Bild zeigt den alten und neuen Vorsitzenden Josef Söllner (v.Mitte) zusammen mit Anna Ritter (v.v.li) stellvertretender Vorsitzender Johannes Prechtl,, Bürgermeister Wolfgang Söllner, Gabi Filberth<br>(hi.v.li.) Bernd Würstl, Hubert Becher senior, Thomas Seitz, Rudi Rubenbauer, zweiter Bürgermeister Michael Sticht (Bild: Josef Söllner )

CSU-Vorsitzender Josef Söllner im Amt bestätig

Bei den Neuwahlen im Gasthof Bergblick wurde Josef Söllner einstimmig als Vorsitzender wiedergewählt. Ihm zur Seite stehen die beiden Stellvertreter Johannes Prechtl und Wolfgang Söllner. Petra Filberth führt weiter die Finanzgeschäfte des Ortsverbandes. Gabi Filberth übernimmt das Amt der Schriftführerin und tritt damit in die Fußstapfen ihres erst kürzlich verstorbenen Ehemanns Rainer Filberth. Als Beisitzer wurden gewählt: Michael Sticht, Hubert Becher senior, Anna Ritter, Helmut Schenkl, Bernd Würstl, Rudolf Rubenbauer, Thomas Seitz, Alexander Heinl (Digitalbeauftragter). Als Kassenprüfer fungieren Benedikt Hoffmann und Maximilian Rubenbauer. Als Delegierte in die Kreisvertreterversammlung wurden bestimmt: Josef Söllner, Michael Sticht, Wolfgang Söllner, Johannes Prechtl, Rudi Rubenbauer, Gabi Filberth, Bernd Würstl, Hubert Becher senior, Thomas Seitz, Helmut Schenkl, Inge Stich, Anna Ritter, Alexander Heinl. Beim Totengedenken wurden der seit der letzten Jahreshauptversammlung verstorbenen Mitglieder Annemarie Enders, Hubert Stauffer, Hans Schreyer und Rainer Filberth gedacht. Anschließend ließ der alte und neue Vorsitzende Josef Söllner das abgelaufene Jahr nochmals Revue passieren. Nach einem positiven Kassenbericht durch Petra Filberth und dem Kassenprüfbericht durch Benedikt Hoffmann wurde die Vorstandschaft einstimmig entlastet. In seinem Grußwort bedankte sich Bürgermeister Wolfgang Söllner für die gute und intensive Zusammenarbeit in der CSU und mit deren Gemeinderäten. Mehr als 10 Millionen Euro an Zuschüssen konnten in den Jahren seit 2020 in Ebnath investiert werden, was zur Folge hatte, dass große und wichtige Projekte umgesetzt werden konnten. Anschließend gab er bekannt, dass er im nächsten Jahr leider nicht mehr als Bürgermeisterkandidat zur Verfügung stehen werde. Familiäre und vor allem berufliche Gründe seien dafür ausschlaggebend. Söllner war bereits in den letzten Jahren weiterhin als Veterinäroberrat an der Regierung von Oberfranken tätig. „Mir ist diese Entscheidung sehr schwer gefallen, weil ich mir keine ehrenvollere Aufgabe vorstellen kann als Bürgermeister seiner Heimatgemeinde zu sein. Ich habe bisher keinen Tag der Arbeit bereut.“, so Wolfgang Söllner in seiner Ansprache. Die Gremien in der Fraktion und Vorstandschaft seien nun rechtzeitig informiert worden, um entsprechende Weichen zu stellen. Söllner sagte zu, bei entsprechendem Wählerwillen, ab 2026 die Arbeit der Gemeinde als Gemeinderat mit voranbringen zu wollen. Sowohl in der CSU-Gemeinderatsfraktion als auch in der CSU-Vorstandschaft haben sich deren Mitglieder in den letzten Wochen Gedanken über einen möglichen Nachfolger gemacht. In beiden Gremien waren sich die Verantwortlichen einstimmig einig, Johannes Prechtl bei der anstehenden Nominierungsveranstaltung als Bürgermeisterkandidat vorzuschlagen. Die große Einigkeit in diesen Gremien seien eine wichtige Voraussetzung, um geschlossen in die Zukunft zu gehen. Vorausgegangen waren zahlreiche Gespräche. Wie Johannes Prechtl erklärte, habe er bereits sein Vorhaben mit seinem Arbeitgeber abgesprochen. Wolfgang Söllner versprach seine volle Unterstützung. Landtagsvizepräsident und Kreisvorsitzender Tobias Reiß dankte Wolfgang Söllner für sein großes Engagement in den letzten fünf Jahren. Er habe mit seinem Team im Gemeinderat viel für Ebnath bewegt. Er begrüßte es, dass die CSU-Vorstandschaft mit Johannes Prechtl einen geeigneten Kandidaten für das Bürgermeisteramt aufweisen könne. Nach Abschluss des offiziellen Teils saßen die Mitglieder noch lange in gemütlicher Runde im Gasthof Bergblick zusammen.
Pfarrgemeinderatssprecher Sebastian Wolf (von links) begrüßte die Anwesenden im Jugendheim. Kirchenpfleger Stefan Kausler, Pfarrer Pater Anish George und Diakon Rudolf Hoffmann hören aufmerksam zu. (Bild: Josef Söllner)

Pfarrversammlung der Pfarrei Sankt Ägidius Ebnath

Die Pfarrei Sankt Ägidius Ebnath hatte zur Pfarrsammlung in das Jugendheim eingeladen. Nachdem Pfarrgemeinderatssprecher Sebastian Wolf die Besucher begrüßt hatte, ging er nochmals auf die zahlreichen Veranstaltungen in der Pfarrei ein. Dabei erwähnte er unter anderem die zahlreichen Festgottesdienste, die Wallfahrten nach Gößweinstein und Armesberg, die Familienwallfahrt nach Fahrenberg, den Einkehrtag und das Helferessen. Außerdem wurden wieder Familiengottesdienste gestaltet und die Bittgänge durchgeführt. Auch seien die Roratemessen in der Adventszeit als Vorbereitung für das Weihnachtsfest gut angenommen worden. Der Dank des Pfarrgemeinderatssprechers galt Pfarrer Pater Anish George, Kirchenpfleger Stefan Kausler, den Mitgliedern des Pfarrgemeinderats und allen Personen, die sich immer wieder in den Dienst der Kirche stellen. Kirchenpfleger Stefan Kausler, der den verhinderten Bürgermeister Wolfgang Söllner entschuldigte, gab einen kurzen Finanzbericht über das vergangene Jahr sowie wie einen Ausblick auf das kommende Jahr ab. Demnach konnte der Haushalt für 2024 mit einem Überschuss abgeschlossen werden. „Ein zentrales Thema des vergangenen Jahres war die Generalsanierung des Kinderhauses!“, so der Kirchenpfleger. Der Umzug des Kinderhauses ins Pfarrgemeindehaus wurde zusammen mit dem Kindergartenpersonal, einigen Eltern, von Mitgliedern der Kirchenverwaltung und des Pfarrgemeinderates sowie Gemeindemitarbeitern absolviert. Die Kosten für die Generalsanierung würden größtenteils durch Fördermittel von der Regierung der Oberpfalz und von der Diözese Regensburg getragen. Ebenso sei die Gemeinde und die Pfarrei an den Renovierungskosten beteiligt. Die Inbetriebnahme ist für den 1.September dieses Jahres geplant. Für die Einweihung am 28.September hätten sich schon Bischof Rudolph Voderholzer, der Vizepräsident des Bayerischen Landtags Tobias Reiß und Landrat Roland Grillmeier angekündigt. Stefan Kausler bedankte sich in diesem Zusammenhang besonders bei Bürgermeister Wolfgang Söllner für die sehr gute Zusammenarbeit. Pfarrer Pater Anish George ging auf die tiefe Umbruchsphase ein, in der sich die Kirche zurzeit befinde. Das bedeute, dass die Verantwortlichen in der Kirche hinhören müssen auf die Sorgen der Menschen, dass der Glauben lebendig gehalten werde und dass neue Wege gefunden werden müssen, um die Kirche aufrecht zu halten. Wie wird die Zukunft der Kirche in Deutschland, aber auch in der eigenen Pfarrei aussehen? Über diese Frage schloss sich eine lebendige Diskussion für den Abend unter den Besuchern an.
Bild zeigt die neue Vorstandschaft der Frauen-Union mit ihrer Vorsitzenden Petra Becher (v.Mitte) und CSU-Voristzenden Josef Söllner (hi.li). (Bild: Josef Söllner)

Neuwahl und Ehrungen bei der Frauen-Union

Petra Becher wurde bei der Jahreshauptversammlung der Frauen-Union Ebnath einstimmig in ihrem Amt als Vorsitzende bestätigt. Zur Seite als Stellvertreterinnen stehen ihr Inge Stich und Agnes Nickl. Als Schriftführerin wurde Renate Kuhbandner bestätigt. Als Schatzmeisterin fungiert weiter Christine Söllner. Die Kasse wird künftig geprüft von Gabriele Schecklmann und Annemarie Rubenbauer. Als Beisitzerinnen wurden Angelika Rubenbauer, Christa Schiener, Melanie Becher und Maria Bauer gewählt. Delegierte zur Kreisversammlung sind: Angelika Rubenbauer, Gabi Filberth, Agnes Nickl, Gabriele Schecklmann, Ersatzdelegierte: Renate Kuhbandner, Kerstin Lichteblau, Inge Flor, Christa Schiener. Zuvor hatte die alte und neue Vorsitzende Petra Becher das abgelaufene Vereinsjahr nochmals Revue passieren lassen. Dabei erwähnte sie unter anderem die Winterwanderung zur Mauth, die Kreisversammlung in Erbendorf, die Maiandacht in Hermannsreuth und das Sommerfest der CSU in Grünlas. CSU-Vorsitzender Josef Söllner betonte in seinem Grußwort die sehr gute Zusammenarbeit der Frauen-Union mit dem CSU-Ortsverband. „Ihr seid immer da, wenn ihr gebraucht werdet!“, so der CSU-Vorsitzende. Sein besonderer Dank galt den Frauen bei der Mithilfe beim Ferienprogramm der Gemeinde und beim CSU-Fest in Grünlas. Im Namen des verhinderten Bürgermeisters Wolfgang Söllner bedankte er sich bei den Frauen vor allem für das Mitwirken bei den gemeindlichen Festen sowie beim Neujahrsempfang im Rathaus. Aus den Händen des CSU-Vorsitzenden Josef Söllner und der FU-Vorsitzenden Petra Becher erhielten folgende Frauen ihre Ehrenurkunde für langejährige Mitgliedschaft sowie ein kleines Präsent überreicht: Angelika Rubenbauer, Petra Becher (beide für 30 Jahre), Renate Kuhbandner, Ilona Prechtl (25 Jahre). In Abwesenheit wurden geehrt: Helga König, Maria König, Petra Ritter (30 Jahre), Kerstin Lichtelblau (20 Jahre).
Dieter Melzner von der Kriminalpolizei Weiden bekommt vom Vorsitzenden Hubert Knott ein kleines Prsent übereicht. (Bild: Josef Söllner)

Kolpingsfamilie Ebnath klärt über Betrugsmethoden auf

Die Kolpingsfamilie Ebnath hatte zu einem Infoabend über Schockanrufe und Betrügereien ins Kolpingheim Ebnath eingeladen. Als Referent konnte Kriminaloberkommissar Dieter Melzner (Kriminalpolizeilicher Fachberater der Kriminalpolizeiinspektion Weiden i.d.OPf.) gewonnen werden. Das In-teresse der Bürger an diesem Vortrag war als großartig zu bezeichnen. Das Platzangebot musste mit zusätzlichen Stühlen erweitert werden. Dieter Melzner erklärte viele Punkte anhand von Beispielen. Vom Internet-betrug (sicher Einkaufen im Internet), Enkeltrick, Gefahren am Telefon, Schockanrufe, falsche Gewinnversprechen, Kauf von Medikamenten im Internet, Haustürgeschäfte, Gefahren bei Vollmachten, bis hin zum Betteln an der Haustür. Bei manchen Taten, wie den Schockanrufen kann die Schadenssumme schnell im fünfstelligen Bereich liegen, beziehungsweise die Lebensersparnisse verloren gehen. „Deshalb nie von Anrufern hetzen lassen, egal wie schlimm die am Telefon geschilderte Situation ist, son-dern immer in aller Ruhe erst bei den vermeintlich betroffenen Familien-angehörigen nachfragen. Und in Deutschland gibt es keine Kautionen bei Strafverfahren. Deshalb werden echte Polizeibeamte, Staatsanwälte oder Richter auch nie eine Kaution verlangen!”, so der Referent. Anhand von vielen Beispielen hat sich in der anschließenden Diskussion doch klar herausgestellt, dass es auch unter den Besuchern viele Leute gab, die mit solchen Methoden Bekanntschaft gemacht hatten. Mit etwas Vorsicht und gesundem Menschenverstand können viele dieser Betrugs-maschen erkannt werden.
Erfolgreicher Wintersporttag der Mittelschule. (Bild: Alexander Köstler)

Wintersporttag an der Fichtelnaabtal-Mittelschule begeistert Schüler

Zum jährlichen Wintersporttag der Fichtelnaabtal-Mittelschule Ebnath-Neusorg standen wieder Eislauf und aufgrund der guten Schneeverhältnisse auch Ski Alpin zur Wahl, um jedem Schüler ein ansprechendes winterliches Bewegungsangebot unterbreiten zu können. Auf die knapp 30 Skifahrer warteten in Mehlmeisel auf dem Klausenlift und im Kinderland beste Pistenverhältnisse und strahlender Sonnenschein. Betreut wurden sie vom schulinternen Skikurs-Team, das aus aktuellen und ehemaligen Lehrkräften der Schule sowie externen Skilehrern besteht. Vor allem die Anfänger machten sichtliche Fortschritte bis zum Mittag, aber auch die Fortgeschrittenen hatten großen Spaß bei den zahlreichen Abfahrten, bei denen unter anderem auch das Formationsfahren geübt wurde. Die Gruppe der über 60 Eisläufer verbrachte den Vormittag in der Eishalle Mitterteich. Zusätzlich zur freien Fahrpraxis gab es etliche Technikübungen. Gut gelaunt, selbstständig, zu zweit oder in Gruppen drehten die Eisläufer fleißig ihre Runden zu bester Diskomusik auf der frisch präparierten Eisfläche. Diejenigen Kinder und Jugendlichen mit weniger Erfahrung konnten unter Anleitung der Lehrkräfte ebenfalls schnell Fortschritte machen. Die Schule freut sich, dass die Schülerinnen und Schüler das schulische Wintersportangebot motiviert annahmen und auch regelmäßig in ihrer Freizeit auf den Brettern und Schlittschuhen stehen.
Kirchenpfleger Stefan Kausler bedankte sich bei den Ehreamtlichen für deren große Hilfe. (Bild: Josef Söllner)

Helferessen der Pfarrei St. Ägidius Ebnath: Ein Fest der Anerkennung

Die Pfarrei St. Ägidius Ebnath lud zum alljährlichen Helferessen ins Schützenhaus ein, um sich bei den zahlreichen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern für ihren unermüdlichen Einsatz zu bedanken. Im Anschluss an den Samstagsgottesdienst versammelten sich die Engagierten im Schützenhaus, um in gemütlicher Atmosphäre zusammen zukommen. Pfarrgemeinderatssprecher Sebastian Wolf betonte in seiner Ansprache die Wichtigkeit jedes einzelnen Helfers, unabhängig von der Größe des Engagements. „Jede Hand wird gebraucht”, so Wolf, „und jeder von euch ist von unschätzbarem Wert. Wie könnte eine Kirche ohne euch funktionieren, mit und in ihr zu arbeiten?” Diese Worte unterstrichen die Wertschätzung für die vielfältigen Dienste, die von den Ehrenamtlichen in der Pfarrei geleistet werden. Kirchenpfleger Stefan Kausler schloss sich den Dankesworten an und lobte den unermüdlichen Einsatz der Helferinnen und Helfer. Er betonte, dass es keineswegs selbstverständlich sei, eine so große Anzahl an Engagierten zu haben. „Ihr seid ein Schatz, auf den man gerne zurückgreift, denn jeder von euch ist da, wenn man ihn braucht”, so Kausler. Nach den Ansprachen genossen alle Anwesenden das Essen und Trinken in geselliger Runde und tauschten sich angeregt aus. Bereits im Gottesdienst hatte Pater Anish George den Einsatz der Ehrenamtlichen gewürdigt und ein kleines Gebet gesprochen, bevor die Feierlichkeiten im Schützenhaus begannen. Ein besonderer Dank ging von Kirchenpfleger Stefan Kausler an den Schützenverein und dessen 1. Vorstand Gerhard Plannerer sowie sein Team, die die Bewirtung des Abends übernommen hatten.


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Reisegruppe der Pfarrei Ebnath unterwegs in Südostasien (Bild: Josef Söllner)

Reisegruppe der Pfarrei Ebnath unterwegs in Südostasien

Zwei faszinierende „Perlen Südostasiens”, Vietnam und Kambodscha, erkundete eine Reisegruppe der Pfarrei Ebnath mit Ortspfarrer Pater Anish George an der Spitze. Knapp 40 Reisende aus Ebnath und Umgebung starteten von München aus zunächst nach Hanoi, die quirlige Hauptstadt Vietnams. Neben zahlreichen Sehenswürdigkeiten und einer Rikscha-Fahrt durch die Altstadt begeisterte hier vor allem die „Train Street”. Die Durchfahrt des 40 Waggons langen Zuges durch die enge Gasse, rechts und links flankiert von Tausenden Schaulustigen, war ein Highlight am ersten Tag der Reise. Auch eine Kreuzfahrt in der zauberhaften Halong-Bucht stand auf dem Programm. Weiter ging es in die alte Kaiserstadt Hue, wo u.a. die kaiserliche Zitadelle, die zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört, besichtigt wurde. Ebenfalls zum Welterbe gehört die Altstadt von Hoi An, direkt am Südchinesischen Meer gelegen und bekannt für die vielen bunten Lampions, die die Stadt jeden Abend in ein farbenprächtiges Lichtermeer tauchen. Weiter ging es in die Metropole Ho Chi Minh-Stadt, besser bekannt als Saigon, und schließlich in das faszinierende Mekong-Delta nach Can Tho und Chau Doc. Unendliche Reisfelder prägen hier das Landschaftsbild, unterbrochen von Sümpfen, Kanälen und Flussläufen. Per Expressboot ging es für die Reisegruppe auf dem Mekong und dem Tonle Sap-Fluss weiter in die kambodschanische Hauptstadt Phnom Penh, deren moderne Hochhäuser einen stimmungsvollen Kontrast zum Königspalast und zum Tempelberg Wat Phnom bilden. Als Abschluss und Höhepunkt der 15-tägigen Reise erkundeten die Reisenden die als achtes Weltwunder geltenden, riesigen Tempelanlagen von Angkor Wat, die alte Königsstadt Angkor Thom und den von mächtigen Bäumen überwucherten „Dschungeltempel”. Das abwechslungsreiche Programm beinhaltete auch den Besuch einiger landestypischer Märkte, wo kräftig um die besten Preise gefeilscht werden konnte. Zudem wurden eine Perlenzucht, eine Kakao-Plantage, eine Krokodilfarm und eine Seidenfarm besucht und boten Gelegenheit zum Einkaufen. Die hervorragende vietnamesische Küche und die Unterbringung in Spitzenhotels begeisterte die Mitreisenden, die sicherlich noch mehrere Wochen brauchen werden, um die vielen Eindrücke zu verarbeiten. Die Reise wird allen unvergesslich bleiben.
Vorsitzender Marco Kellner (hi.2.v.re.) und Matthias Horn (hilli) übergaben an die Gewinner des Fotowettbewerbs die Preise. (Bild: Josef Söllner)

Preisübergabe für die schönsten Fotos

Der Fotowettbewerb des Ebnather Gewerbevereins fand seinen Höhepunkt bei der feierlichen Preisübergabe, die vom Vorsitzenden Marco Kellner und seinem Stellvertreter Matthias Horn durchgeführt wurde. Die Gewinner präsentierten stolz ihre prämierten Aufnahmen und freuten sich über ihre wohlverdienten Auszeichnungen. Den 1. Platz belegte Susanne Weiß mit ihren Töchtern Hanna, Sophia und Anna-Maria. Ihr Gewinnerbild zeigt ein lachendes Pferd, das nicht nur die Jury, sondern auch die Herzen der Zuschauer eroberte. Die Familie erhielt für ihre Leistung drei Fichtelnaabtaler, die als Lokalwährung bei Mitgliedsbetrieben des Ebnather Gewerbevereins eingelöst werden können. Der 2. Platz ging an Richard Ehlich für sein faszinierendes Foto eines Albino-Hirsches im Tierpark. Er durfte sich über zwei Fichtelnaabtaler freuen. Den 3. Platz sicherte sich Sabine Reindl mit ihrer Gruppe, den „Goldbacher Wurzelzwergen”. Ihr eingereichtes Bild eines Nestes voller Vogelbabys überzeugte die Jury und wurde mit einem Fichtelnaabtaler prämiert. „Die Kreativität und der Blick für Details haben uns begeistert”, betonte Marco Kellner bei der Preisverleihung. Matthias Horn ergänzte: „Wir freuen uns, mit diesem Wettbewerb die Vielfalt unserer Region und die Leidenschaft der Teilnehmer hervorzuheben.” Der Fichtelnaabtaler als Gewinn bietet nicht nur eine attraktive Prämie, sondern stärkt auch die regionale Wirtschaft und den Zusammenhalt im Ort. Die Gewinner können die Lokalwährung bei den zahlreichen Mitgliedsbetrieben des Gewerbevereins einlösen.
Ehrungen und Beförderungen standen bei der Jahreshauptversammlung der Feuerwehr im Mittelpunkt. (Bild: Josef Söllner)

Beförderungen und Ehrungen bei den Aktiven

Einen umfassenden Bericht über die Aktiven der Wehr gab in der Jahreshauptversammlung Kommandant Gerhard Horn ab. Dazu konnte er 48 Mitglieder im Rathaus willkommen heißen. „Ein Jahr voller Einsatz, Mut und Zusammenhalt in einer bewegten Zeit liegt hinter uns. Dafür möchte ich mich bei jedem Einzelnen von euch recht herzlich bedanken, ihr zeigt Tag für Tag was es bedeutet Verantwortung zu übernehmen und für das Wohl anderer zu kämpfen!“, so die lobenden Worte des Kommandanten. Zurzeit zähle die Wehr 55 Aktive, darunter neun Jugendliche und 15 Frauen. 47 Einsätze hatte die Wehr im vergangenen Jahr zu absolvieren, darunter unter anderem ein Brandeinsatz, zwei Sicherheitswachen und 42 Technische Hilfeleistungen. Bei der Kreisfeuerwehr Verbandsversammlung in Fuchsmühl . erhielten Monika Horn, Bianca Käß und Thomas Pelzer das Ehrenkreuz in Silber für hervorragende Leistungen rund ums Feuerwehrwesen verliehen. Dass bei der Ebnather Wehr viel Wert auf Aus- und Fortbildung gelegt wird, zeigen die zahlreichen Lehrgänge an der Stattlichen Feuerwehrschule in Regensburg /Geretsried, woran zahlreiche Aktive der Wehr teilgenommen haben. Wie der Kommandant weiter erklärte, fanden neben den monatlichen Übungen noch sechs Maschinistenübungen sowie drei Gemeinschaftsübungen in Brand, in Oberwarmensteinach und Ebnath statt. Ein großes Event war der Feuerwehrtag an der Ebnather Schule, wo insgesamt 13 benachbarte Feuerwehren teilnahmen. Bürgermeister Wolfgang Söllner lobte die gute Zusammenarbeit zwischen Wehr und Gemeinde. „Für eueren unermüdlichen Einsatz zum Wohle unserer Bürgerinnen und Bürger kann ich euch im Namen der Gemeinde nur herzlich danken!“. Besonders die Kinder- und Jugendarbeit sei in Ebnath hervorragend organisiert. Atemschutzwart Sebastian Bayer, Jugendwart Stefan Wartinger und die Kinderbeauftragte Monika Horn gaben ausführliche Berichte ihrer Sparten über die zahlreichen Aktivitäten ab. Kreisbrandinspektor Otto Braunreuther überbrachte die Wünsche des Feuerwehrkreisverbandes und bezeichnete mit lobenden Worten die Ebnather Wehr als Vorzeigefeuerwehr im Landkreis. Einige Beförderungen standen auf dem Programm. So wurden Stefan Kausler und Jochen Filberth zu Hauptfeuerwehrmännern, Thomas Knott zum OLM und Michael Knott zum Brandmeister befördert. Für ihren langjährigen Dienst wurden Andreas Grunnack (25), Markus Becher (25), Judith Zaus (20) und Franziska Markhof (20) geehrt. Zu den ersten Gratulanten zählten Bürgermeister Wolfgang Söllner, KBI Otto Braunreuther, KBM Peter Prechtl, KBM Michael Knott, die Kommandanten Gerhard Horn und Daniel Köstler sowie die beiden Vorsitzenden Benjamin Markhof und Florian Pöllath.
Bild zeigt die Geehrten zusammen mit den Führungsdienstgraden des Landkreises und der Gemeinde zusammen mit Bürgermeister Wolfgang Söllner (hi.2.v.re.).<br> (Bild: Josef Söllner)

FFW Ebnath ehrt langjährige Mitglieder

Bei der diesjährigen Jahreshauptversammlung der Feuerwehr im Rathaus standen unter anderem Ehrungen langjähriger Mitglieder im Mittelpunkt. Vorsitzender Benjamin Markhof konnte dazu zahlreiche aktive und passive Mitglieder begrüßen. Zunächst ließ der Vorsitzende das abgelaufene Jahr des Feuerwehrvereins nochmal Revue passieren. Die Feuerwehr Ebnath besteht zurzeit aus 137 Mitgliedern. Diese setzen sich aus den aktiven, passiven, und den fördernden Mitgliedern sowie der Jugend- und der Kinderfeuerwehr zusammen. Davon gehören 4 Kameraden der Ehrenmitgliedschaft an. Im vergangenen Jahr wurden wieder zahlreiche Feste von benachbarten oder befreundeten Feuerwehren sowie die Feste Ebnather Vereine besucht. Die Beteiligung an den gemeindlichen oder kirchlichen Festen war wieder eine Selbstverständlichkeit. Bei den eigenen Veranstaltungen waren wieder die Winterwanderung und das Maibaumaufstellen besondere Highlights gewesen. Der Dank des Vorsitzenden galt allen, die sich für die Feuerwehr und den Feuerwehrverein eingesetzt haben. Aus seinen Händen erhielten folgende Mitglieder ihre Ehrenurkunden für langjährige Mitgliedschaft: Hubert Scharf (60 Jahre), Hans-Jürgen Enders (55), Reinhard Zaus (50), Christof König (50), Norbert Henschel (50), Reinhold Köstler (40), Manuela Reichenberger (25). In Abwesenheit wurden geehrt: Hans Petter sen. (60), Bernd Ullmann (55), Reinhold Schraml (50), Benno Käs (45), Herbert Rubenbauer (40), Alexander Schindler (40), Rainer Seeharsch (40), Jochen Geißler (30). Zu den ersten Gratulanten zählten Bürgermeister Wolfgang Söllner, KBI Otto Braunreuther, KBM Peter Prechtl, KBM Michael Knott, die Kommandanten Gerhard Horn und Daniel Köstler sowie stellvertretender Vorsitzender Florian Pöllath. „Wir als Gemeinde können mächtig stolz sein, eine so hervorragend aufgestellte Feuerwehr in Ebnath zu haben!“, so Bürgermeister Wolfgang Söllner. Der Dank der Gemeinde galt den Geehrten für deren langjährige Zugehörigkeit zur Feuerwehr. Zuvor hatte Kassiererin Carola Reger einen positiven Kassenbericht vorgetragen. Nachdem die Kassenprüfer Josef Wartinger und Monika Horn eine einwandfreie Kassenführung bestätigt hatten, wurde die Vorstandschaft einstimmig entlastet.
V,v.li. Hubert Putzer, Luftpistolenschützenkönig Alexander Fischer, Luftgewehrschützenkönigin Katja Enders, Vorsitzender Gerhard Plannerer, hi.v.li. Bürgermeister Wolfgang Söllner, Richard Philbert, Sebastian Müller, Sascha Plannerer (Bild: Josef Söllner)

Der König ist jetzt eine Königin

Nachdem der Vorsitzende des Schützenvereins „Siebenstern Ebnath e.V” Gerhard Plannerer die anwesenden Mitglieder zur Jahreshauptversammlung im Schützenhaus begrüßt hatte, wurde der verstorbenen Mitglieder gedacht. Anschließend ließ der Vorsitzende das Vereinsgeschehen des letzten Jahres nochmals Revue passieren. So wurden wieder einige Veranstaltungen im Schützenhaus abgehalten, unter anderem Geburtstagsfeiern, Karterabende, Jahreshauptversammlungen anderer Vereine oder das beliebte Kirwazoigl mit verschiedenen Brotzeiten. Die Teilnahme an gemeindlichen und kirchlichen Festen war wieder eine Selbstverständlichkeit. Auch wurden wieder einige Renovierungsarbeiten am vereinseigenen Schützenhaus durchgeführt. Schießleiter Sebastian Müller gab einen kurzen Überblick über den Schießbetrieb in der Hobbyliga. Bürgermeister Wolfgang Söllner bedankte sich bei den Verantwortlichen für deren ehrenamtliches Engagement. Wegen laufend steigender Kosten und der Erhöhung der Beiträge durch OSB und DSB schlug der Vorsitzende eine Erhöhung des Vereinsbeitrages um fünf Euro vor. Die Erhöhung wurde von der Versammlung einstimmig genehmigt. Nach einem positiven Kassenbericht durch Richard Philbert bestätigten die Kassenprüferinnen Lucia Kratzer und Anni Müller eine einwandfreie Kassenführung, worauf die Vorstandschaft einstimmig entlastet wurde. Bei den durch Bürgermeister Wolfgang Söllner geführten Neuwahlen gab es folgende Ergebnisse: Gerhard Plannerer (Vorsitzender) Hubert Putzer (Stellvertreter), Richard Philbert (Kassier) Katja Enders (stellvertretende Kassiererin), Alexander Fischer (Schriftführer), Sebastian Müller (Schießleiter), Sascha Plannerer (Jugendbeauftragter), Lucia Kratzer und Anni Müller (Kassenprüfer) Beim Königsschießen hatte diesmal mit dem Luftgewehr Katja Enders den besten Schuss abgegeben und wurde damit zur neuen Schützenkönigin gekürt. Sebastian Müller wurde erster Ritter. Mit der Luftpistole konnte Alexander Fischer den ersten Platz belegen und wurde damit zum neuen Luftpistolenschützenkönig ernannt, an seiner Seite der erste Ritter Gerhard Plannerer. Der alte und neue Vorsitzende Gerhard Plannerer bedankte sich bei den Anwesenden für ihr Kommen und lud anschließend zu einer kleinen Brotzeit ein.
Lebkuchen backen an der Mittelschule. (Bild: Ute Müller)

Bäckermeister lehrt Schüler in Ebnath-Neusorg das Lebkuchenbacken

Im Rahmen der vom Staatlichen Schulamt im Landkreis Tirschenreuth finanziell unterstützten Miniprojekte der erweiterten und vertieften Berufsorientierung besuchte Bäckermeister Florian Pappenberger aus Grafenwöhr auch in diesem Schuljahr wieder die Fichtelnaabtal-Mittelschule Ebnath-Neusorg und weihte die Schülerinnen und Schüler der 7. Klasse in die Geheimnisse des Lebkuchenbackens ein. Mit sauberen Händen und gebundenen Schürzen ging es los. Unter fachkundiger Anleitung bereiteten die Siebtklässler die Zutaten für die Lebkuchen vor. Kuchenbrösel, Kinderpunsch, Zucker, Eier, Mehl, Nüsse und verschiedene Gewürze mussten genau abgemessen und abgewogen werden. Danach vermengten die Schülerinnen und Schüler die Zutaten zu einem zähflüssigen Teig. Nachdem die Bleche vorbereitet und die Backöfen vorgeheizt waren, wurde auch schon der Lebkuchenteig mit Hilfe eines Eisportionierers auf Oblaten verteilt und zum Backen ins Rohr geschoben. Spätestens ab diesem Zeitpunkt konnte man im ganzen Schulhaus riechen, dass Weihnachten vor der Tür steht. Die Wartezeit, bis das Gebäck abgekühlt war, wurde zum Abspülen und Saubermachen genutzt. Dann war es an der Zeit, das Weihnachtsgebäck mit Schokokuvertüre zu glasieren. Es dauerte eine Weile bis die insgesamt rund 240 kleinen Lebkuchen allesamt überzogen waren. Pappenberger gab den Schülerinnen und Schülern auch einen Einblick in die Kostenkalkulation und berechnete mit ihnen die Kosten, die für einen Lebkuchen anfallen bzw. den Verkaufspreis. Auch gab der Bäckermeister einen kurzen Einblick in seinen Berufsalltag. Er referierte über Ausbildungsinhalte, Aufgaben, Löhne und Weiterbildungsmöglichkeiten. Am Ende eines langen und anstrengenden, aber sehr interessanten Tages in der Schulküche wurden die Lebkuchen gerecht unter den Kindern aufgeteilt – auch das Lehrerkollegium ging nicht leer aus – und die ersten Kostproben wurden gleich verspeist.
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