Für den Faschingsorden musste de Bürgermeister in die Knie gehen - und hatte damit keine Probleme. (Bild: Josef Popp)

Zum Faschingsausklang gabs Weißwürste und Orden

„Schmidmühlen OHO“ – seit vielen Jahrzehnten schallt es in den ersten Wochen eines Jahres durch Schmidmühlen. Auch wenn es hin und wieder einen Durchhänger gab, auf das Faschingskomitee, derzeit unter der Führung von Präsidenten Fabian Simon ist ebenso lange Verlass. Kaum in einer zweiten Gemeinde in unserer Region wird der Fasching so ausgelassen gefeiert wie in der Lauterachtalgemeinde. Dieses Engagement und dieses närrische Herzblut ist für die Gemeinde schon lange ein Anlass, die Garden, den Hofstaat und die Verantwortlichen des Faschingskomitees am Rosenmontag zu einem Weißwurstfrühstück einzuladen. Stärkung können die Gardemädchen und der Hofstaat allemal gebrauchen, findet doch zum Ausklang noch am Faschingsdienstag mit dem Faschingszug ein großes Finale statt. Facettenreich ist das letzte Faschingswochenende in der Lauterachtalgemeinde. Dieses wird am Unsinnigen Donnerstag mit dem Umzug der Kasperl eingeläutet und findet mit dem Hexentreiben am Freitag seinen ersten Höhenpunkt. Heuer machten 86 Hexen den Markt unsicher – ein Rekord. Schließlich gibt es samstags den traditionellen Wildererball, am Rosenmontag den Rosenmontagsball in Winbuch und schließlich den Faschingsumzug. Dabei ist allerdings in Schmidmühlen noch nicht Schluss. Den Abschluss bildet schließlich am Aschermittwoch der traditionelle und vor allem - der originale Fischzug. Heuer hatten die 40 Gardemädchen und der rund zwanzigköpfige Hofstaat lange Zeit, die fünfte Jahreszeit zu genießen. Siebzehn Einsätze hatte heuer die Prinzengarde, elfmal war die Kindegarde gefordert und die Jugendgarde hatte acht Auftritte. Für dieses Engagement dankte bei der Begrüßung der dritte Bürgermeister Martin Bauer dem Komitee, die trotz vieler Auflagen und Problemen die fünfte Jahreszeit am Leben halten. Höhepunkt des Weißwurstempfang war schließlich der Auftritt der Kindergarde. Als Dankeschön für die langjährige und verlässliche Unterstützung gab es für Bürgermeister Peter Braun gleich drei Faschingsorden. Für Bürgermeister Peter Braun sind das Komitee mit seinen Garden ein Aushängeschild für Schmidmühlen und den Fasching.
Den neuen Ehrenvorsitzenden Theo Fochtner (Mitte rechts) und dem neuem Ehrenmitglied Christian Dietrich (Mitte links) wurde durch die Vorstandschaft vertreten durch den 1. Vorsitzenden Dominik Wondrak (rechts) und seinen Stellvertreter Fabian Simon) links gratuliert. (Bild: Josef Popp)

Feuerschützen Schmidmühlen e.V. ehren ehrenamtliche Tätigkeiten im Verein

Seit nunmehr (fast) zwei Jahrzehnten gibt es im Markt Schmidmühlen einen vierten Schützenverein, die „Feuerschützen e.V. Schmidmühlen“. Neben den drei weiteren Schützenvereinen des Marktes, die ausschließlich den Schießsport mit Luftdruckwaffen ausüben, konnten sich die Feuerschützen bald als Klein- und Großkaliberschützenverein etablieren und gehören mittlerweile fest zur Vereinsgemeinschaft des Marktes. Der kontinuierliche Aufwärtstrend lässt sich auch bei den Mitgliederzahlen festmachen beziehungsweise dokumentieren, wie aus dem Bericht des 1. Vorsitzenden Dominik Wondrak bei der turnusmäßigen Jahreshauptversammlung im Vereinslokal Lautenschlager hervorging. Mittlerweile gehören 62 Mitglieder dem Verein an – es könnten aber durchaus mehr sein, aber vor einigen Jahren hat der Verein die Anzahl der Mitglieder kontingentiert. Der Verein kann im kommenden Jahr auf ein „rundes“ Vereinsjubiläum schauen. Nachdem der Verein 2006 gegründet wurde, kann er dann auf zwei Jahrzehnte erfolgreiche Arbeit zurückblicken. Neben Gründungsvorsitzenden Helmut Dietrich sowie Daniel Wolfsteiner und Theo Fochtner steht nun seit vergangenen Jahr Dominik Wondrak mit seinem Stellvertreter Fabian Simon dem Verein vor. Die Jahreshauptversammlung beginnt traditionell mit dem Gedenken an die drei, seit der Vereinsgründung verstorbenen Mitglieder. Aus dem Bericht des Vorsitzenden ging hervor, dass im vergangenen Jahr dreizehn Schießen und eine Vereinsmeisterschaft abgehalten wurden. Im Juni war eine Mitgliederversammlung angesetzt. Ferner traf sich die Vorstandschaft zu drei Sitzungen, einem Mitglied konnte man zum 70. Geburtstag gratulieren und das Jahr schloss man mit einer gemeinsamen Weihnachtsfeier ab. Neben der Entlastung des Vorstands für das Haushaltsjahr 2024 und einer Sicherheitsbelehrung über die strikte Einhaltung der gesetzlichen Vorgaben bei Handhabung und Verwahrung der Sportgeräte hatte die diesjährige Jahreshauptversammlung einen besonderen Tagesordnungspunkt vorgesehen.


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Bei der 1. Kompanie des Logistikbataillons 472 waren heuer die Seniorinnen und Senioren aus der Marktgemeinde Schmidmühlen in die Schweppermannkaserne zu einem besinnlichen Nachmittag eingeladen gewesen. Dazu war auch der Nikolaus bekommen, um kleine Geschenke zu verteilen.  (Bild: Paul Böhm)

Senioren erleben einen besinnlichen Nachmittag voller Begegnungen in der Schweppermannkaserne

„Bleibt stehen und betrachtet das Licht, das euch durch den Advent führt”. Einen unterhaltsamen und besinnlichen Nachmittag genossen etwa 130 Seniorinnen und Senioren im Casino der Schweppermann-Kaserne als gerne angenommene Vorbereitung auf die kommenden Adventswochen. Im jährlichen Wechsel war heuer zum Seniorennachmittag in die Schweppermann-Kaserne eingeladen gewesen. Die Soldatinnen und Soldaten der 1. Kompanie des Logistikbataillons 472 und der Markt Schmidmühlen pflegen seit Jahrzehnten derartige Veranstaltungen. Kompaniechef Hauptmann Robin Häuser und Stabsfeldwebel Stefan Liebl betonten das gute Miteinander zwischen der Patengemeinde Schmidmühlen und der Bundeswehr am Standort Kümmersbruck. Von Seiten der Pfarrei St. Ägidius Schmidmühlen wünschte Pfarrer Norbert Große allen Gästen und Mitwirkenden eine besinnliche Zeit der Ruhe auf Weihnachten zu. Von Seiten des Marktes Schmidmühlen sagte Bürgermeister Peter Braun, dass die Seniorennachmittage zu Beginn der Adventszeit mittlerweile einem Stück Schmidmühlener Tradition geworden sind. Zusammen mit der Seniorenbeauftragten des Marktes Schmidmühlen Christine Werner bedankte er sich bei der Pateneinheit, die heuer die Vorbereitung und die Mitorganisation samt der Bewirtung mit Glühwein und weihnachtlichem Backwerk übernommen hatten. Den vorweihnachtlich besinnlichen Teil gestalteten heuer die Schönseer Moidln in der Besetzung mit Margaret Bayer, Monika Bayer und Maria Spitzhirn mit einer staden Stunde und einer adventlichen Betrachtung der Geburtsgeschichte Jesu mit Versen, Zither und Gitarrenbegleitung auf den Weg hinein in die Adventszeit. Zu guter Letzt kam dann noch der Nikolaus in den Saal, um kleine Geschenke zu verteilen. Aus einem von Pfarrer Norbert Große verteiltem Heftchen mit dem Titel „Engel auf den Feldern singen” hat man zusätzlich noch eine Lektüre bekommen, um Lieder und Gedichte zur Weihnachtszeit für Daheim zu nutzen.
Der Nikolaus hatte für die Senioren Geschenke dabei. (Bild: Johann Bauer)

Nikolaus auch beim Seniorennachmittag der Pfarrei mit dabei

Die Pfarrei hatte die Senioren in das Pfarrheim zum monatlichen Seniorennachmittag eingeladen. Auch der Nikolaus kam zu Besuch. Das Organisationsteam hatte sich für die Gestaltung des Nachmittags wieder sehr viel einfallen lassen. Das Pfarrheim war bis auf den letzten Platz gefüllt und mit Tischgestecken wunderbar adventlich gedeckt. Für das leibliche Wohl war mit Kaffee und Plätzchen bestens gesorgt, sogar Glühwein wurde neben anderen Getränken gereicht. Pfarrer Norbert Große begrüßte die Senioren und dankte dem Organisationsteam für die Vorbereitungen. „Staad staad eatz is Advent” sangen die Schmidmühlner Sängerinnen unter anderem, die den Nachmittag gesanglich umrahmten. Ein „Adventgedicht” trug Elisabeth Schönberger vor. Die Senioren lauschten den Vorträgen und Liedern und freuten sich über den gelungenen Nachmittag. Marianne Fleischmann las den Text „Maria das klare Licht“. Man konnte dabei erfahren, dass Maria das Bild des von Jesus Christus erlösten Menschen sei. Selbst Pfarrer Norbert Große griff zu seiner Gitarre und sang mit den Senioren ein Lied. Anschließend wurde der Nikolaus im Pfarrheim begrüßt. Dieser konnte aus seinem Buch berichten. Der Nikolaus kam natürlich nicht mit leeren Händen und hatte für jeden Gast ein Geschenk mit dabei. Die verteilte er mit Pfarrer Norbert Große. Viel zu schnell verging mal wieder der kurzweilige Nachmittag und es hat allen Besuchern sehr viel Spaß und Freude gemacht.
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