Zwanzig Judoka stellten sich im März der Prüfung zum weiß-gelben beziehungsweise gelben Gurt. Alle bestanden mit guten Leistungen und dürfen nun stolz die neuen Gürtel tragen.
Am 19. März fand die große Prüfung in Eschenbach statt. Zehn Prüflinge, im Alter zwischen sechs und sechzehn Jahren, legten die allererste Prüfung im Judo ab. Entsprechend groß war die Nervosität zu Beginn. Der Bezirksprüfungsbeauftragte Thomas Kraus (4. Dan) erklärte freundlich das Vorgehen. Wie im normalen Training durften die Prüflinge zunächst die Fallschule zeigen. Danach präsentierten sie die gelernten Würfe und Festhalter im direkten Übergang vom Stand zum Boden. Ebenso wichtig war die Zusammenarbeit mit dem Partner/der Partnerin – dies bewiesen die höfliche Verbeugung und die gegenseitige Rücksichtnahme beim Üben. Schließlich verkündete Thomas Kraus, dass alle bestanden hatten. Ihren weiß-gelben Gürtel tragen dürfen nun Josephine Brunner, Paula Dolle, Marie Lindner, Brisaies und Briella Mathow, Amelia Niemczuk, Santiago Palacios, Adrianna Roman Santiago, Samuel Schäfer und Helene Wiesent.
Während die frisch gebackenen Weiß-gelb-Gurte schon entspannt zuschauen konnten, ging es für die angehenden Gelbgurte zur Sache. Sie demonstrierten drei Wurftechniken, darunter Fuß- und Hüftwurfe, sowie vier Festhalter am Boden. Außerdem zeigten sie den direkten Übergang vom Wurf zum Haltegriff und den realistischen Wechsel zwischen den Haltetechniken. Auch hier stand am Ende Randori auf dem Programm – in den Übungskämpfen mit wechselnden PartnerInnen stellten die Judoka erneut ihr Können unter Beweis. Nach ein paar abschließenden Tipps vom Prüfer durften die Gelbgurte ebenfalls stolz ihre Urkunden und neuen Gürtel in Empfang nehmen. Über die gelben Gürtel freuten sich und Elias und Isaiah Archuleta, Sandra Kreis, Audrey Luce, Eva und Iris Ortiz sowie Teo Zaruba. Bereits in der Vorwoche erfolgreich die Prüfung abgelegt hatten Enrico und Valeria Pöllath sowie Alessandra Roman Santiago.