Veröffentlicht am 11.12.2023 11:12

Gedenktag „Nein zu Gewalt an Frauen“: Fahne vor dem Landratsamt Schwandorf gehisst

von Beitrag, Externer

Landrat Thomas Ebeling und Kooperationsbeteiligte hissen am Landratsamt die Flagge zum Gedenktag „Nein zu Gewalt an Frauen“.<br> (Bild: Prechtl/LAA Schwandorf/exb)
Landrat Thomas Ebeling und Kooperationsbeteiligte hissen am Landratsamt die Flagge zum Gedenktag „Nein zu Gewalt an Frauen“.
(Bild: Prechtl/LAA Schwandorf/exb)
Landrat Thomas Ebeling und Kooperationsbeteiligte hissen am Landratsamt die Flagge zum Gedenktag „Nein zu Gewalt an Frauen“.
(Bild: Prechtl/LAA Schwandorf/exb)

Anlässlich des von den Vereinten Nationen ins Leben gerufenen Gedenktags „Nein zu Gewalt an Frauen“, der jedes Jahr am 25. November begangen wird, haben Landrat Thomas Ebeling und 25 Kooperationspartner vor dem Landratsamt eine Fahne mit dem Schriftzug „Frei leben ohne Gewalt“ gehisst. Damit soll gezeigt werden, „wie vielfältig die Dimensionen und Formen der Gewalt sind und wie viele Gesichter die Gewalt an Frauen hat“, betonte die Gleichstellungsbeauftragte Helga Forster, die das Bündnis organisiert, laut einer Pressemitteilung.

Einige der Kooperationspartner haben kurze Statements zu verschiedenen Formen der Gewalt in Bezug auf ihre Arbeit abgegeben: Franz Klarner, Leiter der Beratungsstelle für Kinder, Jugendliche und Eltern, ging zum Beispiel auf die Auswirkungen der häuslichen Gewalt auf Kinder ein. Die negativen Folgen von häuslicher Gewalt auf die Entwicklung von Kindern, unabhängig von deren Alter, seien massiv und vielfältig. Untersuchungen hätten gezeigt, dass in 80 bis 90 Prozent der Fälle, in denen es zu Gewalt zwischen den Eltern gekommen ist, Kinder anwesend waren oder sich zumindest in einem Nebenraum befanden und damit das Geschehen direkt oder indirekt miterlebt haben.

Kathrin Heinz vom Sozialpsychiatrischen Dienst betonte: „Wir möchten von Gewalt betroffene Frauen ermutigen, Hilfs- und Gesprächsangebote anzunehmen”. Gewalt führe häufig zu sozialem Rückzug, Depressionen, Ängsten sowie posttraumatischen Belastungsstörungen. Es wäre wünschenswert, diesen Folgen frühzeitig entgegenwirken zu können.

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