Am Bild, die Paare des Ehejubiläums sowie Herr Pfarrer Joseph, die Ministranten, Pfarrgemeinderatssprecherinnen Alexandra Kasseckert aus Friedenfels und Silke Bächer aus Fuchsmühl und Vertreterin Carolin Ernstberger Sachausschuss Ehe und Familie.  (Bild: Michaela Staufer)

Ehejubilaretreffen in der „Maria Hilf” Kirche in Fuchsmühl

Am vergangenen Samstag folgten 20 Paare der Pfarreiengemeinschaft Fuchsmühl/Friedenfels der Einladung zum Ehejubilaretreffen. Angefangen von 10 Jahren und alle halbrunden und runden Jubilare, darunter das längstverheiratete Ehepaar mit 55 Jahren. Herr Pfarrer Joseph hielt den Gottesdienst und unter der Leitung von Karin Gerolstein konnten die Besucher die Klänge des Singkreis Cantiamo hören. Mit umgeschriebenen Liedern wie „A thousand years” von Christina Perri ,”You raise me up” von Josh Groban oder „Hallelujah” von Leonard Cohen wurde musikalisch umrahmt. Herr Hochwürden bat während der Predigt die Eheleute auf ihre und auf die Hände ihres Partner zu schauen. Es gäbe unterschiedliche Größen, Formen und Linien der Hände. Die Chinesen können den Charakter eines Menschen in den Handflächen lesen. Symbolisch gesehen sollten die Jubilare darauf zurück schauen, was sie bereits alles miteinander geschaffen haben und auch noch schaffen werden. Dankbarkeit und Respekt gegenüber des Anderen seien sehr wichtig in einer Ehe. Zur Lesung wurde das Hohelied der Liebe (Kor 1-13) vorgetragen. Im Anschluss segnete Herr Pfarrer alle Paare einzeln und die Damen bekamen eine Rose überreicht. Nach dem Gottesdienst lud der Sachausschuß „Ehe und Familie” aus dem Pfarrgemeinderat zu einer Brotzeit mit Zoiglbier und deftigen Schmankerln ins Jugendheim ein. Ein „Hochzeitsbilderratespiel” sorgte für gute Stimmung. Die Jubilare konnten sich noch zusammen setzen und unterhalten.
Die Jungen und Mädchen des Kinderhauses St. Marien blickend auf die Erntedankkrone. (Bild: Carolin Ernstberger)

Erntedankgottesdienst in der Wallfahrtskirche Maria Hilf

Beginnend mit einem gemeinsamen Kirchenzug fanden sich vergangenen Sonntag in der Wallfahrtskirche „Maria Hilf” in Fuchsmühl das Kinderhaus St. Marien mit ihrem Team, die Pfarrangehörigen und Gremien zum Erntedankgottesdienst ein. Die von Elisabeth Vogl, Rita Konz und Bettina Stock aus der KAB und Anna Koller vom Mütterverein neu gebundene Erntedankkrone wurde vom Bürgermeister Wolfgang Braun und einigen Markträten in die Kirche getragen. Für die Krone stellten die Landwirte ihr Getreide zur Verfügung. Mit den Fahnen waren FFW, Mütterverein und KAB vertreten. Viele Kinder, Jugendliche und Familienangehörige der Kindergartenkinder folgten der Einladung des Gottesdienstes. Die Buben und Mädchen durften mitgebrachte Körbchen mit Obst und Gemüse zum Erntealtar stellen und segnen lassen. Unter der Leitung von Werner Fritsch sangen die Mitglieder des Kirchenchors „Maria Hilf” passende Danklieder. Außerdem begleitete er die Kinder unter anderem mit dem Lied „Die Sonne hoch am Himmelszelt” geschrieben von Hermann Bergmann, an der Gitarre. Zur Predigt wurden von den Kindern selbst gestaltete Plakate gezeigt, die das Wachstum eines Apfels vom Anfang an bis zur Ernte darstellten. Dazu trugen die Kinder und ihre Erzieherin Ramona Hofer einen Text vor. Daraus ging hervor, das die Menschen für die Früchte des Gartens und des Feldes dankbar und erfreut sein sollten. Am Schluss der heilige Messe durften sich die kleinen Besucher jeweils einen Apfel mitnehmen.
Der Chor gestaltete die Festmesse zum Patrozinium. (Bild: Michaela Staufer)

Kirchenchor begleitet den Festgottesdienst zum Patrozinium

Am 15. August wurde das Patrozinium der Wallfahrtskirche „Maria Hilf” in Fuchsmühl gefeiert.  Die feierliche musikalische Gestaltung des Festgottesdienstes übernahmen der Fuchsmühler Kirchenchor mit einem Streicherensemble und Hubert Köhler an der Orgel. Die Gesamtleitung lag in den Händen von Chorleiter Werner Fritsch. Zur Aufführung kam die „Nicolaimesse” von Joseph Haydn für Chor, Orgel und Streicher. Ebenfalls zu hören war von Joh. Menskes das „Ave Maria” und von W.A.Mozart das „Sub tuum praesidium”. Mit langanhaltendem Applaus bedankten sich die Gottesdienstbesucher für die gelungene musikalische Gestaltung. Pfarrer Joseph erzählte in seiner Festpredigt von der Legende um den Tod Mariens. Man habe am Folgetag nicht ihren toten Leib, sondern duftende Blumen und Kräuter in ihrem Grab gefunden. Maria sei in den Himmel aufgenommen worden, nicht, weil sie Jesu Mutter gewesen sei, sondern weil sie den Willen Gottes am Vollkommensten erfüllt habe.  Gott wolle auch uns mit Leib und Seele auferwecken. Mitglieder der Fuchsmühler KAB haben auch in diesem Jahr wieder viele Blumen und Kräuter gesammelt und zu wunderbar duftenden bunten Kräuterbuschen gebunden. Die Sträuße und die Getreide-Kräuterherzen wurden in allen Gottesdiensten gesegnet. Die Gottesdienstbesucher konnten sie gegen eine Spende erwerben. Der Erlös fließt an wohltätige Einrichtungen. Den feierlichen Abschluss des Festtages bildete die Lichterprozession zur Kapelle Maria Frieden am Waldrand. Gestaltet wurde sie von Pater Martin, Michaela April und Albert Günthner.
north