An der Spitze der Jagdgenossenschaft Breitenried steht ab 1. April Stefan Zilk. Er löst Franz Krapfl ab, der dieses Amt 16 Jahre innehatte. So harmonisch wie die Neuwahlen über die Bühne gingen, war es auch bei der gesamten Versammlung der Jagdgenossen, die im FFW-Gerätehaus stattfand.
Dazu hieß der noch bis Ende März als Jagdvorsteher fungierende Franz Krapfl ein gutes Dutzend Jagdgenossen willkommen, unter ihnen Bürgermeister Ludwig Prögler und Jagdpächter Georg Grauvogl. Wichtigster Punkt auf der Tagesordnung seien die Neuwahlen, meinte Krapfl, ehe Kassier Johann Zilk detailliert über Ausgaben und Einnahmen informierte. Zu Buche schlugen der nicht unerhebliche finanzielle Anteil an der Schotteraktion sowie eine großzügige Spende an die Kirche in Höhe von 1 250 Euro.
Jagdpächter Georg Grauvogl verwies auf die Ergebnisse des Revierweise durchgeführten Verbissgutachtens. Während der Verbiss bei Fichte zurückgegangen sei, sei er bei Edellaubhölzern gestiegen. Die Vorgabe, den Abschuss vom Ist-Zustand von 73 Rehen auf drei Jahre um zehn Prozent zu erhöhen, stößt bei ihm auf wenig Gegenliebe. „Wir wollen wir das schaffen?“ lautetet seine Frage in die Runde. Was den vorgegebenen Abschuss in den vergangenen drei Jahren angeht, so berichtete Grauvogl, dieser sei erreicht worden. Außerdem kam er noch auf einige unvernünftige Zeitgenossen zu sprechen, die Jäger bei der Ausübung der Jagd provozieren wollen und anpöbelten. Für dieses Gebaren habe er keinerlei Verständnis. Umso erfreulicher ist da die gute Zusammenarbeit mit der Jagdgenossenschaft.
Dies brachten auch die Neuwahlen zum Ausdruck, die folgendes Ergebnis brachten: Jagdvorsteher Stefan Zilk, Stellvertreter Franz Krapfl, Beisitzer: Stefan Bemerl und Herbert Zilk, Kassier Johann Zilk, Schriftführer Ludwig Prögler, Rechnungsprüfer: Manfred Vogl und Franz Vogl.