Alljährlich am vierten Fastensonntag (Laetare) begeht die Marianische Männer-Congregation ihr zentrales und traditionelles Hauptfest. Im heiligen Jahr 2025 trug der Direktor der Diözesanstelle Berufungspastoral, Pfarrer Franz Pfeffer als Zelebrant und Prediger wesentlich zum Gelingen des mittlerweile 399. Hauptfestes bei. Er leitet als Pfarrer die Pfarreiengemeinschaft Kelheim-Heilig Kreuz/St. Pius und ist den Gläubigen aus St. Georg und St. Barbara/Luitpoldhöhe in Amberg kein Unbekannter. Pfarrer Pfeffer war bereits in den Jahren 2010 auf 2011 Praktikant und Diakon in der Pfarrei St. Georg. Die jahrhundertelange Tradition der MMC „Mariä Verkündigung“ wurde jetzt mit einem feierlichen Gottesdienst in der Stadtpfarrkirche St. Georg am Vormittag und dem Festkonvent und anschließender eucharistischen Prozession durch die Amberger Altstadt am Nachmittag fortgesetzt. Sehr erfreulich war, dass diesmal zehn neue Sodalen in die Congregation aufgenommen werden konnten. Dies sind Uli Hübner, Hans Paulus, Eduard Ritz und Jürgen Stegmann (alle aus Amberg), Pero Gagulic und Willibald List (aus Kohlberg), sowie Franz Böhm (Freihung), Manfred Hachmeyer (Nürnberg), Michael Schneck (Kümmersbruck) und Alfons Wanninger (Ammersricht).
Stadtpfarrer Markus Brunner begrüßte besonders seinen ehemaligen Praktikanten Franz Pfeffer sowie die überaus zahlreichen Sodalen aus Amberg und dem Landkreis. Pfarrer Pfeffer führte das Gleichnis vom verlorenen Sohn aus dem sonntäglichen Evangelium in seiner Predigt fort. Er ging auf ein ungewöhnliches Bildnis der Mutter Gottes mit dem unbekleideten Jesuskind ein. Wie dieses vom Mantel Mariens bedeckt wird, so wird auch der Mensch, der sich und seine Würde durch seine eigene Schuld oft entblößt, von der mütterlichen Fürsorge der Gottesmutter umgeben.
Die Festmesse wurde vom Kirchenchor St. Georg unter der Leitung von Dieter Müller (Flöte) und Sebastian Brandl an der Orgel sowie der Solistin Jana Müller musikalisch umrahmt.
Zum nachmittäglichen Festkonvent hieß Zentralpräses Markus Brunner neben den Sodalen auch zahlreiche Priester aus Amberg zur gemeinsamen Mitfeier willkommen. Die festliche Andacht wurde von der Musikkapelle Ursensollen in gewohnter Weise musikalisch umrahmt. Während des Festkonvents ehrte MMC-Präfekt Michael Koller eine sehr große Anzahl von Jubilaren für ihre 25-, 40-, 50-, 60-, 65-, 70 und sogar 75-jährige Mitgliedschaft. Dabei wurde auch der verstorbenen Mitglieder der Congregation gedacht. Nach der Predigt über die Gottesmutter Maria, die in der Volksfrömmigkeit als Königin des Himmels verehrt wird, zogen die Sodalen mit den Ministranten, Fahnenabordnungen, der Musikkapelle Ursensollen, dem Allerheiligsten und der Geistlichkeit in einer Prozession über den Georgssteg zum Maxplatz und über die Georgenstraße wieder zur Pfarrkirche zurück. Hier folgte noch der eucharistische Schlusssegen für die Sodalen und die anwesende Gemeinde.