Mit dem Totengedenken und Verlesen des Protokolls der Jahreshauptversammlung 2024 der Freiwilligen Feuerwehr Etzgersrieth durch Schriftführerin Sonja Kraus begann die Mitgliederversammlung 2025. Erster Vorsitzender Matthias Balk konnte 41 Mitglieder begrüßen. Er freute sich über die Anwesenheit von Bürgermeister Armin Bulenda, Kreisbrandinspektor Martin Weig und Kreisbrandmeister Thomas Kleber sowie des Ehrenvorsitzenden Rudolf Mitlmeier.
Vereinskassier Tobias Zeller gab einen Überblick über die Finanzen des Vereins. Trotz Defizit 2024 steht die Wehr auf soliden finanziellen Beinen.
Vorsitzender Matthias Balk berichtete in seinem Rechenschaftsbericht von vier Vorstandssitzungen. Der Verein nahm an vier Beerdigungen von Mitgliedern teil. Weiterhin beteiligte sich der Verein an allen kirchlichen Festen in Etzgersrieth und den diversen weltlichen Festen. Als Höhepunkt bezeichnete er die Primiz von Michael Steinhilber, einem Mitglied der Wehr. Balk dankte den zahlreichen Spendern und für die tatkräftige Mithilfe. Erster Kommandant Bernhard Hartinger berichtete, dass die Wehr zum Brand in Kössing ausrücken musste. An der Funkübung wurde teilgenommen. Zwei Gruppen absolvierten die Leistungsprüfung. Vier jugendliche Mitglieder nahmen erfolgreich am Wissenstest in Moosbach teil. Für die Feuerwehrjugend wurde ein Kegelabend abgehalten. Der Kommandant berichtete weiter, dass neue Tore für das Feuerwehrhaus angeschafft werden sollen. Zusätzlich soll ein Defibrillator erworben werden. Die Kosten gab er mit circa 1.000 Euro an. Eventuell könne ein Zuschuss beantragt werden. Die nächste Funkübung sei für 27. April geplant.
Die Kassenprüfer Rebecca Hammerl und Georg Leipold bestätigten eine einwandfreie und vorbildliche Kassenführung.
Mit Beifall wurden Alica Picka und Emily Schnupfhagn als neue Mitglieder in die Wehr aufgenommen.
Bürgermeister Armin Bulenda lobte die gute Ausstattung der Wehr. Die geplanten neuen Toren seien bereits im Haushalt 2025 enthalten und sollen noch dieses Jahr eingebaut werden. Bulenda sprach auch die sogenannten Feuermanager an, die künftig eine digitale Verwaltung sämtlicher Geräte ermöglichen können. Er empfahl der Wehr zu überlegen, ob ein Feuermanager für sinnvoll erachtet werde. Es wäre auch eine Bezuschussung möglich. Auch die Anschaffung eines Defibrillator hielt der Bürgermeister für sinnvoll, da dieser lebensrettend sein könne. Der Markt Moosbach unterstütze das Vorhaben. Bulenda sprach der Wehr ein großes Lob für den Einsatz bei der Primiz in Etzgersrieth aus. Er nannte es für den kleinen Ort als absolut gelungenes Riesenevent. Das Gemeindeoberhaupt bat, dass die Kinderfeuerwehr des Marktes Moosbach auch in Etzgersrieth Station machen dürfe.
Kreisbrandinspektor Martin Weig hatte ebenfalls lobende Worte für die Wehr. Jung und Alt seien stets vertreten. Er wünschte der Wehr wenige Einsätze und vor allem immer wieder ein gesundes nach Hause kommen.
Die Vorschau auf das Jahr 2025 trug 2. Vorsitzender Fritz Steinhilber vor. Die kirchlichen und weltlichen Feste im Dorf werden, wie es Brauch ist, mitgefeiert. Zusätzlich wird an zahlreichen Festlichen in Nachbarorten teilgenommen. Im Namen seines Sohnes Michael dankte Steinhilber für die tatkräftige Unterstützung bei der Priesterweihe und Primiz.