Die gewählte Vorstandschaft. von links: Wolfgang Prasse, Fritz Englhardt, Hermann Paulus, Karl-Heinz-Merkl, Manfred Pirner, Georg Paulus, Hans-Jürgen Hüttner, Adolf Gassner und Baptist Kraus. (Bild: Fritz Ertl)

Jahreshauptversammlung des MGV „Edelweiß“ Kürmreuth und Umgebung

Zur Jahreshauptversammlung des MGV „Edelweiß“ Kürmreuth und Umgebung begrüßte 1. Vorstand Manfred Pirner die anwesenden Sänger. Sein besonderer Gruß galt Adolf Gassner, 1. Vorsitzender der Sängergruppe Amberg. Leider war niemand von den Königsteiner Bürgermeistern anwesend. Nach dem Verlesen der Tagesordnung wurde in einer Schweigeminute an die verstorbenen Mitglieder gedacht. Der 1.Vorstand berichtete über die Veranstaltungen des letzten Jahres: 3 Geburtstagsständchen, die musikalische Gestaltung des Gottesdienstes an der Breitenstein Kirchweih des Trachtenvereins Königstein, der Auftritt bei der Dorfplatzeinweihung und die Teilnahme am Volkstrauertag in Kürmreuth. In der Adventszeit war man beim Adventssingen des Oberpfälzer Gauverbands West in der Maria-Hilf-Bergkirche in Amberg, beim Adventlichen Musizieren in der Kürmreuther Kirche und beim Adventskonzert der Michelfelder Blasmusik in Königstein vertreten. Der Vorstand bedankte sich noch recht herzlich bei Chorleiter Wolfgang Prasse für die ehrenamtliche Leitung des Chors seit Sept.1988 und bei Richard Pesold, der ihn zweimal vertrat. Peter Mederer, Schriftführer des MGV verlas das Protokoll der JHV vom Januar 2024. Kassier Hans-Jürgen Hüttner gab einen Überblick über die Finanzen des Vereins. Der Bericht fiel erfreulich positiv aus. Chorleiter Wolfgang Prasse betonte in seinem Bericht, dass die Zusammenarbeit im Verein mit den Sängern und der Vorstandschaft sehr erfreulich sei. Nur so kann auch mit weniger Sängern weiterhin erfolgreich gearbeitet werden. Erfreulich sei auch, dass der Chor bei den Auftritten immer viel Lob bekomme. Voraussetzung dafür ist aber ein regelmäßiges Proben. Er steht auch weiterhin gerne dem Verein als Chorleiter zur Verfügung und hofft, dass man noch lange gemeinsam singen kann. Neue Sänger würden natürlich die Chorarbeit erleichtern. Adolf Gassner, 1. Vorsitzender der Sängergruppe Amberg bedankte sich für die Einladung und für die gute Zusammenarbeit mit dem Verein. Anschließend wurden die anstehenden Neuwahlen, geleitet von Herrn Gassner, durchgeführt. Gewählt wurden zum 1.Vorstand: Manfred Pirner, zum 2.Vorstand und Kassier: Hans-Jürgen Hüttner, zum Schriftführer: Hermann Paulus und als Beisitzer: Georg Paulus und Karl-Heinz Merkl, Als Kassenprüfer wurden Baptist Kraus und Roland Renner, sowie als Notenwarte Fritz Englhardt und Georg Paulus in ihren Ämtern bestätigt. Bei den Wünschen und Anträgen wurde beschlossen, dass im Jahr 2025 wieder eine Vereinsfahrt und eine Sommerserenade stattfinden sollen.
Gemeinsam wurde angepackt und der Eingang und die Mauern vom Efeu weitgehendst befreit. (Bild: Hermann Hiltel)

Zusammen anpacken - Ökumene in der Praxis

Am Samstagvormittag, den 25. Oktober 2024 trafen sich viele ehrenamtliche Helfer und Helferinnen mit Werkzeugen bepackt an der Simultankirche St. Laurentius in Kürmreuth. Es ging dem Efeu an den Kragen. Seit Jahrzehnten umrankt dieser idyllisch die ehemalige Schlossmauer und den Torbogen zur Kirche. Mittlerweile klettert er auf nebenliegende Dächer oder bildet mächtige Ausläufer, welche die Stabilität der Mauer stark gefährdet. Im Sommer fand eine Begehung mit dem Landratsamt und den beiden Pfarrern Ahnert und Zeltsperger und Mitgliedern der Kirchenvorständen statt. Hier wurden die notwendigen Maßnahmen, wie die vollständige Entfernung und starker Rückschnitt im Herbst besprochen. Der ehemalige Kirchenvorsteher und Anlieger, Rudi Hagerer übernahm die Koordination und Vorbereitung der Arbeiten. So kappte er bereits im Sommer Hauptstämme und kontrollierte, ob noch Vögel oder Insekten Schutz suchen. Mit Traktoren, Kipper, Leitern, Motorsägen, Hochentaster und viel Muskelschmalz rückten katholische und evangelische Ehrenamtliche dem Efeu zu Leibe. „Eine tolle ökumenische Aktion, so lebt Kirche in der Praxis” lobte Pfarrer Ahnert die vielen Helfer bei einem Besuch vor Ort. Mit dem 12 Uhr Läuten der St. Laurentiuskirche wurden die Arbeiten beendet. Bei einer zünftigen Brotzeit im Schloßhof begutachteten alle zufrieden das gemeinsame Werk. An dieser Stelle ein herzliches Vergelt's Gott an alle tatkräftigen Helfer, die mit Werkzeug, Sprit und Muskelkraft dem Efeu zu Leibe gerückt sind. Vor allem ein Dankeschön an Rudi Hagerer als Hauptorganisator. Es ist geplant, künftig den Efeu jährlich einzudämmen, damit er nicht alles überwuchert und große Schäden an der historischen Mauer anrichtet.


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