr von der bayerischen Forstministerin Michaela Kaniber überreicht worden sind. Dies ist natürlich einen Eintrag ins goldene Buch der Gemeinde wert und Bürgermeister Ludwig Prögler begrüßt zusammen mit seinen beiden Stellvertretern Josef Königsberger und Nikolaus Scherr die königliche Hoheit mit ihren Eltern und ihrer Großmutter im Rathaus in Tiefenbach. „Es freue ihn sehr“ brachte Prögler seine Bewunderung über das Amt der Waldkönigin zum Ausdruck“, dass nach einer Rapskönigin im Jahr 2011 nun wieder eine Königin die Räume im Rathaus Tiefenbach betritt“. Der Bürgermeister ist überzeugt, dass Patricia Vogl dieser Aufgabe gewachsen ist und sie zugleich als exzellente Botschafterin für Tiefenbach fungiert. Die Waldkönigin sieht ihre Aufgabe darin, das „Produkt“ Holz und Wald auf Messen zu repräsentiert und die Waldbauern und Bayerns Wälder zu vertreten. Dazu gehört unter anderem der Besuch der Grünen Woche in Berlin und anderen Veranstaltungen. Dies geschieht vor allem auf Landesebene, aber auch national und international. Außerdem bringe sie das Motto des bayerischen Waldbesitzerverbandes „Den Wald schützen durch Nutzen“ unter die Leute. Unterstützt werde sie durch Prinzessin Lea Wex aus dem Landkreis Landsberg am Lech. Diese Aufgaben werden Vogl kaum schwerfallen, wuchs sie doch in Tiefenbach in einer Waldbesitzerfamilie auf und Vater Alfons ist neben seiner Tätigkeit als Geschäftsführer der Waldbauernvereinigung im Landkreis Schwandorf, und Gemeinderat auch passionierter Jäger. Die Jägerprüfung hat die junge 21-jährige Dame ebenfalls abgelegt und hat schon so manchen Streifzug durch das heimische Jagdrevier hinter sich. Als Waldkönigin war sie bereits auf der fränkischen Holzmesse in Scheinfeld und auf dem Oktoberfest mit dem Waldbesitzerverband unterwegs und es sind bereits einige Termine fest, an denen sie Christbäume übergeben wird. Privat studiert Patricia Vogl gerade im 7. Monat den Bachelorstudiengang Agribusiness an der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf und lernt dabei die gesamte Wertschöpfungskette der Nahrungsmittelgewinnung beginnend mit der landwirtschaftlichen Erzeugung und den dafür notwendigen Technologien über die Verarbeitung bis zum Verkauf und Konsum kennen. Sichtlich stolz ist die gesamte Familie Vogl, die den Biobauernhof „Hammermühle“ mit Mutterkuhhaltung betreibt. Als es an den Eintrag ins goldene Buch der Gemeinde Tiefenbach erinnerte Bürgermeister Prögler daran, dass Patricia Vogl schon vor ein paar Jahren darin unterschrieben hatte. 2021 wurde sie mit weiteren guten Abschlussschülern für ihr sehr gutes Abiturzeugnis geehrt. Viel Freude im Amt der Waldkönigin wünschen alle drei Bürgermeister für die Wahlperiode von zwei Jahren. In der Zeit wird sie sicher einen Großteil von Bayern kennenlernen und darauf freut sie sich besonders.
Melitta Bittner, Waltraud Eichstetter, Bettina Bindl, Melanie Pongratz, Jutta Danner, Bernadette Unverzart, Ludwig Prögler, Heidi Schindler, Pfarrer Albert Hölzl und Helmut Heumann. (Bild: Angela Mauerer)

Langjährige Schulsekretärin Jutta Danner in Tiefenbach verabschiedet

Zu einer kleinen Feierstunde versammelte sich letzten Mittwoch die Schulfamilie der Grundschule Tiefenbach. Galt es doch die langjährige und beliebte Schulsekretärin Jutta Danner in den Ruhestand zu verabschieden. Nach einem Begrüßungslied der gesamten Schülerschar begrüßte Rektorin Waltraud Eichstetter die Ehrengäste. Neben den beiden Bürgermeistern aus Tiefenbach und Treffelstein, Prögler und Heumann, einer Abordnung des Elternbeirates und dem Lehrerkollegium waren auch die beiden ehemaligen Rektorinnen Unverzart und Bittner gekommen. Eichstetter erzählte die Geschichte der Erschaffung einer „Schulsekretärin“. Der liebe Gott musste dabei eine sehr lange Wunschliste abarbeiten, sollte sie doch alles wissen, sechs Paar Hände, 3 Paar Augen haben und sehr robust sein. Dabei aber immer verständnisvoll, diplomatisch und nie ärgerlich oder gar krank sein. Auch die beiden Bürgermeister dankten Danner für ihre 13jährige Arbeit. Mit ihrer ruhigen diplomatischen Art war Danner in den 13 Jahren ihrer Arbeit stets der gute Geist der Schule. Der Elternbeirat, vertreten durch Bettina Bindl und Melanie Pongratz dankten Danner für die jahrlange Unterstützung des Beirates und der Eltern. Da der nun beginnende Ruhestand ein Neuanfang ist gab es für Danner eine Schultüte vom Elternbeirat. Melitta Bittner, ehemalige Rektorin, oblag die Aufgabe das 13jährige Wirken Danners Revue passieren zu lassen, starteten sie beide doch gemeinsam 2011 neu an der Volksschule in Tiefenbach. Beide arbeiteten sehr vertrauensvoll sechs Jahre zusammen. Als Seele der Schule und mit gutem Organisationstalent hat Danner immer die Schüler und Schülerinnen, Lehrer und Lehrerinnen, Eltern und Gemeinde zusammengebracht und dafür gesorgt, dass alltägliche und besondere Schulereignisse reibungslos ablaufen konnten. Zwischen den Ansprachen bereicherten die einzelnen Klassen mit tollen Darbietungen die Feierstunde. Ob mit dem Gedicht und dem Song „die Schulsekretärin“, dem Lied „herbstliches Allerlei“ oder „Auf das, was da noch kommt“ zeigten die Schüler und Schülerinnen wie sehr sie Danner schätzen. Zum Ende hin wurde Jutta Danner noch interviewt und musste manches Geheimnis preisgeben. Danner bedankte sich am Ende bei Allen für die tolle Überraschung und hatte für die Kinder eine Süßigkeit dabei. Die beiden Bürgermeister stellten dann noch die Nachfolgerin, Heidi Schindler, vor. Mit dem Lied „ Wir Kinder sagen tschüss, goodby, die Zeit mit dir war wunderschön“ wurde die Feier beendet.


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Die bayerischen und tschechischen Schüler vor dem Kunstwerk „Burggeister” mit geklöppelter Spitze, das im Foyer des Rathauses gerade noch Platz fand. (Bild: Nikolaus Scherr)

Burggeister – das neue gemeinsame Projekt der Klöppelkinder

Fast wand hoch wurde das neueste gemeinsame Projekt der Klöpplerinnen aus dem tschechischen Sedlice und aus Tiefenbach. „Burggeister” nennt sich das neue Klöppelkunstwerk und dieses große Wandbild wurde vor Kurzem beim Klöppelfest in Sedlice präsentiert. Auf schwarzem Stoff als Hintergrund ist eine Burg mit Tor und Türmen zu erkennen. Darauf tummeln sich eine Vielzahl von Gespenstern, fliegenden Hexen auf ihren Besen, ein kopfloser Ritter und weitere gruselige Gestalten. Alle in feinster Klöppelkunst und oft in bunten Farben haben die Klöppelschüler hier wie dort ihrer Phantasie freien Lauf gelassen. Im Foyer des Rathauses, direkt vor dem Eingang des Tiefenbacher Klöppelmuseums konnte letzten Freitag das Schmuckstück besichtigt werden. Bürgermeister Ludwig Prögler begrüßte dazu die Kulturreferentin des Landkreises Cham Bärbel Kleindorfer-Marx, Altbürgermeister Johann Müller, die Fachlehrerin für das Wahlfach Klöppeln Christine Hunger und die Klöppeldamen aus Tiefenbach und Sedlice. Ein besonderer Gruß galt natürlich den Schülern aus Tschechien und Bayern, welche dieses Werk erstellt hatten. Dolmetscherin Miroslava Vackowà sorgte für die notwendigen Übersetzungen. Prögler erinnerte an die freundschaftlichen Verbindungen zu der tschechischen Kleinstadt, die bereits Altbürgermeister Johann Müller geknüpft hatte und jedes Jahr mit gegenseitigen Besuchen und eben gemeinsamen Aktionen lebendig bleiben. Dank der finanziellen Unterstützung durch Interreg, welche internationale Begegnungen fördert, sind solche Treffen erst möglich. Nach einer Stärkung im Klöppelraum der Alten Schule übermittelte Kleindorfer-Marx die Grüße von Landrat Franz Löffler, dem die Verbindungen mit dem Nachbarland Tschechien sehr wichtig sind. Sie erinnerte daran, dass Klöppeln als immaterielles Kulturerbe von der UNESCO anerkannt ist und lobte die immensen Bemühungen hier in Bayern und auch in Tschechien, damit dieses Handwerk auch an die Jugend weitergegeben wird. Martina Srbovà als Leiterin der tschechischen Klöppelgruppe dankte für die Einladung und berichtete, dass 17 tschechische Kinder an dem Werk „Burggeister” mitgearbeitete haben. Elf Schüler konnten mit nach Tiefenbach reisen und zusammen mit ihren bayerischen Mädchen und Buben stand nun eine Schnitzeljagd rund um den Kalvarienberg auf dem Rahmenprogramm. Monika Zilk hatte sich viele knifflige Aufgaben ausgedacht und diese in beiden Sprachen in den Verstecken deponiert. Zusammen schafften es alle Gruppen die Aufgaben zu lösen und als Gewinn durfte jeder einen Griff in die große Schatztruhe wagen. Eine absolut lobenswerte Aktion, die sicher zur Völkerverständigung beiträgt. Wer sich das Schmuckstück „Burggeister” ganz aus der Nähe ansehen möchte hat bereits am Mittwoch, 4. September während der Öffnungszeiten des Rathauses und an jedem 1. Sonntag im Monat von 14 bis 16 Uhr geöffnet. Sowie auf Anfrage.
Alle Plätze waren besetzt beim Sommernachtsfest.  (Bild: Nikolaus Scherr)

Beste Stimmung beim Sommernachtsfest der FFW Tiefenbach

Die Feuerwehr Tiefenbach rüstete sich zum Start des Sommernachtsfestes für einen Ansturm von Gästen am Samstagabend, denn die Wetterprognosen versprachen eine laue Sommernacht ohne störende Gewitter. Und kaum dass sich die ersten Krüge mit dem köstlichen Gerstensaft aus Bodenwöhr von der Brauerei Jacob füllten, so füllten sich die Bänke auf dem Ludwig-Gebhard-Platz komplett. Vermutlich lockte auch die Aussicht auf duftendes Kesselfleisch viele Besucher an und auch die Liebhaber von Gegrilltem kamen auf ihre Kosten. Für Überraschung sorgte die Tanz- und Partyband „Oberpfalz Schlawiner“ mit ihrem großen Repertoire an Schlagern, Rock ‘n Roll Hits und Oldies aus früheren Zeiten, aber genauso aktuelle Hits. Das hätten sicher viele Gäste den beiden, doch nicht mehr blutjungen Musikern aus Schwandorf nicht zugetraut. Die Vorsitzende der FFW Tiefenbach, Lisa Scherr zeigte sich hocherfreut, angesichts der vielen Gäste und diese begrüßte sie ganz herzlich. Namentlich hieß sie Pfarrer Albert Hölzl, Bürgermeister Ludwig Prögler mit Frau Gabi und die anwesenden Gemeinderäte willkommen. Ein besonderer Gruß auch an Kreisbrandinspektor Norbert Auerbeck und KBM Andreas Bierl. Nicht zu vergessen den Ehrenkreisbrandmeister Manfred Schneider. Mit dem Dank für den überragenden Besuch schloss die auch den Dank an die vielen Helfer und Helferinnen der Feuerwehr Tiefenbach mit ein. Jetzt war wieder Gelegenheit bei einer kühlen Halben oder Kaffee und Kuchen den Stimmungshits der „Oberpfalz Schlawiner“ zu lauschen oder einfach den Blick bis zum Silbersee schweifen zu lassen. Bei den sommerlichen Temperaturen genossen viele bis spät nach Sonnenuntergang dieses Sommernachtsfeeling – eben ein Sommernachtsfest wie es sein soll.
Schulfest mit vielen Vorführungen.  (Bild: Nikolaus Scherr)

Schulfest der Grundschule in Tiefenbach zog viele Besucher an

Nur kurzzeitig waren einige Regentropfen zu spüren, aber trotzdem kamen bereits ab 10 Uhr viele Gäste zum Schulfest der Grundschule in Tiefenbach. Schulleiterin Waltraud Eichstetter versuchte zwar ein paar Sätze ins Mikrophon zu hauchen, aber ihre angeschlagene Stimme ließ einfach keine deutlichen Worte zu und so übernahm ihre Stellvertreterin Ingrid Sturm diesen Part und sagte allen einen herzlichen Willkommensgruß. Dies taten ja zu Beginn an sich schon die gesamten Schulkinder von der 1. bis zur 4. Klasse. „Seid willkommen hier“ lautete der Refrain, mit dem sie zeigten, dass sich in der „Wohlfühlschule“ in Tiefenbach jeder wie zu Hause fühlen kann. Namentlich hieß Sturm die beiden Bürgermeister Ludwig Prögler und Helmut Heumann mit Pfarrer Albert Hölzl willkommen. Des Weiteren die ehemalige Schulleiterin Bernadette Unverzart mit einigen ehemaligen Lehrkräften und die fleißigen Helfer vom Elternbeirat. Nicht vergessen wurden viele weitere Akteure, die mit Unterhaltung, Verpflegung oder Information der Besucher das Schulfest mit Leben erfüllten. Nun bat Sturm die Hauswirtschaftsmeisterin Monika Wallner ans Mikrophon, denn sie unterrichtet seit diesem Jahr das Fach Alltagskompetenz. Einzig die Grundschule Tiefenbach hat hier alle vier Klassen angemeldet und dies mit Förderung durch den Elternbeirat. Dank gilt auch den Kinderfreunden aus Treffelstein. Sie kamen mit einem Spendenscheck vorbei und übergaben stolze 500 Euro an die Schulleitung. Geschenke gab es ebenso von Bauunternehmer Siegfried Wagner aus Waldmünchen. Er leerte eine große Box mit vielen Kinderbüchern von den Trägerverbänden der Stiftung des Bayerischen Baugewerbes aus und legte noch eine Tasche voll Schreibutensilien drauf. In seinem Grußwort stellte Bürgermeister Prögler fest, dass die Grundschule Tiefenbach das Prädikat „Wohlfühlschule“ absolut verdient hat und er findet es toll, dass die vielen Gäste ein absolut sehenswertes Programm zum Anschauen und zum Mitmachen erleben können. Einen Song der besonderen Klassen präsentierten nun die Schulkinder nach der Melodie: „Wer will fleißige Handwerker sehn“. Eigens um getextet von Schulleiterin Eichstetter, denn zum Refrain „Wer will fleißige Daiffabacher sehn“ folgte je ein Reim für jede Attraktion beim Schulfest.
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