Auf dem Pfad der Liebe - bei knackig kalten Temperaturen und viel Sonnenschein
Beim Treffpunkt in Amberg herrschte leichtes Schneetreiben und eine wolkenverhangener Himmel war nicht gerade einladend zum Wandern. Aber die Wettervorhersage hatte recht, bereits beim Verlassen des Landkreises Amberg schien die Sonne und von Schnee keine Spur. Deshalb starteten 19 frohgemute Wanderer mit Wanderführer Gerhard Pirner um den Pfad der Liebe rund um Betzenstein zu erkunden. Es war schon sehr kalt beim Beginn der Wanderung , aber der erste Anstieg hinauf zum Aussichtsturm auf dem Schmidberg brachte alle Teilnehmer auf Betriebstemperatur. Somit konnte die grandiose Aussicht bis zum Ossinger und vor allem auf Betzenstein, der kleinsten Stadt Bayerns, richtig genossen werden. Weiter führte der Weg auf dem Pfad der Liebe mit verschiedenen Stationen, die uns inspirieren sollen, zum Innehalten, Beobachten, Fühlen und Loslassen. Die Waldwege waren trocken und es ging ständig bergauf und bergab, vorbei an gewaltigen Felsformationen mit den Bezeichnungen Ameisenbühl und Gerhardsfelsen. Dann ging es zur Mittagspause in den Gasthof mit einem hervorragenden, flotten Service. Gegen 13.30 Uhr startete die Wandergruppe um den zweiten Teil des Rundweges zu erwandern. Wieder war es ein ständiges Auf und Ab mit Aussichtspunkten auf die Umgebung und Felsformationen, wie den großen Wasserstein , ein Felsgruppe mit einer Länge von 250 Meter. Der Höhepunkt war die Klauskirche, eine beeindruckende Durchgangshöhle, die besonders durch die vielen Eiszapfen für die Fotografen ein Highlight war. In Betzenstein war noch genügend Zeit um einen Abstecher zur barocken Stadtpfarrkirche und dem historischen tiefen Brunnen mit Brunnenhaus zu machen. Alle Teilnehmer waren sichtlich erfüllt von dieser Genusstour mit den vielen Aussichtspunkten und Hinweisen etwas gelassener und entschleunigter das Leben zu genießen.