Kirchenpfleger Michael Kippes und Stadtpfarrer Thomas Kopp (von links) dankten Willi Weiß herzlich für sein zwölf Jahre langes Engagement für die Katholische Kirchenstiftung St. Georg.  (Bild: Martin Staffe)

Michael Kippes weiter Kirchenpfleger in St. Georg Neustadt/WN

Die Katholische Kirchenverwaltung St. Georg hat sich für die nächsten sechs Jahre aufgestellt. In der konstituierenden Sitzung im Pfarrsaal verpflichtete Stadtpfarrer Thomas Kopp mit Handschlag die sechs Gewählten zur gewissenhaften Erledigung ihrer Aufgaben und ermahnte sie besonders zur Wahrung der Verschwiegenheit. Nachdem der Chef der Kirchenstiftung jedem ein Exemplar der neuen Ordnung für kirchliche Stiftungen überreicht hatte, wählte das Gremium einstimmig Michael Kippes wieder zum Kirchenpfleger. Schriftführer bleibt Bernhard Uhl, der sich zudem caritativen Angelegenheiten annimmt. Martin Staffe übernimmt wieder die Öffentlichkeitsarbeit und bleibt Verbindungsmann zum Kindergarten St. Martin. Andrea Regler kümmert sich auch in der neuen Amtszeit um juristische und bauliche Fragen. Bertram Erhardt wickelt wieder den laufenden Zahlungsverkehr ab, hält die Kontakte zu den Banken und ist der Mann für die kulturellen Veranstaltungen. Neu im Gremium ist Lothar Kraus, den Pfarrer Kopp herzlich begrüßte. Der Immobilienfachmann, der seit 17 Jahren in Neustadt wohnt, ist der neue Sicherheitsbeauftragte. Maria Gleißner bleibt als Sprecherin des Neustädter Pfarrgemeinderats weiter den Sitzungen der Kirchenverwaltung beigeordnet. Abschied nehmen hieß es von Willi Weiß, der nach 12 Jahren nicht mehr kandidierte. Stadtpfarrer Kopp dankte ihm von ganzem Herzen und würdigte vor allem sein Engagement als Sicherheitsbeuftragter. „In so einer großen Pfarrei fällt vieles an, um die Sicherheit zu gewährleisten. Sie haben sich immer zur vollsten Zufriedenheit eingesetzt.” Kopp übergab dem Scheidenden eine Dankurkunde von Bischof Dr. Rudolf Voderholzer. Von der Pfarrei erhielt Weiß einen Gutschein für eine Pause am Weißenstädter See.
Nach einem Gottesdienst in der Stadtpfarrkirche St. Georg sandte Pfarrvikar Dr. Justin Kishimbe die Neustädter Sternsinger und ihre Begleiter aus. (Bild: Martin Staffe)

Neustädter Sternsinger sammeln über 10 000 Euro für Kinder in Südamerika

Zwei Tage, am Freitag und Samstag, zogen die Sternsinger der Pfarrei St. Georg in Neustadt/WN von Tür zu Tür. Als die Heiligen Drei Könige brachten sie den Segen Gottes in die Häuser und sammelten Spenden für Straßenkinder in Südamerika. Die Aussendung erfolgte in einem Gottesdienst in der Stadtpfarrkirche St. Georg. Pfarrvikar Dr. Justin Kishimbe würdigte die Aktion der Sternsinger als ein Zeichen der Verbundenheit mit Kindern in aller Welt. Der Spruch „Christus, segne dieses Haus” solle die Menschen daran erinnern, dass Gott immer bei ihnen ist. Nach den Angaben von Oberministrant Alexander Schmid waren heuer 47 Minis und Freiwillige in zehn Gruppen unterwegs: neun in Neustadt und eine in Reiserdorf. Sie klopften auch bei Bürgermeister Sebastian Giering im Rathaus und bei Landrat Andreas Meier, im Caritas Alten- und Pflegeheim St. Martin sowie im Bezirksklinikum Wöllershof an. Die Sternsinger berührten offenbar die Herzen der Menschen. Denn das Ergebnis kann sich wieder sehen lassen: Das vorläufige Endergebnis der Sternsingeraktion 2025 beträgt 10 052,87 Euro. Das ist in etwa so viel wie im Vorjahr. „Eine unglaubliche Summe”, ist der Minichef stolz und dankt allen Spenderinnen und Spendern. Mit dem Geld werden heuer vor allem Kinder in Kenia und Kolumbien unterstützt. Aber auch die Tafel profitiert von der Aktion: Ein Teil der Süßigkeiten, den die Minis Jahr für Jahr bekommen, wurde gleich nach Weiden gebracht.
Vorsitzende Stefanie Hetz (links) und ihre Stellvertreterin Marianne Lebegern (nicht auf dem Foto) übergaben Geldspenden an das HPZ Irchenrieth und an „Rasselbande besondere Kinder e.V.”. Bild: Marianne Lebegern. (Bild: Marianne Lebegern)

Katholischer Frauenbund Neustadt unterstützt HPZ und „Rasselbande“

Schöner Jahresabschluss für den Katholischen Frauenbund in Neustadt/WN: Die Vorsitzenden Stefanie Hetz und Marianne Lebegern hatten zu einer Spendenübergabe Abordnungen des Kinder- und Jugendwohnheims des HPZ und „Rasselbande besondere Kinder e.V.” ins Pfarrheim St. Georg eingeladen. Ein kleiner Imbiss mit Plätzchen, Tee und Limonade vermittelte adventliche Atmosphäre. Über eine Spende von 200 Euro durfte sich Peter Gmeiner, Vorsitzender der „Rasselbande besondere Kinder e.V.” freuen. Nach seinen Worten werden mit den Zuwendungen Familien mit behinderten Kindern aus den Landkreisen Neustadt und Tirschenreuth für besondere Therapieformen mit Zuzahlungen zu Rollstühlen, besondere Anschaffungen wie behindertengerechtes Fahrrad oder Wohnungs- und Autoumbauten unterstützt. Drei Heranwachsende aus dem Kinder- und Jugendwohnheim des HPZ mit ihren Betreuerinnen Frau Brenner und Frau Adam sowie Helmut Brandl als Vertreter des Aufsichtsrates des HPZ Irchenrieth waren dankbar für eine Spende in Höhe von 400 Euro. Das Geld wird für Spielmaterial, Ausflüge der Gruppen oder besondere Anschaffungen wie Gartenspielgeräte ausgegeben. Die Kinder revanchierten sich bei den beiden Vorsitzenden Hetz und Lebegern mit Blumen als Dankeschön. Der Frauenbund freut sich, dass seine Spendengelder, die bei verschiedenen Aktionen wie Verkäufen von Kräuter- oder Palmbuschen oder beim Bürgerfest eingenommen wurden, eine sinnvolle und nachhaltige Verwendung finden. Hetz und Lebegern verwiesen darauf, dass der Frauenbund im Jahr 2024 insgesamt 2200 Euro für wohltätige Zwecke vergeben hat. So wurden unter anderem mit 500 Euro das Frauenhaus Weiden, mit 160 Euro das Demenz-Café Malta, mit 500 Euro die Solibrotaktion des KDFB oder mit 200 Euro das ambulante Hospiz in Neustadt/WN gesponsert.
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