Blick in den Pfarrsaal mit Teilnehmern, (rechts) Domvikar Dr. Christian Schulz  (Bild: Michael Koller)

Religiöser Bildungstag der MMC Amberg zur Fastenzeit

Die Marianische Männer-Kongregation Amberg veranstaltete einen religiösen Bildungstag für Männer im Pfarrzentrum von St. Georg in Amberg. Zentralpräses Stadtpfarrer Markus Brunner konnte hierzu Sodalen der Kongregation und Interessierte begrüßen. Präfekt Michael Koller und Assistent Christoph Halmich sorgten für die Organisation. Als Referent kam der neue Diözesanmännerseelsorger Domvikar Dr. Christian Schulz, vormals Pfarrer der Pfarrei Hahnbach, aus Regensburg. Thema war die Betrachtung des Liedes „Hilf, Herr meines Lebens“ aus dem Gotteslob (GL 440). Es ist ein vergleichsweise modernes Stück, geschrieben vom evangelischen Pfarrer und Kirchenliederdichter Gustav Lohmann (geboren 1876 in Witten in Nordrhein-Westfalen, verstorben 1967 in Stolberg im Rheinland). Anhand der einzelnen Strophen „Hilf, Herr – meines Lebens, – meiner Tage, – meiner Seele und – meiner Stunden“ setzte Domvikar Dr. Schulz Gedanken und Impulse für das eigene Leben. Ein Lied, das begleitet beim Nachdenken über die Frage: Was kann ich tun? Ein Lied, das den Auftrag zum Dienen und Herrschen ganz eindrucksvoll zusammenfasst, das Hilfe sein will, die eigene Lebensaufgabe zu entdecken und nicht vergebens hier auf Erden zu sein. Dem Nächsten nicht schaden, sondern dort helfen, wo man es kann, so Dr. Schulz. Mit Gedanken zum Beginn der Fastenzeit schloss Dr. Schulz den Vortragsteil. Mit einem Gottesdienst in der St.-Georgs-Kirche endete für die Teilnehmer der Einkehrtag.
Bischof Rudolf beim Krippenschauen am Schaufenster „Straßenmission” mit Michael Koller.  (Bild: Michael Koller junior)

Diözesanbischof Dr. Rudolf Voderholzer kommt zum Krippen schauen

Bischof Dr. Rudolf Voderholzer kam zu einem Kurzbesuch zum Präfekten der Marianischen Männer-Congregation und Kolpingvorsitzenden Michael Koller, um seine Sammlung von Hauskrippen und Christkindlfiguren zu besichtigen. Koller begrüßte zusammen mit seiner Gattin und Sohn Michael den Ehrengast sowie Regionaldekan und Stadtpfarrer Markus Brunner, Kaplan Johannes Spindler und die Krippenvereinsvorsitzenden Reinhard Heldmann und Rudolf Braun. Bischof Rudolf ist ja bekannt, dass er selber Krippen sammelt und im Bischöflichen Ordinariat eine eigene Ausstellung präsentiert. Auch ist er ein exzellenter Krippenkenner mit reichem Wissen über die Entstehung und Bedeutung des Krippenwesens und -symbolik. Der Bischof lobte das Brauchtum, Hauskrippen aufzustellen, um so bildhaft die Weihnachtsgeschichte zu zeigen. Die Krippe ist lebendiges Evangelium und bringt die Menschwerdung Gottes einem jeden nahe und hat die Intention vom betrachten, staunen und bewundern, zur Anbetung Gottes zu führen. Sie zeigt anschaulich, warum wir Weihnachten feiern. Michael Koller sammelt bereits seit Jahrzehnten Krippen, Figuren und Christkindl aus aller Welt und zu Weihnachten werden diese in der Wohnung und im Haus aufgebaut oder für Ausstellungen ausgeliehen. Seit Jahren gestaltet er auch Krippenfenster bei seiner Gattin im Café Dobmeier mit den Szenen Mariä Verkündigung, Geburt Jesu und Erscheinung des Herrn - Hl. Drei König und mit der Sammlung von Christkindln. Viele Passanten, von jung bis alt, bleiben in der Regierungsstraße vor den Schaufenstern stehen und werfen einen Blick auf die Krippen und der Beschreibung der Weihnachtsgeschichte. Leider wird –wie früher- der Amberger Krippenweg, mit ausgestellten Krippen in den Schaufenstern der Fußgängerzone nicht mehr durchgeführt. Bischof Rudolf zeigte sich sehr interessiert über so manche Kunstwerke. Mit dem Eintrag ins Gästebuch dankte er, dass er mit großer Freude die Krippen bei Familie Koller-Dobmeier bewundern durfte und lobt auch die dargestellte „Straßenmission“ der Schaufenster. Michael Koller dankte namens seiner Familie dem hohen Gast für die Ehre seines Besuches und wie es beim Krippenschaun Brauch ist, gabs einen Schluck „Gloriawasser“ zu trinken. So gestärkt und mit seinem bischöflichen Segen nahm er Abschied und ging auf Weiterfahrt.
Das Konsilium gratuliert dem Präfekten zum Amtsjubiläum (von links) Assistent Christoph Halmich, Schatzmeister Stefan Ströhl, Vizepräses Pater Seraphin Broniowski OFM, Präfekt Michael Koller, Zentralpräses Markus Brunner und Schriftführer Oliver Weiß. (Bild: Gerhard Meier)

Sitzung des Marianischen Rats der MMC Amberg 10 Jahre Präfekt Koller im Amt

Im Pfarrzentrum St. Georg traf sich der Marianische Rat der MMC zur Herbstsitzung. Präfekt Michael Koller begrüßte besonders Zentralpräses und Stadtpfarrer Markus Brunner, die Konsultoren und die Obmänner aus Amberg und Umgebung. Zentralpräses Brunner startete mit einem geistlichen Impuls über den Heiligen Wolfgang zur Einstimmung. Beim Totengedenken erinnerte Präfekt Koller an drei in diesem Jahr verstorbene Amtsträger wie Ehrensodale Dr. Josef Simon, Obmann für Schmidgaden Richard Altmann und seinen Vorvorgänger im Amt als Präfekt Klaus Neumair. Im Studienteil folgte als Beitrag zum Diözesanjubiläum 1100 Jahre Heiliger Wolfgang eine Filmvorführung über das Leben und Wirken des Diözesanpatrons Bischof Wolfgang. Schriftführer Oliver Weiß verlas das Protokoll der letzten Sitzung und Präfekt Koller folgte mit dem Jahresbericht über Termine in 2024. Viele traditionsgemäße Veranstaltungen konnten stattfinden. Koller dankte allen Amtsträgern für ihre Mitarbeit. Als nächste Veranstaltungen stehen Konventgottesdienste im Dezember und Januar in Kümmersbruck und jeden ersten Sonntag im Monat regulär in der Stadtpfarrkirche St. Georg in Amberg an. Zur Erstellung des neuen Jahresheftes wird wieder das Redaktionsteam mit Michael Koller junior, Oliver Weiß, Stefan Ströhl und Timo Doleschal aktiv. Die Termine für die Hauptfeste in den Filialen werden von Schriftführer Oliver Weiß von den Pfarrämtern angefordert. So findet im nächsten Jahr am 09. März der Religiöse Bildungstag für Männer im Pfarrzentrum St. Georg in Amberg statt, Beginn 9.00 Uhr, Ende gegen Mittag mit Gottesdienst in der Georgskirche. Am 30. März folgt das 399. Hauptfest der Kongregation. Als Zelebrant und Prediger wird Pfarrer Franz Pfeffer aus Kehlheim erwartet. Die zentrale Maiandacht in der Mariahilfberg-Kirche ist 27. Mai um 19 Uhr. Die Tagesfahrt führt am 18. Oktober anlässlich der zentralen Wallfahrt der bayerischen Congregationen nach Altötting. Der offene Posten des verstorbenen Bernhard Koller als Assistent bleibt nach wie vor vakant, soll aber wieder besetzt werden. Ein Anwärter wird gesucht. Präfekt Koller rief die Obmänner auf, vor Ort in den Pfarreien Neusodalen zu werben. Es gilt die traditionsreiche Geschichte der Congregation, welche 1626 von den Jesuiten in Amberg gegründet wurde, fortzusetzen. Die nächste feierliche Aufnahme ist in Amberg zum Hauptfest am 30. März möglich. Interessierte können sich im Pfarramt St. Georg, Telefon 09621 49350 oder bei Präfekt Michael Koller Telefon 09621 15808 anmelden. Zum Schluss wurde Präfekt Michael Koller zu seinem 10-jährigen Amtsjubiläum als Präfekt gratuliert. Zentralpräses Brunner lobt seine stets gute Zusammenarbeit und dankt Koller für sein vielseitiges Engagement. Koller wurde erstmals am Hauptfest am 30.03.2014 und zweimal in Folge 2018 und 2023 in einer öffentlichen Wahl von den Sodalen wiedergewählt. Koller betont, dass er gerne das Präfektenamt ausübt und ihm diese Aufgabe auch sehr am Herzen liegt und Spaß macht
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