Zwar nicht voll, aber dennoch gut besucht war der erste „Ü18-Fasching” des BRK in der Stadthalle am Sonntagabend. „Wir sind für das erste Mal zufrieden”, so die Verantwortlichen.  (Bild: Florian Müller)

Erstes Faschings-Revival in Waldsassen „zufriedenstellend”

„Fürs erste Mal war es ganz ok”, so BRK Bereitschaftsleiter Helmut Zeitler nach dem „Ü18-Fasching”, der am vergangenen Sonntag erstmals in der Stadthalle Waldsassen stattfand. „Entstanden ist die Veranstaltung dadurch, dass wir von einigen Besuchern unseres Kinderfaschings angesprochen wurden, ob wir nicht auch einen Fasching für Erwachsene machen könnten.” Und so scheuten die Mitglieder des Roten Kreuzes in Waldsassen nach dem alljährlichen Kinderfasching keine Mühen und bauten innerhalb kürzester Zeit um - von Kinder auf Erwachsenenfasching. Aus der Kuchentheke wurde eine Bar, die Musik wechselte von Kinderliedern auf Faschingsklassiker aus den verschiedensten Jahrzehnten, selbstverständlich auch mit den neusten Hits. Im Laufe des Abends sorgten dann die rund 120 Besucher für beste Stimmung. „Wer dabei war, hatte absolut seinen Spaß. Es wäre schön, wenn noch einige mehr gekommen wären”, hörte man immer wieder von den Besuchern. Bis spät in die Nacht legte „DJ Urbi” auf, gemischt mit den Gardeauftritten der Prinzengarde vom Schlüsselclub Münchenreuth sowie der Garde des TuS Mitterteich. Ein weiterer Höhepunkt des Abends war die Verlosung von 10 Preisen an alle Besucher. „Wir wollen es nächstes Jahr auf jeden Fall nochmal machen”, so Helmut Zeitler. „Wir sind für dieses Jahr, dafür dass es das erste Mal war, schon zufrieden. Auch wenn es natürlich noch mehr Besucher hätten sein können.”
Das neue Leitungsteam der BRK-Bereitschaft Waldsassen mit (hinten von links) Wolfgang Rosner, Christian Urbanek, Jürgen Maske, Helmut Zeitler, Phil Wolfrum, Karsten Friedrich, Stefan und Thomas Salomon sowie vorne sitzend von links Timo Saller, Brigitte Kirschbaum und Josef Chrobok. (Bild: Florian Müller)

Helmut Zeitler weiterhin Bereitschaftsleiter beim BRK Waldsassen

„Ich kann mir die Bereitschaft Waldsassen ohne Helmut nicht vorstellen”, so Kreisbereitschaftsleiter Christian Stahl in seinem Grußwort am vergangenen Samstag. Und wer an diesem Nachmittag im Rotkreuzhaus bei der Jahresmitgliederversammlung anwesend war, der wird ihm recht gegeben haben. „Wir haben schon extrem viel geschafft in den vergangenen vier Jahren”, blickte Helmut Zeitler in seinem Bericht auf die Wahlperiode zurück. „Und wir wollen auch in der nächsten Zeit wieder Vieles anpacken.” Er erinnerte an die Feier zum 112-Jährigen Gründungsjubiläum mit Festkommers und Aktionstag auf dem Johannisplatz. Die Aufgaben seien extrem vielfältig: Helfer vor Ort, Blutspende, Sanitätsdienste, Erste-Hilfe-Kurse oder auch die Seniorenstube. „Langweilig wird uns nicht”, so Helmut Zeitler. Kreisbereitschaftsleiter Christian Stahl informierte, dass der Bereitschaftsleiter für eine Wahlperiode nicht direkt von den Mitgliedern gewählt werde, sondern von der Kreisbereitschaftsleitung bestimmt werde. „Doch wir berücksichtigen dabei natürlich den Wunsch der örtlichen Bereitschaft.” Dieser Wunsch war aus den Reihen der Mitglieder wieder Helmut Zeitler, der sich für das Vertrauen bedankte und sein Leitungsteam vorstellte: Wolfgang Rosner ist weiterhin stellvertretender Bereitschaftsleiter, genauso ist auch Phil Wolfrum weiter Leiter Einsatzdienste. Seine neue Vertretung ist Viktoria Seiler. Claus Saller und Christian Urbanek leiten ab sofort den Helfer vor Ort, Josef Chrobok, Erika Heindl und Brigitte Kirschbaum weiterhin die Seniorenstube. Zeugwart ist Karsten Friedrich, um das Material kümmern sich Timo Saller und Thomas Salomon. Weiterhin als Schriftführer ist Stefan Salomon tätig, so wie auch Verena Völkl gemeinsam mit ihm für die Social-Media-Auftritte verantwortlich zeichnet. Kreisvorsitzender Franz Stahl zeigte sich beeindruckt vom Engagement der Ehrenamtlichen und bedankte sich für deren Bereitschaft. „Nicht nur in Waldsassen, sondern auch andernorts helft ihr gerne aus, dafür vielen Dank.”
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