Bei den Vorträgen der KAB Hl. Dreifaltigkeit werden auch immer wieder religiöse Themen behandelt. Diesmal befasste sich Kaplan Marvin Schwedler mit der Fastenzeit und dem Heiligen Jahr 2025. Papst Franziskus hat „Pilger der Hoffnung“ als Motto des Heiligen Jahres gewählt und setzt damit ein Zeichen der Zuversicht – gerade in Zeiten wie diesen, in denen Kriege an vielen Orten der Welt und globale Kreisen die Menschen verunsichern. Im Mittelpunkt des Jubiläumsjahres steht die christliche Tugend der Hoffnung. Alle Menschen guten Willens sind dazu eingeladen, Hoffnung zu schöpfen und den Glauben zu erneuern. Das Heilige Jahr ermutigt, das Leben als Pilgerweg zu sehen – getragen von der Gewissheit, dass Gottes Gnade allzeit gegenwärtig ist. Der Kaplan erinnerte an die lange Tradition des Heiligen Jahres, dass jetzt alle 25 Jahre gefeiert wird und es so allen Generationen ermöglicht teilzunehmen. Menschen sind aufgerufen, inne zu halten und nicht den Mut zu verlieren und verweist auf das Logo. Dies zeigt vier stilisierte Personen, die auf die Menschheit hinweisen, die aus vier Regionen der Erde stammt. Sie umarmen sich gegenseitig, um die Solidarität und Geschwisterlichkeit zu betonen, die die Völker verbindet. Eine Person klammert sich an das Kreuz. Es soll nicht nur ein Zeichen für den Glauben sein, das die Person umarmt, sondern es steht auch für die Hoffnung, die niemals aufgegeben werden darf. Denn wir brauchen sie immer und besonders in schwierigen Zeiten. Die Fastenzeit ist eine Gelegenheit zur Selbstreflektion und zur Überprüfung eigenen Verhaltens gegenüber sich selbst und anderen. Es ist eine Zeit, in der wir uns auf das Wesentliche konzentrieren und alte Verhaltensmuster hinterfragen können. Kaplan Marvin Schwedler unterbreitete fünf Ratschläge für die Fastenzeit: jeden einem Menschen dankbar sein, einem bewusst ermutigen, einmal die Woche ein Verzicht auf Medien und Stille halten, auf die Beichte einlassen und eine gute tat tun, ohne das jemand es merkt.