Über vier Jahrzehnte stand Otmar Zeitler an der Spitze der Siedlervereinigung Friedenfels. Bei der Jahreshauptversammlung beendete er nun seine langjährige Tätigkeit als erster Vorsitzender und erntete bei der Übergabe an seinen Nachfolger, Michael Merkl, viel Applaus. In seinen letzten Jahresbericht blickte der scheidende Vorsitzende auf die Höhepunkte im abgelaufenen Vereinsjahr. Allen voran stand dabei das 65-jährige Vereinsjubiläum mit zahlreichen Ehrungen. Gefallen fanden die Mitglieder aber auch an der traditionellen Pflanzentauschbörse sowie an der Winterfahrt nach Coburg. Auch der Geräteverleih lief wieder reibungslos, wie der scheidende Vorsitzende wusste. Zudem bekam das mittlerweile recht umfangreiche Vereinsinventar an Arbeitsgeräten eine Erneuerung. Wegen eines größeren Schadens des mittlerweile in die Jahre gekommenen Häckslers, beschloss die Vorstandschaft der Siedlervereinigung die Anschaffung eines neuen Häckslers, verkündete Otmar Zeitler. Interessant für die Statistik war auch der Mitgliederstand. „Nach vier Todesfällen, fünf Austritten und acht Neuaufnahmen, zählen die Friedenfelser Siedlern derzeit 149 Mitglieder“, unterstrich Otmar Zeitler. Als ein Hauptanliegen schilderte der Vorsitzende weiterhin die Kläranlage. „Obwohl noch nicht gebaut, wir bleiben an den Thema dran“, meinte Otmar Zeitler. Erfreulich zeigte sich der anschließende Kassenbericht von Hauptkassier Christian Zeitler. Trotz Neuanschaffungen, Durchführung des Vereinsjubiläums und sonstigen Ausgaben, konnte der Kassier ein leichtes Plus vermelden, was Christian Zeitler am Ende seines Berichts ein Applaus einbrachte. Gut vorbereitet hatte die Vorstandschaft die turnusmäßigen Neuwahlen. Das Ergebnis: 1. Vorsitzender Michael Merkl; 2. Vorsitzender Hermann Stobitzer; 3. Vorsitzender Ottmar Zeitler; Kassier Christian Zeitler; Schriftführer Wolfgang Schlicht; Kassenrevisoren Heinrich Brunner und Oskar Schuster; Vereinsausschuss Günter Schürlein, Anita Melzner, Hedwig Wendl sowie Bernhard Stilp.