Zur Jahreshauptversammlung des Katholischen Frauenbundes Wildenau begrüßte dazu 1. Vorsitzende Brigitte Rosenberger die Frauenbundmitglieder des Zweigvereins, vom Diözesanverband Frau Kerstin Aufschneider, die Bezirksvorsitzende Frau Christina Schaller und den Pfarrer Matthias Nowotny im Pfarrheim.
Auch Frau Kerstin Aufschneider begrüßte alle Mitglieder und bat Pfarrer Matthias Nowotny um Worte für Hoffnung, wegen der anstehenden Neuwahl.
Beim Totengedenken wurde an die verstorbenen Mitglieder und besonders an die verstorbenen Mitglieder im letzten Jahr gedacht.
2. Vorsitzende Waltraud Walter erwähnte in ihrem Bericht die Aktivitäten des abgelaufenen Vereinsjahres. Sie erinnerte an den Fachingskaffee im Pfarrheim, den Einkehrtag in Johannisthal, das Binden von Palmbuschen, Filmabend im Feuerwehrhaus, das Kirchweihfrüchstück, sowie die Frauenbund-Wallfahrt nach St. Quirin. Des Weiteren sei eine Wanderung um den Gaisweiher, ein Taize-Abend mit dem Chor Nova-Musica und ein Johannisthaler Frühstück durchgeführt worden. Außerdem gehörten zum Jahresprogramm die Solibrot-Aktion in der Fastenzeit, eine Maiandacht, ein Oktoberrosenkranz, ein Rorateamt mit anschließendem Beisammensein im Pfarrheim bei Glühwein, Stollen und Plätzchen.
Einen geordneten Kassenbericht legte Ina Haubner vor. Waltraud Sigritz bestätigte eine einwandfreie Kassenführung und entlastete die Vorstandschaft.
Die Ehrungen führte Frau Kerstin Aufschneider durch. für 12 Jahre 1. Vorsitzende: Brigitte Rosenberger für 12 Jahre 2. Vorsitzende und 18 Jahre Schriftführerin: Waltraud Walter für 22 Jahre Schatzmeisterin: Ina Haubner für 12 Jahre Schriftführerin: Maria Haubner für 40 Jahre Mitgliedschaft: Waltraud Sigritz für 10 Jahre Mitgliedschaft: Stephanie Förster, Irmi Bartl
Zwei neue Mitglieder Frau Birgit Wittmann und Frau Sonja Bruischütz wurden im Frauenbund herzlich aufgenommen.
Frau Kerstin Aufschneider informierte uns über die Entstehung des Frauenbundes und für welche vielfältigen Aktivitäten er sich einsetzt, für Gleichberechtigung und Chancengleichheit von Frauen in Kirche, Politik, Gesellschaft, Wirtschaft und z.B. für die Mütterrente.
Beim Tagesordnungspunkt Neuwahlen bemerkte Brigitte Rosenberger, daß sich bei der letzten Wahl die gesamte Vorstandschaft damals ein letztes mal zur Wahl stellte. Leider konnten in dieser Zeit bis heute, weder durch persönliche Ansprache oder durch Rundschreiben, keine Frauen gefunden werden, die bereit waren eines dieser Ehrenämter zu übernehmen. Auch an diesen Abend konnte, trotz Bemühungen aller Anwesenden, keine Vorstandschaft gebildet werden.
Wie es mit dem Frauenbund Wildenau, 42 Jahre nach Gründung weitergeht, ist unklar. Vorerst haben sich Brigitte Rosenberger und Waltraud Walter dazu bereit erklärt, den Frauenbund kommissarisch weiterzuführen, um eine komplette Handlungsunfähigkeit des Vereins zu vermeiden. In den nächsten Monaten ist der Verein offen für alle Frauen, die sich für den Frauenbund vor Ort engagieren wollen. Die Frauen sind sich einig, dass es für die Dorfgemeinschaft schade und von Nachteil ist, wenn der Verein, mangels Interesses, sich auflöst. Es gibt viel Gutes im Frauenbund zu entdecken und er ist es wert als Verein weiterhin im Dorf zu bestehen, so die kommissarische Vorstandschaft.