Bei der Jahreshauptversammlung des Tennisclubs (TC) Waldthurn im FSV-Sportheim standen Neuwahlen und die weitere Nutzung von Platz Nummer 3 am Tennisgelände am Waldthurner Badeweiher im Fokus. Die Versammlung gedachte des überraschend verstorbenen Roland Golla aus Frankenrieth.
Grundsätzlich gab es bei den Neuwahlen wenig Änderungen. Beim insgesamt 92 Mitglieder zählenden TC (30 Frauen, 44 Männer und 18 Jugendliche) steht auch in Zukunft Josef Götz an der Spitze. Die Kassengeschäfte führt weiterhin Bankfachfrau Maria Golla, Schriftführerin ist Kerstin Schicker. Im Ausschuss sind Wolfgang Golla, Dominik Klos, Manfred Holbaum, Daniel Strunz und Julian Bauer (neu). Die Kasse prüfen weiterhin Roman Bauer und Hans-Peter Reil. Manfred Holbaum wurde zum technischen Leiter bestellt.
Die 16-jährige Waldthurnerin Marlene Greiner erklärte sich als zukünftige Jugendwartin bereit, für Neuanfänger – ob Kinder oder Jugendliche – Trainings- und Übungsstunden am Tenniscenter in Waldthurn durchzuführen. „Sie hat von unserer hochqualifizierten Trainerin Viktoria Reis gelernt und will sich nun selbst engagieren. Marlene Greiner ist ein Glücksfall für uns“, sagte Wolfgang Golla.
Im vergangenen Jahr wurde von der Weidenerin Viktoria Reis aus beruflichen Gründen kein Jugendtraining durchgeführt. Die Trainerin würde 2025 bei Bedarf die Übungseinheiten im Weidener Postkeller für ihre frühere Trainingscrew gerne weiterführen.
Ein besonderer Dank galt Irmgard Kick, die nach 36 Jahren Arbeit in der Vorstandschaft des TC Waldthurn auf eigenen Wunsch aus dem Gremium ausgeschieden war.
Vorsitzender Götz berichtete, dass im vergangenen Jahr im Vergleich zu 2023 wieder etwas weniger Stunden am Tennisgelände gespielt wurden. Ansonsten blickte er kurz auf das abgelaufene Vereinsjahr mit Ferienprogramm und Bürgerfest zurück. Besonders dankte der alte und neue Vorsitzende dem technischen Leiter Manfred „Harry“ Holbaum für die Organisation – in Mitarbeit mit Werner Troidl und dem Rehazentrum für die maschinelle Instandsetzung der Plätze. „Ohne die Mithilfe der Leute des Rehazentrums wäre es schon schwierig, die Arbeiten zu erledigen.“
Schließlich kam es zu einer intensiven Diskussion über Platz Nummer 3. Die letzte Saison habe gezeigt, dass dieser nicht mehr benötigt werde. Götz habe bereits mit Bürgermeister Josef Beimler über die mögliche Nutzung als Allwetterplatz für die Allgemeinheit gesprochen. „Der Unterhalt dieses Platzes kostet den Verein nur Geld“, betonte er. Daniel Strunz schlug vor, dass auf einem Allwetterplatz verschiedene Sportarten betrieben werden könnten.
Wolfgang Golla formulierte den offiziellen Zusatz: „Platz Nummer 3 wird an die Marktgemeinde zurückgegeben und dann in einen öffentlichen Allwetterplatz, vorrangig zur Nutzung für Tennis, umgewandelt. Sollte sich die Mitgliederzahl und die Spielintensität wieder erhöhen, besteht die Möglichkeit, dass die Gemeinde den Platz später wieder an den TC Waldthurn zurückgibt.“
Die Versammlung stimmte diesem Vorschlag mehrheitlich zu. „Das ist eine optimale Lösung, die wir hier gefunden haben“, sagte Bürgermeister Josef Beimler. Es handle sich um eine kommunale Einrichtung, die den Bürgern zur Verfügung gestellt werden solle. Hinsichtlich der Finanzierung müsse man zunächst eventuelle Fördermöglichkeiten prüfen und im Marktgremium darüber beraten.