Pater Stanisław Śliwiński, Guardian im Felixkloster, konnte für den Oasentag von Franziskuskreis und OFS einen fundierten Kenner und Förderer der Maria Immaculata gewinnen: Pater Hieronim Jopek vom Minoritenkloster in Blieskastel. Selbst erfüllt von der marianischen Spiritualität des Hl. Maximilian Maria Kolbe, erzählte der Generalassistent der Militia Immaculatae (MI) für Deutschland fesselnd vom herausragenden Wirken des Franziskanerminoriten in Rom, Niepokalanów in Polen und Nagasaki in Japan. Maksymilian Kolbe erschuf aus dem Nichts `Niepokalanów´, die `Stadt der Unbefleckten (Jungfrau Maria)´, druckte dort im eigenem Verlag monatlich 8 Zeitschriften und versandte sie weltweit. Mit einer eigenen Radiostation leistete er Missions- und Evangelisierungsarbeit in großem Ausmaß. Der größte Wunsch des am 10. Oktober 1982 von Papst Johannes Paul II. heilig gesprochenen Minoriten war es, dass das Herz jedes Menschen der Mutter Gottes gehören solle. Für Kolbe ist Maria, „voll der Gnade“, so sehr mit dem Heiligen Geist vereint, dass sie in gewissem Sinne die Inkarnation des Geistes ist und so „Tor“ der Gnaden der Erlösung durch Jesus und Fürsprecherin für das Volk Gottes. Pater Maximilian war es ein Herzensanliegen, jeden Menschen zu bitten: „Weihe dich der Mutter Gottes! – Wenn die Welt der Mutter Gottes gehört, wird es eine Welt ohne Kriege sein, weil es eine Welt voller Liebe ist. Am 28. Mai 1941 wird Kolbe ins Konzentrationslager Auschwitz deportiert. Hier geht er freiwillig für einen polnischen Familienvater in den Hungerbunker und wird so zum „Märtyrer der Nächstenliebe“.