Die neu bestellte Filialkirchenverwaltung Mariahilfberg traf sich zur konstituierenden Sitzung im Franziskanerkloster. Kirchenverwaltungsvorsitzender Pater Seraphin Broniowski OFM konnte dazu alle Mitglieder herzlich begrüßen.
Ab 2025 gilt es eine neue Kirchenverwaltung für die Filialkirchenstiftung Mariahilfberg zu berufen. Der Modus für die Zusammensetzung wurde vom Bistum Regensburg per Dekret festgelegt. Dazu wurden Kandidatenvorschläge der Mutterpfarrei St. Martin und vom Franziskanerkloster an das Bischöfliche Ordinariat gemeldet. Nach Prüfung erfolgte nun die Berufung und Ernennung der neuen Kirchenverwaltungsmitglieder durch den Generalvikar des Bischofs Domdekan Msgr. Dr. Roland Batz für die nächste Amtsperiode. Die Amtszeit beträgt sechs Jahre, von 2025 bis 31.12.2030.
Das Gremium wird vom Kirchenverwaltungsvorsitzenden Pater Seraphin geleitet. Zum neuen Kirchenpfleger wurde Roland Nitzbon gewählt, die weiteren Mitglieder sind Wolfgang Auerbacher als Neuzugang sowie die bisherigen Amtsträger Michael Koller und Herbert Schaller. Den einzelnen Mitgliedern wurden zudem Sachbereiche wie Personal- ,Finanz-, Bau- und Rechtsangelegenheiten, Protokollführung, Öffentlichkeitsarbeit und Sicherheitsbeauftragter zugeteilt.
Der bisherige Kirchenpfleger Franz Mertel stand für eine weitere Amtszeit nicht mehr zur Verfügung und schied aus, ebenso wurde Paul Meyer aus dem Gremium verabschiedet.
Mit den polnischen Franziskanern der Mutter Gottes von den Engeln aus Krakau ist der Mariahilfberg gut besetzt. Zur Klostergemeinschaft gehören Pater Clemens Wojciech Świerz OFM als Guardian des Klosters und Wallfahrtsseelsorger, P. Seraphin Bartosz Broniowski OFM als Rektor der Mariahilfkirche, P. Beniamin Rafal Książek OFM als Pfarrvikar für St. Martin und Bruder Julius Tomasz Basznianin OFM als Sakristan, sowie weltliches Personal.
Die neue Kirchenverwaltung ist nun weiterhin bemüht, das Fortbestehen des Klosters und die Wallfahrtsseelsorge zu sichern und zu gewährleisten. Ebenso ist eine große Anerkennung der Gläubigen in Amberg und der Umgebung für das Kloster zu spüren.
Pater Seraphin bedankte sich bei allen, dass sie sich für diese Aufgabe zur Verfügung gestellt haben. Es sind bauliche Maßnahmen zu bewerkstelligen, die Bergfeste zu organisieren und durchzuführen. Die Neuanschaffung einer Orgel und die Erneuerung der Sitzbänke vor dem Freialtar sind die nächsten Maßnahmen. Große Sorge bereitet nach wie vor die Zukunft der Bergwirtschaft sowie die Sanierung der Nebengebäude nach dem Brandschaden. Es ist schön, dass mit der Kirchenverwaltung ein positives Miteinander stattfindet und für die Klostergemeinschaft ein gutes Lebensumfeld mit einem schönen Aufenthaltsort im Kloster und der Wallfahrtskirche gibt, so Pater Seraphin.