Zum ersten Mal fand am Kriegerdenkmal, nach der Restaurierung des Platzes, die Gedenkfeier zum Volkstrauertag statt. Bürgermeister Anton Kappl zeigte sich erfreut, das die Arbeiten endlich abgeschlossen sind und am Mahnmahl der Gedenktag wieder stattfinden kann. In seiner Rede, in der das Gemeindeoberhaupt sehr eindringlich den Frieden ansprach, der gerade in der heutigen Zeit äußert wichtig sei, appellierte er an die Anwesenden, dass jeder bei sich anfangen müsse. Auch die Bedeutung des Volkstrauertages stellte er heraus, „das sei ein Tag, an dem wir innehalten, um der Opfer der Kriege, der Gewalt und des Leids gedenken, das so viele Menschen erfuhren und noch immer erfahren müssen.“ Er sprach auch den russischen Angriffskrieg in der Ukraine, die eskalierende Gewalt im Gaza-Streifen, in Israel, den Libanon Konflikt- und mahnte, „all das zeigt, wie nahe der Krieg uns ist.“
Zuvor fand die Messfeier in der Pfarrkirche St. Margareta statt. Hier zelebrierte Pfarrer Adam Nieciecki mit den Krieger- und Soldatenverein, der Reservistenkameradschaft (RK), den Feuerwehren von Leuchtenberg und Lerau, KLJB und dem Katholischen Frauenbund, Bürgermeister, Markträten und Gläubigen. Er ging in seiner Predigt auf das Leid und Böse in der Welt ein und dass es trotzdem noch Hoffnung gibt, so war es auch zuvor ausführlich im Evangelium zu hören, „dass die Hoffnung nie stirbt.” Nach der Feier formierte sich der Zug mit den Fahnenabordnungen und Vereinsmitglieder zur Kriegergedächtnisstätte. Angeführt wurden sie von der Stadtkapelle Weiden unter der Leitung von Hubert Rupprecht und dem Kommando von Vizevorsitzendenen des Krieger- und Soldatenverein Gerd Scharff. Ehrenwache am Kriegerdenkmal hielten Alfred Kick und Johannes Meindl. Jürgen Scharff erinnerte an diesem Ort an alle Gefallenen und Vermissten beider Weltkriege aus der Marktgemeinde Leuchtenberg. Zuvor gedachte Pfarrer Adam Nieciecki mit Gebeten an die vielen Kriegsopfer. Bürgermeister Anton Kappl legte nach seiner Ansprache und einer Gedenkminute im Beisein von RK-Ehrenvorsitzenden Werner Kunz einen Kranz nieder. Unterstrichen wurde das Gedenken mit dem Lied „Ich hatt` einen Kameraden“ und dabei gab es drei Böllerschüsse. Der Männergesangverein „Liederkranz“, unter der Leitung von Holger Scheufler, umrahmte die Messe und die Gedenkfeier am Kriegerdenkmal. Abschließend stimmten zu den Klängen der Stadtkapelle alle in die Bayernhymne und das Deutschland ein.
Das Gemeindeoberhaupt dankte allen, die hier bei den Vorbereitungen und der Teilnahme am Gedenktag dabei waren. Besonders dankte er Gerhard Kammerer vom Krieger- und Soldatenverein und dem Vorsitzende der Reservistenkameradschaft Alfred Kick.