Zu einem Besuch der Drehscheibe in Amberg hatte die SPD-Arbeitsgemeinschaft 60plus nach Amberg eingeladen. Hier habe sich, so 60plus-Bezirksvorsitzender Reinhold Strobl, in den zurückliegenden Jahren viel getan. So wurde die Drehscheibe wieder in Gang gesetzt, der Lokschuppen renoviert und ein Gebäude neu gebaut und viele Lokomotiven aus manchen Industriegeländen herangeschafft und gerettet. AKB-Vorsitzender Matthias Gruschwitz: „Als wir das Areal 2010 überhaupt betreten durften, standen wir Bergen von Schutt und Müll sowie einer total zugewachsenen Drehbühne und teilweise eingestürzten Bauten gegenüber.“
Ein Lob seitens Gruschwitz und Strobls gab es auch für Peter Stadler für das Entgegenkommen gegenüber dem Verein. Gruschwitz und die Vereinsmitglieder Sebastian Rezek und Leonhard Krapf führten durch den Lokschuppen und informierten die Teilnehmer über das Gelände selbst, über die Drehscheibe, den Lokschuppen und die verschiedenen Loks. Anerkennend nahmen die Teilnehmer zur Kenntnis, wieviel ehrenamtliche Arbeit hier in das künftige Oberpfälzer Industrie- und Lokalbahnmuseum gesteckt wird. Das künftige Museum dürfte eine Bereicherung für Amberg werden.

Natürlich durfte bei dem Besuch ein Dreh auf der Drehscheibe nicht fehlen. Wer selbst einmal das Gelände der AKB erleben will, hat Gelegenheit beim Drehscheibenfest am Sonntag, 29. Juni, von 10 – 18 Uhr. An diesem Tag gibt es auch wieder Drehscheiben-, Draisinen- und Feldbahnfahrten.