Die Klassen 1 bis 8 der Stötzner-Schule nahmen Mitte März mit Elan an einer großangelegten Rama-Dama-Aktion im Stadtgebiet teil. Ausgerüstet mit Greifern, Arbeitshandschuhen und Müllsäcken machten sich die jungen Umweltschützer ans Werk, um ihren Lebensraum von allem Unrat zu befreien. „Obwohl ich heute Morgen nicht mitmachen wollte, hat es am Ende richtig Spaß gemacht! Ich bin total überrascht!“, fasste ein Schüler begeistert die Aktion zusammen. Neben der spürbaren Begeisterung der Kinder und Jugendlichen sah man auch bei Autofahrern und Fußgängern immer wieder einen erhobenen Daumen, Applaus und viele lobende Worte. Das motivierte die Schülerinnen und Schüler umso mehr und sie gingen voller Tatendrang ans Werk. Schnell sammelten sie unzählige Abfälle – von Plastikflaschen über Papier bis hin zu Zigarettenstummeln. Die Zahl der Zigarettenkippen war erstaunlich groß, vor allem weil diese besonders giftiger Sondermüll sind. Hier wird deutlich, wie wichtig solche Aktionen sind, um auf das Thema Müllvermeidung aufmerksam zu machen. Die „Fundstücke“ sorgten zudem für Heiterkeit und Staunen. Besondere Highlights der Aktion waren ein Paar Langlaufski, zwei Radkappen, ein zerbrochener Tretroller und eine Pylone. Mit jedem gefundenen Gegenstand stieg nicht nur die gesammelte Müllmenge, sondern auch die Stimmung unter den Schülern. Am Ende kam ein ganzer Müllcontainer voll Müll zusammen. Die Rama-Dama-Aktion war ein großer Erfolg in Bezug auf die Müllbeseitigung und ein wertvoller Beitrag zur Umweltbildung. Die Schülerinnen und Schüler lernten spielerisch, wie wichtig es ist, Verantwortung für die eigene Umgebung zu übernehmen. Lehrkräfte und viele Helfer zogen ein positives Fazit der Aktion. „Wir sind stolz auf unsere Schülerinnen und Schüler, die mit so viel Begeisterung und Teamgeist an dieses Projekt herangegangen sind. Gemeinsam haben wir nicht nur unsere Stadt ein Stückchen sauberer gemacht, sondern auch das Bewusstsein für Umweltschutz geschärft“.