Mit einer nahezu unveränderten Führungsmannschaft wird der Förderverein der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Schnaittenbach unter der bewährten Leitung des einstimmig in seinem Amt bestätigten Vorsitzenden und federführenden Kommandanten in Personalunion, Michael Werner, in die nächsten Jahre gehen. Der Jahreshauptversammlung im Unterrichtsraum des Gerätehauses war ein Totengedenken im Friedhof und ein Gedenkgottesdienst in der Stadtpfarrkirche St. Vitus vorausgegangen. Zur Jahreshauptversammlung fanden sich 46 wahlberechtigte Mitglieder und einige Gäste ein, darunter Bürgermeister Marcus Eichenmüller, Pfarrer Helmut Brügel und Pfarrvikar Ndudi, die Vertreter der Kreisbrandinspektion Michael Iberer und Marco Weiß sowie einige Ehrenmitglieder. Nach Begrüßung und Vorstellung der Tagesordnung leitete Michael Werner unverzüglich über zu seinen Rechenschaftsberichten und zeigte die gesellschaftlichen Ereignisse aus dem Vereinsleben des letzten Jahres auf. Detailliert ging er auf die wesentlichen Beschlüsse des Vorstands ein. Den aktuellen Mitgliederstand bezifferte er mit 359 Mitgliedern. 2. Vorsitzender Markus Nagler übernahm die Ehrungen für langjährige Vereinszugehörigkeit. So erhielten eine Urkunde für 25 Jahre Petra Götz, Christian Auer, Dieter Kaa, Martin Reindl, Michael Reindl und Thomas Weiß, für 50 Jahre Hans Auer, Helmut Meiller und Hans Saller und für 60 Jahre Georg Nagler und Erwin Singer. Mit der im Jubiläumsjahr neu geschaffenen Ehrennadel des Vereins wurden aufgrund ihrer vielfältigen Verdienste Peter Pichl und Gerhard Kindzorra ausgezeichnet und für 40 Jahre als Fahnenträger erhielt Hans Weiß ein Präsent. In seiner Funktion als Kommandant erläuterte Michael Werner die Einsatzstatistik der vergangenen Jahre und ging detailliert auf geleistete Stunden, abgelegte Lehrgänge und Ausbildungen ein. Die Personalstärke der aktiven Wehr sei mit 62 Einsatzkräften und 16 Anwärtern aus der Jugendfeuerwehr angemessen. Breiten Raum nahmen die Ausführungen von Tobias Lautenschlager zur erfolgreichen Gründung der Kinderfeuerwehr im Jahr 2023 mit 45 Kindern und die seitdem eingesetzten positiven Auswirkungen ein. Nachdem bereits zehn Kinder in die Jugendfeuerwehr übertreten konnten, besteht die Kinderfeuerwehr aktuell aus 34 Mädchen und Jungen, die von acht Betreuern/innen in den monatlichen Gruppenstunden betreut werden. Für langjährige aktive Dienstzeit wurden ausgezeichnet Annabell Kiener und Claudia Weiß (10 Jahre), Michael Attenberger und Peter Grosser (20) sowie Marco Weiß und Christian Leißl (30). Entsprechend der Beförderungsordnung wurden Anna Weiß zur Feuerwehrfrau und stellvertretender Kommandant Lucas Reindl zum Oberlöschmeister befördert. Ein Überblick über die aktuell laufenden Projekte und Beschaffungsmaßnahmen rundeten den Bericht des Kommandanten ab. Dabei gab es Infos zu den Themen wie präventiver Arbeitsschutz, Brandbekämpfung von Wald- und Vegetationsbränden, Ausbildung in Erster Hilfe und am Defibrillator und Katastrophenschutzkonzept. Der Bericht des Kassiers Markus Frauendorfer offenbarte eine gute Ertrags- und Vermögenslage des Vereins und die Kassenrevisoren Claudia Weiß und Sebastian Reindl berichteten von der Kassenprüfung und bescheinigten dem Kassier eine saubere und ordentliche Arbeit. Die Mitgliederversammlung erteilte dem Vorstand die Entlastung und befürwortete eine Änderung der Vereinssatzung im Hinblick auf die Beschreibung der möglichen Mitglieder des Vereins. Breiten Raum nahmen die Neuwahlen des Vorstands ein. Stefan Reindl wurde von der Versammlung zum Wahlleiter bestimmt und führte mit seinen Helfern Michael Iberer und Marco Weiß zügig durch die Wahl. Die beiden Vorsitzenden sowie der Kassier waren gemäß Satzung schriftlich und geheim zu wählen, die übrigen Positionen konnten per Akklamation gewählt werden. Demnach setzt sich das Leitungsgremium künftig zusammen aus Vorsitzendem Michael Werner und seinem Stellvertreter Markus Nagler, Kassier ist weiterhin Markus Frauendorfer und Schriftführerin Julia Mutzbauer. Des Weiteren wurde gewählt Michael Demleitner zum Aktivenvertreter, Fredi Weiß zum Passivenvertreter, Emil Uschold zum Zeugwart und Claudia Weiß und Sebastian Reindl zu Kassenrevisoren. Bürgermeister Marcus Eichenmüller dankte in seinem Grußwort als oberster Dienstherr der Feuerwehr dem gesamten Vorstand mit Vorsitzendem und federführendem Kommandanten Michael Werner an der Spitze für die geleisteten ehrenamtlichen Dienste für die Bürgerinnen und Bürger der Stadt und bekannte, dass er mächtig stolz auf seine Feuerwehr sei und die zielorientierte Zusammenarbeit zum Wohle der Allgemeinheit einfach Spaß mache und erfolgreich sei und er allerhöchste Wertschätzung dafür ausdrücke. Beispielhaft erinnerte er an den kürzlichen Einsatz wegen einem Unfall an einer Gasleitung, der stabsmäßig abgearbeitet worden sei. Kreisbrandinspektor Michael Iberer ging kurz auf die Entwicklung der landkreisweiten Einsatzstatistik ein und stellte fest, dass das bayerische System der freiwilligen Feuerwehren erfolgreich sei und wird von anderen Bundesländern dafür beneidet werden. Das gelebte Ehrenamt in der Feuerwehr stärke das Sozialgefüge und entlaste die kommunalen Kassen. Sein Dank galt insbesondere dem Vorsitzenden und Kommandanten Michael Werner, insbesondere auch für seine Mitarbeit im Team der Kreisbrandinspektion als Fachkreisbrandmeister Katastrophenschutz. Stadtpfarrer Helmut Brügel honorierte in seinem Grußwort die ehrenamtliche wertvolle Arbeit der Feuerwehr, gab seiner Freude über die gute Zusammenarbeit der Pfarrei und der Feuerwehr Ausdruck und bot einmal mehr seine Hilfe als Seelsorger bei Unglücksfällen an. Nach gut zwei Stunden konnte Vorsitzender Michael Werner die harmonisch abgelaufene Jahreshauptversammlung beenden.