Der neugewählte Jagdgenossenschaftsvorsteher Anton Simon aus Wittschau (Dritter von rechts) mit seiner Vorstandschaft sowie Versammlungsleiter Anton Kappl (rechts) und Vizebürgermeister Gerd Scharff (links) der die Wahlen leitete. (Bild: Sieglinde Schärtl)

Anton Simon neuer Jagdgenossenschaftsvorsteher

25 Jahre übte Josef Baier aus Bernrieth mit Umsicht und einer Selbstverständlichkeit das Amt des Jagdvorstehers bei der Jagdgenossenschaft Leuchtenberg-Döllnitz aus. Bei der Jahreshauptversammlung im Schützenhaus mussten die 23 anwesenden Jagdgenossen einen neuen Vorstand wählen, da Baier nicht mehr antrat. Anton Simon aus Wittschau bekam das einstimmige Vertrauen zum neuen Jagdgenossenschaftsvorsteher. Bürgermeister Anton Kappl, der zugleich kommissarisch den Vorstand Baier vertrat, leitete die Versammlung. Baier hatte ihm auch aufgetragen, bei den Jagdgenossen und der Jägerschaft für die Jahrzehnte lange sehr gute Zusammenarbeit ein Dankeschön auszusprechen. Kassenführer Albert Stangl stellte heraus, dass die Kasse gut bestückt ist. An die Jagdgenossen wurden 3081 Euro ausbezahlt, die Kirche Döllnitz erhielt 85 Euro, die Kirche Woppenhof 104 Euro und die Kapelle Wittschau 94 Euro. Schriftführer Jürgen Bodensteiner, verlass zum letzten Mal die Niederschrift der letzten Jagdgenossenschaftsversammlung, denn er stellte sich nicht mehr zur Wahl. Für ihn wurde Matthias Maier aus Döllnitz neu gewählt und auch zugleich Datenschutzbeauftragter, wie sein Vorgänger. Weiter wurden gewählt: als Stellvertreter Josef Kleber; Beisitzer: Martin Ram und Robert Rieder; Kassenführer Albert Stangl; Kassenprüfer: Hermann Federl und Wolfgang Malzer (neu). Bei der Abstimmung um die Verwendung des Jagdpachts stimmten 22 Jagdgenossen mit einer Fläche von 314 Hektar für Auszahlung und einer mit einer Fläche von 0,49 Hektar für eine andere Verwendung. Da der Jagdpachtvertrag 2027 ausläuft haben die bisherigen Jagdpächter die Möglichkeit ein Jahr zuvor um die Verlängerung einzureichen. Jagdpächter Josef Lingl sprach im Namen seiner Mitjäger, dass im abgelaufenen Jahr zwei Wildunfälle mehr waren. Der Bestand der Rehe gehe leider zurück, bedingt durch den Wolf, der im Revier ab und zu gesichtet wird. Er dankte den Landwirten, dass sie sich regelmäßig melden, bevor sie ihre Mäharbeiten verrichten. Anschließend wurden alle 23 Jagdgenossen zu einer Brotzeit eingeladen.
 Walter Imbs (mit Urkunde) wurde vom Landesverband Bayern für seine jahrzehntelange Arbeit des Kriegsgräbersammeln s ausgezeichnet, die ihm Vorstand Bernhard Kammerer im Beisein von Bürgermeister Anton Kappl überreichte und Kreisvorsitzenden Richard Berger übergab ihm die weißgoldene Verdienstspange. (von links) (Bild: Sieglinde Schärtl)

Bayerische Auszeichnung für ehrenamtliche Tätigkeit

Döllnitz. (Sieglinde Schärtl) Mit Sebastian Bock, Florian Federl und Thomas Hierold ist die Soldaten- und Reservistenkameradschaft (SRK) erneut gewachsen und somit der aktuelle Stand von 34 Mitgliedern. Vorstand Bernhard Kammerer zeigte sich bei der Jahreshauptversammlung im Schützenheim erfreut, dass die Mitgliederwerbeaktion Früchte getragen hat. Auch konnte er an diesem Abend Walter Imbs auszeichnen, der seit über 30 Jahren alljährlich die Kriegsgräbersammlung übernimmt. Er bekam die Ehrenurkunde vom Landesverband Bayern: „In Anerkennung um das Werk der Kriegsgräberfürsorge, das der Völkerverständigung und der Förderung des Friedens dient.“ Dazu wurde ihm die weißgoldenen Verdienstspange durch Kammerer mit dem Kreisvorsitzenden Richard Berger überreicht. Beim Totengedenken gedachten sie insbesondere den Kameraden, Ludwig Prüfling und Gerhard Guse die sie mit vergangen Jahr mit zu Grabe geleiten mussten. Aktiv war die Kamerdschaft bei der Frühjahrskreisversammlung, dem Kreiskriegertreffen und dem großen Heimatabend des OWV. Sie luden auch zu Kameradschaftsabenden ein und ein sehr großer Erfolg war die Christbaumversteigerung. Beim Volkstrauertag gedachten sie an der Kriegergedächtnisstätte der Gefallenen und Vermissten beider Weltkriege und die Böllerschützen Walter Imbs und Günter Beierl waren dazu auch in Leuchtenberg aktiv. Beim Mahnmahl in Döllnitz legten die Mitglieder selbst Hand an und erneuerten komplett die Hecke und finanzierten dies aus ihrer Vereinskasse. So war aus dem Kassenbericht von Kassier Hans Balk ein kleines Defizit zu entnehmen. Der Wunsch an diesem Abend wurde angesprochen, doch Poloshirt mit dem Vereinslogo zu besorgen, um bei Festbesuchen ein einheitliches Bild zu geben. Die Kameraden werden sich am 15. März an der Frühjahrskreisversammlung in Böhmischbruck beteiligen, am Kreiskriegertreffen am 15. Juni in Leuchtenberg sowie bei der 900-Jahrfeier am 21./22. Juni auf der größten Burganlage der Oberpfalz. Bürgermeister Anton Kappl lud sie für die große Feier bereis zu Infoversammlung am 4. Februar ein. Er stellte die SRK als wichtigsten Verein heraus und dankte für die alljährliche aktive Vorbereitung und Teilnahme des Volkstrauertages. „Die Anzahl der heutigen Mitglieder zeigt, das hier alles in Ordnung ist“, so Kreisvorsitzender Richard Berger und wünschte ihnen ein „friedliches Jahr.“
 Siegfried Maier (mit Urkunde) wurde von Johann Kellner (zweiter von rechts) zum Ehrenmitglied ernannt im Beisein von Bürgermeister Anton Kappl (links) und KBI Martin Weig (rechts)<br> (Bild: Sieglinde Schärtl)

Die Fahnenweihe 1970 lebte nochmals auf

Aktuelles und Geschichte, gab es bei der Jahreshauptversammlung der Feuerwehr für die Mitglieder im Schützenhaus. Zuvor gedachten sie im Gottesdienst in der St. Jakobuskirche ihrer verstorbenen Mitglieder. Vorsitzender Johann Kellner stellte in seiner Rückschau heraus dass der Verein zur Zeit 99 Mitglieder hat davon 34 Frauen. Neu als Mitglied konnte Florian Pfistermeister aufgenommen werden. Die Christbaumversteigerung, des Maibaum aufstellen das Johannisfeuer sowie die Wanderung zum Jahresende waren Erfolge und werden auch für 2025 geplant, sowie ein Vereinsausflug. Kellner dankte seinen Mitgliedern und ganz besonders eine Vorstandschaft für die gute Zusammenarbeit. „Es ist wichtig miteinander und nicht gegeneinander zu arbeiten, dies sollte auch in der Politik sein und aktuell zeigt es uns vor allen die Weltpolitik, wo nur einer herrschen will“, so Kellner. Dem Kassenbericht von Kassier Johannes Kammerer war zu entnehmen dass trotz mehr Ausgaben die Kasse gut bestückt ist. Seit November 2024 gehört die örtliche Wehr auch den Kreisfeuerwehrverband (KFV) an. Die Marktgemeinde Leuchtenberg hat die WhatsApp Heimat freigeschaltet und die kann die Feuerwehr nutzen. 2024 war ein einsatzarmes Jahr, so Kommandant Matthias Maier, der einen sehr detaillierten Bericht vortrug. Mit 24 aktiven davon acht Frauen wurden die Ausbildungen erfolgreich getätigt sowie die Lehrgänge und Leistungsprüfung absolviert. Damit ist die Wehr, die auch drei aktive Jugendliche hat, auf dem aktuellsten Stand.


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