Blick auf die Wallfahrtskirche Eixlberg (Bild: Anna Gottschalk)

Die Wallfahrtskirche Eixlberg immer im Blick

Werner und Petra freuten sich sehr am Treffpunkt 29 wanderwillige Mitglieder begrüßen zu können. Die große Überraschung aber war, dass am Startpunkt noch einmal 8 Wanderer warteten. Da es aber eine Lang- und Kurzwandergruppe gab, war es eigentlich nicht so schwierig den Überblick zu behalten. Am Parkplatz unterhalb der Wallfahrtskirche Eixlberg ging es zunächst einmal bergab, immer am munter plätschernden Döllnitzbach entlang, nach Untersteinbach. Aber dann kam schon der erste Anstieg über Schloßhof . Hier war der Schwefelbach unser Wegbegleiter. Ein kurzer Abstecher zum idyllisch gelegenen Silbersee oder Geistersee mit einer kurzen Trink- und Verschnaufpause wurde genehmigt. Dann ging es ins freie Gelände über Fraunberg und Ragenhof, mit immer wieder einer, zwar etwas trüben Aussicht, auf die Wallfahrtkirche Eixlberg. Nachdem noch Untersteinbach durchquert war, kam schon das Wirtshaus zum Kulm in Sicht. Die Gruppe hatte immerhin schon 9 km hinter sich gebracht, da war es Zeit für eine größere Pause. Als alle 37 Wanderer verköstigt waren, kam der zwar kurze, aber trotzdem brutale Aufstieg zum Kulm mit seinem Aussichtsturm. Die Aussicht war etwas milchig und trübe, aber trotzdem großartig. Zur Belohnung gab es dann einen Geburtstagsschnaps und alle Teilnehmer freuten sich auf den Abstieg. Zuerst kam noch ein Abstecher zum Kulmstein – ihm fehlt das Gipfelkreuz – und die Sicht ist durch Bäume sehr eingeschränkt. Auf einem schönen Waldpfad ging es bergab und dann tauchte auch schon die Langwandergruppe auf. Jetzt war Gelegenheit für ein Gruppenbild. Gemeinsam wanderten die Teilnehmer dann unter Autobahn durch und zum Parkplatz zurück. Alle Teilnehmer waren begeistert von der hervorragend ausgearbeiteten Wanderung und sprachen beiden Wadnerführern Werner und Petra großes Lob aus.
Auf dem Pfad der Liebe - rund Betzenstein (Bild: Anna Gottschalk)

Auf dem Pfad der Liebe - bei knackig kalten Temperaturen und viel Sonnenschein

Beim Treffpunkt in Amberg herrschte leichtes Schneetreiben und eine wolkenverhangener Himmel war nicht gerade einladend zum Wandern. Aber die Wettervorhersage hatte recht, bereits beim Verlassen des Landkreises Amberg schien die Sonne und von Schnee keine Spur. Deshalb starteten 19 frohgemute Wanderer mit Wanderführer Gerhard Pirner um den Pfad der Liebe rund um Betzenstein zu erkunden. Es war schon sehr kalt beim Beginn der Wanderung , aber der erste Anstieg hinauf zum Aussichtsturm auf dem Schmidberg brachte alle Teilnehmer auf Betriebstemperatur. Somit konnte die grandiose Aussicht bis zum Ossinger und vor allem auf Betzenstein, der kleinsten Stadt Bayerns, richtig genossen werden. Weiter führte der Weg auf dem Pfad der Liebe mit verschiedenen Stationen, die uns inspirieren sollen, zum Innehalten, Beobachten, Fühlen und Loslassen. Die Waldwege waren trocken und es ging ständig bergauf und bergab, vorbei an gewaltigen Felsformationen mit den Bezeichnungen Ameisenbühl und Gerhardsfelsen. Dann ging es zur Mittagspause in den Gasthof mit einem hervorragenden, flotten Service. Gegen 13.30 Uhr startete die Wandergruppe um den zweiten Teil des Rundweges zu erwandern. Wieder war es ein ständiges Auf und Ab mit Aussichtspunkten auf die Umgebung und Felsformationen, wie den großen Wasserstein , ein Felsgruppe mit einer Länge von 250 Meter. Der Höhepunkt war die Klauskirche, eine beeindruckende Durchgangshöhle, die besonders durch die vielen Eiszapfen für die Fotografen ein Highlight war. In Betzenstein war noch genügend Zeit um einen Abstecher zur barocken Stadtpfarrkirche und dem historischen tiefen Brunnen mit Brunnenhaus zu machen. Alle Teilnehmer waren sichtlich erfüllt von dieser Genusstour mit den vielen Aussichtspunkten und Hinweisen etwas gelassener und entschleunigter das Leben zu genießen.
die Wandergruppe beim Rastplatz gratuliert Bernd Gottschalk zum Geburtstag  (Bild: Anna Gottschalk)

Erfolgreiche Einstandswanderung und Geburtstagsständchen für den Vorstand des OWV Amberg

Gerhard Pirner hat sich riesig gefreut, dass sich für seine erste Sonntagswanderung als Wanderführer 35 Mitglieder entschieden haben. Am Startplatz Bärnhof ging es zunächst relativ bequem auf einfachen Wegen – teils verschneit und geforen – aber gut zu gehen, in Richtung Aicha. Auch die Höhenmeter hielten sich Grenzen. Vorallem im freien Gelände, wenn die Sonne ihre wärmenden Strahlen auf die Wandergruppe lenkte, war es ein richtiger Genuß. Kurz vor Aicha wurde die Richtung geändert und es ging das Haintal entlang Richtung Mennersberg. Jetzt noch ein paar Meter bergab und die Gaststätte mit einer hervorragenden Bewirtung war erreicht. Gut gegessen und erholt hatte Wanderführer Gerhard Pirner etwas Gnade und führte die Gruppe zunächst an der Lauterach entlang nach Pattershofen. Aber dann ging es bergauf bis Mennersberg erreicht war. Hier wartetete Bernd Gottschalk -unser Geburtstagskind, mit einer Überraschung. Beim gemütlichen, überdachten Rastplatz mit Sitzgelegenheit gab es heißen, alkoholfreien Quitten- und Apfelpunsch und selbstgebackene Muffins mit verschiedenen Füllungen. Nach dem üblichen Geburtstagsständchen wurde eifrig zugegriffen. Es waren ja nur noch ein paar Kilometer bis zum Startpunkt, der nach einem kurzen Anstieg und relativ schnell erreicht wurde. Die Gruppe bedankte sich sehr herzlich für d diese schöne, gelungene Tour beim Wanderführer und alle waren glücklich einen so herrlichen Wandertag erlebt zu haben.
Weihnachtandacht in der Kapellenruine (Bild: Martina Becker)

Oberpfälzer Waldverein feiert stimmungsvolle Waldweihnacht in Arzlohe

Oberpfälzer Waldverein Amberg wandert zur stimmungsvollen Waldweihnacht in der Kapellenruine Arzlohe. Am Thomastag, den 21. Dezember findet jedes Jahr eine Waldweihnachts-andacht in der Kapellenruine zum Heiligen Baum statt. Diese Kapelle wurde im Mittelalter erbaut und dem Viehheiligen Leonhard und dem Pestheiligen Rochus geweiht. Sie wurde immer wieder zerstört und wurde zuletzt, um sie als sakralen Ort zu erhalten so renoviert, indem schädigender Bewuchs entfernt wurde, Hohlräume im Mauerwerk ausgebessert und die Mauerreste gesichert. Jetzt steht sie mit ihrem imposanten Giebel mitten in der Landschaft. Die Teilnehmer fuhren mit dem Bus nach Pommelsbrunn und wanderten auf einem bequemen Weg nach Reckenberg. Beim Wanderparkplatz begrüßte Manfred die Gruppe mit einem Schnapserl zum Aufwärmen. Dann war es nur noch 1 km bis Arzlohe und in der Gaststätte gab es die bekannten schmackhaften Bratwürste. Gegen 18.45 Uhr trafen sich die Dorfbewohner und Besucher am Dorfplatz und wurden vom Posaunenchor Pommelsbrunn mit eindrucksvollen Weihnachtsliedern auf die Waldweihnacht eingestimmt. Begleitet von Fackelträgern und mit Glockengeläut ging es dann zur Kapellenruine. Eine stimmungsvolle Andacht mit musikalischen Einlagen des Kirchenchores und des Posaunenchores ergriff die Besucher. Als zum Schluss das Weihnachtslied „Stille Nacht, heilige Nacht“ gemeinsam gesungen wurde, waren alle Teilnehmer sichtlich berührt und bewegt. Etwas durchgefroren ging es zurück nach Arzlohe und mit dem Bus, in dem es angenehm warm war, wieder nach Amberg zurück.
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