Für den CSU-Ortsverband Eschenbach ist 2025 ein besonderes Jahr. Der Ortsverband wurde im Herbst 1945 als erster im damaligen Landkreis Eschenbach gegründet. Zwischen Not, Elend und Zerstörung eine prägende und spannende Zeit. Für Eschenbach eine 80-jährige Erfolgsgeschichte, stellte Ortsvorsitzende Dr. Sabine Schultes in der Jahreshauptversammlung im Gasthof Burger fest. In Anwesenheit von Landrat Andreas Meier, Bürgermeister Marcus Gradl, CSU-Fraktionssprecher Korbinian Dunzer, Bürgermedaillenträger Peter Hübl und Peter Teschke für den Stadtverband kündigte die Vorsitzende für den Herbst einen würdigen Rahmen zum 80-jährigen Jubiläum an.
Rückblick, Ausblick und Neuwahlen prägten die Generalversammlung. Dem Arbeitsbericht mit einem Resümee auf die Europa- und Bundestagswahl, auf das Sommergespräch mit Finanzminister Albert Füracker und Anmerkungen zur Beteiligung am örtlichen gesellschaftlichen Leben folgte ein Blick auf die Vorbereitungen zum Gründungsjubiläum und die Ankündigung eines prominenten Staatsgastes zum traditionellen Sommergespräch in der Freizeitanlage Rußweiher. Erwartet wird Staatsminister Joachim Herrmann. Über einen soliden Kassenstand berichtete Johanna Diertl. Der Schatzmeisterin gratulierte die Versammlungsleiterin zudem zur erfolgreichen Prüfung als Steuerberaterin.
Den CSU-Ortsverband führt auch künftig bewährtes Personal. Einstimmig bestätigte die Versammlung Sabine Schultes als Ortsvorsitzende. Ihr zur Seite stehen Marcus Gradl und Patrick Fichtl als Stellvertreter. Die Kasse führt Johanna Diertl. Als Kassenprüfer bestellten die Mitglieder Korbinian Dunzer und Harald Neustätter. In den Beirat wählte die Versammlung Michael Dromann, Sonja Fichtl, Roland Götz, Michael König, Armin und Cordula Schrembs und Tina Wittmann. In der Kreisversammlung wird der Ortsverband von Monika Diertl, Patrick und Sonja Fichtl, Marcus Gradl und Sabine Schultes vertreten.
Viele Faktoren lassen unruhige Zeiten erwarten, befand Landrat Andreas Meier in seinem Grußwort. Von den Koalitionsverhandlungen in Berlin erwartet sich der Landkreischef zukunftsweisende Entscheidungen. „Die Leute müssen den Aufbruch spüren“. Für den beginnenden Kommunalwahlkampf empfahl der Landrat den Mitgliedern: „Rausgehen, das Gespräch suchen und ehrliche Antworten geben“. Diese Offenheit forderte auch Bürgermeister Marcus Gradl im Werben um die besten Zukunftslösungen. Trotz allgemeiner Bremsspuren sei in den letzten Jahren kommunalpolitisch für die Stadt und die Bürgerschaft viel geschehen. „Das CSU-Wahlprogramm ist zum Großteil verwirklicht“, bilanzierte der Bürgermeister das kommunale Geschehen.