Teile des Kirwagewinns für Feuerwehrdrohne gespendet
„Wir spenden gerne, wenn in Erbendorf etwas benötigt wird”, sagte der Vorsitzende des Geselligkeitsvereins Rauchclub Erbendorf-Altenstadt, Bernhard Bauernfeind, als er einen symbolischen Scheck über 1000 Euro and die Feuerwehr Erbendorf überreichte. Die Freiwillige Feuerwehr Erbendorf beschäftigt sich schon längere Zeit mit der Digitalisierung im Feuerwehrbereich. Durch die Beschaffung einer Wärmebilddrohne soll dieses Vorgehen verstärkt ausgebaut werden. Durch einen schnellen Überblick aus der Luft, beispielsweise bei Bränden oder auch bei Personensuchen können Einsatzkräfte zielgerichtet eingesetzt werden. Seit mehreren Jahren sind die Erbendorfer Floriansjünger bereits aktiv mit einer Einsatzdrohne unterwegs, doch der technische Fortschritt macht aktuell noch große Fortschritte. Um weiterhin bestens ausgerüstet zu sein, zum Schutz der Bevölkerung, sind immer wieder Ne- oder Ersatzbeschaffungen notwendig. „Unsere Piloten haben alle erforderlichen Führerscheine und üben regelmäßig”, erklärte Bastian Kaiser, der Leiter der Drohnengruppe, den beiden Vereinsvertretern. Neben Bauernfeind lauschte auch der Kassier Peter Tretter sehr neugierig den Ausführungen des Feuerwehrmannes. „Wir fliegen nicht nur bei Einsätzen in Erbendorf”, erklärte Kaiser, „sondern auch überörtlich im Landkreis unterwegs.” Über eine Funkverbindung könnten Livebilder auf einen großen Bildschirm direkt bei der Einsatzleitung angezeigt werden. Der Geselligkeitsverein ist bekannt dafür, dass der Gewinn der Erbendorfer Zeltkirwa an gemeinnützige Organisationen in und um Erbendorf gespendet wird.