In die Jahreshauptversammlung der Fuchsmühler Laienspielgruppe eingebunden waren auch Ehrungen. Für 50 Jahre Mitgliedschaft wurde Armin Eger (2 von rechts) und für 20 Jahre Yvonne Scheckbach (rechts) mit je einer Urkunde ausgezeichnet. Den Jubilaren gratulierten Bürgermeister Wolfgang Braun und LSG-Vorsitzende Jasmin Mayerhöfer (von links). Auf dem Bild fehlen Sophia Birner und Andreas Müller (ebenfalls 20 Jahre). (Bild: Werner Robl)

LSG Fuchsmühl: 65 Jahre und noch lange nicht Schluss

Eine seit Jahren regelmäßig gepflegte Tradition bei den Jahreshauptversammlungen der rund 260 Mitglieder starken Fuchsmühler Laienspielgruppe (LSG) ist Ehrung langjähriger Mitglieder. Bei der ordentlichen Mitgliederversammlung im Hotel Hackelstein waren es Yvonne Scheckenbach, Andreas Müller und Sophia Birner, die seit 20 Jahren dem Theaterverein angehören und dafür auch geehrt wurden. 50 Jahre – ein halbes Jahrhundert - ist Armin Eger Mitglied der Laienspielgruppe in Fuchsmühl. Lange stand er auf der Bühne; längst hat Eger, wie man schön sagt, Rollenlernen und Theaterspielen an den Nagel gehängt. „Ein halbes Jahrhundert ist eine Besonderheit”, würdigte die derzeit amtierende Vorsitzende der Laienspielgruppe, Jasmin Mayerhöfer, Egers langjährige Treue zum Theaterverein in der Steinwaldgemeinde. Übrigens: Die Fuchsmühler LSG wurde im Jahr 1960 aus der Taufe gehoben und wird heuer 65 Jahre alt. Offiziell begonnen hatte alles mit dem „Knopf im Klingelbeutel” im seinerzeit neu gebauten Jugendheim mit Bühne und Nebenräumen. Gewählt wurde am Versammlungsabend der LSG, im Hotel Hackelstein in Fuchsmühl, diesmal auch. Aus persönlichen Gründen und in Abstimmung mit der gesamten Vorstandschaft legten Zweiter Vorsitzer Michael Bäumler und Schriftführerin Sabrina Früchtl die Ämter nieder. Bäumlers Nachfolgerin wurde auf mehrheitlichen Beschluss die Fuchsmühlerin Johanna Thoma, die künftig, weil sie auch Spielleiterin ist, ein Doppelamt bekleidet. Neue und von den Mitgliedern einstimmig beauftragte Schriftführerin wurde Laura Fröhlich aus Wiesau. Bald wird Theater gespielt, derzeit laufen im Jugendheim die Proben. Die Tickets für den mehrfach gezeigten Schwank „Die 3 Hypochonder von Zimmer 13” aus der Feder von Beate Irmisch sind ausverkauft. Im Mai fahren die Aktiven der LSG nach Dresden, um sich in der sächsischen Metropole am Elbufer näher umzusehen. Die Termine für das bevorstehende Herbsttheater stehen noch nicht fest. Noch nicht bekannt ist auch, was dann gespielt wird.
Im Bild die neue Vorstandschaft mit 1. Bgm, v.L. 1.Bgm. Wolfgang Braun, Felix Schenzilorz, Stefan Wenzel, 1. Vorsitzender Christian Höfer, 2. Vorsitzender Thomas Ernstberger, Kassier Jürgen Koller und Werner Schaumberger (Bild: Jürgen Koller)

Jahreshauptversammlung der FFW Fuchsmühl

Bereits zum traditionellen Termin am Dreikönigstag standen im Rahmen der Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Fuchsmühl Neuwahlen und viele Vereinsehrungen an. Der zweite Vorsitzende Christian Höfer begrüßte hierzu zahlreiche Vereinsmitglieder und Honoratioren, unter ihnen Bürgermeister Wolfgang Braun. Nachdem die Anwesenden das Protokoll der Jahreshauptversammlung 2023 verabschiedeten, folgten die Jahresberichte des Vereinsvorstands, des Kommandanten, der Kinder- und Jugendwarte und des Kassiers. Den Berichten war zu entnehmen, dass das Jahr 2024 geprägt war durch den Führungswechsel in der aktiven Wehr, die Abnahme des Leistungsabzeichens Wasser mit drei Gruppen, zahlreiche Festbesuche im Sommer, sowie die Ausrichtung des Jugendleistungsmarsches im Herbst des Vergangenen Jahres. Insgesamt sei nach dem anstrengenden Festjahr 2023 im Laufe des Jahres wieder Ruhe eingekehrt und man sei in der gesamten Wehr wieder enger zusammengerückt. Nach den abgegebenen Berichten wurden die Vorstandschaft entlastet und es folgten zwei wichtige Abstimmungen. Neben einer Anpassung des Mitgliedsbeitrages, wurden durch die Mitgliederversammlung mit großer Mehrheit einige Satzungsänderungen beschlossen, die das Regelwerk des Vereins an die heutigen Gegebenheiten anpassen. Ein freudiger Höhepunkt waren die Ehrungen langjähriger Feuerwehrkameraden für ihre Treue zum Verein: Günther Hösl und Florian Zeitler wurde für 25 Jahre, sowie Hubert Bächer, Gerhard Härtl, Otto Höfer, Josef Konz, Marco Müller, Robert Pöllmann, Andreas Rüth und Richard Vogl für 40 Jahre geehrt. Nach 50 Jahren treuer Vereinsmitgliedschaft wurde Andreas Schiml zum Ehrenmitglied ernannt. Es folgte die durch den dem Rücktritt des ersten Vorsitzenden im Frühjahr 2024 notwendig gewordenen Neuwahlen. Hier stellten alle bisherigen Vorstandsmitglieder ihre Ämter zur Verfügung, um gleichlaufende Amtsperioden des Vorstandes zu gewährleisten. Gewählt wurde der erste Vorsitzende Christian Höfer, der zweite Vorsitzende Thomas Ernstberger, der Schriftführer Stefan Wenzel, der Kassier Jürgen Koller, sowie die beiden Beisitzer Felix Schendzielorz und Werner Schaumberger. Im Amt bestätigt wurden die beiden Kassenprüfer, Antje Mickisch und Heinrich Ulrich. Nach den Grußworten und einem Ausblick auf das bevorstehende Jahr 2025 beendete der neue erste Vorsitzende Christian Höfer die Jahreshauptversammlung
Am Bild, die Paare des Ehejubiläums sowie Herr Pfarrer Joseph, die Ministranten, Pfarrgemeinderatssprecherinnen Alexandra Kasseckert aus Friedenfels und Silke Bächer aus Fuchsmühl und Vertreterin Carolin Ernstberger Sachausschuss Ehe und Familie.  (Bild: Michaela Staufer)

Ehejubilaretreffen in der „Maria Hilf” Kirche in Fuchsmühl

Am vergangenen Samstag folgten 20 Paare der Pfarreiengemeinschaft Fuchsmühl/Friedenfels der Einladung zum Ehejubilaretreffen. Angefangen von 10 Jahren und alle halbrunden und runden Jubilare, darunter das längstverheiratete Ehepaar mit 55 Jahren. Herr Pfarrer Joseph hielt den Gottesdienst und unter der Leitung von Karin Gerolstein konnten die Besucher die Klänge des Singkreis Cantiamo hören. Mit umgeschriebenen Liedern wie „A thousand years” von Christina Perri ,”You raise me up” von Josh Groban oder „Hallelujah” von Leonard Cohen wurde musikalisch umrahmt. Herr Hochwürden bat während der Predigt die Eheleute auf ihre und auf die Hände ihres Partner zu schauen. Es gäbe unterschiedliche Größen, Formen und Linien der Hände. Die Chinesen können den Charakter eines Menschen in den Handflächen lesen. Symbolisch gesehen sollten die Jubilare darauf zurück schauen, was sie bereits alles miteinander geschaffen haben und auch noch schaffen werden. Dankbarkeit und Respekt gegenüber des Anderen seien sehr wichtig in einer Ehe. Zur Lesung wurde das Hohelied der Liebe (Kor 1-13) vorgetragen. Im Anschluss segnete Herr Pfarrer alle Paare einzeln und die Damen bekamen eine Rose überreicht. Nach dem Gottesdienst lud der Sachausschuß „Ehe und Familie” aus dem Pfarrgemeinderat zu einer Brotzeit mit Zoiglbier und deftigen Schmankerln ins Jugendheim ein. Ein „Hochzeitsbilderratespiel” sorgte für gute Stimmung. Die Jubilare konnten sich noch zusammen setzen und unterhalten.
Buchen-Schleimrüblinge. (Bild: Heinrich Holzer)

Pilze – die unsichtbaren Helden unserer Wälder

Dr. Claus Bässler, Deutschlands erster Professor für Pilz-Ökologie an der Uni Bayreuth, begeisterte bei einem Vortrag des VLAB und Naturparks Steinwald in Poppenreuth mit spannenden Einblicken: Weltweit sind etwa 150.000 Pilzarten bekannt, doch Forschende schätzen ihre tatsächliche Anzahl auf über sechs Millionen. Erschreckend ist, dass viele Arten aussterben, bevor sie entdeckt werden. Dabei spielen Pilze eine entscheidende Rolle für unsere Natur. Besonders die sogenannte Mykorrhiza – eine Symbiose zwischen Pilzen und Pflanzenwurzeln – ist essenziell: 70 bis 80 Prozent aller Kulturpflanzen sind darauf angewiesen. Ohne diese Verbindung würden Bäume nur schwach wachsen. Eine 30 Meter hohe Fichte beispielsweise würde ohne Mykorrhiza lediglich sechs Meter Höhe erreichen. Die Bedeutung der Pilze zeigt sich auch in ihrer Effizienz: In nur einem Gramm Erde finden sich bis zu 100 Meter ihrer fadenartigen Hyphen, und die eines einzelnen Steinpilzes können auf beeindruckende 1.800 Kilometer Länge anwachsen. Neben ihrer symbiotischen Rolle agieren Pilze auch als Destruenten, die organisches Material zersetzen. Sie schaffen es, jährlich bis zu fünf Tonnen Laub pro Hektar in wertvollen Humus umzuwandeln – zusammen mit Insekten ein perfektes Recycling-Team! Auch in der Medizin sind Pilze unverzichtbar. Dr. Bässler nannte das Beispiel Ciclosporin, ein pilzbasierter Wirkstoff, der bei Organtransplantationen eingesetzt wird, um das Immunsystem zu regulieren und Abstoßungsreaktionen zu verhindern. Im zweiten Teil des Vortrags hob Dr. Bässler die Bedeutung von Baumartenvielfalt und Totholz hervor. Mischwälder mit reichlich Totholz – sowohl stehend als auch liegend – fördern die Pilzvielfalt erheblich. Alte Wälder oder Baumgruppen in Wirtschaftswäldern zu schützen und zu erhalten, sei unerlässlich. Fazit: Ohne Pilze wäre unsere Welt nicht dieselbe!


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Das Leitungsteam (von rechts nach links) Bettina Stock, Willi Greger und Karin Ernstberger mit Präses Pater Martin sowie weitere Mitglieder der KAB, die beim Sammeln und Binden der Kräuter tatkräftig mitgeholfen haben.  (Bild: Michaela Staufer )

KAB Jahreshauptversammlung mit Spendenübergabe

Die Mitglieder der KAB hielten in der Jahreshauptversammlung Rückschau auf das vergangene Jahr. Das Vorstandsteam mit Willi Greger, Karin Ernstberger und Bettina Stock informierte über die durchgeführten Aktionen. So wirkten die Mitglieder beim Binden der Maibaumkränze mit, verkauften am Palmsonntag österlichen Schmuck und an Maria Himmelfahrt Kräuterbüschel. Ferner bauten sie den Erntedankaltar in der Kirche auf. Auch beim Pfarrfest und der Wallfahrerbewirtung half die KAB mit. Weiter gestaltete die KAB eine Kreuzwegandacht, ein Rosenkranzgebet sowie eine Maiandacht an der Kapelle „Maria Frieden“. Daneben stand noch ein Vortrag zum Thema „Artenvielfalt in den Tropen“ sowie eine Wanderung auf dem Gemeinwohlweg in Waldershof auf dem Programm. Das Jahr rundete die traditionelle nachweihnachtliche Feier ab. Für 25 Jahre Treue zum Verein konnten zwei Mitglieder ausgezeichnet werden. Die Jubilare Siegfried Trießl (gesundheitliche Gründe) und Manfred Beer (dienstliche Gründe) konnten in der Versammlung nicht anwesend sein. Ihnen wird die Ehrung nachgereicht. Besonders erfreulich ist, dass in diesem Jahr ein neues Mitglied aufgenommen werden konnte. Am Ende der Zusammenkunft wurde der Erlös der diesjährigen Kräuterbüschelaktion verteilt. Präses Pater Martin erhielt für die Mission der Vincentiner in Nordindien eine Spende von 550 EUR. Der Orden unterhält dort u. A. ein Waisenhaus. Den gleichen Betrag von 550 EUR erhielt die Pfarrei als Zuschuss für die Heizkosten in der Pfarr- und Wallfahrtskirche.
Bei der Jahrehauptversammlung des Frauen- und Müttervereins Fuchsmühl standen auch die Mitgliederehrungen an. Es gratulierten 1. Vorsitzende Anna Koller (rechts) Pfarrer Joseph und 2. Vorsitzende Elke Ulrich (links). (Bild: Judith Karwarth- Linberg )

Frauen-und Mütterverein dankt für langjährige Treue

Das Aufgabenspektrum des 252 Mitglieder starken Frauen- und Müttervereins beleuchtete Vorsitzende Anna Koller in der Jahreshauptversammlung im Hotel Hackelstein. Es gab nicht gezählte Bastelstunden und das Gestalten der Osterkerzen, Andachten, Rosenkränze, Wallfahrten und ein Ritafest mit dornenfreien Rosen. In den Vordergrund rückte sie auch die Kuchenbuffets beim Bürgerfest, Pfarrfest und die Wallfahrerbewirtung. Dank der gespendeten Kuchen und Torten wurden beim Bürgerfest 1.613 €, beim Pfarrfest 1.392 € und 190 € bei der Wallfahrerbewirtung erwirtschaftet und jeweils an die Marktgemeinde und die Pfarrei übergeben. In ihrem Rückblick auf die zahlreichen Aktionen, darunter der Einkehrnachmittag, der Adventskranzverkauf, der Osterkerzenverkauf und der Kirchenputz verwies auf das hohe Spendenaufkommen im vergangenen Jahr. Dafür wurde ein neuer Kühlschrank im Jugendheim und ein Lorbeer für die Kirche angeschafft. Viel Lob erntete Koller von Pfarrer Joseph für ihre „Hartnäckigkeit” bei der Mitgliederwerbung. So konnten dieses Mal drei Frauen aufgenommen werden. Weiter betonte der Geistliche, der Frauen- und Mütterverein ist immer zuverlässig zur Stelle. Auch die Erntekrone in der Kirche wurde erneuert. Gewürdigt wurden langjährige Mitglieder. 25 Jahre Treue: Edith Voh, Kamm Monika. 30 Jahre dabei sind: Elisabeth Popp, Margit Popp, Bernadette Dutz. Für 40 Jahre wurden ausgezeichnet: Martina Höfer, Inge Rasp, Gisela Lindner, Silvia Schultes, Inge Wedlich, Christine Gradl, Eva Wedlich. Je eine Würdigung für 50 Jahre erhielten: Rita Höfer, Margot Sattler, Anna Weidner. Für 60 Jahre wurde gewürdigt: Margaretha Dietz, Hannelore Höfer, Herta Lippert, Hildegard Schinner, Philomena Weiß. Als Neumitglieder wurden begrüßt: Irene Merkl, Heike Meyer, Beate Ulrich. Die Auszeichnungen für diejenigen, die nicht an der Versammlung nicht teilnehmen konnten, werde man nachreichen. Im Ausblick wurde auf den Verkauf von Adventskränzen am 25. November hingewiesen. Treffen werde man sich am 8. Dezember zur Adventfeier. Bereits im Terminkalender steht auch der Einkehrnachmittag am 16. März.
Die Jungen und Mädchen des Kinderhauses St. Marien blickend auf die Erntedankkrone. (Bild: Carolin Ernstberger)

Erntedankgottesdienst in der Wallfahrtskirche Maria Hilf

Beginnend mit einem gemeinsamen Kirchenzug fanden sich vergangenen Sonntag in der Wallfahrtskirche „Maria Hilf” in Fuchsmühl das Kinderhaus St. Marien mit ihrem Team, die Pfarrangehörigen und Gremien zum Erntedankgottesdienst ein. Die von Elisabeth Vogl, Rita Konz und Bettina Stock aus der KAB und Anna Koller vom Mütterverein neu gebundene Erntedankkrone wurde vom Bürgermeister Wolfgang Braun und einigen Markträten in die Kirche getragen. Für die Krone stellten die Landwirte ihr Getreide zur Verfügung. Mit den Fahnen waren FFW, Mütterverein und KAB vertreten. Viele Kinder, Jugendliche und Familienangehörige der Kindergartenkinder folgten der Einladung des Gottesdienstes. Die Buben und Mädchen durften mitgebrachte Körbchen mit Obst und Gemüse zum Erntealtar stellen und segnen lassen. Unter der Leitung von Werner Fritsch sangen die Mitglieder des Kirchenchors „Maria Hilf” passende Danklieder. Außerdem begleitete er die Kinder unter anderem mit dem Lied „Die Sonne hoch am Himmelszelt” geschrieben von Hermann Bergmann, an der Gitarre. Zur Predigt wurden von den Kindern selbst gestaltete Plakate gezeigt, die das Wachstum eines Apfels vom Anfang an bis zur Ernte darstellten. Dazu trugen die Kinder und ihre Erzieherin Ramona Hofer einen Text vor. Daraus ging hervor, das die Menschen für die Früchte des Gartens und des Feldes dankbar und erfreut sein sollten. Am Schluss der heilige Messe durften sich die kleinen Besucher jeweils einen Apfel mitnehmen.
Der Chor gestaltete die Festmesse zum Patrozinium. (Bild: Michaela Staufer)

Kirchenchor begleitet den Festgottesdienst zum Patrozinium

Am 15. August wurde das Patrozinium der Wallfahrtskirche „Maria Hilf” in Fuchsmühl gefeiert.  Die feierliche musikalische Gestaltung des Festgottesdienstes übernahmen der Fuchsmühler Kirchenchor mit einem Streicherensemble und Hubert Köhler an der Orgel. Die Gesamtleitung lag in den Händen von Chorleiter Werner Fritsch. Zur Aufführung kam die „Nicolaimesse” von Joseph Haydn für Chor, Orgel und Streicher. Ebenfalls zu hören war von Joh. Menskes das „Ave Maria” und von W.A.Mozart das „Sub tuum praesidium”. Mit langanhaltendem Applaus bedankten sich die Gottesdienstbesucher für die gelungene musikalische Gestaltung. Pfarrer Joseph erzählte in seiner Festpredigt von der Legende um den Tod Mariens. Man habe am Folgetag nicht ihren toten Leib, sondern duftende Blumen und Kräuter in ihrem Grab gefunden. Maria sei in den Himmel aufgenommen worden, nicht, weil sie Jesu Mutter gewesen sei, sondern weil sie den Willen Gottes am Vollkommensten erfüllt habe.  Gott wolle auch uns mit Leib und Seele auferwecken. Mitglieder der Fuchsmühler KAB haben auch in diesem Jahr wieder viele Blumen und Kräuter gesammelt und zu wunderbar duftenden bunten Kräuterbuschen gebunden. Die Sträuße und die Getreide-Kräuterherzen wurden in allen Gottesdiensten gesegnet. Die Gottesdienstbesucher konnten sie gegen eine Spende erwerben. Der Erlös fließt an wohltätige Einrichtungen. Den feierlichen Abschluss des Festtages bildete die Lichterprozession zur Kapelle Maria Frieden am Waldrand. Gestaltet wurde sie von Pater Martin, Michaela April und Albert Günthner.
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