Vorsitzende Rita Lingl (ohne Urkunde) ehrte für 20 Jahre Alfons Maier, Reinhold Dobmeier, Karl Meier und Josef Schieder (von links)  (Bild: Sieglinde Schärtl)

Rätselspaß und Ehrungen

Bei der Jahreshauptversammlung des Förderverein Burg Leuchtenberg konnte Vorsitzende Rita Lingl Mitglieder für 20 Jahre ehren. Der Mitgliederstand von 79 blieb konstant, obwohl es Neuzugänge gab, aber leider auch einen Todesfall von Josef Hierold. Die Vorsitzende konnte auch sechs Mitglieder zu besonderen Geburtstagen gratulieren. Die Mitglieder vernahmen im Gasthof Maier den Tätigkeitsbericht von Schriftführer Josef Schieder und Kassier Marcello Hofacker, der einen gut bestückten Kassenstand vorweisen konnte. Vorsitzende Rita Lingl sprach unter anderem den Kräutergarten an, der erneuert wurde. Aber wegen Sanierungsarbeiten durch das Staatliche Bauamt konnte er diesmal nicht vergrößert werden. Für die Ausbesserung, bzw. Sandstrahlen und neu streichen der verschiedenen Eisentore in der Burganlage, will die Vorsitzende erst Rücksprache mit dem Bauamt machen, wegen der Kostenübernahme. So auch bei der Bodenradarmessung, die durch den Dipl. Geologen H. Betko vorgenommen wird. Auf Anregung von Mitglied Johannes Herrmann wurde für die Kinder eine Rätselaktion „Rund um die Burg Leuchtenberg“ ausgearbeitet. Das Rätsel beinhaltet neun Fragen welche die Kinder mit ihren Eltern beim Burgbesuch lösen können. Bei richtiger Lösung gibts kleine Geschenke in Form von Büchlein oder einer kleinen Ritterfigur. Die erste Rätselaktion soll mit Saisonbeginn in den Osterferien stattfinden. Für die Mitglieder gibt es jetzt Vereins T-Shirts mit dem Logo und in der Granitfarbe, wie die Burg, grau. Vereinsmitglied Tanja Scheuerer hat sich darum gekümmert und bei der Jahreshauptversammlung wurden die ersten bereits ausgegeben. Am Burgfest „900 Jahre Leuchtenberg“, das am 21.und 22.Juni heuer stattfindet wird sich der Förderverein aktiv daran beteiligen. Bürgermeister Anton Kappl, dankte dafür und stellte heraus, dass mit dem Förderverein, allen voran die Vorsitzende, die auch eine sehr aktive Burgwartin ist, die Burg belebt wird. Somit wird stets die größte Burganlage der Oberpfalz nach aussen immer präsentiert und bleibt ein enormes Besuchermagnet.
Pfarrer Gerhard Pausch mit den Kommunionkindern vor dem Volksaltar in der Pfarrkirche St. Margareta Leuchtenberg, beim Vorstellungsgottesdienst. (Bild: Maria Bodensteiner)

Kommunionkinder stellten sich vor

Karsten Basan, Sophia Beigler, Greta Helbig, Linda Herrmann, Timo Kellner, Leon Lux, Rosalie Malzer, Josefine Messer, Luise Neumann, diese neun Kommunionkinder können am Weißen Sonntag, 27. April, zum ersten Mal zum Tisch des Herrn treten. Zum Vorstellungsgottesdienst trafen sich die Mädchen und Buben mit ihren Eltern und vielen Gläubigen in der Pfarrkirche St. Margareta. Gemeinsam mit Pfarrer Gerhard Pausch, der zur Zeit den erkrankten Pfarrer Adam Nieciecki vertritt, feierten sie den Gottesdienst. Jedes Kind trug eine Fürbitte vor und so konnten sie sich den Gläubigen in der Kirche vorstellen. In den Fürbitten stellten sie heraus, dass sie sich auf diese Feier vorbereiten und Christus näher kennen lernen können. Sie baten die Christen der Pfarrei darum, dass sie gutes Beispiel geben mögen, für sie beten und am Glauben teil haben lassen. In weiteren Fürbitten beteten sie um ein frohes Herz, Schutz und Segen und vor allem das alle Menschen in Frieden miteinander leben können. Pfarrer Pausch ging in der Predigt auf das Motto dieses besonderen Gottesdienstes ein: „Kommt her und esset.” Er verweilte bei seiner ermunternden Predigt nicht am Ambo sondern ging zu den Kindern an die Bänke, um ausführlich den Inhalt des Mottos zu verkünden. Er dankte auch den Eltern, dass sie ihre Kinder mit vorbereiten und das Fest der Ersten heiligen Kommunion mit ihnen feiern werden. Die Eltern trugen bei der Messfeier die Lesung und Meditation vor und auf der Orgel begleitete Ferdl Völkl die Lieder, die gemeinsam gesungen wurden.
Die Gruppe vom Kinderturnen führte auf der Bühne einen Tanz auf (Bild: Sieglinde Schärtl)

Die Kinder verstehen den Fasching zu feiern

Mit dem Einzug der Animateure (Marga, Silvia und Sarah) wurde der Kinderfasching 2025 in der Mehrzweckhalle eröffnet. Die Gymnastikgruppe hatte dazu eingeladen und der Zulauf war auch in dieser Faschingssaison enorm. Bewundernswert waren die sehr vielen unterschiedlichsten Maschkerer. Das Alter kannte keine Grenzen und vom Kleinkind bis zu den Großeltern, alle waren sie maskiert. So gab es sehr phantasievolle Kostüme zu bestaunen. Das Dreigespann der Gymnastikgruppe Marga Schieder-Beierl, Renate Simon und Manuela Weißenburger hatten mit ihren Mitgliedern alles bestens vorbereitet. So gab es nicht nur in der Sängerstube Kaffee und eine große Auswahl von Kuchen und Faschingskücheln, allerlei Getränke und kleine Brotzeiten. Alles konnte auch im Saal verspeist werden und der Andrang war groß. Vor allem dachten die Verantwortlichen an die Familien, denn die Preise der Speisen und Getränke schmälerten den Geldbeutel nicht sehr. Auch ein Riesenangebot von Attraktionen stand auf dem Programm und die Animateure führten und leiteten dazu die Kinder in den unterschiedlichsten Altersgruppen. Aktiv waren die Mädchen und Buben, die nicht nur aus der Marktgemeinde Leuchtenberg gekommen waren sondern auch aus den angrenzenden Gemeinden und Landkreis. So konnten sie sich unter anderem bei der „Reise nach Jerusalem, dem Lumbatanz, dem Wettessen mit den Schaumküssen, dem Bobby-Car Rennen, dem Schnappspiel mit Essschnüren, dem Mumienspiel mit Klopapier und der Papierschlacht richtig austoben. Eine Besonderheit war der Auftritt der Kinder von der Kinderturngruppe und sie sorgten für Staunen mit ihrem Tanz auf der Bühne. Bei der Polonaise mit Animationstänzen wie Rucki-Zucki, Ententanz und Schlümpfelied wollten alle dabei sein und zogen mehrmals durch den Saal.
St. Martin (Quirin) teilt seinen Mantel mit dem Bettler (Sina) (Bild: Sieglinde Schärtl)

Die Kleinen zogen mit ihren Laternen um die Burg

Die Kleinen des Kindergarten St. Johannes feierten am Namenstag des Heiligen Martin eine Andacht und zog durch den Markt. In der Pfarrkirche St. Margareta begrüßte Pfarrer Adam Nieciecki die sehr vielen Kinder mit ihren Eltern und Großeltern. Es war mal das Gotteshaus wieder übervoll, denn auch die Geschwister der Kindergartenkinder und viele Gäste waren gekommen, um die Kleinen bei ihren Darbietungen zu bewundern. Die Leiterin des Kindergartens Anita Wittmann hatte mit ihrem Team für diesen Abend alles vorbereitet und einstudiert. Sie bedankte sich bei allen, die zum Gelingen dieser Feier betrugen und war auch überwältigt von dem großen Zulauf. Mit ihren Laternen, die sie alle mit ihren Erzieherin im Kindergarten gebastelt hatten, zogen die Kinder ins Gotteshaus und nahmen Aufstellung vor dem Volksaltar. Gemeinsam trugen die zwei-und dreijährigen Kinder das Begrüßungslied vor und wurden dabei von ihrer Erzieherin Veronika Hirmer auf der Gitarre begleitet. Im Anschluß konnten die Besucher die Aufführung vom Heiligen Martin und dem Bettler verfolgen. Der Heilige Martin (Quirin) kam auf dem Steckenpferd an um seinen Mantel mit dem Bettler (Sina) zu teilen. Der Geistliche stellte anschließend heraus, dass jeder St. Martin sein könne, ob groß oder klein, um miteinander zu teilen. Er segnete am Schluß der Andacht die Martinshörnchen, welche die Pfarrei gespendet hatte und nach dem Umzug im Pfarrheim verteilt wurden. Trotz des Nieselregens ließen sich die Mädchen und Buben nicht abhalten und zogen singend mit ihren Laternen um die größte Burganlage der Oberpfalz. Die Leuchtenberger Feuerwehr, unter der Regie von Kommandant Manuel Tschierschke, sorgten dafür, dass die Straßen für den Umzug vom Verkehr frei blieben. Angeführt wurde der Zug von dem kleinen Pferd „Apatsch“ und darauf saß der Heilige Martin (Quirin) und die Pferdebesitzerin Sabine Gruber führte den Gaul. Angekommen im Pfarrheim wurden alle vom Elternbeirat, unter Vorsitz von Ulrike Berlin, mit Speisen und Getränken versorgt.
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Alle Kartler erhielten ein Dankeschön

Der Preisschafkopf des Männergesangverein „Liederkranz“ sorgte für ein volles Haus in der Mehrzweckhalle. Ob Gewinner und Verlierer und eigentlich gabs keine Verlierer, denn alle Teilnehmer bekamen ein Dankeschön an Hand von einem Preis. 72 Kartenspieler an 18 Tischen versuchten die schönsten Preise zu gewinnen. In zwei Runden wurde darum gekartelt und dabei wurden sie mit kleinen Speisen und Getränken von den Mitgliedern des Gesangsverein versorgt. Vorsitzender Josef Varnhold konnte mit seinem Team nach dem Spiel die Preise verteilen. Den ersten Preis, 200 Euro mit 140 Punkten ging an Jürgen Pösl in Schwandorf. Mit 129 Punkten darf Martin Reil aus Lückenrieth auf Einladung von MdB Albert Rupprecht für drei Tage nach Berlin (Bundestag) fahren und das war der zweite Preis. Der dritte Preis mit 119 Punkten, ein Warengutschein im Wert von 50 Euro erhielt Stefan Kellner aus Lerau. Ein Tag nach München (Landtag,) auf Einladung von MdL Dr. Stefan Oetzinger, war der vierte Preis mit 117 Punkte und darüber freute sich Günter Schultes aus Voitsberg. Georg Ott aus Spielberg bekam den Trostpreis, ein Sechser-Tragerl-Bier mit Kühltasche und eine Rohwurst und da reichten 42 Punkte aus. Sechs Frauen versuchten ihr Glück beim Schafkopfspiel und sie gingen auch nicht leer aus. Sie alle bekamen einen Preis und dazu jede einen Blumenstock. Auch alle anderen Spieler durfte sich aus der übergroßen Palette von Preisen ein Dankeschön fürs Mitspielen aussuchen, somit ging keiner an diesem Abend ohne einen Gewinn nach Hause.


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Der Elternbeirat mit Vorsitzender Manuela Beck (fünfte von rechts übergab symbolisch den Scheck für die Spiele an die Schulleitung Katja Meidenbauer und Gabi Süß im Beisein der Lehrerschaft der Grundschule. (Bild: Sieglinde Schärtl)

Gesundheits-Aktionstag und Spaßbüro-Eröffnung an Grundschule

An der Grundschule gab es an einem Vormittag außergewöhnliche Besonderheiten, Gesundes essen, Spaßbüro eröffnen und dann noch den Primizsegen und die Kinder der vier Klassen waren überall voll dabei. Der Morgen begann in der Vorhalle der Mehrzweckhalle mit einem gesunden Frühstück und hier wurde den Kleinen am aufgebauten Büfett erklärt wie wichtig gesunde Nahrungsmittel sind und das sollte schon beim Frühstück beginnen. Die Kinder hatten dazu ihr Besteck, Teller und Becher mitgebracht und damit sie alles probieren konnten. Sie waren teilweise erstaunt, wie gut gesunde Nahrung doch schmeckt. Der Elternbeirat mit Vorsitzender Manuela Beck hatte dazu alles vorbereitet und spendiert. Den Mädchen und Buben mundeten die gesunden Köstlichkeiten an Getränken, Joghurt, belegten Semmeln, Obst und Gemüse. Nach der Stärkung wurde das neue Spaßbüro in der Schule eröffnet. Aus dem Kickerraum wurde das Spaßbüro und die Kinder der Grundschule hatten selber dafür abgestimmt, welchen Namen der Raum bekommt. Zur offiziellen Eröffnung war Schulleiterin Katja Meidenbauer gekommen, um den neueingerichteten Raum für die Kinder frei zu geben. So haben sie die Möglichkeit morgens vor dem Unterricht, in den Pausen und in der Nachmittagsbetreuung diese Räumlichkeit zu nutzen, zum Spielen oder Hausaufgaben machen. Damit dieser Raum möglich wurde haben die Kinder beim Gemeindeoberhaupt Anton Kappl den Anstoß gegeben. Er hat sich bereit erklärt diese sinnvolle Stätte zu unterstützen, besorgte selbst die Regale und gab seinen Gemeindearbeitern die Order hier aktiv zu werden. Insgesamt brachte die Marktgemeinde fast 7000 Euro dafür auf, um das Spaßbüro zu gestalten und einzurichten. Da noch Spiele fehlen macht die Schule an der Aktion „Spielen macht Schule“ teil. Der Elternbeirat mit Vorsitzender hat dazu einen Scheck im Wert von 350 Euro übergeben, damit Spiele angeschafft werden können. Nach der Eröffnung und nach der ersten Begutachtung durch die Lehrkräfte, Bürgermeister und Schülersprecher gabs für alle, die dazu beigetragen haben, dass es diesen Raum an der Schule gibt, süße Dankeschöns. Der Höhepunkt des Vormittags war dann der Besuch vom Neupriester Michael Steinhilber und Lehrerin Sonja
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